Komplettrestauration vom Franzosen zum Sauerländer

  • Mission complete....



    So jetzt heisst es erstmal bis Ende Oktober Abschied nehmen. Er wird bei VW lackiert, denke er ist in guten Händen.



    So gut wie der GTI vorbereitet ist, müsste der das eigentlich aus Gründen der Kulturguterhaltung der Firma Volkswagen für um sonst lackieren. :);)

    "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen

    und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert. " _patsch_patsch_patsch

    Zitat: Albert Einstein

  • In der Zeit wo der Golf sich jetzt in der Lackiererei befindet, geht es nun an das letzte Bauteil, was noch unberührt geblieben ist. Den KR! Liegt noch genauso schmandig auf der Palette wie ich ihn damals ausgebaut habe....

    War mir schon lange ein Dorn im Auge, musste aber bis jetzt warten.....


    Also erstmal was zum Heben aus Schrott gebaut und einen Seilzug bestellt. Dann kann jetzt auch der Motor problemlos angehoben (und auch später in den Wagen eingesetzt) werden, ohne dass ich irgendwelche Kräne brauche oder mir irgendwas ausleihen muss. Außerdem ist die Garage für evtl... spätere Projekte damit besser ausgestattet. Also Motor erstmal anheben und auf den Ständer schrauben.


    Dann geht es erstmal daran den Motor zu strippen.....

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    Zitat: Albert Einstein


  • Und weil ich ehrlich gesagt am Ende des ersten Teils der Restauration keine Energie mehr habe den Motor zu reinigen habe ich den für 50 Euro zum Eisstrahlen abgegeben um mir einfach einiges an Arbeit zu ersparen... Da ist zumindest schonmal das gröbste abgegangen und das ist eine gute Basis zum entrosten und Lackieren, wenn er nach dem zerlegen wieder zusammen gebaut ist.

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    Zitat: Albert Einstein

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  • Dann von Eisstrahlen wieder abgeholt....ist schon deutlich sauberer geworden.

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    Zitat: Albert Einstein

  • Der Motor kommt so wie er ist zu einem Profi, der den für mich zerlegt und anschließend begutachten wir wie es mit dem Verschleiß aussieht und besprechen was genau gemacht werden muss. Wenn es etwas neues vom Motor gibt berichte ich wieder. Indessen ist ausreichend Zeit sich um die Bauteile zu kümmern, die alle noch an dem Motor verbaut waren........


    Da ist mir dann als erstes die Drosselklappe in die Hände gekommen. Ein sehr komplexes Bauteil, was zum Glück noch voll funktionsfähig ist, allerdings haben die 30 Jahre schon arg an dem Bauteil Spuren hinterlassen.


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    Zitat: Albert Einstein

  • Dann stellte sich die Frage wie ich mit dem Teil umgehe? Bisschen abschmiergeln und überlackieren? Sieht dann aber auch mehr gepfuscht aus, außerdem haben die Klappen nicht mehr richtig geschlossen. Also die Entscheidung getroffen das Teil komplett zu zerlegen (auch in der Angst dass ich es nie wieder zusammen bekomme).


    Dann alle Teile auf einen Draht gewickelt und ab in die Galvanik. Das Gehäuse gereinigt, die Dichtflächen geplant und die Rollenlager ausgetrieben. Neue Lager bestellt und das Gehäuse lackiert und die neuen Lager wieder eingepresst. Problem was ich nicht so bedacht hatte... Zwischen zerlegen und wieder zusammen bauen sind einige Wochen vergangen, ich hatte zwar Fotos gemacht aber....wie das so ist....

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    Zitat: Albert Einstein

  • Dann also erstmal alles zurecht gelegt und sortiert. Die Innenfläche wo die Klappen schließen habe ich dann auch noch mit dem Dremel und einer Schleifpaste so gut es ging auspoliert.


    Anschließend die Drosselklappe in mühevoller Kleinarbeit wieder zusammen gesetzt. Das war wirklich schwierig die Wellen wieder einzusetzen, da die Federn dabei bereits auf Spannung gesetzt waren. Hat auch echt ein Wenig gedauert aber am Ende hab ich es wieder zusammen gesetzt. Die Schrauben die die Klappen an der Welle befestigen sind verstaucht....Trotzdem wenn das einer vor hat zu zerlegen, einfach rausdrehen mit etwas mehr Kraft. Dann die Schrauben vor der Galvanik etwas abschleifen auf der Gewindespitze biss sie wieder einfach in ein Gewinde einzuschrauben sind...

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    Zitat: Albert Einstein

  • Da die Schrauben nicht mehr verstaucht werden können, müssen die jetzt am besten mit Loctite 243 eingedreht werden. Das ist zum einen nach dem aushärten fest genug und vor allem Temperaturbeständig. Neue Schrauben waren in der Form nicht so ohne weiteres zu bekommen, zum anderen wollte ich wegen dem Verstauchen auch nicht auf der Welle rumkloppen. Die Firmen die DK instand setzen machen das auch so mit 243...sollte also laufen.

    Nachdem die Wellen dann auch wieder gereinigt verzinkt, gefettet und angezogen waren schlossen die Klappen auch wieder richtig. Drosselklappe dann final fertig gestellt.......Ergebnis ist ganz gut geworden....


    Als nächstes steht die Ansaugbrücke an....

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    Zitat: Albert Einstein

  • Könntest Du auf den Teil etwas genauer eingehen?

    Das Ergebnis sieht echt gut aus.

    Was genau meinst du? Weshalb das auf den Draht gewickelt wird?

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    Zitat: Albert Einstein

  • Nein, den Galvanikteil.

    Nein, das gebe ich ab an einen Fachbetrieb. Wenn man denen das auf einen Draht wickelt machen die das so günstig, dass lohnt nicht das selbst zu machen. Zudem habe ich mich damit nicht beschäftigt.

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    Zitat: Albert Einstein