Beiträge von Allstar

    Danke,

    dann muss ich weiter suchen :wacko:

    Was ich bisher gemacht habe:

    - Kerzen, Zündkabel mit Steckern, Zündspule , Verteilerkappe und -Läufer neu

    - blauer Temperaturfühler neu

    - sämtliche dünnen Unterdruckschläuche und -röhrchen neu

    - verschiedene gebrauchte LMM verbaut (keinerlei Änderung des Motorlaufs)

    - verschiedene gebrauchte Steuergeräte verbaut (ebenfalls keine Änderung)

    - Unterdruckdose am Verteiler getestet (bei laufendem Motor am Schlauch zur Unterdruckdose gesaugt, daraufhin erhöht sich leicht die Motordrehzahl)

    - das Messingröhrchen, auf dem der Schlauch zur Unterdruckdose sitzt, durchgestoßen. Wie kann ich eigentlich testen, ob da genügend Unterdruck für die Verteilerdose aufgebaut wird (die Bohrung ist ja extrem klein).


    Würde dann als nächstes die Kurbelgehäuseentlüftung neu machen (sollte man da auch einen neuen Ölabscheider besorgen?).

    Wenn es dann nicht besser wird, noch die Lambdasonde.


    Noch weitere Ideen?


    Danke und Gruß aus Hamburg

    Nachdem der Golf jetzt seit Februar 2020 problemlos lief, hat er heute erstmalig wieder massiv rumgezickt. So quasi als Dankschön für seine zwei neuen Vorderradlager, die ich ihm am Wochende verpasst habe |(

    Bei nasser Witterung kaum Gasannahme. Bei Trockenheit stärkeres Teillastruckeln und extrem zickige Lastwechsel. Die schlechte Gasannahme bei Nässe (die Töchterchen heute morgen gestört hat) konnte ich heute Abend mangels Regen leider nicht reproduzieren. Aber das Teillastruckeln und die harten

    Lastwechsel sind halt vorhanden.

    Wenn ich den Stecker vom blauen Temperaturgeber abziehe, läuft er seidenweich. Kein Ruckeln im Teillastbereich und weiche Lastwechsel.

    Hatte beim Teillastruckeln erst den LMM in Verdacht, zweifle jetzt aber ein bisschen daran, da ja bei abgezogenem Temperaturstecker alles einwandfrei läuft. Müsste ein defekter LMM dann nicht auch bei gezogenem Stecker zu unruhigem Teillastbetrieb führen?

    Was würde eigentlich passieren (oder kaputt gehen) wenn der Wagen dauerhaft mit abgezogenem Temperaturstecker betrieben werden würde? Ich bin ja eigentlich ein Freund von pragmatischen Lösungen :wink:.

    Danke und Gruß aus Hamburg

    Auch wenn dies ein uralter Thread ist:

    von welchem Werkzeug ist in Beitrag 10 die Rede?

    Ich suche noch eine Möglichkeit, das Traggelenk materialschonend vom Radlagergehäuse zu lösen.

    Habe mir letztens beim Polo 86c bei einer solchen Aktion mit einer Trenngabel nämlich die Tragkelenkmanschette beschädigt. Das würde ich jetzt beim Golf (muss ein vorderes Radlsger machen) gerne vermeiden.


    Gruß aus Hamburg

    Ist doch schön, dass die Geschmäcker verschieden sind. Sonst hätte die Autoindustrie Absatzprobleme und Altwagen wären kaum noch zu bezahlen.

    Nach viel Ärger mit jüngeren Fahrzeugen sind wir in unserer Familie beim Alteisen gelandet. Neben einem 1994er VW T4 (mit knapp 840tkm auf der Uhr) haben wir noch 2 Golf 2, ein 1991er Audi Cabrio und einen Polo 86C im Alltag laufen. Jüngere Fahrzeuge besitzen wir inzwischen zum Glück nicht mehr.

    Das Unfallrisiko ist uns selbstverständlich bewusst, wird aber in Kauf genommen. Immerhin werden bei uns auch noch Motorräder und Motorroller gefahren, die unfalltechnisch auch nicht gut abschneiden. Daneben noch einige nicht ganz verletzungsarme Sportarten wie Skifahren, Mountainbiken und Tauchen.

    Als meine Tochter und ihre Freundinnen vor kurzem zu einem Kurztrip in die Alpen gefahren sind, haben sie sich bewusst für den kultigen Golf 2 entschieden und nicht für den 5 Jahre alten Toyota von einer der Freundinnen.

    Uns machen die Altwagen gerade auch im Alltag viel Freude.

    Mit unserem T4 bin ich täglich noch 160 km unterwegs und werde ihn, solange er fährt, niemals gegen etwas moderneres eintauschen. Der Bulli begleitet uns jetzt schon seit 19 Jahren und fast 700tkm.

    Töchterchen hat vorletzte Woche mal wieder spontan Lust auf die Berge gehabt.

    4 Mädels im NZ.

    1 Woche, 2.500 km und jede Menge Spaß.

    Ging problemlos.

    Durchschnittsverbrauch 5,8 Liter/100 km (Töchterchen quält den Golf nicht; zum heizen hat sie ihre 500er Kawasaki).

    In den 3 Jahren, die wir den Golf jetzt haben, hat sie damit insgesamt 20.000 km runtergespult.

    Leider grummelt jetzt das vordere rechte Radlager. Da muss ich dann wohl mal beigehen, auch wenn ich da gar keine Laune zu habe.....

    Bei unseren Fahrzeugen sollte man tunlichst vermeiden, den Motor bei thermischer Überbeanspruchung sofort abzustellen.

    Wenn wir mit unseren Fahrzeugen (Golf II, Audi 80 und VW T4) im Hochgebirge unterwegs sind und die Fahrzeuge nach langen oder steilen Anstiegen abstellen wollen, lassen wir immer noch den Motor mind. 2 Minuten im Leerlauf nachlaufen bevor wir ihn ausmachen. Dabei Heizung samt Gebläse auf volle Leistung und den Kühlerlüfter manuell zugeschaltet (habe bei allen Fahrzeugen einen züsätzlichen Schalter verbaut, mit dem der Kühlerlüfter manuell angeschaltet werden kann). Dan kann man an der Temperaturanzeige wunderbar sehen, wie die Kühlwassertemperatur wieder sinkt.

    Seit bald zwei Jahren haben wir ja nun unseren PN Automatik (für meine 81-jährige Mutter) und haben den Kauf bislang nicht einen Moment bereut (ich fahre ihn gelegentlich auch mal - der Wagen macht in der Stadt echt Spass). Klar ist immer mal wieder was dran zu machen (heute bspw. gerade den Kühler ausgetauscht), aber das ist bei dem Fahrzeugalter auch in Ordnung.

    Seit wir ihn haben, ist das Starten nach Standzeiten von länger als einer Nacht ein wenig mühsam. Er springt immer zuverlässig an, das allerdings erst nach 10 bis 20 Sekunden "Orgeln". Der Wagen parkt bei uns mit der Nase leicht nach oben. Wenn er absolut waagerecht parkt, muss man (gefühlt) nicht ganz so lange orgeln. Ist der Wagen einmal angesprungen und man macht ihn dann sofort wieder aus, startet er danach bei der ersten Anlasserumdrehung. Nach dem Starten läuft er ruhig, nimmt willig Gas an und ist absolut unauffällig. Auch nach mehreren Stunden Standzeit springt er dann tadellos an.

    Könnte es sein, dass beim längeren Stehen (mit der Front leicht nach oben) irgendwie der Sprit aus dem Vergaser in Richtung Tank zurück läuft oder irgendwie "verdunstet"?

    Wie gesagt, wenn der Motor erst mal 1-2 sekunden gelaufen ist, startet er selbst bei Minus-Temperaturen sofort auf der ersten Umdrehung.

    Wir können bislang damit gut leben (der Wagen wurde jetzt in knapp zwei Jahren nicht mal 1.000km gefahren), ein besseres Startverhalten würde halt den "Wohlfühlfaktor" deutlich erhöhen.

    Danke und Gruß aus Hamburg

    Torsten

    Ich habe 2018 einen NZ mit 5-Gang für meine Tochter gekauft. Inzwischen hat sie damit gut 20.000 km zurückgelegt. Darunter auch mehrere Langstreckenfahrten von Hamburg in die Schweiz.

    Unser NZ ist ein absolut genügsamer Wagen, der sich mit unter 7l/100km im Alltag bewegen lässt. Er hatte durchaus schon sein Zicken, die aber recht preiswert (Austausch fast aller Zündanlagenkomponenten und Unterdruckschläuche) zu beheben waren. Aktuell stellt er sich noch etwas zickig in der Warmlaufphase an, womit man aber gut leben kann.

    Ersatzteile sind gebraucht traumhaft günstig zu bekommen. Habe im Herbst für 80,- EUR einen kompletten Motor inkl. 5-Gang-Getriebe, Kabelbaum, Steuergerät und mehreren Luftmengenmessern bekommen. Eine fast neue Auspuffanlage war für 15,- EUR zu haben.

    Wenn man eher auf gleiten statt auf rasen steht, ist der NZ ein dankbarer Motor.