Strom vs. Sprit, der Interessenkonflikt

  • Hallo Forum,


    dashier ist die Quittung für alles, was mein Golf 2014 an Sprit verfressen hat:


    14121213519659.jpg


    Manman - so ein Elektroauto frißt einen echt arm ?( .


    Genau genommen ca. 0,0007 € für Diesel - pro Kilometer ;(
    Macht übrigens etwa 50mL/100km :wink:


    Was das an CO2 pro Kilometer gibt kann jeder selber nachrechnen :thumbsup:


    Das stimmt natürlich nur dann, wenn ich dieses Jahr nicht nochmal nachtanken muss.
    Genau das ist aber seeeeeeeeeeeeeeehr unwahrscheinlich.

  • VW
  • Was das an CO2 pro Kilometer gibt kann jeder selber nachrechnen


    hab kurz nachgerechnet und festgestellt: mehr als mein 1,6L saugdiesel ...


    weil, falls du es noch nicht weisst: strom kommt zwar aus der steckdose, wächst aber da drin nicht nach. und deine batterien wurden auch mal produziert und transportiert ....

    Die Arbeit läuft nicht davon, während Du dem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht ...

  • Von der Chemiekeule bei der Herstellung der Akkus in Asien mal ganz zu schweigen, die Verschiffung nach Indonesien, um die Aufkleber zu "montieren".


    Ich halte Hybrid für das dümmste, was der Menschheit in der Sache eingefallen ist...ich fahre nicht nur ein schweren Verbrennermotor samt Getriebe rum, ich fahre auch noch fette Akkus und E-Motor spazieren, welche alle 200km geladen werden wollen ;)
    Dann schon lieber ein gescheiten v8 :D

  • Zitat von »FourOfFour«

    Was das an CO2 pro Kilometer gibt kann jeder selber nachrechnen


    von TBone:
    hab kurz nachgerechnet und festgestellt: mehr als mein 1,6L saugdiesel ...
    weil, falls du es noch nicht weisst: strom kommt zwar aus der steckdose, wächst aber da drin nicht nach. und deine batterien wurden auch mal produziert und transportiert ....


    Hallo TBone,
    als seriöser Forumschreiber hast du da ganz bestimmt eine lange Recherche laufen lassen, deren Ergebnisse deine Aussage untermauern.
    Leider bist du diese sicher hoch interessanten Zahlen schuldig geblieben.
    Schade, denn mit diesen Zahlen hätte man hier eine sachliche Diskussion starten können, statt eine Aussage ins Netz zu stellen,
    die einer genaueren Betrachtung nicht länger als ein oder zwei Google-klicks stand hält.


    Also ZDF - Zahlen, Daten, Fakten um das extrem dünne Eis zu zerbröseln, auf das du dich da gewagt hast:
    :!: Mein Golf hat einen Bedarf von 15kWh auf 100km und legt im Jahr etwas mehr als 10.000km zurück.
    Das ergibt einen Energiebedraf von 1500kWh was dem Brennwert von etwa 125 Litern Diesel entspricht.



    8) Gib' doch bitte mal an, was dein 1.6L Diesel so auf 10.000km wegschluckt.
    Nach Spritmonitor taucht er unter den TOP50 nicht auf und liegt damit bei über 5.3L/100km
    .
    Selbst damit liegst du bei 10.000km im Jahr bei 530 Litern.
    :[


    Meine - zugegenbener Maßen kleine - Solaranlage sammelt jedes Jahr 5000kWh ein und damit das dreifache der Energie, die ich für die Deckung
    meiner Mobilität benötige.
    Wie züchtest du denn deinen Treibstoff?
    Biodiesel?
    Biomass to Liquid (BTL)?
    Bioethanol?
    Und wieviel Hektar Land bestellst du dafür?
    Bei der Nutzung von Raps, Weizen oder Mais brauchst du bereits einen Hektar, vermutlich hast du aber eine kleine Algenfarm im Garten,
    die kommt mit sehr viel weniger Platz aus.
    Da sowas aber Geld kostet hast du bestimmt erneuerbaren Treibstoff auf Palmölbasis. Das vernichtet keine deutschen Anbauflächen,
    dafür rodet man in Kamerun und Nigeria gerade 70.000 Hektar Regenwlad - das ist aber ja zum Glück weit weg und geht hier niemanden was an.


    Ach soooo - du verläßt dich auch lieber auf Shell, Aral, Esso und deren Kollegen?
    Sehr bedauerlich... ;(


    Bei Deckung des Energiebedarfes aus der Steckdose entstammt die Energie dem europäischen Verbundnetz.
    Hier liegt die Belastung bei etwa 500gCO2/kWh, Tendenz abnehmend.
    Mit jeder neuen Wind- oder Solaranlage wird die Quote für elektrischen Strom eben besser.
    Bei 15kWh auf 100km ist die Belastung des Citystromers mit 75g/km kleiner als für den im Spritmonitor auf
    Platz 1 gelisteten Audi A2 3L der mit 93g/km genau 24% darüber liegt.


    Im Spritmonitor, dessen Auswertung auf mehreren zehntausend Fahrzeugen beruhen und damit stabile statistische Aussagen zulassen,
    findet sich unter den Top 50 beim CO2-Ausstoß leider kein Golf, speziell kein Saugdiesel.


    Dein Sau(g)-Diesel kann somit kaum auf unter 140gCO2/km kommen und liegt damit doppelt so hoch wie ein fast 20 Jahre alter E-Golf :D 8o :thumbsup: 8o :D


    Da du so erpicht darauf warst, darauf hinzuweisen, dass Strom ja irgendwo erzeugt werden muss,
    muss es gestattet sein, zu deinem Diesel und dessen Verbrauch bitte folgendes hinzuzurechnen:
    - Energiebedarf bzw. Wirkungsgrad der Raffinerie
    - Energiebedarf des Verteilersystemes
    - Umwelteinfluss der Beschaffung, speziell durch Fracking oder das Ausschwämmen von Schieferschlämmen
    - Energiebedarf und Umwelteinfluss getragen von Diesel-LKW und Tankschiffen.
    schließlich wächst ja dein Edel-Diesel auf Rohölbasis auch nicht in deiner Garage, oder doch?


    Auch dazu eine nüchterne Zahl:
    Ein einziges Tankschiff der Alhambra-Klasse braucht auf der Fahrt von den Küsten der arabischen Emirate nach Rotterdamm so viel
    Crude-Öl, dass es alleine auf dieser einen Fahrt mehr Schwefeldioxyd in die Luft bläst, als es die gesamtdeutsche Dieselflotte - einschließlich deines Wagens -
    in einem Quartal tut.


    Fazit für die, die es gerne noch genauer nachrechnen wollen:
    Kein mit Verbrennungsmotor ausgestattetes Fahrzeug kann bezüglich des ökologischen Fußabdrucks dem Elektroauto das Wasser reichen.
    Auch, bzw. insbesondere dann, wenn die gesamte Lebensdauer der Akkus mit berücksichtigt wird, die bei genauer Betrachtung das Autoleben deutlich übertrifft.
    Das ist aber eine andere Geschichte, die vielleicht besser separat erzählt wird um hier den Platz nicht zu sprengen :thumbsup:


    Aber TBone hat sicher gleich die Zahlen seiner Recherche bereit, um mich zu wiederlegen - das wird dann sicher besonders spannend :D


    Und um beim Titel des Threads zu bleiben:


    Er wäre für Solarzellen gewesen:
    resized_2200_oil%20bird.jpg

  • Es geht doch nicht (nur) um den Sprit-Verbrauch eines Autos, sondern um die Umweltbelastung...das fängt für mich beim Bau der Akkus oder der Verbrennungsmotoren an, ein E-Auto jetzt schön zu reden, ist wohl leicht, genau wie beim Verbrennungsmotor, aber denke da mal an die Umweltbelastung bei der Herstellung der Motoren, Akkus, Sprit und der Steuerelektronik der E-Motoren.
    In die Wertung sollte dann natürlich auch der Verbrauch (beim Verbrennermotor auch die Herstellung des Kraftstoffes, Öle, Fette usw.) und beim E-Motor auch die Herstellung deiner kompletten Solaranlage Photovoltaik-Anlage berechnet werden
    Erst wenn diese Daten beisammen liegen, kann man feststellen, welches Auto die Umwelt mehr belastet und welches nicht.

  • Hallo 426ci,



    mehr wollte ich ja gar nicht als Zahlen statt haltlose Gerüchte und ich denke, die wichtigsten hatte ich aufgezählt.


    Jetzt fehlt die Recherche von TBone :)


    Beim Thema "Hybrid" bin ich übrigens zu 100% deiner Meinung - deshalb fahre ich ja ein reines Elektroauto.
    Der Diesel den ich Tanke wandert zu 100% in die Standheizung; bei bestem Wirkungsgrad :D

  • nö, mag nicht. is mir zu blöd. fahr mit deinen 300kg blei und schwefelsäure (oder lithium , is um nix besser) durch die gegend, lüg dir weiter vor wie ökologisch wertvoll dein beitrag ist und baba. bei 10.000km im jahr denk ich nicht nach über verbrauch oder ökologie. Ich fahr ca. 150k is 160k im jahr mit einem durchschnittsverbrauch von 28,3l... da müsste ich nach deiner rechnung alle 20 min. an die steckdose . ergo: sinnlose technik ohne praktischen nutzen für einige nerds... über die gesamtenergiebilanz eines reinen elektroautos oder eines hybriden haben schon weisere menschen als du oder ich referiert. und da fallen die meinungen auch nicht anders aus. um sich fortzubewegen muss ein elektroauto permanent den kompletten akku mitschleppen, ein verbrenner nur ein siebtel (ein diesel sogar nur ein neuntel) der gesamtenergie, und das sogar mit fortschreitender fahrstrecke abnehmend... aber das ist für dich vermutlich eh nebensache, nutzlast is ja kein thema für die ökos.

    Die Arbeit läuft nicht davon, während Du dem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht ...

  • Hi TBone,


    "nö, mag nicht. is mir zu blöd" klingt nach Trotzreaktion - es war dir immerhin nicht zublöd, diese Diskussion
    mit einem Beitrag ohne belastbaren Hintergrund zu starten, gell?


    Siehst du - Zahlen wären einer sachlichen Diskussion dienlicher gewesen, als dein persönlicher Angriff,
    der mich immerhin als lügenden Ökonerd darstellt.


    Obwohl ich als im Bereich erneuerbarer Energien, alternativer Antriebe und effizienter Energieübertragung tätiger
    Elektroingenieur mit "Ökonerd" wirklich gut leben kann :D
    Vielleicht sollte ich mir das schützen lassen :thumbsup:


    Mein 3er Golf hat eine Nutzlast von 630kg,
    Bei 1250kg Leergewicht über 50% des Fahrzeuggewichtes.


    Kann dein privater rollender Untersatz da mithalten?


    Leider stellst du mit deinem eigenen Beitrag hier genau die Art von laienhafter Ahnungslosigkeit unter Beweis, die ich zu meinem Bedauern
    auch häufig in den Medien vertreten sehe.


    Dieser Satz von dir macht das besonders schön deutlich:
    "ein verbrenner nur ein siebtel (ein diesel sogar nur ein neuntel) der gesamtenergie,"


    Die Gesamtenergie, die ich in meinem Auto mitführe beträgt 18kWh.
    Ein Auto mit Verbrenner trägt pro Liter Diesel eine Energiemenge von ca. 12kWh mit, ein Wagen mit 60 Liter Tank
    fährt damit nicht ein Neuntel sondern das 40-fache an Energie durch die Landschaft, macht allerdings
    wegen der starken Limitierung beim Wirkungsgrad nur von weniger als einem Viertel der enthaltenen Energie Gebrauch - der Rest wird nutzlos
    und im wahrsten Sinne des Wortes verheizt.


    Du hast allerdings mein zutiefst empfundenes Mitleid was dein Fahrprofil angeht, denn wer über 150.000 km im Jahr im Auto zurücklegt
    ist offensichtlich beruflich damit unterwegs und verbringt ca. das halbe Jahr hinter dem Steuer und bei 8 Stunden Schlaf am Tag
    3/4 seiner Lebzeit im Auto - sehr bedauerlich. ;(


    Dass allerdings der 1.6L Diesel den du zunächst als Referenz anführst jetzt auf einmal 28,3 L/100km verbraucht...
    Da ist wohl irgendwo ein Loch im Zuleitungssystem, dass du dringend mal stopfen lassen solltest. 8o


    Was mich allerdings noch nachdenklicher stimmt ist die aggressive Haltung hier:
    "bei 10.000km im jahr denk ich nicht nach über verbrauch oder ökologie. "


    Klar macht jeder gerne sein eigenes Fahrprofil zum Maß der Dinge.
    Statistisch ist es allerding so, dass 95% aller Fahrprofile darauf hinauslaufen,
    dass ein Auto im privatbesitz etwa 50km am (Werk-)Tag fährt und dafür etwa eine Stunde braucht.
    In Summe fasst das etwas mehr als eine Milliarde Autos auf der Welt zusammen und ich denke,
    dass dieses Aufkommen sehr wohl rechtfertigt, dass man sich über den ökologischen Einfluss
    diesesr Masse Gedanken macht.
    Insbesondere wenn man sieht, dass bei gleichbleibendem Wachstum alleine in China bis 2020 über
    770 Millionen Autos fahren werden.
    Diese mit Rohöl zu betrieben.ist schon aus Gründen der Luftbelastung in den Megastädten keine Option mehr.


    Zu dem - auch aus den Medien bekannten - Scheinargument bezüglich der Batterien:
    Moderne Akkus werden pro Auto nur einmal produziert, Reichweite damit je nach Fahrzeug zwischen
    450.000 km (mein Golf) und 2.000.000 km (Telsa Model S).
    180kg Resourcenbedarf (mein Golf) bis ca. 700kg im Tesla
    Das wenigste davon ist edler Herkunft.


    Und du hältst es für ökologisch besser, hier bei 6L/100km als Grundlage
    a) 27.000 Liter Diesel zu verheizen im Vergleich zum Golf oder
    b) 120.000 Liter im Vergleich zum Tesla ?
    :?:


    Echt jetzt?

  • denn wer über 150.000 km im Jahr im Auto zurücklegt ist offensichtlich beruflich damit unterwegs
    Dass allerdings der 1.6L Diesel den du zunächst als Referenz anführst jetzt auf einmal 28,3 L/100km verbraucht...

    Ich denke mal du hast Recht und er wird Brummifahrer sein. Das kommt mit dem Verbrauch von 28,3Liter und der km ganz gut hin. :] Die km bekomm ich im Jahr auch hin..aber den Verbrauch mit dem Crafter auf keinen Fall ^^

  • Hi AenkaBS


    ich rechne immernoch - aber 150.000 km in einem Jahr bedeutet 420km jeden Tag. Jeden Sonntag, jeden Feiertag, ohne Wochenende und ohne Urlaub.
    In Europa kann man kaum über ein Durchschnittstempo über 60km/h kommen, womit man für diese Menge an Kilometern jeden Tag 8 Stunden
    am Lenkrad sitzen muss.


    Und plötzlich empfinde ich meinen Schreibtischjob mit 52 freien Wochenenden und 30 Tagen Urlaub bei geregelter Arbeitszeit ohne Schichtdienst als echt klasse.
    Ich komme zwar auch auf ähnlich viele Kilometeer die ich im Jahr zurücklege, das allermeiste aber auf Langstrecken im Flugzeug auf Dienstreisen...

  • Naja, als LKW Fahrer fährst du Hauptsächlich Autobahn und Landstraße...


    Lenkzeit hast du:

    • max. tägliche Tageslenkzeit = 9 Std.

    • max. zweimal wöchentlich = 10 Std.

    • max. Wochenlenkzeit = 56 Std.

    • max. Gesamtlenkzeit über 2 Wochen = 90 Std.


    Diese Zeit fährst du eigentlich auch immer täglich, muss sich ja für den Arbeitgeber lohnen. Da ich in Mathematik nicht so gerne tätig bin :whistling: ...Rechne dir die Reichweite aus, die man erreicht. Dabei ist zu beachten, dass für LKWs auf Landstraßen eigentlich 60km/h gilt...wobei die auch nicht immer eingehalten werden. Da kommt schon einiges zusammen. Ich fahre mit meinem Crafter täglich zwischen 300-500km, wobei ich meine Lenkzeit nicht voll ausnutze..sind so 5-7Std am Tag.


    Aber das war ja auch gar nicht das Thema. Davon abgesehen, würde ich mir dein Gefährt sehr gerne mal angucken...und dass, obwohl ich Fahrer für ein BMW Autohaus...und von i3, i8 und allgemein Elektro "todes" angewiedert bin... ^^ Lediglich Tesla finde ich noch ganz klasse...allein deshalb, weil die die Technik in "Autoformen" stecken...und darauß keine hässlichen Ufos machen.


    Hoffe meine Grammatik war grade verständlich, ich esse und gucke fern :thumbsup:

  • Diskutieren und Nachdenken wahrscheinlich unerwünscht.


    Na ja, ganz so ist es ja nicht. Ich schwankte schon, ob ich die "unnötigen" Posts herauslöse und diese in ein neues Thema überführe.
    Warum ich es nicht gemacht habe liegt ganz einfach daran, dass ich stark bezweifele, dass hier die nötige Kompetenz vorhanden ist alles in seiner Gänze zu erfassen.
    Anders ausgedrückt, ich kann mir nicht vorstellen, dass hier Leute vertreten sind, die über jeden einzelnen Vorgang bei der Herstellung von unterschiedlichen Batterien bescheid wissen und somit belastbare Aussagen treffen können, welche Schadstoffe in welcher Menge, gerechnet auf die Kapazität anfallen.
    Dementgegen darf man nämlich nicht nur die reinen Verbrennungsrückstände eines Kfz betachten, sondern muß auch noch die Förderung, die Herstellung und den Transport des Kraftstoffes beleuchten.


    Ich behaupte das ist zu komplex, lasse mich aber sehr gerne eines Besseren belehren.


    Alles andre halte ich für Stammtischparolen!

    Der Unterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte, und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, dass sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, dass es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann. :whistling:

  • FourOfFour : Warum verkaufst Du nicht deinen 1er GLI wenn du mit deinem 3er Stromgolf so zufrieden bist? CO² Sparen nur dann wenn du Bock drauf hast? Klingt für mich irgendwie inkonsequent wenn dann bei Sonnenschein dann das Benzincabrio raus holt und ansonsten mit einer 7 € Dieseljahresrechnung hier auf die Pauke haust. Aber auch diese Diskussion wird am Grundsätzlichen nix ändern, jede Art des Antriebes verbraucht CO² und Energie, direkt sichtbar und indirekt bei Herstellung. Also wozu der Thread?

  • Also wozu der Thread?


    Den Thread habe ich erstellt, weil sich diese Diskussion im "Bild des Tages" gebildet hat.
    Damit dort nicht der Sinn verloren geht habe ich die entsprechenden Beiträge rausgelöst.

    Der Unterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte, und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, dass sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, dass es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann. :whistling:

  • Ich hab mir jetzt nicht alle Beiträge von dir durchgelesen FourOfFour ,
    aber letztendlich werden es immer die selben Argumente sein die ich von Leuten höre
    die sich Solarpanels auf das Dach schrauben und/oder Hybrid/Elektroautos kaufen.


    Letztendlich ist nur das Gewissen beruhig und man fühlt sich besser weil man keine oder weniger Fossile Brennstoffe verheizt.
    Aber, keiner von Euch "Öko-Missionaren" sieht das GANZE!
    Ich gehe jetzt bewusst nicht ins Detail weil es mir mittlerweile zu anstrengend/nervig ist jemanden davon zu überzeugen
    und werfe daher nur 2 Stichworte in den Raum:


    - graue Energie
    - Energieerhaltungssatz


    Ich habe kein Abi und über den zweiten Bildungsweg habe ich auch nicht die Möglichkeit genutzt um zu studieren,
    aber selbst mir wurde nach einigen Stunden rechnerei (und die habe ich tatsächlich hinter mir) und Gesprächen mit Bekannten die div. Titel vor ihrem Namen führen dürfen klar,
    dass ich mit einem 1er Golf Diesel oder Benziner umweltfreundlicher fahre, als mit einem Neuwagen bzw. Hybrid oder Vollelektroauto!


    :wink:


    Edit:
    Rolf (hatte deinen Post vorher leider auch nicht gelesen :rolleyes: )
    Selbigen Aufwand wünsche ich mir vom Threadersteller, den er bisher scheinbar nicht erbracht hat (bzw. nicht richtig, oder er es nicht wissen will). Denn hätte er sich die Mühe gemacht (richtig)zu rechnen, gäbe es diesen Thread hier nicht.
    Ich bin nicht gegen Fortschritt, falls das so rüberkommt. Aber ich finde es verwerflich andere von etwas überzeugen zu wollen was nicht der Realität entspricht.


    Und wenn man sich die heutige Nutzungsdauer der PKW´s ansieht inkl. geplanter Obsoleszens, die graue Energie hernimmt, die Schadstoffe/seltenen Erden und und und... geht es
    am Ende der Rechnung nicht nur um Nuancen, da sieht man eindeutig das es realistisch gesehen kaum eine Verbesserung für die Umwelt gibt.
    Nur für uns Menschen -> tolles neues modernes Auto, man kann nochmehr auf die Tube drücken bei weniger Verbrauch, Prestige-Faktor, Arbeitsplätze!

  • Rolf : das hatte ich nicht mitbekommen, sorry dafür.


    @ley: So schlimm ist es nun nicht fossile Brennstoffe nicht zu Verheizen oder nicht zu verbrauchen, man muß ja kein Terror-Öko sein, aber die gesunde Mitte reicht schon.


    Aber mal auf unsere alten Autos, insbesondere die 2er zu kommen: Wieviel CO² haben die in den letzten 25 Jahren nicht verbraucht einfach weil ein Teil der Autos mehr gestanden hat als sie gefahren sind. Und wir sind am Ende auch froh wenn wir alte Kisten mit Laufleistungen von 100.000 km ergattern. Im Verhältnis zum aufgewendeten Ressorcenverbrauch hat sich zwar wahrscheinlich auch nach 25 Jahren ein 100.000 km Golf nicht gerechnet und der Senior vor uns wäre mit anderen Alternativen wahrscheinlich günstiger und umweltschonender unterwegs gewesen.

VW GTI Buch

Reprint: Das große VW-GTI-Buch

Volkswagen VISA Card

Die Volkswagen VISA Card – die Kreditkarte der Volkswagen Bank. Das komfortable und individuelle Zahlungsmittel.

AutoDoc

Ersatzteile für deinen Volkswagen Golf zu ordentlichen Preisen. Schnell und zuverlässig