MQB

  • Modularer Querbaukasten

    Der Volkswagen Konzern hat im Jahr 2012 für die Marken Volkswagen,
    Audi, ŠKODA und SEAT den Modularen Querbaukasten, kurz MQB genannt,
    eingeführt. Hinter dem Kürzel MQB verbirgt sich im Hinblick auf die
    Konstruktion und Produktion künftiger Automobile mit vorn quer
    eingebauten Motoren ein Wendepunkt.


    Hintergrund: Bestandteil des Modularen Querbaukastens ist eine flexible
    Fahrzeug-architektur, bei der konzeptbestimmende Abmessungen wie
    Radstände, Spurbreiten, Rädergröße und Sitzposition im Konzern
    abgestimmt und variabel sind. Andere Abmessungen wie der Abstand der
    Pedalerie zur Radmitte sind immer gleich und ermöglichen eine
    einheitliche Vorderwagensystematik. Der MQB erstreckt sich dabei über
    die Segmente A0 bis B. Bei Volkswagen sind das zum Beispiel die Modelle
    Polo, Beetle, Golf,
    Scirocco, Jetta, Tiguan, Touran, Sharan, Passat und Volkswagen CC. All
    diese Modelle können künftig – trotz unterschiedlicher Radstände und
    Spurbreiten – theoretisch auf der gleichen Fertigungslinie gebaut
    werden. Ebenso wird es möglich sein, Modelle verschiedener Marken, die
    auf der MQB-Architektur basieren, gemeinsam zu produzieren. Die ersten
    neuen Fahrzeuge, die auf der Basis des MQB entstehen, werden der
    Nachfolger des Audi A3 und der nächste Golf sein.

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