Beiträge von Oldschool-Edition

    pogo2fan


    100 Punkte für deine ! Klar kann man das Auto herrichten, überhaupt keine Frage.


    Entweder man hat dazu die nötigen Kenntnisse oder Maschinen oder eben die dafür nötigen finanziellen Mittel.


    So wie es aber aussieht fehlt es an ersterem leider und wenn das ein Fachmann machen muss, geht die Schadensinstandtsetzung ordentlich ins Geld.


    Wäre ich in der Situation würde ich mit einem niedrigeren Schwierigkeitsgrad mit der Schrauberei anfangen.

    Der Golf 2 hat glaube ich die meisten Motoren aller Golf Generationen verbaut bekommen.

    Dabei ist Einspritzer nicht gleich Einspritzer.


    Die Frühen Modelle hatten ja eine K-Jetronic oder eine KE-Jetronic ... also was mechanisches mit Mengenteiler.


    Problem an der Sache ist: Wenn da mal was ist, gibt's nicht mehr viele, die sich drauf auskennen.


    Mit dem "Facelift" kamen dann die elektronischen Einspritzer.


    NZ - 1.3 L - 55PS (4 Düsen)

    RP - 1.8 L - 90PS (1 Zentraldüse)

    2H - 1.8L - 98PS (4 Düsen "gedrosselter GTI - nur im syncro)

    PF - 1.8L - 107 PS (GTI - 4 Düsen)

    PG- 1.8L - 160 PS (G60 - 4 Düsen)


    Die Autos haben halt allesamt die Türen ohne Dreiecksfenster.


    Wenns ein NZ werden sollte, dann unbedingt auf ein 5 Gang Getriebe achten. Wenn er keins hat - umbauen.


    Die Diesel sind natürlich Einspritzer. Jeder Diesel ist ein Einspritzer. Die Motoren haben halt eine Laufkultur wie ein Traktor. Der eine steht daruf, den Anderen nervts.

    Bitte erzählt nicht solche Sachen. Das stimmt einfach nicht.


    Das ist ein schwerer Schaden und das einzige was man richten kann ist die Seitenwand oberhalb des Falzes.


    Der Rest muss grob in Position gezogen werden, damit die Innenradhäuser wieder in Form gebracht werden. Ohne Richtbank hast du hier keine Chance

    Dann müssen der äußere Radlauf samt Seitenwand bis zum Falz raus, die Innenbleche feingerichtet werden und das neue Stück muss eingepasst werden. Anschließend, schweißen, zinnen abdichten, Lackiervorbereitung (feinspachteln)


    Das ist nicht mal eben gemacht.


    Ich habs mal grob markiert wo die einzelnen Zonen sind.



    Da gehen Ruck zuck 30 Stunden rein.


    Natürlich gibt's Pfusch-Reparaturen die das drinnen lassen und mit 2kg Spachtel die Sache lösen.


    Das ist ein schöner Schaden für eine Gesellenprüfung oder wie der Arzt sagen würde: Ein komplizierter Bruch. ;-)


    Ich weiß, dass dank PDR vieles möglich geworden ist, was früher undenkbar war. Aber hier kommen einfach zu viele Bleche zusammen, alsdass man da wirklich was ausrichten könnte.


    Oder anders formuliert: Wie viel Kraft brauche ich um eine Hohlachse aus mehreren mm Stahl so dermaßen mit einem Schlag zu verbiegen. Diese Energie hat auch auf das Seitenteil eingewirkt.


    Glaubt mir, ich hab das Handwerk quasi mit der Muttermilch injeziert bekommen. Schon als Kleinkind war ich dabei, wenn mein Vater bei uns im Betrieb die Autos auf der Richtbank wieder gerade gezogen hat. Später dann war ich oft aus Eigeninteresse dabei und hab mit geholfen und gelernt sowas zu reparieren.


    Für den Laien sieht da nach nicht viel aus. Wie so oft aber steckt der Teufel im Detail.

    Wichtig ist nur eines:


    Der Blechzustand.


    Die Technik kann man reparieren, ist der Rost erstmal im Auto wird's schwer den wieder weg zu bekommen.


    Der 2er ist ja dafür bekannt, dass er eine gute Karosserie hat.


    Natürlich kann der Rost heute nach über 30 Jahren überall sein Unwesen treiben. Gerade bei Unfallschäden in der Vergangenheit blühts oft gerne und viel.


    Was mir wichtig wäre wenn ich mir so ein Ding hole:


    - Unverbastelt


    - gute Karosserie


    - Servolenkung (gerade bei größeren Rädern - außer du siehst aus wie Arnold Schwarzenegger ,-)


    - eventuell Schiebedach

    (damit die Hitze im Sommer auch mal raus kann, gerade wenn er länger ein der Sonne geparkt hat)


    - 5 Gang Getriebe - Dem Verbauch und dem Lärmpegel zu Liebe (zur Not auch Umrüsten)


    - Einspritzmotoren bevorzugt. Sehr sparsam und wartungsarm

    Sollte es dennoch ein 70 PS Vergaser werden, dann einfach bei der Besichtigung drauf achten wie er am Stand läuft, wie er anspringt und wie er durchzieht.

    Hast du beim Beschleunigen das Gefühl, er dreht so zäh hoch als würdest du nen schwer beladenen Hänger hinterher ziehen, dann stimmt was damit nicht. Normal sind die schon auch spritzig.


    Was für mich gar nicht geht sind die 50 PS Vergaser und die Saugdiesel. Die sind für das heutige Verkehrsaufkommen nicht mehr ausreichend motorisiert.

    Die Diesel, vor allem die Turbodiesel haben bei höheren Laufleistungen oft Probleme mit Rissen in den Köpfen. Das kann schnell ins Geld gehen.


    Ansonsten wäre mein Geheimtippe der 80 PS TD mit Ladeluftkühler. Ein bisschen mehr Ladedruck und etwas mehr Einspritzmenge und er hält mit einem GTI super mit. Mit H-Kennzeichen darf der dann auch in die Umweltzone. ;-)

    Schaut man sich das Foto genau an, dann sieht man sehrwohl, dass das Radhaus als Ganzes nach hinten geschoben ist. Das erkennt man am sich nach unten verbreiternden Türspalt


    Das ist eine Sache für die Richtbank. Ob sich das lohnt muss jeder selbst wissen. Vermutlich kostet die Unfallinstandsetzung schon mehr als ein guter 2er GTD kostet.


    Der Rest des Wagens sieht auch nicht unbedingt prickelnd aus. Pflegezustand 5-


    Für das Geld, was da rein fließt um den Golf wieder fit zu bekommen bekommt man wahrscheinlich 5 Stück die nur mal ein bisschen Liebe brauchen.


    Ich würd da jetzt ne Achse drunter schrauben und das Auto zu jemanden bringen, der Ahnung davon hat.


    Dann hat man ne Einschätzung und kann ja immer noch sagen, ob man sich das "antut" oder eben nicht.


    Man bedenke, dass ein ähnlicher, aber fahrbreiter GTD für 1200 Euro bei mobile inseriert ist.


    Wär jetzt irgend ein besonderes Modell (G60 syncro oder weiß der Kuckuck,) dann wärs wohl den Versuch wert, den herzurichten. Weil dann der Wert stimmt.


    Tut mir leid, ich weiß dass es gerade bei alten Autos viel Träumerei gibt. Aber irgendwo entscheidet dennoch die Faktenlage. Außer natürlich man hat eine persönliche Bindung und Geld spielt mal überhaupt keine Rolle. Ich habe vor zweieinhalb Jahren auch ein E36 Cabrio eines Freundes meines Vaters restauriert. Bis auf Motor und Getriebe und Verdeck war an dem Auto nichts mehr gut. Aber der gute Mann ist Zahnarzt und hat sich das Auto damals von seinem ersten selbst verdienten Geld gekauft.

    Gute 3er Cabrios kosteten damals so um die 8.000 Euro mit 6 Zylinder.


    Da halfen keine guten Worte. Er wollte sein Auto wieder haben.


    Gekostet hatte das Ganze weit mehr als das Doppelte des aktuellen Wertes und das auch nur weil ich fast für Lau gearbeitet habe.


    Ob so ein Auto jemals das Wert sein wird, was es gekostet hat ihn wieder auf die Straße zu bringen, muss man ganz klar mit nein beantworten.


    Wenn ein potentieller Käufer sieht, was alles dran gemacht wurde (und das kann man in der Regel nur schwer vertuschen), weiß er dass es einmal in einem erschreckenden Zustand war. Dementsprechend drückt das den Preis, sofern es viele wohl auch ganz verschrecken wird.


    Kurzum: Ich sehe hier nur ein Groschengrab. So leid es mir tut.


    Such dir einen Guten, peppel den wieder auf. Sieh zu, dass du dir eine vernünftige Garage oder Halle organisierst, sowei vernünftiges Werkzeug und dann macht es auch Spaß an so Dingern zu arbeiten.

    Alter Schwede, da hat einer Mut. ;-)


    Respekt erstmal vor der gründlichen Arbeit.


    Bei dem Golf wird wohl kein Stein mehr auf dem anderen Bleiben ehe er wieder fit für die Straße ist, aber da scheint er ja in guten Händen zu sein.


    Ich hätte das auch so gemacht. Erstmal die Technik vernünftig zum Laufen bekommen und dann geht's ans Blech.


    Hat der GX keinen ÖL / Wasser - Wärmetauscher? Irgendwie fehlt mir der am Bild.

    bfkurb2b.jpg

    Das war meiner. Wie gesagt gekauft im Fachhandel. Der passte 1:1 wie der Originalkühler in das Fach.


    Beim Online-Kauf bin ich heute recht vorsichtig. Gerade auf Amazon gibt es viele Händler, die Plagiate aus Fernost verkaufen.

    In der Bucht ist es gefühlt etwas besser, da man sich hier besser an namhaften Händlern orientieren kann.


    Im Zweifelsfall im Fachhandel kaufen und wenn das Teil nicht passt dann hat ers Tags darauf wieder auf der Theke liegen. Fertig.


    Preislich nimmt es sich oft nicht viel. Im Gegenteil wenn ich manchmal verglichen habe war mein Fachhändler (Teil der Stahlgruber-Gruppe) oft sogar günstiger als die Onlinehändler.

    Eben.


    Zum Beispiel fahr ich an meinem 2.8er BMW Z3 nur noch Kat und Endschalldämpfer. Warum? Weil ich keinen Sportauspuff drunter bauen wollte und der originale MSD so dermaßen rostig war, dass ich ihn nicht retten konnte. Ersatz hätte bei BMW 700 Euro + Märchensteuer gekostet.


    Jetzt sitzt ein sauber verschweißtes Rohr dazwischen, alles schwarz matt hitzefest lackiert. Kennt also kein Mensch, dass hier was verändert wurde.


    Resultat: Auto ist immer noch sehr leise, mit dem kleinen Unterschied, dass er im Schubbetrieb schön aus dem Auspuff ploppt. ;-)


    Oftmals setzt man solche Dämpfer an bestimmte Stellen, um einen wertigen Klang im Innenraum für den Fahrgast zu erzeugen.

    Beim Z3 saß der MSD jedenfalls genau unter den Sitzen der Fahrgastzelle.


    Gut möglich, dass VW zu dieser Zeit schon etwas Sounddesign betrieben hat.

    Jep. Meine braucht auch immer eine gefühlte Ewigkeit. Aber frischer Sprit schadet nie. ;-)


    Eine im Tank verbaute G60 Benzinpumpe vom Golf habe ich noch hier, falls deine ganz kaputt sein sollte.


    Ergänzung:


    Was mir grad noch eingefallen ist:

    Ist die Batterie voll geladen?

    Die Digifant taktet wenn eine gewisse Mindestspannung unterschritten ist die Einspritzventile nicht an. (um die 11,5V, genau weiß ich das nicht mehr)

    Dann springen die Autos auch nicht an.

    Der Starter dreht zwar (recht zäh), aber es tut sich trotzdem nix.

    Da hilft dann nur überbrücken oder eine frische Batterie rein geben.

    Das mit den Zulassungen ist immer so eine Sache. Ich arbeite selbst in einer Branche wo viel Schindluder getrieben wird. Muster von einer schönen Charge zum Tüv geschickt, der prüft und gibt seinen Segen. Ist das Zertifikat im Haus wird so lange Schindluder getrieben bis das nächste Audit ansteht. Chinesen und Osteuropäer sind da Weltmeister drin. ;-)


    Im Prinzip ists ja egal, ob das Auto 70 oder 700 PS hat.

    Wenn dir bei Tempo 30 ein kleines Kind auf die Fahrbahn läuft und du musst bremsen und ein Ausweichmanöver starten, tut die Leistung nichts zur Sache.


    Dann geht's darum, wie das Auto in Schuss ist. Sind Stoßdämpfer und Bremsen OK, sind die Achsen ausgeschlagen, Gummis porös usw usw und nicht zuletzt welche Ersatzteile wurden verbaut.

    Malen wir den Teufel mal an die Wand:

    Ebay-Bremsscheiben samt Klötzen, Linglong-Reifen in 165 und 17" und zum drüber Streuen noch ein China-Fahrwerk und weils ja nur ums "angeben" geht reparieren wir den 30 Jahre alten Golf nicht durch. Soll ja nur cool aussehen. Fertig ist die Todesfalle.


    Die Autos gibt's zu Genüge. Das sind auch die Leute die die Tuningszene in Verruf bringen. Keine Kohle aber einen auf großen Macker machen und die Bösen sind am Schluss immer die Polizisten, die die Order haben durchzugreifen. Das kommt aber nicht von ungefähr.


    Man könnte jetzt natürlich argumentieren, dass die Autos in Asien oder in Afrika viel schlechter in Schuss sind als bei uns. Aber ich möchte zu bedenken geben, dass die heutige Verkehrsdichte und die Geschwindigkeit ihr übriges tun und deshalb auch die Ansprüche an die Autos selbst zwangsläufig höher sein müssen.


    Wundern darf man sich aber auch nicht. Die sozialen Medien sind heute voll mit Bildern und Videos von "low Budget"-Umbauten. Is ja egal fürs Bild reichts ja. Da ists egal wie das Auto nachher fährt. Hauptsache die "Likes" kommen ...


    Ich kann nur an den gesunden Menschenverstand appelieren:

    Verbaut vernünftige Teile namhafter Hersteller. Egal ob beim Tuning oder bei der Reparatur.


    Angenehmer Nebeneffekt: Man ist immer wieder erstaunt wie toll so ein altes Auto danach wieder fährt. Egal ob Serie oder getunt.


    Der 2er ist ja nach wie vor eines der am günstigsten zu reparierenden und zu tunenden Autos. Also halte ich das nicht für zu viel verlangt.


    Sorry für das Offtopic. Aber vielleicht erreicht es ja den Einen oder Anderen und bringt ihn zum nachdenken.


    LG Lukas

    Ich denke auch, dass es der Dämpfer sein wird. Mein Highlight war, als so ein Dämpfer beim Einfedern unten stecken geblieben ist. Ebenfalls Golf 2 Hinterachse.

    Mit einem beherzten Ruck am Radhaus ging er dann wieder aus der Blockade.


    2 Kumpels von mir haben die Fahrwerke auch in Ihren T4 Multivans. Beide Autos fahren gelinde gesagt wie ein -8er Mercedes mit 1,5 Millionen km. Wobe 1 Mio. km auf den Sandpisten Afrikas zugebracht wurde. - Kurzum: Ich finde das sogar gefährlich.

    Wenn man bedenkt dass das Sportfahrwerk samt Federn (nur Hinterachse, weil der T4 ja vorne Drehstäbe hat) günstiger war als meine verstärkten Sachs-Dämpfer, ist das nicht wirklich verwunderlich.


    Mein Nachbar hat ein ähnliches No-Name-Fahrwerk in einem 2er G60. Das Auto hat 245 PS (also da ist richtig Geld in den Motor geflossen) und man hat bei zügiger Fahrweise in jeder Situation das Gefühl nicht mehr Herr der Lage zu sein.


    Ich versteh das bis heute nicht, wie das Zeug eine Zertifizierung beim TÜV bestehen kann.


    Ich versteh aber auch die Leute nicht. Geben Unmengen an Geld für ihr liebstes Stück aus, für ihr Hobby, ihren persönlichen Traum und am Ende haben Sie keine 400 Euro für ein Fahrwerk, dass auch als solches funktioniert.


    (Betrachtet man mal sämtliche KW Ableger. Also AP, ST, Vogtland, DTS, welche für Sommerfahrzeuge absolut ausreichend sind ... Edelstahl gut und schön, bei Schönwetterautos bringt mir das keinen Vorteil)


    Ein Fahrwerk für den 2er kostet heute keine 1000 Euro mehr, wo jeder schluckt, weil der Wagen grad mal 3000 Wert ist ...


    Klar gibts die auch, aber wer braucht ein KW Variante 3 Clubsport im 70 PS Golf - mal überspitzt formuliert.


    Deswegen ist es unverständlich, dass diese China-Böller nach wie vor so verbreitet sind.


    Ich bin normal keiner der irgendjemanden oder irgendetwas basht (ich glaub so heißt das heute neuhochdeutsch ;-) ).


    Aber lasst die Finger von den Sachen. Baut eure Autos sicher.

    Vielleicht ist es ja so, dass eure Freundin oder eure Eltern und Geschwister mal dankbar sind, dass der Junge wieder heil nach Hause gekommen ist, weil die nasse Kurve mit dem Reh auf der Fahrbahn doch nicht im Baum enden musste, sondern das Auto so steuerbar war, dass es der Gefahrensituation gewachsen war.


    LG Lukas

    Ich nehme an, er ist länger gestanden oder?


    Wenn du die Zündung einschaltest, dann müsstest du kurz Strom auf der Pumpe haben. (Vorförderung)

    Dafür brauchst du 2 Leute einer der am Schlüssel dreht, ein zweiter der misst.

    Vorausgesetzt natürlich das Benzinpumpenrelais arbeitet und die Sicherung ist in Takt.


    Wenn Strom da ist hast du ein Problem mit der Pumpe.


    Dann kannst du folgendes Probieren: Leg dir Plus und Masse separat auf die Pumpe aber für den Versuch vertauschst du die Plus und Minus. Die Pumpe läuft dann entgegengesetzt der normalen Drehrichtung.

    So kannst du die Pumpe immer kurz antakten (Plus drauf und wieder runter) bis sie sich losreißt, wenn sie stecken sollte.


    Anschließend steckst du sie wieder korrekt an und die Pumpe fördert wieder Sprit.


    Ich hab damit schon öfters eine Pumpe wieder in Gang bringen können.


    Sollte dir die ZE nur zur Pumpe keinen Strom aus schicken, dann kannst du dir das kurzfristig über einen Handschalter überbrücken und die Pumpe so manuel regeln. (Zb für die Fahrt in die Werkstatt)


    Mit der Zubehör-Alarmanlage wird dir keiner helfen können. Da kannst nur eines machen: Die Kabel vom Steuergerät der Alarmanlage nach und nach verfolgen und Kabel für Kabel raus nehmen und wieder in den Originalzustand versetzen.

    Auf lange Sicht bestimmt das gescheiteste was du machen kannst. Die wird dir sonst noch viele lustige Fehler bescheren.


    Lg Lukas

    Machen kann man vieles. Aber in Zeiten wo ein neuer Markenwärmetauscher irgendwo um die 25 Euro kostet setze ich einen neuen ein.


    Man bedenke nur, dass die Arbeit (bei kundigen Leuten) ca. 5-6 Stunden in Anspruch nimmt und man dann zittern muss ob er dichtet.


    Die Aluröhrchen sind meist stark korrodiert und werden beim Reinigen zusätzlich von der Zitronensäure oder dgl. angegriffen. Das heißt kalt mag der vielleicht dichten und wenn du pech hast macht dir ein Riss bei 80° auf ... Schönen Dank auch.


    Das ist Pfenningfuchserei am falschen Ende.


    Lieber einmal machen und was einbauen, das wieder viele Jahre hält.


    LG Lukas

    Naja dann sollte es eigentlich passen.


    Ich entlüfte immer mit so einem BGS Entlüftungsgerät. Ich glaube 36 Euro das Stück. Das leistet gute Dienste und man braucht nicht immer nen zweiten.


    Wenn man mit dem Pedal entlüftet sollte es wie folgt gemacht werden:


    Person A steht unterm Auto beim Nippel.

    Person B pumpt das Bremspedal auf, bis es nicht mehr härter wird und gibt Person A die Anweisung den Nippel zu öffen. Signal: Auf!

    Jetzt drückt sielangsam (!) das Pedal bis auf Anschlag durch und bleibt so stehen!

    (Geht man bei offenem Entlüftungsnippel von der Bremse zieht es automatisch durch die Sogwirkung Luft in die Leitung!)

    Anschließend kommt das Kommando "Durchgetreten" und Person A schließt den Nippel wieder und gibt das Signal: Zu!

    Person B geht vom Pedal runter und pumpt es erneut auf. Anschließend wird prüft sie den Pedaldruck.

    Das wird so lange wiederholt bis der Druck passt.

    Also dass ein Golf anders zu entlüften wäre als ein anderer PKW wäre mir völlig neu. Das ist genau so ne 2 Kreisbremse wie sie in etlichen anderen Autos nahezu baugleich verbaut ist. Das ist Quatsch.


    Ich hatte auch das Problem noch nie, dass sich am Bremspunkt etwas geändert hätte.


    Und ich hab wirklich schon oft die Dinger tauschen müssen, da bei allen mit der Zeit fest gehen.


    Wenn man richtig arbeitet, dann hat man nur im letzten Stückchen der Leitung Luft und das ist mit kleinstem Aufwand wieder entlüftet.


    Ich weiß ja nicht, was das für Sättel sind.


    Ich verwende immer nur Markenteile. ATE, Bosch, Lucas und wie sie alle heißen.


    Vielleicht liegts ja daran.


    LG

    Du kannst eigentlich relativ einfach prüfen ob noch Luft im System ist.


    Pedal aufpumpen (5,6,7x) bis es hart ist, oben bleiben und drücken. Das Pedal darf dann nicht mehr nachgeben. Gibt es trotzdem nach --> Luft in den Leitungen.


    Dann würde ich alle 4 Räder nochmals entlüften, um sicher zu gehen.


    Die Hydraulikeinheit würde ich nicht entlüften, da selten hier der Fehler liegt und das Entlüften mit VCDS ohne geeignete Auffangbehälter ne mords Sauerei ist.

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