Beiträge von Negra

    100€ ist auf jeden Fall okay wenn für ein paar ohne großartige Laufspuren etc...
    Zur Not sollte auch nur die Einlasswelle reichen, besser ist aber auf jeden Fall beide zu nehmen.

    Eine Schlagartige Leistung merkt man sicher nicht, das wäre ja nicht im Sinne des Erfinders wenns plötzlich nen Ruck geben würde.
    Der Umschaltpunkt wurde sicher in einem Bereich gewählt wo das Drehmoment egal ob klappen offen oder geschlossen ziemlich gleich ist, damit man eben keinen Unterschied merkt. Der Sinn soll dabei halt sein, dass unter dem Umschaltpunkt das Auto mit geschlossenen Klappen besser geht und drüber mit offenen.


    Und ja, es ist sehr wahrscheinlich dass das nur unter Last und bei einer gewissen Drosselklappenstellung funktioniert.

    Noch mal um deutlich zu werden:


    Andere Nockenwellen sind in Kombination mit einer angepassten Gemischaufbereitung das A und O jedes Tunings.


    Ohne Nockenwellen kannst du dir den restlichen Müll im Prinzip sparen.


    Kanäle bearbeiten... Drosselklappen polieren... alles toll..
    Denkst du bei modernen Serienautos mit Leistungen jenseits von 100PS/1000ccm ist irgendwas poliert (z.b. Bmw M3) - mit sicherheit nicht.


    Und das mit der Schwungscheibe, da hast du dir schönen Quatsch erzählen lassen!
    Warum soll denn dann dass Auto bergauf schlechter gehen?
    Zum Bergauf fahren braucht man Leistung an den Rädern (eigentlich Drehmoment) genauso wie beim Gerade- oder Bergabfahren... Dafür ist eine Schwungscheibe nicht ausschlaggebend dafür.
    Ich hab meine um ca. 4000g erleichtert, das ding läuft wie ein Serienmotor.


    Noch was zu den Nockenwellen:
    Kannst auch welche vom Golf 3 16V / Ibiza Cupra mit dem ABF Motor nehmen, die passen so wie sie sind, ohne absägen und Kettenrad drehen und sind noch deutlich günstiger als Sport-Nockenwellen.

    Also ich weiß nicht genau ob man einen richtig verkeimten Motor überhaupt richtig frei fahren kann.
    Aber ne große Rund im 3. Gang oder so kurz vorm Begrenzer rumorgeln ist ganz sicher nicht der richtige Weg - sicher.
    Würde lieber mal ne 200km Strecke oder so mit etwas vernünftigen Tempo fahren (ruhig Streckenweiße mal richtung Volllast/Höchstgeschwindigkeit gehen - aber eben nicht ununterbrochen...).

    Das 250PS alltagstauglich sind ist aber jetzt schon ein Witz oder?
    Sicher ist die Frage was man als alltagstauglich definiert...
    Als Alltagstauglich würde ich sagen 10-15tkm im Jahr und das über ein paar jahre ohne ständig was revidieren zu müssen!
    Das schafft man mit einem 250PS Setup sicher nicht, mit einem 68 Laderrad wohl auch eher schwierig...


    Wie schon von Pinky02 erwähnt, einfach mal bei SLS vorbeischauen, dann weiß man zumindest in welche Richtung es geht!

    Ohne jetzt groß Turboerfahrung zu haben...
    Die meisten fahren wohl so um die 8,5:1 bis knapp 9:1 an den "wilden" dingern.


    Kompressor hätte auch so seine Vorteile, mit richtiger Übersetzung müsste mans schaffen dass man ohne irgend eine Art von Ladedruckregelung auskommt!

    Ich denke bis 0,4-0,5 bar könnte das schon klappen!


    Wieviel Leistung du damit hast kann man so pauschal nicht sagen, liegt noch an vielen anderen Faktoren.
    Aber an die 200PS sollte man schon rankommen.


    Das Problem ist aber nicht nur die Verdichtung sondern auch die Zündung, die ist ja bei nem Turbo immer ein gutes paar Grade später dran als beim Sauger, also Steuergerätanpassung wäre auf jeden Fall fällig.


    Perfekt wäre aber so ein Umbau keinesfalls... Wenn ich schon auf Turbo umbau will ich Leistung (somit Ladedruck) und Standfestigkeit, dafür gehört eine Verdichtungsreduzierung (am besten mit dafür gebauten Schmiedekolben) ganz klar dazu.


    Z.b. der T-FSI Motor mit 200PS aus dem Golf V GTI hat eine Verdichtung von 10,5:1, dies ist mehr als Serie vom 2E!!
    Der Ladedruck wird - ohne dass ich es weiß - aber hierbei auch bei max. 0,8bar liegen UND das ganze System ist dafür ausgelegt.

    Also ein bisschen Spiel mag ja normal sein... aber soviel?


    evtl. Die Anlaufscheiben am mittleren KW-Hauptlager nicht verbaut?? Anders könnt ich mir das kaum vorstellen und selbst dann wäre fraglich ob man soviel Spiel hat.

    Golf 3 ist noch genauso wie bei Golf 2 (mit der Ausmahme dass manche Golf 3 schon 5-Loch hatten...)
    Erst ab Golf 4 ist das besser gelöst - mit einer sepperaten Nabe und die Bremsscheibe, so wie mans von vorne kennt, draufgesteckt und mit einer Schraube gesichert.

    Wenns Probleme beim entlüften gibt hilfts oftmals den Splint vom Temperaturgeber (auch im Thermostatgehäuse zu ziehen) und den Geber ein Stück rausziehen, dann kann schon zumindest mal bis dort hin "bewässert" werden, das ist ca. der halbe kühler und der gesamte Motorblock.

    Nein, das passt natürlich nicht.
    In den Bremsscheiben der HA sind ja auch die Gewinde für die Radbefestigung, bzw. die ganze Nabe integriert.


    Sprich wenn du hinten neue Bremsscheiben draufbaust musst du die Radlager von den alten übernehmen (umklopfen) oder gleich ein paar neue verbauen!