Beiträge von Mordshunger

    Habe heute etwas Zeit gefunden und habe mich kurzer Hand dem Radio 2.0 gewidmet.


    Diesmal mit dem Ziel das alpha umzubauen, damit der Kasettenschacht verschwindet. Außerdem sollte der originale Schaltknopf funktionieren. Dank eines Kollegen konnte ich mir ungefähr zusammenreimen wie ich das machen muss.



    Gesagt getan alles verkabelt und für einen Versuchsaufbau mal an 12V gehalten und siehe da Nr. 2 lebt.



    Alles hübsch gemacht und auf die ursprüngliche Platine gebastelt.



    Und tada ich habe jetzt ne eigene mini Disko in meinem Radio.



    Blende drauf alles wieder rein und der Tag war eigentlich rum.



    Während ich die Fotos geschossen hab viel mir mein Handy natürlich runter. Als ich danach "fischte" hatte ich direkt nasse Pfoten. (ha was ein Wortwitz)



    Leider war mir nicht so richtig zum Lachen zu mute. Das Schiebedach hatte ich ja im Verdacht bzw. schon neu abgedichtet. Da die Türpappe von unten auch nass ist könnte es jetzt der Türdichtungsgummi oder die Folie in der Tür sein. Die Dichtungen hatte ich alle von Werk 34 neu aber der an der Fahrertür löst sich leider auch schon auf. Außerdem hab ich oft das Gefühl, dass es ein recht lautes Windgeräusch von hinten links gibt. Vielleicht hab ich beim Fenstertausch auch etwas nicht richtig abgedichtet. Ein guter Mechaniker legt halt immer schon den Grundstein für die nächste Reparatur.


    Zu guter Letzt hatte ich gesehen, dass das zerlegte Beta Radio noch so eine grüne Leuchte wie in dem Schalter der Sitzheizung besitzt. Habe ich grad umgelötet allerdings ohne dass Sie sich zuckt. Scheint also wohl auch hinüber zu sein.



    Das war es soweit erstmal. Als nächstes steht dann der Wassereinbruch auf der To Do und außerdem sind die Domlager vorne schon wieder hinüber. Ich nehme an, da ich die 3°-4° Sturz der breiteren Spur korrigiere und da ziemlich viel Spannung drauf geben muss, hält das nicht lange. Alternativen sind jetzt noch die G3 Lager (habe ich schon einen Satz liegen) oder Unibaldomlager (gibt es glaub nicht mit Gutachten außer von ST aber nur in Verbindung mit dem passenden Fahrwerk). Fahrwerk müsste eigentlich auch neu aber da kann ich mich noch nicht recht entscheiden.

    Heute hab ich schnell die Heitzmatten schon mal um- und eingebaut.


    Dazu habe ich zunächst den originalen Sensor aus den Matten rausgetrennt.



    Danach alles wieder zusammen löten.


    Als nächstes den NTC verlöten...



    und an einem geeignetem Ort wieder einsetzten.



    Danach kam der Sitz auf den Seziertisch.



    Ich war erstaunt wie schnell ich die Polster abgezogen hatte. Allerdings habe ich es nur halb gemacht da ich die Heizmatte ganz gut auch so aufbringen konnte.



    An der für die Rückenlehne habe ich ein Stück oben abgeschnitten aber ich habe sie trotzdem bis in den oberen Bereich gezogen. Das liegt weniger daran, dass ich eine Nackenheizung brauch sondern mehr daran, dass die Matte jetzt durch die Querstrebe gut in ihrer Position gehalten wird.



    Als nächstes hatte ich die Kabel noch halbwegs so verlegt wie ich mir das vorstelle.



    Zu guter Letzt noch das Relais samt Halter angebracht.



    Bei dem Relais bin ich mir nicht ganz sicher, wie die Pinbelegung ist, da es aus dem Zubehör stammt.



    Aber das lässt sich noch rausfinden.



    Vielleicht schaffe ich es direkt morgen dann die Kabel miteinander zu verbinden. Bin gespannt wie ein Flitzebogen, ob meine hergeleitete Schaltung am Ende auch funktioniert ;D

    Bevor ich die Mittelkonsole wieder zusammen gesteckt habe, habe ich noch schnell den Kabelsalat für den Sitzheizungsschalter verlegt. Und wieder ging es los ... Kabel ...



    Habe recht lange gebraucht auch nur ansatzweise zu verstehen was ich nun wie verkabeln muss. aber zumindest den Schalter konnte ich schon mal einbauen



    Es wurde immer später und in der Halle immer kälter, so dass der 13jährige Hallenhund sich ein lauschiges Plätzchen gesucht hat.



    Nebenbei wurde noch der Schlachtmotor vom Z3 zerlegt. Das ist also der Grund, warum man lieber keine Motoren auf Gas umrüsten sollte...



    Danach haben wir Feierabend gemacht und es ging heute weiter.


    Habe den gesamten Vormittag damit zugebracht, zu verstehen, wie ich jetzt den Golf 2 Kabelbaum mit der Sitzheizung verheiraten kann. Nach Stunden habe ich dann endlich begriffen, dass der Golf 2 normalerweise ein "Steuergerät" unter dem Sitz hat, welches mir natürlich fehlt. Bis ich erstmal begriffen hatte, dass mit "Steuergerät" einfach das Relais 59 gemeint ist...


    Habe mir dann alles nach meinem Verständnis aufgemalt und mal schauen ob ich das dann noch zum Laufen kriege. Aber erstmal brauche ich wohl noch dieses Relais.



    Also hab ich mich heute erstmal um die ABS & Handbremsleuchte gekümmert.


    Bei der Handbremse hatte ich nur eine kalte Lötstelle, die hatte ich schnell identifiziert und den Fehler konnte ich beheben.


    Was am ABS nicht passt konnte ich noch nicht rausfinden. An der Platine kommen 12V an und die Brine ist okay. Es scheint mir, dass die Platine vom Golf 3 was abgekriegt hat. Da ich aber völlig ratlos bin, habe ich beschlossen kommende Woche mal ein paar Experten zu befragen. Wahrscheinlich kann man da auch irgendwas durchmessen, nur ich hab keine Ahnung wie.


    Den Kabelbaum der Sitzheizung habe ich soweit ich konnte schon mal angeschlossen und ich hatte erwartet, dass die Beleuchtung vom Schalter schon mal funktioniert. Aber der blieb tot. Also habe ich ihn kurzer Hand aufgemacht und nachgeschaut.



    Das kleine Birnchen war recht dreckig. Also sauber machen,



    ... und nochmal testen.



    Und siehe da, ich habe das richtige Kabel an Klemme 58b gesteckt ^^ Aber das Birnchen ist trotzdem hin. Kennt jemand für genau diese Art der 12V Birnen eine gute Bezugsquelle?


    Rest der Kabel habe ich dann weiter zusammen gesteckt. Dabei hat mir der Potentialverteiler, den ich bei den beheizten Spiegeln verbaut hatte, gute Dienste geleistet und ich konnte mir recht einfach Zündstrom holen.


    Am Ende noch alles sauber unter dem Teppich verlegen.



    Als nächstes muss ich ich eine Heizmatte noch umbauen auf NTC und dann in die Sitze einbauen. Danach das Relais sauber unter den Sitz anbringen und verkabeln. Dazu werde ich wahrscheinlich dann den Originalen Stecker abschneiden müssen aber es wird ja eh wieder Marke Eigenbau.


    Da mir leider bisher keiner die genauen Daten zu dem Golf 2 NTC sagen konnte, habe ich jetzt einen NTC-0,2 6,8 bestellt. Ich bin gespannt, ob der dann auch zu dem Schalter passt.


    Mal sehen, ob ich die Teile die Woche bekomme und dann weiter machen kann. Dann bin ich einen Schritt weiter mit dem Golf in Richtung Winterfest. Allerdings habe ich beim studieren der Stromlaufpläne schon gesehen, es würde noch beheizte Spritzwasserdüsen geben....

    Und mal wieder kam es etwas anders.


    Ich hatte mich erstmal ans Vermessen und vom M50 Motor vom BMW gemacht und hatte Anfang der Woche schon alle Teile bestellt.



    Kurbelwelle war soweit noch maßhaltig und ich hatte von 2 verschiedenen Lieferanten immerhin schon mal 5 Satz Kolbenringe von Kolbenschmidt.


    Leider hat mir Mister Auto dann einen Strich durch die Rechnung gemacht und der letzte Satz Kolbenringe war zum einen von Mahle zum anderen defekt.



    Somit bin ich kurzer Hand doch wieder an den Golf und hab da weiter gebastelt.


    Da es, wie jedes Jahr, kälter wird, habe ich mir einen Kabelbaum samt Ego-Schalter für die Sitzheizung besorgt. Zudem hatte ich hier im Forum eine Verlinkung mit einer Anleitung gefunden, welche die originale Verkabelung mit den Carbon-Sitzheizmatten von Waeco kombiniert (zumindest für den Golf 4).


    Also die auch noch grad bestellt. Zudem hatte ich noch kleinere Baustellen die ich im Zuge vom Verlegen des Kabelbaums gleich mit machen wollte. ABS und Handbremsleuchte waren außer Funktion, ich hatte noch ein Momo Sportlenkrad was angeblich eine VW Nabe haben sollte und ich wollte mal sehen, ob ich den Tacho auf Drehzahlmesser umgebaut bekomme.


    Also erstmal alles zerlegt.



    Das Lenkrad hatte natürlich die falsche Nabe aber sollte auf BMW passen. Da das Lenkrad geschenkt ist und die Nabe nur 15€ gekostet hat habe ich mich nicht weiter drüber aufgeregt. Mein Vater hat auch gleich Interesse daran bekundet.


    Als nächstes der Tacho. Ich habe recht lang dran rum laboriert, bis ich endlich kapiert habe, dass die Tachowelle verplombt ist (hatte der Schlachter nicht, ein Schelm wer jetzt Böses denkt).



    Dann viel mir auf, dass die Geschwindigkeitsskala vom Schlachter nicht passt ("nur" bis 200km/h). Zudem hat der Automatiktacho Markierungen ich nehme an für die Schaltpunkte.


    Aber ich hab dann ausprobiert einfach die Geschwindigkeitsanzeige zu tauschen.



    Und siehe da, ich musste nur die Stecker, ich nehme mal an für das Geschwindigkeitssignal, umbauen.



    Danach habe ich mir das Gehäuse angeschaut und gemerkt, der Tacho mit Drehzahlmesser war ordentlich verkratzt.



    Da das andere Gehäuse aber durch die Uhr andere Löcher hat, musste ich das "Glas" wieder aufarbeiten statt die Gehäuse zu tauschen. Habe das Meguiars PlastX genommen, was eigentlich für verkratzte Kunststoff Scheinwerfer gedacht ist, hat aber auch prima funktioniert.



    Alles wieder zusammen stecken und man hat einen Automatiktacho mit Drehzahlmesser.



    Bei einer kurzen Probefahrt habe ich dann mit einer App auf dem Handy nach GPS mal die Geschwindigkeit abgeglichen. Der Tacho eilt eigentlich immer so um die 5km/h voraus. Habe es vorher nicht vermessen aber generell passt das für mich so.



    Das einzige, was mir später auf der Heimfahrt im Dunkeln aufgefallen ist, dass die linke Tachobeleuchtung erst nach einer Minute anspringt. Erst dachte ich, dass ich die Birne noch mal tauschen muss. Aber heute war es das selbe Spiel. Wie als hätte die Seite eine Einschaltverzögerung. Werde ich auf jeden Fall mal beobachten. Grundsätzlich erscheint mir die Tachobeleuchtung aber deutlich heller. Ob das jetzt daran liegt, dass ich alles mal sauber gemacht habe oder der Tachotyp einfach generell heller ist weiß ich natürlich nicht.

    Der Kat wurde auch wieder dicht gemacht und unters Auto gehängt.



    Eine Woche später hatte ich das zweifelhafte Vergnügen mal auf dem Beifahrersitz Platz zu nehmen. Es war die erste Woche in der es stärker geregnet hatte und der Golf dabei trotzdem bewegt wurde.


    Und prompt hatte ich einen nassen Arsch. Bei dem Blick nach hinten, viel mir auf dass der Fussraum schon anfing Schimmel zu bilden. Einmal an den Himmel gefasst und auch der war klatsch nass.


    Als es dann trockener wurde hab ich mir die Dichtung vom Schiebedach mal angeschaut und gesehen, dass die hinten schon stark eingefallen ist. Die Abläufe hatte ich direkt ausgeschlossen, da ich die damals freigeblasen hatte. Nichts desto trotz habe ich noch den Tipp bekommen, dass der Übergang von Karosserie zum Ablaufschlauch auch gerne mal einen Riss bekommt und der Ablauf zwar an sich funktioniert aber dann dass Wasser an den Stellen sich einen anderen Weg sucht. Daher habe ich gezielt Wasser hier nochmal drauf gegeben aber konnte keine Undichtigkeit fest stellen.


    Also "mal eben schnell" Schiebedach raus und den Gummi wieder hoch drücken ... habe ich gedacht...



    Ausbau war schnell gemacht nur den Gummi konnte ich nicht bewegen.



    Ich hatte schon alle schrauben der Rinne gelöst, bis mir auffiel, dass der ganze Kram zusätzlich noch verklebt ist.



    Da ich aber keinen passenden Kleber hatte und befürchtete es eh nicht mehr dicht zu bekommen, habe ich lieber zu einem anderen Schiebedach gegriffen, was ich noch vom Schlachter hatte (gut wenn man alles doppelt in der gleichen Farbe hat).


    Dann gingen die Probleme aber erst richtig los. Ich habe das Schiebedach wieder eingebaut aber eine Schraube von den Schienen wollte sich nicht mehr fest drehen lassen. Also Schiene wieder raus und geschaut wieso.


    Die Einziehmutter hatte sich aus der Dachhaut verabschiedet. Prima, Einziehmuttern hätte ich sogar da gehabt aber keine mit 6-Kant.



    Also Himmel demontieren und nach dem Mistding suchen.



    Es wurde schon immer später und als ich Schiene und Schiebedach wieder drin hatte lies es sich nicht gescheit bewegen und nach oben hin hat es auch nie richtig abgeschlossen.


    Also Schiebedach wieder raus und geschaut woran es liegt. Das war jetzt auch der Moment an dem ich die Lust verloren habe weiter Bilder zu machen.


    Meine Vermutung war wohl die falsche, dass der Dichtgummi das Problem dar gestellt hat. Der Schlitten auf dem das Schiebedach befestigt wird war gebrochen. Also musste ich auf der Fahrerseite noch die komplette Mechanik tauschen und natürlich auch einstellen. Und wieder kann ich sagen, Gott sei dank hatte ich die Teile noch von dem Schlachter mit selber Karosserie da.


    Alles dann wieder zusammen gesteckt und am nächsten Tage getestet. Für den Test wurde mir ein Tipp gegeben den ich gerne mit euch teile. Wenn man Leitungswasser nimmt, ist dieses besonders in unseren Breitengraden härter als Regenwasser und besitzt damit eine andere Oberflächenspannung. Damit kann es sein, dass man einen Wassereinbruch mit der Gießkanne oder dem Gartenschlauch nicht fest stellt aber wenn das Auto im Regen steht man plötzlich Wasser im Wagen hat. Ein Tropfen Spüli bricht die Oberflächenspannung und man kann wieder mit dem Eimer oder der Gießkanne testen.


    In der besagten Nacht hatte ich immerhin noch einen Lichtblick. Dieter hatte mir einen Stopfen für das Loch in der Beifahrertür geschickt an der ursprünglich die Spiegelverstellung saß.



    Das war es soweit vom Golf.


    Momentan wird er fast täglich ohne weitere Mucken bewegt und ich konzentriere mich auf ein anderes Projekt, dem Motor von meinem BMW E30.


    Für die Halle haben wir uns gestern dann noch eine Wuchtmaschine gegönnt.



    Für meine zukünftigen Felgenspiele bin ich jetzt also bestens gerüstet ;)

    In den letzten Wochen ging es an den alten Baustellen weiter.


    Zunächst mal das Update zu dem Scheibenrahmen.


    Nachdem die Scheibe raus war, habe ich unter dem Gummi einige Stellen gehabt an denen der Lack scheinbar werksseitig schon einige Fehler hatte. Ich gehe davon aus, das hier auch das Problem der rostigen Scheibenrahmen liegt. Ich hatte dann auch gleich in der Falz auf der Fahrerseite dann noch gleich eine weitere Stelle die ich behandeln durfte. Aber alles noch im "Rahmen" (Brüller ;D)




    Also Auto wieder mal abkleben und alles blank schleifen. Auf der Beifahrerseite war es definitiv der richtige Zeitpunkt, da die Rostporen noch nicht wirklich tief im Material waren und ich mir das spachteln sparen konnte.




    Danach alles grundieren und lackieren.




    Ist soweit wirklich gut geworden. Die Übergänge an der A-Säule müsste ich noch etwas rauspolieren aber auch so sieht es schon super aus.



    Und dann holte mich der Zeitdruck wieder ein, den ich hatte, um den Wagen möglichst schnell wieder auf die Straße zu bringen.


    Als ich das Wischergestänge wieder befestigen wollte platzte der Lack um die mittig sitzende Verschraubung ab und darunter natürlich Rost...

    Auf dem Bild habe ich schon alles drum herum abgeschliffen.



    Da es an einer nicht sichtbaren Stelle ist, habe ich mich für die "smart" repair Lösung entschieden. Wobei smart in dem Zusammenhang nicht wirklich passt. Man könnte es eher "Pfusch" repair nennen...



    Zumindest ist es jetzt wieder konserviert und ich hoffe es kommt nicht gleich wieder hoch.


    Die grüne Frontscheibe passt jetzt auch zu der Colorverglasung der Seitenfenster. Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Heckscheibe. Der Blaukeil gefällt mir auch gut, macht es für mich in meiner Sitzposition aber auch ordentlich dunkel im Sichtbereich.



    Aber neue Scheiben sind einfach Klasse. Gerade in der aktuellen Jahreszeit mit der tiefstehenden Sonne, ist eine klare Scheibe die nicht schon 30Jahre Sand gestrahlt wurde Gold wert. Und auch der Blaukeil und die grüne Tönung entspannen die Augen während der Fahrt.

    Aber tatsächlich perlt es jetzt schön im Regen ab. Sieht man jetzt auch schön im Vergleich zum Kotflügel.



    Tja und worüber freut man sich in der kälteren Jahreszeit besonders? Richtig warme Füße. Daher habe ich auch schon die Wollsocken in der Halle ausgepackt. Das muss sich wohl auch Urmel, der freche Kater gedacht haben und hat es sich erstmal auf der warmen Haube gemütlich gemacht. Gut dass es ein Kater vom Bauernhof ist, die haben besonders samt weiche Pfoten.



    Was mir dann noch auf den Keks ging, dass die Spiegel nicht beheizt sind und ich immer zu faul bin sie vor der Fahrt sauber zu machen. Also habe ich kurz geschaut und mir einen Satz elektrischer samt Kabelbaum und Anleitung zur Verkabelung geholt. Ging alles super easy und ist jetzt mit der Heckscheibenheizung gekoppelt.


    Blöd war nur, dass dafür meine mühsam gedämmte Tür wieder befreit werden musste.



    Erst dachte ich, vielleicht habe ich eine Chance nur den oberen Teil zu entfernen aber am Ende habe ich doch alles vorsichtig runter geholt und wieder drauf geklebt.



    Jetzt fehlt mir auf der Beifahrerseite noch die Blende für das Loch an dem ursprünglich der Versteller sitzt.



    Auf der Fahrerseite passte alles super.



    Und jetzt muss ich mich immer aufs geradeaus fahren konzentrieren, weil ich meinen Blick nicht mehr von meinen wunderschönen Rückspiegeln nehmen kann ;)


    Außerdem habe ich angefangen meinen Pfusch zu entfernen, die ich für den TÜV schnell zusammen gebaut hatte. Daher habe ich mir eine neue Platine für das ABS Gehäuse gelötet und verkabelt.




    Letztes Wochenende habe ich dann mit dem nächsten kleineren Projekt begonnen und das Alpha Radio soweit ich es brauchte entkernt, um den neuen Verstärker drauf zu basteln.



    Nun hoffe ich auf die hilfreichen Eingebungen von meinem Kollegen, der mir sagt, wie ich die originale Ansteuerung mit dem Verstärker verbinde, sodass ich den an und ausschalten und ggf. sogar die Lautstärke regeln kann.


    Weitere Baustellen sind der Kat, der sich verabschiedet hat.



    Außerdem habe ich beim polieren eine kleine Rostblase unten am Scheibenrahmen gefunden.


    Daher habe ich eine neue Scheibe samt Gummi bestellt und werde mich um den Rostherd schnellst möglichst kümmern bevor er größeren Schaden anrichtet.

    Heute konnte ich mich mal wieder aufraffen hier etwas zu posten.


    Es gibt nicht wirklich viel zu berichten aber ein bisschen hat sich dann doch noch getan.


    Zunächst hatte ich ja eine Ausfahrt geplant und dabei noch einen geilen Fotospot gefunden.




    Das war quasi um die Ecke an der sich meine Holde aus dem Flieger gestürzt hat.



    So Flugzeuge haben auch was.


    Bei der Ausfahrt fing alles prima an. Wir sind bei bestem Wetter in den Odenwald aufgebrochen.



    Allerdings hat sich nach der ersten Ortschaft gleich die Bremse verabschiedet. Eine der Schrauben am Bremssattel hatte sich gelöst und der Sattel lag nun auf der Scheibe auf.


    Den Rest der Ausfahrt haben wir dann auf dem Beifahrersitz verbracht.



    Hatte aber auch seine Vorteile.


    Gott sei Dank ist es gleich am Anfang passiert, so dass ich es abends noch schnell flicken und den Hobel in die Halle fahren konnte.


    Nachdem ich einen Satz neuer Schrauben hatte und diese diesmal mit Schraubensicherung und dem richtigen Drehmoment eingeklebt habe, wurde der Golf hauptsächlich im Alltag bewegt.


    Weil es dann langsam angefangen hat, draußen feucht zu werden, wurden die Holräume mit Mike Sanders geflutet. Leider sind die Bilder davon untergegangen aber auch ohne kann man sich die Sauerei dabei vorstellen...


    Weil ich mir in einem Sale dieses Jahr eine Poliermaschine bestellt hatte, habe ich mich auch da mal dran getraut.



    In den Tutorials die ich mir angeschaut habe, hieß es immer "erst mal mit der feinsten Körnung anfangen und sich langsam ins gröbere arbeiten wenn notwendig". Gesagt getan und was soll ich sagen, es war notwendig.


    Ich bin mir auch immer noch nicht so richtig sicher, ob ich nun mit dem Ergebnis zufrieden bin.



    Hier kann man an Hand vom Licht ganz gut schon was erkennen. Ganz links im Bild hatte ich schon angefangen zu polieren.



    So sah es dann ca. 3h später aus. Ich habe noch alles mit einem Wachs nach versiegelt und wenn man es von weiter weg betrachtet glänzt die Motorhaube nun schön. Beim näheren hinsehen allerdings fallen die ganzen Schäden im Klarlack deutlicher auf.




    Zaubern kann ich zumindest also noch nicht mit der Poliermaschine.

    Servus,

    Wenn ich das richtig verstanden habe, leuchtet in dem Corrado die ABS Lampe. Wenn ich mich nicht irre kann man zum das ABS bspw. mit VCDS auslesen.

    Bei mir hat die Lampe nach dem Umbau auf Mark20 auch geleuchtet obwohl alles neu war. Bei mir haben ca. 30km Starßenfahrt Abhilfe geschaffen. Also wenn du alles neu hast, erstmal fahren. Wenn die Lampe immer noch leuchtet dann weiter suchen.

    Wenn du Blindstopfen mit der richtigen Gewindesteigung hast, könntest du die unterschiedlichen Abgänge am Bremskraftverstärker dicht machen. Als Alternative eine kleine Bremsleitung biegen, die jeweils 2 Abgänge zusammen brückt. Dann erst den HBZ überprüfen und dann die Leitungen einzeln. Jetzt kann man das Problem schon mal einkreisen.


    Ps.: Leider heißt es nicht, wenn es neu ist, dass es auch korrekt funktioniert und beim Entlüften hab ich persönlich schon oft gedacht, dass es eigentlich blassenfrei sein muss wenn schon 3l durch sind und am Ende hat doch noch irgendwo eine Blase gehangen.

    Heute war ich also beim TÜV zwecks der Eintragungen.



    Er wurde auf Herz und Nieren geprüft und für gut befunden. Anbei wie solch ein Gutachten aussehen kann. Im Normalfall wird ja immer ein Mysterium darum gemacht, bei welchem Prüfer, wie der Text aussieht etc. Wenn aber alles mit rechten Dingen zu geht, sollte man eigentlich nichts zu befürchten haben.



    Das Ganze muss jetzt noch nach Marburg und von der Bündelungsbehörde abgesegnet werden. Toll dieses einzigartige Verfahren was wir hier in Hessen haben.


    Auf dem Rückweg habe ich mir noch ein paar Ecken für eine Odenwaldtour angeschaut und den Kleinen ein bisschen durch die Berge gescheucht.


    Zunächst ging es den Neckar entlang zur Burg Guttenberg



    Es war Gott sei dank sehr wenig los und so konnte ich den Golf an jeder erdenklichen Stelle kurz stehen lassen, ein paar Bilder machen und weiter fahren.




    Danach ging es direkt rüber zur Burg Hornberg.






    Kurz vor Erbach hab ich zufällig noch das Himbächel-Viadukt entdeckt. Mit immerhin 43m die höchste Eisenbahnbrücke Hessens.



    Ab dann gab es keine Bilder mehr und ich hab mich aufs Fahren konzentriert und einen irren Spaß gehabt. Von Hetzbach über das Reußenkreuz nach Schöllenbach. Danach Hesselbach, Ernstal, Ottorfszell, Kirchzell und abschließend nach Amorbach. Dort angekommen, fiel mir auf, dass ich mein Hemd mittlerweile durchgeschwitzt hatte...


    Daher dann gemütlich am Main wieder zurück nach Hause.


    Ein ausgesprochen schöner Tag zumal ich festgestellt habe, dass die Automatik doch auch später hoch schalten kann. Beim Kickdown die Berge rauf kommt der 3. Gang auch erst ab 90km/h. Auf der Autobahn hatte ich laut Tacho immerhin ca. 165km/h drauf. Im Schein steht Vmax 170km/h insofern scheint in dem Bereich doch nicht so viel im Argen zu liegen wie ich dachte.


    Leider hat das Fahrwerk nach dem Ritt doch Federn lassen müssen. Rechts der Dämpfer hatte schon leicht geölt und nun poltert es auf der linken Seite, wenn man durch ein Schlagloch fährt. Außerdem zieht er unter Last leicht nach links weg, was aber noch mit der Fahrwerkseinstellung zu tun haben kann.