Serienmässig Edel - Heinzelmännchen

  • Welchen WT hast Du verbaut?


    Ich kann aus Erfahrung sagen, dass unser PN mit dem Nissens vieeeel besser heizt, als mein RP mit dem von Hella :rolleyes: .

    Ich prüfe noch einmal. ob die Klappe auch vollständig umgelegt wird, aber ich denke, da kann ja eigentlich nicht viel verkehrt gehen.

    Ich folge nicht jeder Strömung,

    ich halte Kurs!

  • Ich habe einen von Valeo drin. Sieht genauso aus wie der alte. Bin daher mal gespannt, wie der funktioniert.


    Von dem Nissens hört man ja viel Gutes.


    VG

    "... in this world nothing can be said to be certain, except death and taxes." (Benjamin Franklin)


    "Verglichen mit den Grünen und ihrem Hang zum alltäglichen Totalitarismus, ist die katholische Kirche eine libertäre Organisation mit Sinn für menschliche Schwächen." (Henryk M. Broder, Die Welt vom 2. März 2013)

    Mein Calypso-GTI16V

  • Moin, die Herren, am "Vater- und Herrentag",


    heute nur ein kurzes Update. Neben dem Innenraum war ja im Motorraum noch die LiMa zu überholen. Man erinnere sich: Das letzte Treffen im Sommer 2019 – ja, so lange ist es schon her – konnte ich schon nicht mehr mit dem Schätzchen besuchen, da die Lichtmaschine auf der Anfahrt sehr laute, klackernde Geräusche verursachte und mich nach 75km zur Umkehr zwang. Hintergrund waren aber nicht die Lager der Lichtmaschine, wie meine Untersuchung ergab, sondern eine mangelhafte Befestigung des vorderen Lagers im Gehäuse der LiMa. Die vier Schrauben, mit denen das Lager dort von innen befestigt ist, hatten sich „freigedreht“. Schon ärgerlich, weil es sich um eine runderneuerte Austausch-Lima handelte, die gerade einmal fünf Jahre und keine 10 TKM gelaufen war.


    Nun gut. Also musste die originale LiMa – die ich 2014 wegen eines Lagerschadens ausgebaut hatte – überarbeitet werden. Dabei griffen mir @DWR16v unter die Arme. Da die beiden bei ihrem EdiOne und ihren zahlreichen anderen Gölfen schon Lichtmaschinen überholt hatten, wussten sie, was man tun muss und welche Teile man konkret benötigt, um eine LiMa zu überholen. Nochmals vielen Dank dafür!


    Beim Stöbern stolperte ich bei VW CP dann zufällig über einen neuen LiMa-Halter mit Verzahnung (027 903 251 D) als Ersatz für meinen alten Halter ohne Verzahnung.




    Interessant, dass das Teil eigentlich eine andere E-Teil-Nummer eingeprägt hat als diejenige, unter der es bei VW CP verkauft wird. Lima, Halter und die neue Spannschraube wurden dann eingebaut.




    Zusammen mit dem Lima-Halter ergatterte ich auch eine zweite Riemenscheibe, die für den 16V mit Klimaanlage passt und auf meine Ersatz-Lima kommt. Damit kann ich jetzt einen Vergleich verschiedener Riemenscheiben machen:




    Die mittlere Riemenscheibe auf den Bildern ist die richtige für den 16V mit Klima. Bei VW CP gab es aber nicht mehr die 027 903 119 (mit Nut für den „Fixierkeil“ in der LiMa-Welle), sondern nur noch die 051 903 119, die ohne diese Nut kommt. Aber das Problem lässt sich ja leicht lösen …


    Schönen Tag Euch allen noch!


    "... in this world nothing can be said to be certain, except death and taxes." (Benjamin Franklin)


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  • HerrDoktor

    Hat den Titel des Themas von „Serienmässig Edel - Lego FSK 18“ zu „Serienmässig Edel - Unter Strom ...“ geändert.
  • Moin und ein frohes Pfingsfest wünsche ich allen!


    "hübsch hässlich" ist's momentan im Mai mit so ausgeprägten Wetterwechseln, dass man sich in der Freizeit nur zeitweise vor die Tür wagt. Das gibt mir die Gelegenheit, über ein weiteres Kapitel meines Selbststudien- und Restoprogramms am Schätzchen zu berichten. Denn neben der Renovierung des Klimakastens habe ich mir ja auch die Erneuerung der Hinterachsaufhängung vorgenommen und dafür die Hinterachse ausgebaut; das ist jetzt auch schon weit über ein Jahr her ...


    Nach dem Ausbau der Achse entfernte ich zusammen @mad² die alten Achslager einfach-pragmatsich. Mit einem Akkuschrauber und einem großformatigen Bohrer wird das Gummi der Lager solange durchlöchert, bis man den innerhen Metallkern und die Gummifüllung herausnehmen kann. Mit einer Eisensäge durchsägt man dann die Metallhüsel von innen nach außen. Dabei schön aufpassen, dass man die Achse nicht beschädigt. 


    Der Zustand der Achse selbst war soweit noch gut. Hier mal ein paar Bilder.




    Aufgrund der Korrosionsschutzmaßnahmen vor ein paar Jahren war sie ganz schön fettig und leicht dreckig, zeigte aber nur an sehr wenigen Stellen oberflächlichen Rostansatz. Dieser ließ sich mit einer Drahtbürste gut entfernen. Im Anschluss wurden Achse, Lagerböcke und Staubschutzbleche mit Brantokorux 3-in-1 in schwarz gestrichen.


    An Neuteilen wurden verbaut:

    • neue Achslager von Lemförder (Teilenr. 27680 01)
    • neue Radlager von SKF (Teilenr. VKBA 529)
    • neue Befestigungsschrauben für die Achszapfen – VW Nr. N90 877 301 – nebst den Spannringen – VW Nr. 321 501 119 A – sie sollten unbedingt nach jedem Auseinanderbauen ersetzt werden.
    • Neu überholte Bremssättel von Girling (Danke, @Der_Golf_Zwei!)
    • Bremsschläuche & Befestigungen für die Bremsleitungen

    Der Bremsträger sowie alle übrigen Schrauben und Halter wurden gestrahlt und gelbverzinkt.


    Zusammen mit @DWR16v baute ich die Achse dann neu auf. Dazu luden mich die beiden in ihre „Luxusgarage“ ein. Da konnten wir das nützliche Schrauben mit nettem Schnack verbringen. Vielen Dank für Eure Hilfe! Das war echt eine schöne Sache mit Kaffee und allem. Zum Glück hatte ich die Ziggis nicht vergessen! 😉



    So war die Achse dann montierfähig und ich nahm sie wieder mit nach Hause zur Endmontage. Wegen der Bildergrenze schlidere ich das im folgenden Beitrag.

    "... in this world nothing can be said to be certain, except death and taxes." (Benjamin Franklin)


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  • Den Anbau der Achse an die Karosse habe ich dann Zuhause mit meinem Vater als „helfende Hand“ gemacht. Zu zweit geht das angesichts des Gewichts doch besser als allein. Sehr hilfreich war auch der Reparaturleitfaden, damit der „Vorspannwinkel“ der Lagerböcke eingehalten wird und das Ausrichten in den Langlöchern ebenfalls klappt. Ich kann jedem nur empfehlen, sich die Reparaturleitfäden zu besorgen. Die sind im web oder im Buchhandel (gegen Entgelt natürlich) erhältlich.


    Danach habe ich noch die Bremse eingestellt und die Handbremse justiert mit Hilfe der Einstellschrauben im Innenraum und schließlich die Seile an ihren ursprünglichen Platz verlegt.


    Dann kam der spannende Moment, an dem Schätzchen wieder auf all ihren Vieren stehen würde. Hier mal im Bild festgehalten.


    Ablassen und fertig.



    "Ab auf die Straße" hätte es jetzt heißen können, wenn das Wetter nicht wäre ...


    Schöne Grüße

    "... in this world nothing can be said to be certain, except death and taxes." (Benjamin Franklin)


    "Verglichen mit den Grünen und ihrem Hang zum alltäglichen Totalitarismus, ist die katholische Kirche eine libertäre Organisation mit Sinn für menschliche Schwächen." (Henryk M. Broder, Die Welt vom 2. März 2013)

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  • HerrDoktor

    Hat den Titel des Themas von „Serienmässig Edel - Unter Strom ...“ zu „Serienmässig Edel - Auf Achse“ geändert.
  • ...jetzt tust bitte den Golf mit der Hinterachse noch auf 2 Rampen fahren, tust die langen Schrauben der Hinterachslager anlösen und federst von Hand das Heck 2-3 mal durch um die Verspannungen in den HA-Lagern zu lösen...danach mit den Rädern auf den Rampen bei so belasteter Achse die HA-Schrauben wieder anziehen.

    So vermeidest sog. Nebenfederraten durch die Verspannung der HA-Gummis und die Lager halten so weitaus länger da danach spannungsfrei !

    Das wird immer wieder vergessen bzw falsch gemacht und so die neuen HA-Lager mit den Verspannungen im Zeitraffer wieder kaputtgefahren...

    - METAL RULES, BANG YOUR HEAD ! :thumbsup:

  • Mit einer Eisensäge durchsägt man dann die Metallhüsel von innen nach außen. Dabei schön aufpassen, dass man die Achse nicht beschädigt.

    Einfacher und risikofrei geht es mit einem Meissel.

    In die aus der Achse herausschauenden Teile Richtung Innenseite schlagen.

    Dann ist die Spannung raus, und die Hülse lässt sich leicht aus der Achse drücken (falls sie nicht gleich rausfällt).

  • Moin,


    jetzt komme ich mal dazu, zu antworten.


    ...jetzt tust bitte den Golf mit der Hinterachse noch auf 2 Rampen fahren, tust die langen Schrauben der Hinterachslager anlösen und federst von Hand das Heck 2-3 mal durch um die Verspannungen in den HA-Lagern zu lösen...danach mit den Rädern auf den Rampen bei so belasteter Achse die HA-Schrauben wieder anziehen.

    So vermeidest sog. Nebenfederraten durch die Verspannung der HA-Gummis und die Lager halten so weitaus länger da danach spannungsfrei !

    Das wird immer wieder vergessen bzw falsch gemacht und so die neuen HA-Lager mit den Verspannungen im Zeitraffer wieder kaputtgefahren...

    Aber worin liegt der Fehler? Wenn man exakt nach Rep.Leitfaden vorgeht, dann montiert man die Lagerböcke doch in einem bestimmten, vorgegebenen Winkel zur Achse. 12 Grad, +/- 2 Grad, meine ich. Dass man nach der Achsmontage das nochmal lösen soll, ist lt. VW nicht vorgesehen.


    Oder gilt Dein Tipp nur, wenn man die Lagerböcke nicht mit Vorspannung montiert hat?


    Einfacher und risikofrei geht es mit einem Meissel.

    In die aus der Achse herausschauenden Teile Richtung Innenseite schlagen.

    Dann ist die Spannung raus, und die Hülse lässt sich leicht aus der Achse drücken (falls sie nicht gleich rausfällt).

    Ich habe mich eben wie ein „Stift“ an die Empfehlung eines seit Jahrzehnten erfahrenen Schraubers gehalten ^^ Wenn ich wieder mal ein Lager wechseln muss, merke ich es mir.


    Wow sehr sauber! Sieht ja aus wie neu! (Vorher eigentlich auch, wie man es von dir gewohnt ist..😅)

    Wie du es Beschrieben hast habe ich auch mal die Tonnenlager an meinem BMW ausgebaut. Man war das eis Spaß..

    Danke Dir!


    VG

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  • Wenn man exakt nach Rep.Leitfaden vorgeht, dann montiert man die Lagerböcke doch in einem bestimmten, vorgegebenen Winkel zur Achse.

    Die Lagerböcke sind ja die Halter für die HA an der Karosse ( mit den 3 Löchern ) und die tut man selbstverständlich nicht wieder lösen !


    Nur jeweils die lange Schraube die durch die Achslager re+li geht und die HA-Lager in den Lagerböcken hält, die tut man lediglich leicht anlösen und danach das Heck durchfedern...Rest siehe oben.

    - METAL RULES, BANG YOUR HEAD ! :thumbsup:

  • Habe ich schon verstanden. Ich meine genau das: der Rep.Leitfaden schreibt vor, die Lagerböcke an der Achse in einem festen Winkel vorzumontieren. Dass man nach Montage der Achse die Langschrauben nochmals lösen soll, ist danach nicht vorgegeben.

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  • ..dann laß es halt so, kein Ding.

    Sofern der Golf keine Sportfedern drin hat, so sollte das dann auch passen.

    Ich denke mal, mit Serienfedern/-höhe verspannen die Lager dann auch weitaus weniger.

    - METAL RULES, BANG YOUR HEAD ! :thumbsup:

  • Habe ich schon verstanden. Ich meine genau das: der Rep.Leitfaden schreibt vor, die Lagerböcke an der Achse in einem festen Winkel vorzumontieren. Dass man nach Montage der Achse die Langschrauben nochmals lösen soll, ist danach nicht vorgegeben.

    Der Reparaturleitfaden geht aber von einem Serienfahrwerk aus.


    Der Winkel entspricht, im ausgebautem Zustand, dem Einbauzustand mit belasteten Achsen.

    Damit VW die Schrauben nicht nochmal anziehen muss haben die sich einfach den Winkel gemerkt und vorab richtig angezogen...


    Ich würde die einmal lösen und wieder anziehen.


    :lowrider: