Beiträge von HerrDoktor

    Beim Rücklauf zum Tank soll eigentlich immer etwas rauskommen. Das System funktioniert doch als „Benzinkreislauf“, d. h. die Hauptpumpe sorgt dafür, dass der Kreislauf von Tank zu Mengenteiler und zurück läuft.


    Wechsel der Hauptpumpe macht Sinn. Auf zu wenig Systemdruck im Kreislauf reagiert die K(E) empfindlich. Deshalb macht es (mal am Rande) auch Sinn, den Systemdruck regelmäßig zu prüfen.


    Hast Du auch die Vorförderpumpe geprüft? An ihr allein wird Dein Fehler wohl nicht liegen, aber sie sollte auch intakt sein.


    Beste Grüße

    Moin,


    ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber m. E. regelt der Drucksteller die Menge an Benzin (über Druckregulierung), kann aber niemals auf Null regeln, will sagen: ein Ausfall kann m. E. nicht dazu führen, dass gar kein Benzin mehr fließt.


    Du sagst, Du merkst, dass Benzin vorne ankommt. Woran merkst Du das? Hast Du die Zuleitung zum Mengenteiler mal abgenommen? Kam da was an?


    Was ist mit den Zuleitungen zu den Ventilen? Kommt da was an? Ventile mal ausgebaut? Die sind nur gesteckt. Würde ich mal prüfen.


    Falls überall Sprit anliegt: Gibt es denn einen Zündfunken?


    VG

    Moin,


    die Stellen „A“ und „B“ kann ich jetzt auf dem Bild - sehr schön übrigens - nicht erkennen. Aber die vorderen Längsträger (verlaufen leicht zur Mitte versetzt) sind doch gut zu erkennen: heb den Wagen erst an der Seitenleiste (mit dem Serienheber wie vorgeschrieben) an und stell dann einen Bock mit Gummiauflage unter den Längsträger.


    Oder: anheben mit dem Serienheber und dann direkt daneben einen Bock mit einer Gummiauflage mit Nut in der Mitte. Gibt es in der Bucht.


    Statt eines Bocks kannst Du auch einen „großen“ Wagenheber nehmen, falls Du nur kurze Zeit werkelst. Sicherungsmaßnahmen dann aber bitte nicht vergessen! Aber mehrere Tage (also dauerhaft) funktioniert das m. E. auch nicht, weil auch so ein großer Wagenheber dafür nicht konzipiert ist.


    An den Höckern würde ich den Wagen unter keinen Umständen anheben.

    Moin,


    was v-wagner schreibt, kann ich nur unterstreichen: nimm weder die von Dir fotografierten „Höcker“ vorne noch die Punkte hinten zum Aufbocken. Das Blech dort ist nicht dick. (Hintergrund: bspw. dienten die vorderen „Höcker“ dem Aufbocken der Karosserie bei der Produktion, sie sind aber zu schwach, wenn man den ganzen Wagen mit allen Anbauteilen anheben will.)


    Mir fallen drei geeignete Stellen zum Aufbocken ein:


    1. die Leiste unter dem Schweller, wo man den serienmäßigen Wagenheber ansetzt. Für größere Wagenheber kann man hier auch Gummiauflagen mit einer Nut kaufen.


    2. die Achse, allerdings nur an den äußeren Stellen in der Nähe, wo sie auch mit der Karosse verschraubt ist. In der Mitte der Achse würde ich den Wagen auch nicht dauerhaft aufbocken.


    3. an den Längsträgern, weil die ja ohnehin dick genug sind, um alles zu tragen. Die verlaufen bspw. links und rechts im Motorraum Richtung Karosseriemitte. Hinter der Vorderachsaufhängung sollte ein geeigneter Platz sein.


    Grüße

    Moin,


    immerhin kannst Du dann sagen, dass Du mal N Classics besessen hast.


    Falls Du sie verkaufen willst, nehme ich sie gerne; von mir aus auch mit Rückforderungsrecht, falls Du Dir nicht sicher bist.

    Moin,


    den G60 halte ich ganz und gar nicht für „anfällig“. Vielmehr halte ich es für ein Gerücht, ähnlich wie das, das die K/KE-Jetronic „Schrott“ sei. Der Grund für diese Gerüchte liegt m. E. darin, dass es immer wieder Leute gab und gibt, die meinen, dass sie an den Bauteilen herumspielen müssen (stark verkleinertes Laderrad, Einstellung der K/KE-Jetronik verdrehen etc. pp.) und sich dann über die kurze Lebensdauer wundern.


    Man sollte die Bauteile seriennah lassen und vor allem ordentlich warten. Beim G60 ist eine G-Laderüberholung nach den teilweise erheblichen Laufleistungen und jedenfalls bei einem Lebensalter von über 30 Jahren m. E. notwendig.


    Gute Autos zu finden ist tatsächlich nicht einfach, aber machbar. Lass‘ Dir etwas Zeit, dann findest Du schon etwas. M. E. solltest Du vor allem auf Rost achten: um den Tankdeckel, in den Radhäusern, Endspitzen, unter den Scheibengummis, Türkanten. Bau ruhig mal die Rückleuchten aus und leuchte in den Holraum. Das get ratzfatz.


    Gerade Re-Importe können interessant sein, da sie möglicherweise - je nach Einsatzgebiet - weniger Rost zeigen. Die Ausstattungsunterschiede sind m. E. vernachlässigbar. So groß waren die nicht. Glaub mir, auf ein ABS kann man auch gut verzichten, wenn der Rest des Autos passt. 😉 Bei Autos aus dem Süden gibt es auch häufiger nette Gimmicks: DigiFIZ (Italien!, aber nur im GTI und 16V), eFH, Klima finden sich dort häufiger in den Autos.


    Nur billig solltest Du nicht kaufen, aber das sagte ich ja schon.


    Grüße

    Moin,


    herzlich Glückwunsch zu Deinem Geschmack. 😁


    Die von Dir genannte Ausstattung hatte m. W. nur der G60 (und der Rallye, die „überbreiten G60-Verbreiterungen hatte dagegen auch der EdiOne), wobei sich das mit den „teflonbeschichteten Dämpfern“ (Hatte der die tatsächlich? Was soll das überhaupt sein und wo ist der Vorteil?) wohl erledigt haben dürfte wegen Zeitablaufs. In einem 30jährigen Auto ist bestimmt schon der dritte Satz Dämpfer drin. Auch die Seilzugschaltung wäre m. E. jetzt nicht unbedingt ein Grund, das Auto zu kaufen (aber auch kein Grund, es nicht zu kaufen).


    Zum Thema „Karosseriesteifigkeit“: die Golf-Karosse ist normalerweise sehr haltbar. Normale Nutzung über 30 Jahre sollte daran nichts Wesentliches ändern. Das gilt auch bei „strassentauglichen“ Tieferlegungen. Unfälle und Rost können aber natürlich die Festigkeit beeinträchtigen. Darauf würde ich beim Kauf achten.


    Neben dem G60 gibt es viele interessante Modelle. Da der G2 sehr leicht ist, kommt man auch mit (bspw.) 90 PS sehr gut vom Fleck.


    Im Übrigen gilt: das beste Auto am Markt kaufen, nicht das billigste. Denn Jede Reparatur ist im Verhältnis der Werte teuer.


    Beste Grüße


    Moin,


    ET20 bei einer 7er-Felge wird sehr knapp.


    Auf der Techno Classica habe ich einen G2 gesehen mit den 6x15 Serien-BBS (bspw. beim GT Special) auf 195/50 mit leichter Tieferlegung. Montiert waren 15er Platten je Seite, also effektiv ET20.


    Das hat gerade so gepasst. Es war kein weiterer mm Platz. Aber es war auch nur ein normaler Golf ohne Radlaufabdeckungen wie bei GT/GTI/GTD. Die nehmen - meine Meinung - eben doch noch etwas Platz weg, vor allem wenn man - wie bei einer solchen ET - „auf der letzten Rille“ unterwegs ist.


    Also, ich denke nicht, dass die 7er-Felge passt.


    Beste Grüße

    Sehe ich auch so.


    Ich würde einfach mal nach und nach alles durchprüfen:


    Luftansaugung dicht (Falschluft)?

    Kompression?

    Zündkerzenbild?


    Danach sollte man weitersehen. Ich denke ebenfalls , dass es an der Einstellung liegen könnte.


    Beste Grüße

    Moin,


    FKipp77 : „Motorinstandsetzung“ meint, dass der Motor geöffnet und seine Teile neu überholt werden. Wir reden da über einen sicherlich ordentlich vierstelligen Betrag dafür. Das macht man nur, wenn der Motor nicht mehr läuft oder wenn man sicher weiß, dass die Probleme (welche hast Du überhaupt?) nur dadurch zu lösen sind.


    Deshalb: beschreib mal, welche Probs Dein Motor überhaupt macht.


    Wenn es um die K-/KE-/KA-Jet geht, dann einen Bosch-Dienst aufsuchen mit Spezialisierung auf alte Fahrzeuge oder ein „VW-Classic Competence Center“. Da gibt es sicherlich welche rund um Stuttgart. Falls Du auch weiter fahren willst, empfehle ich die Fa. Josef Bliersbach in Köln. Die haben sehr viel Erfahrung mit diesen Systemen nd sind auch sehr bekannt in der Szene. Sie sind bspw. auch ein Bosch-Dienst.


    Abseits dessen solltest Du aber in und um Stuttgart auch einfach eine Werkstatt finden können, die auch alte Daimler wartet. Die alten Daimler hatten sehr häufig auch die K-/KE-Jet verbaut, so dass sie auch mit Deinem Auto klarkommen sollten.


    Beste Grüße

    Damit will ich den kleinen Diesel ja nicht schlecht machen. Wenn es nur das Auto gibt, dann ist das auch absolut ausreichend. Denn zunächst einmal ist überhaupt ein Auto wichtig, ob das dann 20 PS mehr hat, ist nebensächlich.


    Jahrelang hatten wir in der Familie nen roten Memphis mit dem 1,3er Benziner und 4-Gang. Es war der erste Zweitwagen und schon deshalb habe den geliebt. Zudem fand und finde ich den in der Farbkombi rot mit Radlaufverbreiterung und schwarzen Stahlrädern sehr schick. Hat auch gereicht, weil man damit eben auch überall hinkam. Berlin, Bodensee, Slowenien. Sogar zu viert mit Gepäck und Rädern obendrauf. Es ging und geht noch heute alles.


    BG

    Ich finde es auch super. Erinnert mich an meine Fahrschulzeit auf einem G2 mit 1,6er Saugdiesel. War mir damals schon zu langsam, aber fürs erste üben total passend. Da lernte man schon, mit dem Heckscheibenwischer das peilen für das Einparken in Reihe.


    Kleine Anekdote am Rande: auf einer der Touren machte der Lehrer dann die Klimaanlage an und meinte nur trocken, jetzt müsste ich etwas mehr Gas geben, weil der Wagen jetzt etwas weniger Leistung hätte…. :noun: *Wo war denn bisher Leistung* dachte ich mir nur.