Beiträge von Allstar

    Bei unseren Fahrzeugen sollte man tunlichst vermeiden, den Motor bei thermischer Überbeanspruchung sofort abzustellen.

    Wenn wir mit unseren Fahrzeugen (Golf II, Audi 80 und VW T4) im Hochgebirge unterwegs sind und die Fahrzeuge nach langen oder steilen Anstiegen abstellen wollen, lassen wir immer noch den Motor mind. 2 Minuten im Leerlauf nachlaufen bevor wir ihn ausmachen. Dabei Heizung samt Gebläse auf volle Leistung und den Kühlerlüfter manuell zugeschaltet (habe bei allen Fahrzeugen einen züsätzlichen Schalter verbaut, mit dem der Kühlerlüfter manuell angeschaltet werden kann). Dan kann man an der Temperaturanzeige wunderbar sehen, wie die Kühlwassertemperatur wieder sinkt.

    Seit bald zwei Jahren haben wir ja nun unseren PN Automatik (für meine 81-jährige Mutter) und haben den Kauf bislang nicht einen Moment bereut (ich fahre ihn gelegentlich auch mal - der Wagen macht in der Stadt echt Spass). Klar ist immer mal wieder was dran zu machen (heute bspw. gerade den Kühler ausgetauscht), aber das ist bei dem Fahrzeugalter auch in Ordnung.

    Seit wir ihn haben, ist das Starten nach Standzeiten von länger als einer Nacht ein wenig mühsam. Er springt immer zuverlässig an, das allerdings erst nach 10 bis 20 Sekunden "Orgeln". Der Wagen parkt bei uns mit der Nase leicht nach oben. Wenn er absolut waagerecht parkt, muss man (gefühlt) nicht ganz so lange orgeln. Ist der Wagen einmal angesprungen und man macht ihn dann sofort wieder aus, startet er danach bei der ersten Anlasserumdrehung. Nach dem Starten läuft er ruhig, nimmt willig Gas an und ist absolut unauffällig. Auch nach mehreren Stunden Standzeit springt er dann tadellos an.

    Könnte es sein, dass beim längeren Stehen (mit der Front leicht nach oben) irgendwie der Sprit aus dem Vergaser in Richtung Tank zurück läuft oder irgendwie "verdunstet"?

    Wie gesagt, wenn der Motor erst mal 1-2 sekunden gelaufen ist, startet er selbst bei Minus-Temperaturen sofort auf der ersten Umdrehung.

    Wir können bislang damit gut leben (der Wagen wurde jetzt in knapp zwei Jahren nicht mal 1.000km gefahren), ein besseres Startverhalten würde halt den "Wohlfühlfaktor" deutlich erhöhen.

    Danke und Gruß aus Hamburg

    Torsten

    Ich habe 2018 einen NZ mit 5-Gang für meine Tochter gekauft. Inzwischen hat sie damit gut 20.000 km zurückgelegt. Darunter auch mehrere Langstreckenfahrten von Hamburg in die Schweiz.

    Unser NZ ist ein absolut genügsamer Wagen, der sich mit unter 7l/100km im Alltag bewegen lässt. Er hatte durchaus schon sein Zicken, die aber recht preiswert (Austausch fast aller Zündanlagenkomponenten und Unterdruckschläuche) zu beheben waren. Aktuell stellt er sich noch etwas zickig in der Warmlaufphase an, womit man aber gut leben kann.

    Ersatzteile sind gebraucht traumhaft günstig zu bekommen. Habe im Herbst für 80,- EUR einen kompletten Motor inkl. 5-Gang-Getriebe, Kabelbaum, Steuergerät und mehreren Luftmengenmessern bekommen. Eine fast neue Auspuffanlage war für 15,- EUR zu haben.

    Wenn man eher auf gleiten statt auf rasen steht, ist der NZ ein dankbarer Motor.

    Sowohl unser T4 (mit 820 Tkm) als auch unser Golf II (NZ mit 5-Gang und 180 Tkm) und unser Polo 86C (5-Gang und 280 Tkm) schalten sich bei kaltem Getriebeöl im Winter immer etwas zäher. Wenn sie warmgelaufen sind, schalten sie sich deutlich leichter. Im Sommer ist praktisch kein Unterschied zu merken.

    Der PN lässt sich mit Schaltung sehr gut fahren, mit Automatik wird er sehr gemütlich und durstig.

    Im Stadtverkehr lässt er sich damit sehr komfortabel bewegen, das ist kein Problem. Wenn das Getriebe intakt ist sind die Schaltvorgänge butterweich. Nur wenn du wirklich mal auf die Autobahn willst wirst du fluchen... Das war damals so eine typische Rentnerkombination.

    Diese Aussage kann ich bestätigen. Wir haben ja einen NZ (mit 5-Gang) und einen PN mit Automatik.

    Der PN ist in der Stadt einfach nur ein Traum. Schaltet seidenweich und zieht (für ein 30 Jahre altes Auto) echt gut ab. Das kann der NZ nicht besser.

    Auf Landstraße/Autobahn ist der PN mit Automatik dann nur was für gelassene Fahrer. Das Drehzahlniveau ist im Vergleich zum 5-Gang Schalter recht hoch (gut 3.200 U/min bei Tacho 100) und es kommt dann auch nicht mehr wirklich Leistung zum Überholen. Da habe ich aber absolut kein Problem mit, da es mein Alltags-T4 mit 78 PS Saugdiesel auch nicht besser kann.

    Wir haben uns für beide Golf bewusst entschieden. Der NZ mit 5-Gang als Wagen für längere Überland-Strecken (1.000 km am Stück von Hamburg bis in die Alpen sind gar kein Problem) und den PN mit Automatik als "bequemen" Stadtwagen. Klar wäre in beiden Fällen der 90 PS-Motor besser, aber in erster Linie zählt für mich der Karosseriezustand, und da haben unsere beiden Golf echt überzeugt.


    Bei dem verlinkten roten PN würde ich mir sehr genau die Radläufe anschauen. Die Radlaufabdeckungen dürften beim CL nicht original sein. Eventuell gab es da mehr als nur optische Gründe für die nachträgliche Montage.....

    Al

    Wenn solche Autos "Historisch" sind dann wird der Begriff ziemlich stark verwässert.

    Das habe ich 2013/2014 auch gedacht, als die ersten Golf II, BMW E30 und Mercedes 190er mit H-Kennzeichen fuhren, man aber noch für kleines Geld problemlos gute Wagen dieser Sorte bekam.....

    Schau dir nur mal die Preisentwicklung für gute VW T4 an. Das ist echt krank, was da abgeht.