Beiträge von Oldschool-Edition

    Ist zwar auch weit hergeholt aber schon eher plausibel.


    Damits reibt, müsste dort Spiel sein. (Wenn auch nur minimal).


    Für mich ist viel mehr entscheidend, dass die Gewindegänge sauber sind.

    Da hat der Frosch die Locken. ;-)


    Demzufolge müsste ja jeder Motorhalter, jedes Türschanier, jeder Stoßdämpfer blank verbaut werden, da man sonst ständig lockere Schrauben hat.


    Aber egal. Diskussion führt zu nix. Die Einen machens so, die Anderen anders.

    Sorry, das ist doch Quatsch.


    Wenn ich eine auf eine Planfläche 100 µ Pulver drauf gebe dann ist es immer noch (halbwegs) eine Planfläche und man hat keine Abweichung 1/10mm vom höchsten zum tiefsten Punkt der Fläche.


    Wie man am Foto oben sehen kann ist die Auflagefläche des Achsschenkels auch schon gut angerostet. Da müsste ja sogar das schon reichen, damit das Rad schief steht. Stimmt aber nicht, da der Achszapfen selbst auch auf der Schraubfläche plan ist und durch die äußere Verschraubung sich das gar nicht verziehen kann.


    Ich kenn das noch vom Polo 1 meines Kumpels. Der hat Korrekturplatten für 1,5° Negativsturz verbaut. Die laufen ganz schön spitz zu. Da sind bestimmt 1- 1,5mm Unterschied vom der breitesten zur schmalsten Stelle.


    Kann eh sein, dass ich mich gewaltig irre. Rumschleifen würde ich da nicht. - Das sehe ich genauso.

    Wenn überhaupt chemisch entrosten oder eben mit nem feinen Strahlgut den Porenrost weg machen und dann Pulver drauf.


    Gibt ja nix traumhafteres, wenn einem bei ner neu gepulverten Achse unterm Achsschenkel die braune Pest wieder hervor kriecht...

    Ich habs in deinem Thread gelesen was du vor hast. - Sehr löblich und ein haufen Arbeit, aber das wird schon werden :)


    Ich hab meine Sättel beim 2er vorne lackiert und hinten hatte ich damals das Glück, dass beim kauf nagelneue Sättel drauf waren. Da der Golf keinen Winter mehr gesehen hat, glänzt heute noch das Zink sehr schön.


    Vorne habe ich die Bremse nur glasperlgestrahlt und lackiert.

    Das war ein Fehler. Denn innen hat sich die Farbe wieder gelöst und ich habs vor 2 Jahren nachgearbeitet.


    Jedenfalls kann ich dir nur empfehlen die hinteren Sättel vom Profi aufarbeiten zu lassen. Ich hab vor Jahren mal einen Satz zerlegt zum aufarbeiten und hab ihn schließlich weg geworfen, weil sie mir nicht mehr dicht wurden.


    Ansonsten kann ich nur empfehlen die Teile neu verzinken zu lassen, wenns ein "Rundumschlag" wird. Das hält und sieht gut aus.


    Wenn die Sättel technisch in Ordnung sind, dann würde ich da nicht groß dran rum fummeln und maximal neue Manschetten an den Führungen verbauen und sie optisch aufbereiten.


    Bei meinem T4 hab ich die Sättel mal entrostet und erst mit Zinkspray vorgespritzt und anschließend überlackiert. Das hält bis jetzt sehr gut. Beim Golf hatte ich damals nur direkt auf den blanken Guss lackiert.


    Eventuell würds auch gehen wenn man einen Epoxigrund vorspritzt und dann lackiert. - Hab ich aber noch nie probiert.


    Bitte bedenke auch, dass es auch schief gehen kann wenn du an der Bremse ohne Fachwissen "rumfummelst". Ich würd auf Nummer sicher gehen, wenn du sie wirklich überholt haben willst und nen Fachmann ran lassen.

    Also ich kann dir nur abraten von der Aktion.


    Kotflügel einfach tauschen bei Silber wird dir nix.


    Da musst zu 99% die Türen beilackieren damit der Farbverlauf wieder passt.


    Was bringts dir, wenn du nachher 2cm tiefer bist und am Ende du dafür am Ende einen Farbunterschied in Kauf genommen hast.


    Lass ihn wie er ist. Dein 2er ist eh echt schön.


    Ich war auch mal in dem Alter wo alles schleifen musste. Aber heute lach ich drüber. Es ist viel schöner wenn ein Auto gescheit fährt, trotzdem gut aussieht und ich bei einer Kontrolle nie ein schlechtes Gewissen haben muss.


    Wenn du wirklich die Finger nicht davon lassen kannst. Dann bau einmal vernünftig auf G60 Kotflügel um, lass das alles sauber lackieren und hab deine Ruhe.

    Obs dafür steht muss du selber wissen.


    LG

    Servus!


    Du meinst die Radhausverbreiterungen oder?


    Also für GTI mit schmalen Zierleistenansatz?


    Da gibt's 2 verschiedene.


    Also als schmale Ausführung mit normalem Kotflügel (normale GTIs, 16Vs, Fire and Ice ...)


    Und als breite Ausführung mit orignal ausgeschnittenem Kotflügel

    (G60, Country, Edition One)


    Im Nachbau gabs da nie was. Wenn man was kriegt dann über Classic Parts oder eben gebraucht.


    Ich hab leider auch nicht mehr wirklich was liegen. Nur noch welche die irgendwo gebrochen sind vom G60 und einen rechten G60 Kotflügel der einen Sprinterluftschlitz eingearbeitet hat.


    Hast du Probleme wegen der Felgen und der Tiefe oder woher kommt die Idee?

    Die "Hardware" wurde ja eingehend gecheckt und so wie sich das liest sollte er ja auch laufen.


    Also kanns nur noch ein "dummer" Fehler sein.


    Eine undichte Ansaugbrücke, die durch die Bewegung des Motors irgendwo Falschluft rein lässt, irgend sowas in der Art?


    Kabelbaum / Steckkontakte?


    Motorsteuergerät?


    Gibt's ne Möglichkeit, dass du an ein funktionierendes Auto ran kommst und Komponenten hin und her tauschst?


    Ich hatte heuer beim 2er den Fehler, dass sich der Stecker vom Steuergerät gelöst hatte, wenn der Wagen in der Sonne stand und sich aufgeheizt hat.

    Das fing mit einem Leistungsverlust an und hörte damit auf, dass der Wagen nicht mehr angesprungen ist.

    Drauf gekommen bin ich erst, nachdem ich die halbe Elektrik auseinander hatte und mit Kältespray aufs Steuergerät gesprüht habe und er plötzlich wieder an ging.


    Am besten wärs mal jemand anderen drüber schauen zu lassen. Oft hat ist man selbst schon gedanklich 3x falsch abgebogen und verliert den Blick aufs wesentliche.

    1. Das originale Schraubensicherungsmittel von BBS enthält keinerlei Weichmacher. Das zerbröselt regelrecht beim Rausdrehen. Was es ist kann ich dir nicht sagen, aber auf alle fälle kein Thermoplast, das sich beim anwärmen weich wird. Somit ist das quatsch.

    Wie andere Schraubensicherungsmittel auf Wärme reagieren, kann ich nicht sagen.

    Da ich aber schon einige Jahre in der Kunststoffbranche arbeite, weiß ich nur, dass sich unter 220° -250°C (je nach Umgebungstemperatur) einmal gar nix tut.

    Würde ein Schraubensicherungsmittel bei 70°C schon weich werden, wäre das für eine Felge fatal. Was wäre wenn eine Bremse hängt, dann sind 70°C nicht viel und es würde im schlimmsten Fall zum lockern der Schrauben kommen. Ein Umstand, den sich kein Felgenhersteller erlauben könnte. Das ist zwar graue Theorie mit einer Wahrscheinlichkeit im Promillebereich, aber das Produkt würde keine Zulassung für die Straße erlangen.


    Den einzigen triftigen Grund für das Anwärmen der Felge sehe ich in den unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten von Alu und Titan und die . Aber bei 70°C tut sich da auch noch nix.


    Ich kann mir nur vorstellen, dass eine punktuelle Erwärmung der Felge mittels Heißluftfön Sinn machen kann - wenns mal klemmt. Ich hatte den Fall noch nie. Aber: Sag niemals nie.


    2.

    Ich behaupte mal frech: Wenn du die Auflageflächen lackiert hättest, hättest du es auch beschrieben.

    Aber das ist jedem selbst überlassen, wie man das löst.


    Es ist nicht böse gemeint. Ich finde es toll, dass du hier Anleitungen postest. Allerdings sollte das schon 100%ig passen.

    Du musst genauer lesen.


    Ich meinte damit, dass man mit dem Schlagschrauber immer nur wenige Sekunden Luft benötigt.


    Man braucht halt keinen Kompressor mit Unmengen an Abgabeleistung, wie bei Druckluftgeräten mit Dauerbetrieb.


    Natürlich kann ich das nicht mit einem Kindergartenschlauch machen. Logisch.


    Aber grundsätzlich ist es so, dass ein Schlagschrauber auf rund 6 bar Betriebsdruck konzipiert ist.


    8 bar drücken auch die kleinen Baumarktdinger mit 25l-Kessel.


    Nehm ich jetzt einen 8mm Schlauch, habe ich für eine Weile den nötigen Volumenstrom, um ihn zu betreiben.


    Dass die Dinger irgendwann zusammen brechen und man wieder kurz warten muss, bis man der Kompressor wieder im Arbeitsbereich ist, ist klar.


    Aber grundsätzlich ist heute jeder 0815 Kompressor für diesen Betrieb geeignet.


    Wir hatten viele Jahre so ein Teil bei uns zu Hause, ehe ich mir was vernünftiges zum Sandstrahlen und für andere Druckluftwerkzeuge gekauft habe.


    Aber der Räderwechsel ging auch mit der kleinen Luftpumpe immer tadellos.


    Trotzdem: Wenn man sich einen Kompressor anschafft, dann lieber ein paar hundert Euro mehr und was vernünftiges kaufen. Sowas hat man in der Regel sein Leben lang und kauft man nicht 2x.


    Sollte es wirklich nur ums Räderwechseln gehen. Dann langt heutzutage ein vernünftiger Akkuschlagschrauber völlig.

    Dabei ist da tatsächlich nix.


    Wichtig ist nur das vorsichtige Anlösen. Die Schrauben sind zwar aus Titan (wenn noch echte BBS Schrauben drinnen sind). Allerdings sind die Gewindegänge oft oxidiert und man kann, wenn man ungestüm ran geht schon auch mal eine abreissen.


    Deswegen mache ich das immer nur von Hand. Wenns hakt: Kriechöl rein. Vorsichtig wieder rein drehen und wieder Stück für Stück raus drehen. Ein Schlagschrauber ist für mich dabei tabu.


    Ansonsten: Aufschrauben, 3-4 Schläge mit nem Gummihammer und der Stern hebt sich.


    Das mit der Wärmebehandlung ist ebenfalls Schwachsinn. Felge und Stern sind zu 99% zusammen-oxydiert. Da hilft keine Wärme.


    2 und 3-teiler wie BBS RS oder RM sind original geklebt, weil die ja luftdicht sein müssen. Da nützt das anwärmen schon was. Klopfen muss man trotzdem.


    Diese 2-teiler sind nur geschraubt.



    Weiters sehe ich auf den Bildern, dass du den Stern nachher einfach wieder auf die gammelnde Felge rauf geschraubt hast. - Nicht gut.

    Da gehtsunterm Stern munter weiter und du wirst bald die Ehre haben, die wieder zu zerlegen.

    Das gehört raus geschliffen und vernünftig lackiert. Dann hat man Ruhe.


    Beim Zusammenbau ist unbedingt wichtig, dass man nur im oberen Bereich des Gewindegangs an der Schraube Sicherungsmittel drauf gibt.

    So dichtet man einerseits den Gewindegang nach unten hin ab gegen Feuchtigkeit ab und andererseits verfälscht man sich nachher nicht das Drehmoment.

    Falsch ist es es das Sicherungsmittel in das Gewinde der Felge zu geben oder auf die Spitze der Schraube. Da verteilt es das Zeug über den ganzen Gewindegang und der Drehmomentschlüssel löst viel später aus.

    Vor rund 10 Jahren hatte ich mir das mal im jugendlichen Leichtsinn eingebrockt. Toll wenn man ne Schraube aus ner frisch aufgearbeiteten Felge wieder raus bohren darf, nur weils nicht rechtzeitig "klick" gemacht hat. Ist aber nochmal gut gegangen.


    Hier mal die BBS von meinem Z3, die ich 2018 aufgearbeitet habe. Der Faulheit halber habe ich mir die Felgen lackieren lassen, da ich schon genug Stress mit dem Putzen von den polierten RM am 2er habe. ;-) Sieht auch so gut auf dem Kleinen aus und ich hab eine Sorge weniger wenns mal regnet.




    LG Lukas

    geht aber ...


    so 1x im Jahr mache ich meine auch.


    Ich nehm dafür die weichen Hochglanzscheiben (Ø 160mm) vom Polierbock.de


    https://www.polierbock.de/6-tl…r-Polierbock-Bohrmaschine


    Die habe ich auf einem Metabo-Stabschleifer auf gespannt. Ein bissl Wachs ... und los gehts...


    Natürlich geht auch ne Bormaschine mit entsprechend Kraft und Drehzahl.


    Der Hochglanz-Gang dauert pro Felge vielleicht 3 Minuten und man erzielt ein Ergebnis, dass man von Hand nie hin bekommt.


    Die sehen danach wieder aus wie frisch vom Polierer. (sind sie ja auch)


    Sooo ... gute Nachrichten.


    Der 2er läuft wieder.


    Der Fehler war, dass sich der Ansaugschnorchel von der Ölpumpe gelockert hatte. Wie es sowas gibt, keine Ahnung - ist halt so.

    Im Motor selbst sah alles noch gut aus. Es waren keine Späne oder Abrieb zu sehen.


    Die Ölpumpe haben wir trotzdem getauscht. Jetzt ist die verstärkte Pumpe vom G60 drinnen. (Für den Betrieb des Ölkühlers kann es nicht schaden.)


    Also nen neuen Ölfilter rein und das gute 10W60 und mal sehen was passiert.


    Ungefähr 5 Sekunden nach dem Start waren die Hydros sofort leise und der Motor schnurrte butterweich.


    Zusätzlich hatten wir noch riesen Glück, da wir uns entschieden hatten die Dichtflächen der Pumpe nochmals zu kontrollieren und die Pumpe mit Dichtmasse einzudichten.

    Dabei ist uns ein verklemmter O-Ring aufgefallen, der höchst wahrscheinlich zu einem Motorschaden geführt hätte.


    Die Pumpe stammt von Febi, ist also Erstausrüsterqualität. - Auch da passieren offenbar manchmal Fehler.


    Zudem ist jetzt wieder ein Ölhobel verbaut. So einen hatte ich schon mal drinnen. Der flog allerdings raus, weil ich glaubte eine Undichtigkeit käme von der Ölwannendichtung. Am Ende wars dann der Deckel von der Zwischenwelle, der mit zu langen Schrauben befestigt wurde.

    Jetzt war die Gelegenheit günstig wieder einen einzubauen.


    Fazit: Auto läuft und es war viel Glück im Unglück dabei, dass es so gut ausgegangen ist.


    Hier nochmal ein Abschiedsbild von der alten Ölpumpe:



    LG Lukas

    Hi zusammen!


    Ich bin heute Nachmittag zu unserem Bauernhof gefahren, um den 2er nochmal zu waschen, da ich ihn am Montag ziemlich schmutzig abgestellt hatte.


    Ich starte, er springt normal an. Doch es blinkt die Öldrucklampe. Ok ... komisch er läuft ganz normal. also raus gefahren zum Waschen (ca. 30 Meter)


    Gewaschen oder ein komisches Gefühl blieb.


    Also hab ich nachgeschaut:


    Verkabelung gecheckt ... alles gut.


    Wieder gestartet, da hörte man schon die Hydros klackern. Die Lampe blinkte weiter.


    Also Werkzeug gesucht und den Öltemperaturgeber unten am Ölfiltergehäuse raus gedreht. Kurz orgeln lassen ... es kam kein Öl.


    Na toll! Dann hab ich den oberen Drucksensor am Kopf raus gedreht... noch 2x georgelt ... wieder nix.


    Am Montag lief er noch ganz normal, ohne irgendwas.


    Ich hab ihn dann wieder in die Garage verfrachtet und werde ihn wohl die Tage mit dem Hänger holen und mal die Ölwanne abmachen.


    Bis zuletzt lief der Golf ganz normal. Kein Blinken, kein Piepsen. Ruhiger Motorlauf. Einzig die Öltemperatur schwankte manchmal. (Ging schlagartig um 10° runter) Dabei dachte ich mir aber nichts weiter, ich hielt es dafür dass kühles Öl aus dem Ölkühler nachströmte, als das Thermostat aufmachte.


    Die Ölpumpe ist noch die Originale und müsste jetzt um die 160.000 km gelaufen haben. (ca 140.000 im Spenderauto und 20.000 km bei mir) Sie war beim Einbau unauffällig, als der Motor revidiert wurde.


    Die Ölpumpe hat ja ein Druckregelventil? Möglich das dass hängen geblieben ist?


    Hatte von euch schon mal einer so ein Problem?


    Achja: Nebenbei hab ich mir die Stoßstange bei der Garageneinfahrt noch runter gerissen...


    Ein Tag für die Tonne...