Beiträge von Oldschool-Edition

    auch wenns vielleicht kindisch ist ... mir gefällts ;)



    Ich finds einfach frech, dass es so viele Leute gibt, die sich mit Gebrauchtteilen bereichern wollen. Die Tage hatte ich einen auf Kleinanzeigen angeschrieben, wegen einer linken Einstiegsleiste, da meine einen Sprung hat.


    59 Euro und 12 Euro Versand. Pro Seite! Er verkauft aber nur paarweise.


    Geeeeenau.

    So jetzt habe ich den Golf mal bei 33°C den ganzen Nachmittag in die pralle Sonne gestellt.


    Fazit: Der Motor ist nach gut 4 Stunden einwandfrei angesprungen. Offenbar habe ich es hier wirklich mit einem Kontakt-Problem am Zentralstecker zu tun.


    Das Ersatzsteuergerät aus der Bucht ist mittlerweile auch da. Was soll ich sagen: Es ist defekt.


    Mir wurde versichert es wäre in gutem Zustand.


    Es Steuert die Zündanlage nicht an, die Kontakte waren so dermaßen oxidiert, dass ich fix von deiner falschen Lagerung überzeugt bin.

    Einspritzen tut er brav. Auch die Spritpumpe läuft an.


    Naja: Return to Sender und gut.


    Ärgerlich ist sowas halt.


    Früher haben wir die Dinger fast verschenkt, teilweise sogar weg geworfen.


    Heute rufst du 10 Leute durch und keiner hat was liegen.


    So ändern sich die Zeiten.

    Hi!


    Ja die sollten frei sein. Aber ich check das trotzdem nochmal. Ich bin hier wohl eher einem thermischen Problem auf der Spur.


    Ich werde ihn wohl die Tage mal in die pralle Sonne stellen und warten was passiert.


    Den ersten Test mit dem Heißluftfön hat er ja gut überstanden.


    Wär toll, wenn wirklich nur am Stecker lag, der sich aus unerfindlichen Gründen lösen konnte.

    Hallo zusammen,


    jetzt hat mich der Golf noch 2x hängen lassen beim Anspringen.


    Langsam kristallisierte sich aber ein Phänomen raus: Jedes Mal, wenn der Golf in der Sonne stand ging nix mehr. Sonst springt er einwandfrei an.


    Also hab ich mir den Stromlaufplan nochmals genau angeguckt und siehe da: Das Benzinpumperelais kriegt den Erregerimpuls vom Motorsteuergerät. Schau an! Ich dache immer das kommt direkt vom Zündschloss.


    Also bin ich hingegangen und hab mal ne ordentliche Portion Klältespray auf das Steuergerät losgelassen, da ich eine defekte Löststelle im Verdacht hatte. (Das Auto stand immer noch in der prallen Sonne)


    Der Wagen ist einwandfrei angesprungen. Also hat mein Steuergerät wohl einen Knacks.


    Heute habe ich es mal geöffnet. Was mir sofort aufgefallen ist: Beim aushebeln hinter der Spritzwand ist sofort der Stecker abgegangen. OHA!


    Ich habe es trotzdem geöffent und einmal durchgesehen und mit einem Leiterplattenreiniger durchgespült. Bis auf ein bissl Oxidation an den Kühlrippen war mir aber nix negatives aufgefallen.


    Also habe ich das Ding wieder zusammengesteckt und die Arretierung vom Stecker ordentlich fixiert.


    Anschließend habe ich mit einem Heißluftfön mal für ordentlich Wärme Hinter der Spritzwand gesorgt (ca 70° lt. Infarotthermometer). Es war jedenfalls deutlich Wärmer als gestern, als ich ihm mit dem Kältespray gekommen bin. ;-)


    Dem Golf wars wurst, er ist bei mehreren Versuchen über Minuten gut angesprungen.


    Meine Theorie ist jetzt, dass der Stecker es irgendwie geschafft hat sich loszuvibrieren und bei Wärme hat es ihn so weit gelöst, dass der Kontakt zum Pin 3 (Kraftstoffpumpe) nicht gegeben war.


    Nichts desto trotz habe ich mir jetzt Ersatz organisiert, nachdem ich mein Ersatzsteuergerät vor ein paar Jahren einem Kumpel vermacht habe.


    Als doppelte Sicherheit bleibt aber erstmal der Kältespray im Auto.


    Man weiß ja schließlich nie.


    Liebes Tagebuch! :D


    Am Samstag habe ich mich mal genauer dem Golf gewidmet, da sich doch so einiges angesammelt hat.


    Das Gewindefahrwerk habe ich mit einer Messingbürste mal wieder vorsichtig gereinigt und mit etwas WD 40 eingelassen und anschließend habe ich den Golf um 1cm an der Vorderachse höher gedreht. JA höher gedreht, da ich in letzter Zeit immer wieder mal wo aufgesessen bin und die Ölwanne schon Kratzer hat, habe ich mich dafür entschieden. - Ich werde alt ;D


    Die Ölwanne habe ich dann mit etwas Lack ausgebessert und unten rum mal durchgewischt.


    Dabei habe ich gleich noch entdeckt, dass mein rechter Nebelscheinwerfer blind ist und auch nicht mehr funktioniert. Made in China halt. Hier muss bald mal Ersatz her.


    Danach gings daran meine Embleme diebstahlsicher zu machen. Offenbar hatte mal jemand Interesse an meinem Heckemblem. Hat es aber wohl nicht geschafft es ganz runter zu bekommen. Jetzt ist es bombenfest mit Sika-Flex verklebt.


    Dann habe ich einen neuen Heckklappendämpfer hinten links eingesetzt, weil der unten am Gelenk gebrochen war. Die Hecklappe war zu und der Dämpfer ist ausgefahren und hatte mir die Heckklappendichtung zerstoßen. Da habe ich auch gleich mal Ersatz bestellt.


    Am Himmel musste ich beim Schiebedach wieder eine kleine Ecke kleben. - Wann gibt's endlich mal vernünftigen Ersatz für die Dinger?

    Ich meine sonst ist der Top nur ums Schiebedach löst er sich immer wieder mal.


    Rechts war dann noch die Waschdüse zugewachsen. Tja - Schönwetterauto halt, da sprüht man selten. ;-)


    Bei den Felgen habe ich den Aluring mal wieder nachpoliert. Alle 2-3 Jahre mal mit der Hochglanzscheibe drüber und dann sieht das wieder frisch aus. Dabei habe ich gleich noch die Felgeninnenbetten ausgewischt, wenn man schon mal dran kommt.


    Die Schiebedachführungen wurden gefettet, genauso wie die Federn am Windabweiser (der klemmte manchmal). Herrlich was das ausmacht wenn man das Schiebedach fast mit einem Finger auf und zudrehen kann.


    Flüssigkeitskontrolle, kleiner technischer Check - das war obligatorisch Alles dicht, alles OK.


    Dann gings ans Optische. Aussaugen, auswischen.

    Anschließend das Mike Sander's vom Lack entfernen. Das quillt immer noch aus allen Ecken und Enden raus. Am besten ist es hier einen Fön zu nehmen, um es zu erwärmen dann kann man es kinderleicht abwischen.


    Danach wurde vernünftig gewaschen und frisch gewachst.


    Am Abend habe ich mir noch diesen Sturkturkunststofflack von Innotec bestellt, da ich irgenwann mal was Ätzendes auf den rechten vorderen Radlauf bekommen habe. Dort löst sich das Zeugs. Wird Zeit auch das mal nachzuarbeiten.


    So ging fast der ganze Samstag ins Land, um den die kleinen Makel am Auto auszumärzen und ihn wieder auf Vordermann zu bringen.


    Aber ich sehe den 2er nach wie vor nicht wirklich als "heilige Kuh" die nur zu Treffen rausgeholt wird, sondern als Auto. Letzte Woche hatte ich 2 Aufbereitungen, da bin ich auch mit dem 2er hingefahren. Sitzbank umgelegt, Equipment rein und ab dafür. Diese "Behandlung" hat auch seine Nachteile, aber insgesamt habe ich von einem Fahrzeug, dass auch hin und wieder im Alltag bewegt wird mehr davon, als wenn ich eine Diva nur zum Angeben habe.


    Fotos habe ich jetzt nichts großartiges gemacht. Ich denke da gibt's bald mal wieder welche.


    LG Lukas

    So unkaputtbar wie die erste TDI Generation mit VEP sind die natürlich nicht mehr. Trotzdem halte ich auf den Motor immer noch große Stücke.


    Der Motor hat 2 Hauptprobleme:


    Die Vibration der PD Elemente im Kopf, was dazu führt, dass die Schächte irgendwann ausgeschlagen sind und es Diesel ins Öl drückt.


    Gerade bei gechippten Autos sehen die Kanäle der PDEs nach 200.000 schon nicht mehr so schön aus. Da ist es am Besten diese mal auszubauen, in ein Ultraschallbad zu werfen (damit sich Verkokungen an den Düsenlöchern lösen) und mit neuen Dichtringen wieder einzubauen. Mit 200.000 sollte das schon noch gehen.


    Gegen die Vibrationen gibt's aber auch schon Versteiffungsplatten im Zubehör, was das Problem lindern sollte.


    Problem Nummer 2 sind die 30.000 km Service Intervalle gepaart mit dem Longlife-Öl.

    Mal eine ordentliche Ölschlammspülung (eventuell sogar mit Abbau der Ölwanne) und dann ein vernünftiges aschearmes ÖL rein und alle 15.000 km mal die Stöpsel ziehen, dann läuft da gar nix mehr ein.


    Sollte das Auto einen Russpartikelfilter haben, gibt es auch noch bei Kurzstrecken das Problem der Ölvermehrung. Der Motor will regenerieren und spritzt mehr Diesel ein, als er es im normalen Betrieb tut, um mehr Hitze in den Auspuff zu bekommen.

    Einen Teil des Kraftstoffs drückt es dabei immer an den Kolbenringen vorbei ins Öl. Das wäre auch nicht weiter schlimm. Nur wenn der Motor nie so warm wird, dass er regenerieren kann versucht er es immer wieder aufs Neue. Dann steigt der Ölstand und aufgrund des Öl-Diesel-Gemisches ist die Schmierung nicht mehr gewährleistet. Aus dessen Folge entstehen kapitale Motorschäden.


    Das Pumpe-Düse-Zeugs kann man schon fahren. Es braucht nur etwas mehr Pflege als es ein VPE.


    Laufleistungen bis ca. 400.000 km mit dem ersten Satz PD-Elementen sind wohl realistisch. Dann müssen neue rein.

    Bei nem gechippten Auto wohl gleich noch ein Tauschkopf mit drauf.


    Etwas 2-Taktöl und eine vernünftige Fahrweise wirken sich aberauch hier positiv aus.


    Wir haben zu Hause noch einen Golf 5 aus 2004 mit dem 1,9er und 90 PS Serie. (Ich meine ein BRU Motor)

    Das Auto hat 290.000 km drauf und seit weit über 200.000 km ein (sehr aggressives) Chiptuning auf 130 - 140 PS.

    PD Elemente wurden bei 180.000 gewartet, 1x war der Turbo kaputt, 1x das Zweimassenschwungrad. Ölwechsel alle 15.000 ab und zu einen Schuss 2-Takt-Öl.

    Ansonsten läuft der Traktor ohne Murren, verbraucht 5 - 5,5 Liter und geht wie die Feuerwehr, wenns sein muss.


    Der Motor ist halt weiter entwickelt, als die erste Generation TDI und deswegen auch etwas anfälliger. Aber noch lange keine schlechte Wahl.

    Es gibt mal wieder ein Lebenszeichen vom 2er.


    8 Monate Standzeit machten sich mit klackernden Hydros auf den ersten 3km bemerkbar. Dann gings zum waschen. Das war bitter nötig! ;-)


    Danach noch frischen Sprit rein und erstmal ne ründe damit gedüst.


    Alles gut.


    Abends wollte er dann nicht mehr starten. Au weia. Aber nach 30 Minuten Fehlersuche wars dann das X-Kontakt-Relais. Neues rein und gut.


    Ich glaube da versucht mir einer zu sagen, dass er sich vernachlässigt fühlt.


    Kann man ändern. ;-)


    LG Lukas


    Es gibt bei der "kleinen" Bremse zweierlei Beläge. Also mit und ohne Innenbelüftung.

    Dass es hier zwickt müsste eine innenbelüftete Scheibe mit den Belägen von der Vollwandscheibe verbaut sein. Es gibt Experten die Schaffen das. Dann klemmt das auch.


    Wenn die Felge mal heiß geworden ist, dann kannst in der Regel die Bremsbeläge wieder raus nehmen. Die sind nämlich jetzt mit 90%iger Wahrscheinlichkeit verglast.


    Wenns ganz dicke kommt, dann hats die Scheiben auch schon gezogen. Auch dazu brauchts nicht wirklich viel. Eine heiße Scheibe und mal schön durch eine Pfütze gerauscht und schon ist sie unwucht.


    Als Erstes würde ich jetzt mal die beiden Führungsbolzen raus nehmen, deren Löcher in den Bremssatteln ordentlich mit Bremsenreiniger auswaschen und anschließend Spanne ich mir die Dinger in nen Akkuschrauber und poliere die mit einem 1000er Nassschleifpapier, bis sie schön sauber sind und wieder leicht glänzen.


    Danach fetten. wenn du nur im Sommer fährst ist Lagerfett grundsätzlich OK. Ansonsten gibt es hier ein eigenes Graphitfett, dass hier rein muss.


    Es gibt von ATE aber auch Servicekits für die Führungen. Da hast du dann Fett und neue Gummimanschetten dabei. Die mal zu wechseln schadet nicht, da die oftmals mit den Jahren die Spannung verlieren und das Wasser in die Führung eindringen kann. Dann gammelts fest und die Bremse hängt wieder. Das Zeug kostet wirklich nicht die Welt und ist gut investiertes Geld.


    Nach dem Zusammenbau soll sich der Sattel von Hand vor und zurück schieben lassen ohne zu haken. (Ehe der Kolben wieder nach vorne gepumpt ist).


    Auch wenn ein Bremsenwechsel aus der Ferne betrachtet durchwegs einfach aussieht, gibt es im Detail doch einige Kleinigkeiten, die schnell Ärger machen und am Ende die Sicherheit gefährden.


    Bitte lasst die Finger davon, wenn ihr euch nicht 100%ig sicher seid, was ihr da genau macht. Oft hilfts auch schon wenn man einmal einem Profil über die Schulter blickt.


    LG Lukas


    PS: Der Fehler liegt bei dir höchstwahrscheinlich nicht in den Belägen, sondern dass die Führungen mangels Fett zu haken beginnen.

    Das ganze ist so bemaßt, dass zwischen Führungsbolzen und Führungsrohr platz für das Fett ist. Fehlt das, kann der Bolzen auf deutsch gesagt eiern. Durch die Wärmeentwicklung eiert er nicht nur, sondern beginnt auch zu klemmen.


    Dann passiert folgendes:

    Du bremst, der Sattel geht auf Spannung. Hier ist alles gut, weil das ja mit hydraulischen Kraft gemacht wird.

    Wenn du von der Bremse runter gehst, geht der Sattel nicht soweit zurück , wie er sollte, weil der Bolzen hakt. Jetzt reibt dein Belag immer leicht an der Scheibe, es entsteht mehr und mehr Wärme, die sich über das Radlagergehäuse bis auf die Felge überträgt.

    Umso länger dieser Zustand bleibt, umso mehr klemmt es. Kühlt das Ganze eine Weile aus, dann kann es gut sein, dass sich der Sattel wieder bewegt und es dir "nicht so schlimm" vorkommt. Sprich: Das Klemmen ist Temperaturabhängig. Das nicht außer acht lassen!

    Heute habe ich nach 8 Monaten meinen 2er wieder mal bewegt, anfangs war alles gut. Ich bin eine größere Runde gefahren, dann nach Hause. Auto abgestellt und alles war gut.


    2 Stunden später wollten wir noch was essen fahren und was war: Nix!

    Der Motor orgelt brav aber er kommt nicht. Gibts ja nicht.


    Das erste was mir aufgefallen ist: Ich hör die Benzinumpe nicht anrennen, als ich die Zündung anstelle? (Normal surrt die für 2 - 3 Sekunden)


    Also Sicherungen geguckt. Alles in Ordnung.

    Dann hab ich die Spannung an der Benzinpumpe gemessen. - Keine Spannung. Aha! - Spannend!


    Dann hab ich das Kraftstoffpumpeneelais gegen eins aus meinem Fundus ersetzt.


    Schlüssel gedreht. - Läuft wieder nicht. Gemessen - immer noch keine Spannung.


    Ab jetzt wurds richtig spannend.


    Blauer Temperatursensor - Abgesteckt, nix

    Durchgemessen - OK!


    Dann hab ich eine Zündkerze raus - kein Funken!


    Kein Funken UND kein Sprit ...


    Beides wird über das 19er Relais angesteuert. (X Kontakt / Zündschloss / Entlastungsrelais - jeder wie er dazu sagen will)


    Jedenfalls neues 19er Relais rein.

    Zack: Pumpe läuft, Auto springt an.


    Ich hab dann auf der Werkbank das alte 19er Relais geprüft - es tut keinen Mux mehr! Von jetzt auf gleich ist das Ding kaputt gegangen.


    Vielleicht solltet du dir auch jemanden suchen, der das mal analytisch durchgeht.


    Wie ich lese bist du Österreicher, woher kommst du denn genau?


    lg Lukas

    pogo2fan


    100 Punkte für deine ! Klar kann man das Auto herrichten, überhaupt keine Frage.


    Entweder man hat dazu die nötigen Kenntnisse oder Maschinen oder eben die dafür nötigen finanziellen Mittel.


    So wie es aber aussieht fehlt es an ersterem leider und wenn das ein Fachmann machen muss, geht die Schadensinstandtsetzung ordentlich ins Geld.


    Wäre ich in der Situation würde ich mit einem niedrigeren Schwierigkeitsgrad mit der Schrauberei anfangen.

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