Beiträge von GolfII88

    Diese sogenannten "Klima-Aktivisten" sind in ihrem Denken derart totalitär und von sich überzeugt, auf der "richtigen" Seite zu stehen, dass sie keinen Widerspruch dulden. Sie sprechem dem Inviduum jegliche Rechte ab, weil sich alle dem Klimaschutz zu unterwerfen haben. Das Ganze erinnert an eine Sekte, die Endzeitstimmung verbreitet. Wer am lautesten schreit, dem wird zugehört, auch wenn sie in der Minderheit sind? Merkel beruft hektisch eine Klimakonferenz ein, um sich dieser Strömung anzubiedern. Die deutsche Industrie wird ins Ausland verjagt, Steuereinnahmen und Arbeitsplätze brechen weg. Hauptsache, Deutschland wird eine grüne Insel der Glückseligkeit und die Innenstädte werden autofrei, damit man Kunstrasen (aus Plastik!) auf den Parkplätzen ausrollen und Latte Machiatto trinken kann.


    Hier mal eine dieser absurden Aktionen vor ein paar Tagen in Leipzig:



    https://www.lvz.de/Mehr/Bilder…gegen-Klimawandel#chart=2


    Weil es so wenig Leute sind, brauchen sie sogenannte "Gehfahrzeuge", um die Straße blockieren zu können. Wieviel CO2 wurde dabei eigentlich unnötigerweise freigesetzt? Hauptsache, eine kleine Minderheit zwingt der Mehrheit ihren Willen auf. Ich nenne das Nötigung.

    Es wird mal wieder Zeit für ein Update. Nachdem ich schon ziemlich weit mit den Arbeiten fortgeschritten war, aber immer wieder mit neuen Veränderungen im Bereich der Elektrik beschäftigt bzw. abgelenkt war, bekam ich letzten Freitag eine Email, dass am darauffolgenden Montag nahes des Ortes in Sachsen-Anhalt, an dem 2009 mein Forschungsprojekt stattfand (für das ich auch letztendlich meinen Golf gekauft hatte), wieder neue Aktivitäten beginnen sollten. Da sich auch eine ganze Reihe von Personen einfinden sollten, mit denen ich damals zusammengearbeitet hatte, fand ich das einen schönen Anlass, nach zehn Jahren wieder an diesen Ort zu fahren (150 km von meinem jetzigen Wohnort in Leipzig entfernt).


    Das bedeutete aber auch, dass ich meinen Golf schleunigst wieder zum Laufen bringen musste. Als erstes habe ich deshalb endlich den Wärmetauscher in den schon längst vorbereiteten Heizkasten eingebaut. Da ich hier im Forum immer wieder von undichten Wärmetauschern neueren Fabrikats gelesen hatte, wollte ich unbedingt einen originalen von VW verbauen. Ich habe dann diesen hier gefunden, zufälligerweise von 03/1988, als auch mein Golf erstmals zugelassen wurde :thumbup:





    Trotz des Alters handelte es sich schon um die neue Bauform (mit dem abnehmbaren unteren Teil), die nicht mehr so leicht platzt wie die ältere Bauform, die ich noch verbaut hatte, obwohl dieser Wärmetauscher von 1992 war (siehe oben). Ob das Alter des nun eingebauten Wärmetauschers sich negativ auf die Haltbarkeit auswirken wird, muss sich zeigen. Ich habe mich entschieden, dieses Risiko einzugehen.




    Nachdem ich den Heizkasten mit all seinen Anbauteilen wieder eingebaut hatte, was wahrlich keine angenehme Arbeit war, da sich das Riesending ständig verhakte, hatte ich irgendwann die Stehbolzen an der richtigen Position und konnte sie durch die Spritzwand führen. Die drei Muttern mit Gummischeibe konnte ich noch neu auftreiben:



    Nachdem alle Schläuche festgezogen waren, konnte ich mich daran machen, das Kühlmittel aufzufüllen:



    In das komplett leere Kühlsystem gingen ziemlich exakt 4 Flaschen von jeweils 1,5l VW G13 Kühlmittel. Den neuen Kühler hatte ich mir auch von Valeo besorgt, allerdings war hier kein Hersteller im Gehäuse mehr eingeprägt, sondern nur noch durch einen Aufkleber gekennzeichnet, so dass dieser auch gut von Valeo zugekauft worden sein kann. Das finde ich halt nicht so schön, aber ein anderer war nicht aufzutreiben.


    Noch eine Anekdote zum Kühler (von dem ich jetzt kein Foto gemacht habe): Auf der Explosionszeichnung hatte ich gesehen, dass zwischen Kühler und Traverse noch zwei Gummiringe kommen, die bei meinem ausgebauten Kühler jedoch nicht (mehr?) vorhanden waren. Da es diese leider nicht mehr neu als originale VW-Ware zu kaufen gab, habe ich wie so oft bei Ebay gesucht und dann diese hier mit alter originaler Lochkarte von Audi/NSU Belgien gekauft :D




    Leider war kein Datum auf der Karte und den Code der Lochkarte konnte ich auch nicht auslesen. Das Gummi war aber noch zu gebrauchen und nicht verhärtet. So betreibt man nebenbei auch immer etwas Auto-Archäologie :wink:



    Die insgesamt 300 km lange Fahrt am Montag bewältigte mein Golf einwandfrei, die Heizung war so warm wie noch nie, das Gebläse sehr leistungsstark und das Kühlsystem blieb absolut dicht :thumbup:

    Es geht langsam aber stetig voran. Zwar habe ich noch nichts wieder eingebaut, aber mit den Klappen im Verteilerkasten bin ich schon fertig. So sah es aus, nachdem ich alles gereinigt hatte:



    Und nach dem Bekleben der Verteilerklappen mit Armaflex:




    Heute habe ich erstmal den Kühler ausgebaut, ist zwar noch dicht, aber wenn ich schon mal dabei bin...



    Ist noch ein originaler Kühler von VW aus dem Jahre 1998 (Marke FHE):



    Der Thermoschalter war sogar noch der allererste von 02/88, zweipolig mit der Teilenummer 323959481A:



    Darf dann mit einer neuen Dichtung im neuen Kühler weiterhin seinen Dienst verrichten :thumbup:


    Habe ich bei meinem 1,3er Benziner (bei dem es das ab Werk ebenfalls nicht gab) mit alter ZE nachgerüstet:


    Kühlmittelmangelanzeige


    Nachdem ich diesen Thread gelesen habe, kann ich nur sagen: äußerst sinnvolle Funktion

    An anderer Stelle hier im Forum habe ich ja schon mitgeteilt, dass ich gerade damit beschäftigt bin, meine Heizung zu überholen. Natürlich werde ich das auch hier im Tagebuch meines Golfs dokumentieren. Da ich mein Auto gerade nicht brauche, habe ich Zeit, diese Arbeiten in aller Ruhe ausführen zu können. Ich kann hierbei zum Glück auf die Anleitung von Eddi_Controletti für den Wechsel des Wärmetauschers zurückgreifen und für die Überholung der Heizklappen hat @mad² ja schon etwas geschrieben, was mir sehr hilfreich sein wird.


    Nun aber der erste Schwung an Bildern:



    Nachdem ich u.a. den mittleren Luftausströmer im Armaturenbrett ausgebaut hatte, konnte ich bereits einen ersten Blick auf eine der Heizklappen werfen und erkennen, dass sich der ehemals vorhandene Schaumstoff bereits großflächig gelöst hatte. Das war keine große Überraschung, denn in den vergangenen Jahren kamen mir immer mal wieder einige Brocken dieser Abdichtung entgegen geflogen.





    Nach dem Ausbau des Luftverteilers hinter der Mittelkonsole vervollständigte sich das Bild:



    An den ausgebauten Teilen wie am Luftausströmer konnte man sehen, dass auch andere Dichtungen nicht mehr im besten Zustand waren:



    Da ich mir wie gesagt viel Zeit lassen kann, werden alle ausgebauten Teile gründlich gereinigt und mit neuen Dichtungen versehen. Ich greife hier, wie von @mad² vorgeschlagen, auf Armaflex zurück.


    Der Ausbau war zwar mit etwas Fummelarbeit verbunden, ging aber doch recht problemlos. Die Muttern von den Stehbolzen im Motorraum, mit denen das Luftverteilergehäuse an der Spritzschutzwand befestigt ist, ließen sich gut lösen, allerdings hatte ich diese auch in der Vergangenheit immer mal wieder mit WD-40 behandelt. Ich hatte hier etwas Bedenken, da es diese Stehbolzen nirgendwo mehr zu kaufen gibt. Somit bin ich sehr froh, dass ich diese nun wiederverwenden kann. Die Unterlegscheiben aus Gummi werde ich mir aus einem Dichtungsmaterial (nicht Armaflex) selbst zurecht schneiden und erneuern.


    Am lästigsten war für mich diese Rändelmutter, die über dem Gebläsemotor sitzt und bei mir sehr fest saß:



    Da man hier nur sehr schwer rankommt, hat mich diese Mutter etwas zur Verzweiflung gebracht :cursing:


    Nachdem das Problem am nächsten Tag gelöst war, konnte ich das komplette Gehäuse von der Spritzschutzwand ziehen. In der Anleitung von Eddi Controletti, der ja bevorzugt mit der neuen ZE arbeitet, fehlt der Hinweis, dass der große Mehrfachstecker des Armaturenbrettkabelbaums der alten ZE, der unter dem Tacho eingeklipst ist, entfernt werden sollte, ansonsten verhakt es sich und man bekommt das Gehäuse nicht rausgezpgen.




    Bei mir kam noch hinzu, dass ich einige zusätzliche Kabel in der Vergangenheit leider so verlegt hatte, dass sie sich nun mit den Seilzügen der Heizklappenregulierung verhedderten und ich ein paar Kabel ausklipsen musste:



    Nachdem nun nach dem Ausbau der Verkleidungen und des Luftverteilerhäuses alles so schön frei liegt, werde ich die Gelegenheit nutzen und ein paar Kabel ordentlicher verlegen. Auch bietet es sich an, gleich den Kabelbaum für die elektrischen Fensterheber, die ich ja auch schon seit einiger Zeit hier komplett liegen habe und irgendwann verbauen wollte, zu verlegen.


    Hier nun das komplette Luftverteilergehäuse inkl. Wärmetauscher nach dem Ausbau:



    Das Gehäuse stammt wie der Wärmetauscher selbst aus dem Jahr 1992, wurde also offenbar irgendwann mal komplett getauscht, wahrscheinlich als Gebrauchtteil. Wie ich nach dem Ausbau des Wärmetauschers feststellen musste, handelte es sich trotz des relativ späten Produktionsdatums und der Teilenummer 191 819 031 E noch um die alte Bauform mit dem festen geklammertem unterem Ende, die als potentielle Platzer beschrieben werden:




    Auch wenn der Wärmetauscher noch dicht war, schien ein Wechsel doch geboten. Aufgrund der spürbar nachlassenden Heizwirkung im Winter bestand auf jeden Fall Handlungsbedarf.

    Vielen Dank für Deine Antwort. Ich finde es ja auch sehr merkwürdig, dass mein NOS Wärmetauscher von 1988 mit der Teilenummer 191 819 031 D offenbar die bessere Version ist (erkennbar an der abnehmbaren unteren Verkleidung), während mein ausgebauter Wärmetauscher von 1992 bereits die Nachfolge-Teilenummer 191 819 031 E besitzt, aber die nachteiligere Bauform sein soll, bei der die untere Plastikverkleidung fest geklammert ist. Ob das wirklich der einzige Unterschied in der Konstruktion ist und ob es stimmt, dass die mit der Zeit spröde werdende Plastikabdeckung bricht und zum Platzen des Wärmetauscher führt (wie ich es in einem anderen Forum gelesen habe), kann ich leider nicht sagen.


    Die Idee mit dem kompletten Austausch eines gebrauchten Teils (dann wohl eher nicht von VW ausgeführt, sondern durch eine freie Werkstatt oder von privat), klingt in der Tat naheliegend. Leider ging mein Golf durch mehrere Hände und ich kann das nicht mehr nachvollziehen.

    Eben deshalb hab ich mir ja einen alten originalen gekauft, weil man nicht sicher sein kann, dass die neuen nach den gleichen Qualitätsmaßstäben produziert wurden, das fängt bei der besagten Dichtung an den Wasserstutzen an, die bei den Neuproduktionen aus deutlich poröserem Material zu bestehen scheint, wenn man mal nach den Fotos bei Ebay geht. Hella made in China sagt schon alles.


    Aber um nochmal auf meine vorhin gestellte Frage zurückzukommen (#78) Warum hat mein 88er Golf einen 92er Wärmetauscher in der alten geklammerten Version verbaut, also einen potentiellen Platzer? Der zugehörige Kasten, in dem der Wärmetauscher sitzt, stammt auch von '92, das wurde also alles komplett getauscht.

    Das ist sicher ein nicht unwesentlicher Punkt. Auch wenn es interne Alterungsprozesse des Kunststoffs gibt, so dürfte der größte Einfluss auf äußere Faktoren wie Hitze oder UV-Einstrahlung zurückgehen. Da dieser Wärmetauscher beides nicht erfahren hat, habe ich noch Vertrauen in die Festigkeit.


    Ich habe nun meinen alten Wärmetauscher ausgebaut und etwas erstaunliches festgestellt. Produktionsdatum ist 1992, es ist also nicht der allererste Wärmetauscher in meinem Golf, welcher ja von 1988 ist. Teilenummer ist 191 819 031 E und es ist die alte Version mit geklammertem unterem Ende:



    Auch wenn es so aussieht: Wärmetauscher scheint nicht undicht gewesen zu sein, da ich keinen Kühlmittelverlust hatte, es nirgendwo feucht war und ich auch nichts gerochen habe.


    Mein Golf scheint also nicht an der Rückrufaktion beteiligt gewesen zu sein (müsste nochmal ins Scheckheft sehen, für die ersten 10 Jahre gibts dort Nachweise), obwohl er noch die alte Version verbaut hatte, nachdem der erste Wärmetauscher offenbar schon mal undicht war... Finde ich gerade etwas merkwürdig :/

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