Außentemperaturanzeige zeigt zu niedrige Werte

  • Dann hast Du den richtigen Thread doch schon gefunden.

    Bei 25° darf der richtige Sensor nur 600 Ohm haben.

    Steigt der Widerstand, wird eine niedrigere Temperatur angezeigt.

    Laut t4-wiki.de hat der 357er Geber deutlich höhere Werte.

  • So, da ich nun weiß, was man braucht, ist es schon wieder egal. Das Teil gibts nirgends. Oder zu Mondpreisen. Egal, kurbel ich eben das Fenster runter, dann weiß ich auch, wie kalt es ist. :]

  • So, da ich nun weiß, was man braucht, ist es schon wieder egal. Das Teil gibts nirgends. Oder zu Mondpreisen. Egal, kurbel ich eben das Fenster runter, dann weiß ich auch, wie kalt es ist. :]

    So schnell würde ich hier ja nun nicht "die Flinte in's Korn" werfen.


    Und, nachdem ich hier im Forum schon fast für teils unorthodoxe Lösungsmöglichkeiten berüchtigt bin, habe ich natürlich auch für Dich einen Lösungs-Vorschlag parat. :)


    Deine T-Anzeige kenne ich zwar nicht so genau, weiß aber inzwischen aus den Kontexten, daß sie bei steigender T nur degressive Widerstandswerte (und umgekehrt) verarbeiten kann.


    Wobei es ziemlich egal sein dürfte, ob das nun linear oder nicht linear degressiv ist, weil für Dich ja eigentlich nur ein relativ kleiner T-Bereich (um +/- 0°C herum) interessant ist.

    Heißt - sowas kannst Du Deiner T-Anzeige selbstverständlich auch anders "vorgaukeln" als mit Fühlern, die kaum mehr beziehbar sind oder nur zu Mondpreisen. :]


    Du kannst dazu hilfsweise/ersatzweise auch stinknormale NTC verwenden, die es rauf und runter mit unterschiedlichen Kennlinien gibt:

    https://temperatur-profis.de/w…eissleiter-vs-kaltleiter/


    Das sind u.a. auch T-Fühler, die vielleicht 1 bis 2 Euro kosten.

    (Wenn ich es richtig im Kopf habe, sind das stinknormale Transistoren, die nur anders genutzt werden.

    Nämlich mit nur zwei Haxen von ihnen als Analogfühler für ihnen nachgeschaltete Digitalanzeigen.)


    Und auf 0°C kannst Du derlei Fühler (in Eiswasser befindlich) ohne weiteres mit einem Trimm-Poti ganz genau bzgl. ihres Widerstandswertes hintrimmen.


    Ob es drunter oder drüber dann auf ein paar °C hin oder her genau stimmt - wen interessiert das denn schon wirklich? ;)


    Kannst ja mal überdenken ob das eine bessere Lösung für Dich sein könnte als bei "lausigen" T das Fenster runter zu kurbeln.

  • klingt plausibler,als meine Idee, den Widerstand mittels Paralelschaltung zu ändern.

    Vor allem, weil es dann vermutlich kaum möglich wäre, zumindest in etwa die selbe Kurve wie beim originalen Fühler hinzukriegen. ;)
    Das ist ja das schöne an so "alten Karren" wie dem Golf 2. Da wurden bei der Elektronik häufig noch Standard-Bauteile verwendet, die man durchaus als Laie mit etwas Sachverstand tauschen kann. :)

    Steuergeräte jetzt mal außen vor gelassen. ^^

  • klingt plausibler,als meine Idee, den Widerstand mittels Paralelschaltung zu ändern.

    Ja, mit einer Parallelschaltung von zwei R ist es nicht sinnvoll machbar, eine andere Sensor-Kennlinie so "verändern" zu können, daß sie von Deiner T-Anzeige "richtig verstanden" werden kann.


    Das liegt an den unterschiedlichen Formeln, wie sich der Gesamtwiderstand (Rg) ergibt.

    a) Reihenschaltung: Rg = R1+ R2

    b) Parallelschaltung: Rg = R1 * R2 / (R1 + R2)


    a) ist der einfachste und direkteste Weg, weil bei b) durch die Multiplikation der R-Werte der Gesamtwert im Zähler des Bruches dermaßen hoch ansteigt, daß nach Divison mit dem Nennerwert meistens Rg niedriger wird als erwünscht.


    Nimmst Du nach a) einen Vorwiderstand von x Ohm zum R-Wert des NTC dazu, "versteht" die Anzeige die y Ohm, die sie braucht, weil sie nicht weiß, daß y eigentlich "hingeschummelt" ist. ;)

    Prinzipiell ist so ein Hinschummeln ohne weiteres machbar und auch sicher betreibbar. :]


    Aber Du mußt dabei auch einiges schrittweise tun, damit es funktionieren kann:

    1) Bei Deiner Anzeige "abfragen", welche Ohm-Werte sie überhaupt braucht.

    Dazu kannst Du z.B. ein 2KOhm Drehpoti nehmen, an die beiden Kabel mit 1K-Einstellung dranhängen, um dann durch Verstellung vom Poti sehen zu können, welcher R z.B. für die 0°C-Anzeige gebraucht wird.

    Vorteilhaft wäre es, wenn Du auch noch einen zweiten R-Wert, z.B. für +25°C, feststellst.


    Wie hoch geht denn Deine Anzeige im +T-Bereich?

    Hat sie eine genaue Skalierung oder ist das auch so ein "Schätzeisen" wie die Kühlwasser-T-Anzeige im KI unserer Gölfe?


    2) Hast Du diese Werte, suchst Du Dir einen NTC-Fühler, der mit seiner Kennlinie nicht nur UNTER diesen Werten liegt, sondern auch mit dem Gefälle seiner Kennlinie möglichst parallel zu den beiden unter 1) ermittelten Werten.

    Zwei Werte reichen dazu völlig aus, zumal Du letztlich den Rg-Wert ohnehin auf den 0°C-Widerstandswert exakt einstellen kannst.