Beiträge von Strahli

    Kabelbäume in der Waschmaschine..... darauf muss man auch erstmal kommen und sich das dann auch noch trauen.

    Ich nehme an, du bist Junggeselle? Bei mir würde es definitiv Ärger gegeben, wenn sich Autoteile in der Waschmaschine finden. ^^

    MK.Matthias

    Da stimme ich Dir zu, dass man Kabelbäume in der Waschmaschine reinigt, die Isolierungen mit Weichspüler auffrischt und das ganze Paket dann zum Trocknen auf der Leine aufhängt war mir auch neu.


    Zylinderköpfe und Motoren in der Badewanne zu reinigen und dann im Wohnzimmer wieder zu komplettieren, dass habe ich bereits bei einem Kumpel und Nachbarn erleben dürften. Der Vermieter war dann beim Auszug auch ziemlich angepisst, weil eine neue Wanne fällig war.

    Kunststoffteile wie Motorabdeckungen, Waschwasserbehälter oder Zahnriemenabdeckungen im Geschirrspüler zu reinigen, dass habe ich ebenfalls schon gehört und gesehen. Die obligatorische Wäsche von Sitzbezügen in der Waschmaschine, dass ist dagegen ja schon fast relativ normal.

    Aber Kabelbäume in der Waschmaschine, krass!!!


    Silent Engineer

    Was sagen denn die Kupferlitzen dazu?

    Die Isolierung der Kabel neigt ja in Bezug auf die Kapillarwirkung modernen Kunststoffisolierungen nun mal dazu, dass sich Flüssigkeiten in den Kabeln doch schon um ein erhebliches Maß in die Kabelstränge hinein ausbreiten können. Gibt es da keine Bedenken, dass sich hier infolge dieser Behandlung Aderkorrosion bilden kann?

    Ich habe das Phänomen der Aderkorrosion bei alten stoffummantelten Kabelbäumen in Fahrzeugen, vornehmlich Opel Rekord, der 50´er und 60´Jahre schon selbst gesehen und erlebt. Hierbei muss aber gesagt werden, dass der Reinkupferanteil bei diesen alten Fahrzeugen noch wesentlich höher war und die Adern wirklich zur Grünspanbildung neigten. Was auf lange Sicht dazu führte, dass der Leitungswiderstand spürbar zunahm und die bei den Verbrauchern ankommende Spannung im selben Zuge abnahm.

    Dies erkennt man heute besonders gut an alten 6V Fahrzeugen aus der Wirtschaftswunderzeit, bei denen die Scheinwerfer eher nur noch als Funzeln bezeichnet werden können, weil an den Glühbirnen infolge des Leitungswiderstandes trotz größerem Leitungsquerschnittes keine 6V mehr ankommen.

    In den letzten Wochen habe ich mich mit dem Einbau der gesamten Elektrik rumgeärgert. Leider (wie das wahrscheinlich die meisten kennen) hatten die diversen Vorbesitzer alle mehr Ahnung davon als die Ingenieure bei VW und haben sich schön überall was abgegriffen.


    Wenn ich schon diese so genannten Abzweiger sehe wird mir jetzt noch übel. <X

    Kann Dich voll und ganz verstehen.


    Die von Dir gezeigten sogenannten Stromdiebe waren eine übliche weit verbreitete Unsitte und ein Fauxpas der 80´er und 90´er Jahre, deren Erfinder gehört noch heute erschlagen. Damit wurden, auch von offiziellen Werkstätten verwendet, mehr Fehler und Kabelbrände verursacht, als das sie irgendeinen Gewinn gebracht haben.

    Die freien Werkstätten haben damit noch bis Mitte der 2000´er Jahre gearbeitet; in meinem Quattro Coupe wurde damit im Jahre 2005 noch das Steuergerät für meine Euro 2 Umrüstung, die EGS-A2, in den originalen Kabelbaum hinein gepinnt... wenn ich das im Vorfeld geahnt hätte, dann hätte ich mir eine andere Werkstatt gesucht. Kotz und Würg!!!


    Ich kann Dir nur von einem Kauf abraten, wenn die dazugehörigen ABE Dokumente fehlen oder es für die gezeigten Rückleuchten nichts passendes aufzutreiben gibt.

    Bei den originalen Hella Zulieferteilen, Votex wie auch Treser inbegriffen (Hersteller war auch hier Hella), waren stets ABE Papiere für eine Eintragung mit dabei. Bei den Derivaten von Votex, Treser, weiteren Vertrieblern wie z.B. InPro und auch VW selbst waren neben den Kennzeichnungen von Hella noch deren eigene Teilenummern zusätzlich in die Rückleuchtengehäuse thermisch eingeprägt, siehe Bilder.


    Wenn der Prüfer einen schlechten Tag hat und das sehen will, stehst Du Dir auf dem Schlauch.


    Irrtum, die Vorwärmung bei meinem RP schaltet bei 70°C +/- ab. Das müsste sogar auf dem Thermoschalter stehen bzw. habe ich das im Kochpott mal überprüft.

    Mein Schalter war damals kein Schalter mehr, sondern auf etwa 10K ein Wackelkontakt :rolleyes: .

    Sorry, aber ich habe die Daten zum Igel aus dem VW Werkstatthandbuch entnommen und nicht in einem Selbsttest überprüft. Kann aber gerne heute Abend den entsprechenden Auszug aus dem Handbuch noch beisteuern.

    Auf meinem Thermoschalter ist nur die VW Teilenummer zu finden und den nachfolgenden Auszug habe ich gerade noch für den Passat mit RP Motor in meinen Unterlagen gefunden.


    diese Radios sind was wert? Wer will meins haben?

    Zwischen haben wollen und dann tatsächlich auch bekommen, liegen oft Welten. Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird... die aufgerufenen Preise sind völlig überzogen und in den letzten Jahren aus dem Ruder gelaufen. Wer so etwas zahlt ist selber schuld und fördert zudem noch seinerseits diese Preisspirale.

    Wenn man bedenkt das sich in den Radios jede Menge Verschleißteile befinden, dann sollte man auch nur ein geprüftes und überholtes Radio kaufen.


    Diese Radios wurden noch vor 15 bis 20 Jahren von vielen VW Werkstätten als Ladenhüter und Lagerleichen über Lagerbereinigung reihenweise entsorgt, und das als Neuteile. Bin selbst auch auf solchen Wegen bei meinem VAG Partner noch an vier neue originalverpackte Radios gekommen, alle zusammen damals für nen Fünfziger in die Kaffeekasse. Und heute verlangen dubiose Verkäufer für Beta, Gamma und Delta bis zu 1000,-€ für ein neues Gerät. Obwohl man noch neue Ersatzteile wie Riemen, Laufwerke und mechanische Antriebe im INet für extrem kleines Geld zu kaufen bekommt, oft sogar noch neue Frontblenden.

    Wer´s braucht dem sei gesagt, auch bei der alten "neuen" Lagerware altern die Antriebsteile von Kassetten- wie auch CD-Laufwerken, da hat man ohne entsprechende Wartung im Vorfeld nicht lange Freude daran.


    Ein neues Beta 2 ist in meinen Passat gewandert, ein Gamma 3 in den Golf, für knapp 12,-€ je Gerät fand ich das vollkommen okay.


    Also ich kenne mich zwar nicht mit den TSI Motoren aus, aber 1 Liter Ölverbrauch auf 1000 km sind bei einem modernen Motor nicht normal. Was sind denn dass für Werkstätten die so etwas als normal deklarieren?


    Dein Motor verbrennt definitiv zu viel Öl und ich würde als erstes mal die Kompression der einzelnen Kolben überprüfen; auch wenn diese bei einem Kilometerstand von 145´tkm noch nicht verschlissen sein sollten.

    Den Golf an beiden Rädern vorne sicher aufbockern, Räder runter und Motor mit 1.ten Gang laufen lassen. Dabei gehtst vorsichtig mit einer Schruppfeile ( Hieb 1 ) an die Kanten und feilst diese so runter. Kannst das aber auch so mit einer Flex machen...geht beides.

    also waren wir nicht die Einzigen die das so in den 90´ern gemacht haben 8)

    Ich wollte es nicht kommuniziert haben... unser Meister hat uns damals die Hammelbeine lang gezogen

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ab wann diese Leerlaufstabilisierung in der Art greift.

    Ob nun 1000 oder 1200 U/Min ist doch ziemlich wurscht.

    Die Leerlaufstabilisierung ist meines Wissens nach nicht drehzahlabhängig, sondern hängt von der Kühlwassertemperatur ab.

    Sobald die Warmlaufphase abgeschlossen ist und die Lambdaregelkreissteuerung einsetzt, fällt die Steuerung aus dem erhöhten Leerlauf und arbeitet mit der normalen Leerlaufstabilisierung; dies sollte so ab ca. 60 °C Kühlwassertemperatur sein und ist im Kennfeld der Motorsteuerung abgelegt. Der PN hat ja wie der RP keine beheizte Lambdasonde.

    Ich weiß jetzt nicht wie die genauen Werte beim PN sind, beim RP arbeitet die Kraftstoffvorwärmung (Igel) bis zu einer Kühlwassertemperatur von 55 °C und ich gehe davon aus, dass die Werte auch beim PN identisch ist.

    Wenn es der Grat ist, warum dann nur beim Golf, beim aktuellen Dienst-Fahrzeug ist die Scheibe viel mehr eingelaufen :/. Da quietscht es doch auch nicht.

    Warum das speziell beim Golf 2 mit VWII Bremse so ist, kann ich Dir nicht beantworten, aber die VWII Bremsanlage ist für dieses Verhalten bekannt. Hat vermutlich etwas mit der Ausführung der Verschiebe-/ Schwimmfunktion sowie dem hochfrequenten Ansprechverhalten der seitlichen Beweglichkeit der Sättel zu tun.

    Dieses Quietsch-Verhalten kenne ich ebenfalls von den alten Delco Schwimmsätteln bei Opel Fahrzeugen aus den 70´er und 80´er Jahren. Erst mit der Einführung der modernen ATE Schwimmsättel Ende der 80´er Jahre nahm dieses Verhalten signifikant ab.