Beiträge von stahlwerk

    Oakgruen...ich würde an Deiner Stelle nach all dem Ärger, Schweiß und Zeit keine weiteren und zeitraubenden Experimente mehr machen ! Kauf Dir ein AP Gewindefahrwerk, rein damit und dann stell es passend ein und Du hast Ruhe und der Golf steht von der Höhe genauso da wie Du persönlich es am besten findest. Das AP kann ich empfehlen...ist ein super Fahrwerk mit unschlagbarem Preis-Leistungsverhältnis ! Die kosten zur Zeit bei diversen Anbietern ca. 450 Euro anstatt 500 Euro. Das Koni Zeugs samt Federn verkaufst wieder...so würde ich das machen

    Richtig...die meist angegammelten Masseverbindungen samt vergräztem/korridiertem Massekabel sind beim Golf/Jetta ebenfalls, meist optisch unauffällige Dinge, die bei der gesammten Elektrik nur zu oft für Probleme verantwortlich sind. Deshalb Massepunkte richtig säubern und blank machen und ein neues 12 bis 16mm2 Massekabel anfertigen...damit ist ebenfalls schon viel geholfen.

    Servus. Was meinst Du mit "reißen" beim schalten...darunter kann ich mir so nichts vorstellen, bitte genauer definieren.

    Das komplette Zündsystem bei einem gut 30 Jahre alten Auto zu erneuern, also zumindest die Kabel, Zündspule und Steuergerät, vorrausgesetzt die anderen Teile wie Zündkerzen, V-Deckel & V-Läufer wurden regelmäßig gewechselt und sind ok, ist immer eine gute Option und von daher empfehlenswert ! An allen meinen Gölfen sind diese Teile erneuert worden . Zum Thema Zündkerzen noch ein Tipp: Immer welche Ohne "R" ( Widerstand ) kaufen, also statt einer WR6 eine W6,...der Motor läuft damit "weicher" bzw runder !

    Die Zündung lässt sich bei Verwendung von 98ROZ problemlos auf 8-10° v.OT einstellen ohne das der Motor klopft, vorrausgesetzt er ist gesund und hat keine Ölkohleablagerungen im Zyl.-Kopf. Bei zu heißer Ansaugbrücke, ergo zu heißer Ansaugluft ( bei stop&go z.B. ) nimmt das Steuergerät über den Klopfsensor eh die Zündung etwas zurück.

    Zündung erst dann einstellen, wenn bei abgezogenen blauen Temp.-Fühler der warme Motor vorher 3x über 3000 U/min gedreht wurde.

    ...super Aktion, gefällt mir weil konsequent !

    Das wird mit Sicherheit wieder ein echtes Schmuckstück.

    Hoffentlich bleibt er bis auf das KW Fahrwerk und dezente Räder soweit wie möglich im "Originalzustand".

    Das findet man in allen "So wird's gemacht" o.ä. "Hilfs-Büchern".

    Allerdings ist dabei auch die Rede davon, daß es sich damit um eine behelfsmäßige Einstellung des ZR handelt.

    Mit dem ausdrücklichen Hinweis, daß die ZR-Spannung umgehend per Prüfgerät überprüft werden muß.

    Wobei bis dahin hohe Motor-Drehzahlen zu vermeiden sind.

    Also mit meiner Methode ( 90° gerade so mit 2 Fingern ) fahre ich anscheinend seit all den Jahren recht gut, selbst mit hohen Drehzahlen. Sonst müsste zumindest der Motor vom Slalom-Golf wohl längst Fritte sein und erst recht der 1,6er 827er Motor eines Clubkollegen...der dreht locker bis 8500 U/min, erfreut sich bester Gesundheit/Leistung und auch er montiert neue Zahnriemen selbst und spannt diese wie oben beschrieben !!!

    Und das mit dem Prüfgerät sehe ich wie jens...noch nie eines gesehen oder gar was von gehört...selbst von alten VAG Mechanikern nicht, bei denen in den 80er/90er Jahre reihenweise VW und Audi mit 827er Motoren in die Werkstatt kamen zum ZR wechseln.

    ...prüfe mal die korrekt Spannung von Keilriemen UND Zahnriemen ! Wenn diese zu stramm gespannt sind, kommen oft solche Geräusch zustande. Außerdem liegt so über einen zu straff gespannten Keilriemen extreme Belastung auf den Lagern von Wasserpumpe und Lichtmaschine, was diese schnell killt.

    Und bevor man anfänt mit "Schickimicki-Zeugs" wie polieren, lackieren, Felgen aufhübschen usw, bringt man zuallererst mal die gesammte Technik in einen guten Zustand...ist nur ein gutgemeinter Vorschlag, was Du letztendlich draus machst ist Deine Sache.

    Schönes Projekt hast Du da...aus meinem F&I mit PF Motor ist halt ein Slalomfahrzeug geworden.

    Ich persönlich hätte auch den PF Motor beibehalten und leistungstechnisch etwas "aufgefrischt" anstatt "umständlich" einen PL Motor mit der Digifant zu koppeln...kostet weniger als die Hälfte an Zeit und gut ein Drittel weniger an Geld.

    Aber mach nur Dein Ding...wir sind gespanng was bei rauskommt.

    ...bei einem GT würde ich optisch nur folgendes ändern:

    Maximal 40mm tiefer, dazu Sportdämpfer von Bilstein oder Koni.

    Felgen in 7x15 oder 7x16 mit max. 195er Reifen.

    Frontlippe vom VR6


    Beim Motor eine 268° Nockenwelle von dbilas, schrick, Schleicher oder cat cams verbauen.

    Abgasseitig Fächerkrümmer ( alternativ 2E/AGG/ADY-Abgaskrümmer mit Hosenrohr vom Golf 2 GTI oder G60 ), dazu den Metall-Kat vom VR6 oder Golf 3 GTI und dahinter Sport-AGA für weniger Staudruck mit max. 55mm Durchmesser.

    Wenn der Motor gesund ist, und das ist Vorraussetzung, dann sind mit diesem Setup gute 100 PS möglich. Ebenso ist problemlos die AU möglich und der Motor läuft damit ruhig im Standgas bei ca. 850-900 U/min bei richtiger Einstellung von Zündung ( auf ca. 8° vor OT einstellen ) und korrektem einmessen der Sportnockenwelle.


    Anbei mal ein Foto von meinem ehemaligen 3er GT, das hilft als Ansatz vieleicht mal weiter:

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