Beiträge von Dizzle

    Fürs Schrauben hat man "Fußvolk" , der Konstrukteur steht allerhöchstens daneben. Wer es trotzdem wagt, mehr Werkzeug anzufassen als Messmittel, wird von seinen Kollegen schief angesehen, dass ist nicht standesgemäß.


    Richtig schlimm wird es dann, wenn man als "Fußvolk" eine Idee hat, die so richtig richtig gut ist und die man nicht ignorieren kann, dann kommt kein "Danke", sondern ein beleidigter Konstrukteur, der dich dafür verantwortlich macht, dass ihm das nicht selbst eingefallen ist.

    Genau das widerspricht meiner Vorstellung von guter Arbeit. Ich will nicht über die Köpfe des (in deinen Worten) „Fußvolks“ hinweg bestimmen, sondern mit denen zusammen die Aufgaben lösen.

    Aber ich habe auch schon festgestellt, dass das sehr schwierig ist, da die Fronten teilweise sehr verhärtet sind und die Kommunikation sich meistens als Einbahnstraße herausstellt...

    Generell macht mir das Studium ja Spaß. Ich lerne gerne die unterschiedlichen Aspekte der Technik kennen, allerdings habe ich nicht so die Faszination für‘s Konstruieren Und ich glaube da sitzt der Kern für mein Problem....

    Beim Vorstellungsgespräch habe ich genau das erzählt und mir wurde auch zugesichert, dass die Aufgabe dem entspricht, was ich mir unter Arbeit vorstelle. Heißt, nicht den ganzen Tag im Büro zu sitzen und auf einen Bildschirm zu glotzen, sondern sich auch mal in der Werkstatt die Hände schmutzig zu machen.

    Aber es wurde dann halt doch nur eine stumpfe Konstruktionsaufgabe, bei der ich mittlerweile festgestellt habe, dass ich bis zum Ende der Arbeit nicht ein einziges Mal Werkzeug in der Hand halten werde...

    Und das enttäuscht mich einfach extrem ?(


    Danke MK.Matthias und HerrDoktor für euer Verständnis. Ich werde das ganze jetzt auch durchziehen, absolviere mein Studium dann nur mit einer herben Enttäuschung.


    Und saxcab es gibt nicht DEN Beruf als Ingenieur, da kann einem sehr wohl die eine Richtung (in meinem Fall Konstruktion) keinen Spaß machen und ne andere Richtung dafür umso mehr.

    Ich schreibe seit zwei Monaten meine Bachelorarbeit in der Konstruktionabteilung eines Landmaschinenproduzenten, mir fehlt aber echt die Motivation, das ganze durchzuziehen.
    Die Aufgabe die ich da bearbeite macht mir mittlerweile absolut keinen Spaß mehr und am liebsten würde ich alles sofort hinschmeißen... Sind noch zwei Monate bis zur Abgabe und ich weiß nicht, wie ich das durchhalten soll...

    Das macht mich gerade echt fertig :(

    Da in diesem Beitrag damals leider sehr viel Uneinigkeit bei dem Thema Servoöl geherrscht hat, hole ich es nochmal nach oben.


    Werde am Samstag auch meine Servopumpe tauschen und muss dann ja auch das Servoöl wechseln. Wie steht ihr denn zu dem Thema? Habe den Roten Deckel auf dem Ausgleichsbehälter, also ATF drin.

    Kann ich problemlos von dem ATF auf das VW G004000 wechseln?


    Grüße

    Ja, hab ich mir gestern nochmal genau angeschaut. Das sah alles noch gut aus und die Kabelschuhe saßen auch fest auf den Sensoren.
    allerdings war der obere etwas ölig.

    Vllt hatte der dadurch kurzzeitig keinen Kontakt und hat ausgelöst :/

    Hella ist mittlerweile leider schlimmste Ramschware. Habe mehrfach einen Reinfall mit einem Kühlmitteltemperatursensor erlebt...

    Hmm okay, dass Hella so abgenommen hat, überrascht mich. Ich habe allerdings auch noch nicht so viel von denen verbaut.


    Man kann mal prüfen, wie gut die Flachstecker auf den Kontakten noch halten. Nicht das da ein Wackler ist.

    Ich werde es mal beobachten. Heute ist es nicht wieder aufgetreten. Werde nachher mal die Stecker säubern und mit Kontaktspray einsprühen.

    Die Öldruckmessung hat laut Werkstatt keine Auffälligkeiten gezeigt. Anschließend habe ich beide Schalter gewechselt und dann war auch erstmal Ruhe in den letzten Tagen.

    Jetzt ist die Lampe schon wieder ganz kurz angesprungen X(

    Kann das was damit zu tun haben, dass der neue Öldruckschalter am Kopf einen Schaltdruck von 0,15-0,45 anstatt 0,15-0,35 bar hat?


    Und warum hat der Schaltdruck eine so große Spanne? Hat das mit der Drehzahlabhängigen Auswertung zu tun oder ist das die Toleranz?

    Mein Gölfchen hat knapp 120.000km runter. Von den ersten 27 Jahren kann ich leider nicht berichten, aber seitdem ich den habe, wurde spätestens nach einem Jahr ein Ölwechsel durchgeführt. Ohne Auffälligkeiten wie Späne oder Dreck im Öl.


    Nach Rücksprache mit der Werkstatt meines Vertrauens, habe ich den Heimweg doch gewagt und er hat es ohne zu meckern überstanden (Ich weiß, sehr fahrlässig, erwarte auch kein Verständnis dafür |(), habe allerdings die Drehzahl auch konsequent unter 2000 U/min gehalten. Der Kopf war nach der Fahrt auch gut mit Öl getränkt, soweit ich das durch das Loch im Ventildeckel sehen konnte.

    In den nächsten Tagen wird dann eine Öldruckmessung gemacht und hoffentlich ist es dann doch nur ein defekter Öldruckschalter oder das KI.


    Aber mal ein paar Verständnisfrage: Wird der Öldruckschalter im Kopf auch bei Drehzahlen <2000 U/min abgefragt? Weil wenn nicht, wird man doch gar nicht gewarnt, wenn der Druck in dem Drehzahlbereich zu niedrig ist, oder?

    Und wann genau schaltet der Öldruckschalter am Filterflansch? Wenn zu viel oder zu wenig Druck vorhanden ist?

    Ich muss das Thema leider auch wieder nach oben holen ;(

    Heute auf dem Weg zur Arbeit ist die Lampe+Summer auch bei mir für ein paar Sekunden angegangen. Als ich die Drehzahl abgesenkt habe, ist alles wieder ausgegangen. Habe natürlich sofort angehalten... Ölstand kurz über halb.

    Dann bin ich vorsichtig weiter gefahren und alles war ruhig.

    Kurz vor der Firma ging’s dann wieder los... in unregelmäßigen Abständen wieder Alarm. Aber nur wenn die Drehzahl über 2000 U/min war. Beim absenken der Drehzahl, oder einem Gasstoß war wieder Ruhe.

    Jetzt traue ich mich nicht mehr, nachher nach Hause zu fahren, sind immerhin 50 km ||

    Es macht mich halt stutzig, dass es so unregelmäßig auftritt und nicht jedes Mal, wenn der Motor über 2000 U/min dreht.