Beiträge von Bernd68

    Schau in das heutige Straßenbild.


    Aber ist es denn kein Unterschied, ob dieser (bleiben wir bei dem T3-Oettinger Beispiel) Umbau eben damals ausgeführt wurde oder eben heute gemacht wird? Dann ist der Umbau nicht innerhalb der 10 Jahre erfolgt, er hätte nur erfolgt sein können. Entsprechende Nachweise fehlen dann.

    Unter diese Frage fallen eben alle heutigen Umbauten.

    Der Umbau muss nicht innerhalb der 10 Jahresfrist gemacht worden sein - er muss nur damals innerhalb dieser 10 Jahre so möglich gewesen sein. Ich bau also was nach so wie man es damals hätte bauen können und das machen ich 2018 und somit ist das H-fähig.

    So hab ich das verstanden und so wird es auch von (einigen?) Prüfern gehandhabt.


    Wenn also der hier beschriebene 1,8T Umbau in dieser Frist hätte gemacht werden können kann man dafür auch ein H bekommen.


    Gruß Bernd

    Zitat HerrDoktor: "Wir entfernen uns natürlich mit diesen Beispielen von der Ausgangsfrage nach 1,8T (bspw. der BAM) bzw. VR6 im Golf 2. Ich haltenDeinenBeispiele auch nicht für vergleichbar mit diesen Ausgangsfragen."


    Stimmt!

    Wie schon oben erwähnt sehe ich den hier erwähnten 1,8T Umbau in jedem Fall als grenzwertig an.

    Unmöglich ist es aus meiner Sicht nicht. In jedem Fall den Prüfer vor der Arbeit mit ins Boot holen.


    Und es gibt schöne Autos mit Fremdmotoren die in jedem Fall ein H-Kennzeichen verdienen:]


    Viel Glück dem Themenstarter

    ….

    Zum ersten Beispiel: Motor nicht aus der Baureihe, also richtigerweise kein H.


    Zum zweiten Beispiel: Leistungsgesteigerter Serienmotor (MKB!), also generell H-fähig (kommt aber auf den Einzelfall an)

    ..und wie verhält es sich mit einem original WBX Sechszylinder von Oettinger? Den Motor gab es von VW nie und wenn ich einen finde und heute in einen T3 einbaue?


    Ich meine dann ist es ein zeitgenössischer Umbau - weil es das damals so gab. Nicht von VW aber man konnte das kaufen.

    Wenn ich jetzt einen Tuner finde der einen VR6 damals im Jahr 1993 in einen T3 eingebaut und eingetragen hat dann darf ich das heute auch machen und bekomme das H-Kennzeichen. Richtig?

    Moin,


    in meiner Wahrnehmung werden die zwei Aussagen "zeitgenössischer Umbau" und "Motor nur aus der Baureihe" getrennt betrachtet. Zeitgenössische Umbauten können ja alles sein und waren auch tatsächlich vielfältig und das allein betrachtet ist eine weite Spielwiese.


    Schwierig ist wo das anfängt und wo das aufhört. Es gab auch damals Tuner die aus heutiger Sicht Motoren veränderten oder gar umbauten so das der Originalmotor kaum noch zu erkennen war.

    Wenn also Oettinger einen Sechszylinder in einen T3 einbaut wäre das heute H-fähig obwohl es diesen Motor von VW nie gab? Das würde damals natürlich so eingetragen; also zeitgenössischer Umbau.

    Baut heute jemand einen Sechszylinder in einen T3 ein der damals auf dem Markt verfügbar war - das wäre z.b. der VR6 von VW - dann bekommt er kein H-Kennzeichen obwohl er das damals wie heute machen konnte und kann.

    Ähnlich wenn man manche mit Weber Vergasern und anderen Modifikationen aufgerüsteten Motoren betrachtet die man in manchen Golf 2 fand und heute auch noch finden kann. Mit einem in der Baureihe vom Hersteller verbauten Motor haben sie wenig bis nichts mehr gemeinsam. H-fähig?


    Nimmt man einen AAZ (1,9 TD) aus dem Golf 3 und baut ihn mit allen Anbauteilen des JX (1,6 TD) aus dem T3 in den T3 ein ist ganz viel vom Originalmotor vorhanden - der Block hat einen anderen Hubraum und einen anderen Kennbuchstaben - das war es auch schon. Nur jemand der sich auskennt erkennt überhaupt den Unterschied selbst wenn man sich keine Mühe gegeben hat (der Ventildeckel ist anders und den kann man auch noch auf JX umbauen - dann muss man schon der Motorkennbuchstaben suchen - sonst erkennt man keinen Unterschied)

    H- fähig?


    Einfacher wäre es wenn man beide Bedingungen erfüllen muss - zeitgenössisch und aus der Baureihe. Dann wäre es klar und es gäbe eigentlich keinen Spielraum.

    Dann wären allerdings sämtliche damals von namhaften Tunern veränderte Motoren nicht H-fähig - oder?


    Ich kenne einen Prüfer beim TÜV der als sehr kompetent gilt und der ist sogar ein Prüfer der Prüfer.

    Dieser trägt solche Umbauten auch heute noch ein wenn sie gut gemacht sind und das Auto das Kriterium Kulturgut verdient - in seinen Augen verdient! Und das legt er fest und da ist wieder der Unterschied der sich am Prüfer festmacht und der aus meiner Sicht auch in den Regularien so fest gemacht ist.

    Bewusst oder aus Unachtsamkeit?


    Der Wunsch alles klar und einheitlich zu regeln ist weit verbreitet und auch irgendwo verständlich . Und dieses Ansinnen scheitert regelmäßig in vielen Bereichen weil "alles gleich" eben nicht gerechter ist als wenn man Unterschiede mit Fingerspitzengefühl zulässt.


    Alles gleich und genau geregelt ist der Feind! Nicht der zulässige Unterschied der zum Bemessungsspielraum führt und schließlich in der Summe zu mehr sinnvollen Entscheidungen. Das Leben ist nun mal bunt und soll es auch sein und das sollte in den Bestimmungen wieder zu finden sein. Alles andere wäre aus meiner Sicht schwarz-weis...und wer will das?


    Leider nicht wenige Leute. Bunt ist halt nicht so einfach und man muss es ertragen können. Das überfordert leider manchmal und manche.


    Die hoffentlich wenigen falschen Entscheidungen die Folgen einer Unschärfe = Bemessungsspielraum sein kann sollte man einfach tolerieren im Bewusstsein das alles anderer nur zu einem weiteren zusammenschnüren des Korsette führt mit der Folge das man bald überhaupt nicht mehr schnaufen kann und am Regelwerk erstickt ist.


    Gruß Bernd

    Moin,


    das der Motor aus der gleichen Baureihe stammt - diese Vorgabe gibt es erst seit ein paar Jahren oder ihr wird erst seit ein paar Jahren mehr Beachtung geschenkt....weiß ich jetzt nicht genau.


    Ich kommen aus der VW -Bus Ecke und hier sind Fremdmotoren oft anzufinden. Lieblingsmotoren sind bei den T3 die TDI und auch der AAZ - 1,9 TD der einfach aufgrund des größeren Hubraumes dem JX vorgezogen wird und fast genau so aussieht so das einige Prüfer das überhaupt nicht bemerken.

    In den Bulliforen gibt es die ähnlichen Diskussionen wenn es um das H-Kennzeichen geht. Auch hier reichten die Positionen von "geht überhaupt nicht" bis "hab ich seit Jahren, auch mit H-Kennzeichen und noch nie Probleme gehabt."

    Tatsächlich ist das nicht so eindeutig und klar geregelt wie man das gerne hätte; und auch hier gibt es Leute die meinen das es doch klar geregelt ist: keine Motor der nicht in diesem Fahrzeug vom Werk mal eingebaut war.

    Viele (einige) Prüfer schauen lediglich auf die 10 Jahres Regel und vergeben das H-Kennzeichen auch bei TDI Umbauten da dieser Umbau natürlich auch von einige schon damals so gemacht wurde und natürlich auch gemacht werden konnte.

    Also hängt es wie so oft vom Prüfer ab. Finde den Richtigen und Du hast Dein H.


    Was auch gerne genannt wird : "das H kann Dir jederzeit aberkannt werden." Wie oft ist das tatsächlich schon passiert?

    Das scheint nicht so oft zu passieren und gerade bei den T3 sind die TDI weit verbreitet - der AAZ sowieso. Bisher ist noch nie jemandem das H nach ein paar Jahren wieder aberkannt worden.

    Ob das auch in Zukunft so bleibt oder ob die Prüfer sensibler oder einfach anders mit diesem Punkt umgehen wir abzuwarten sein.


    Prinzipielle finde ich veränderte - getunte Autos - sollten ein H-Kennzeichen bekommen dürfen wenn es ein Umbau ist der zeitgenössisch ist.

    Der Ruhrpottmanta, GTI mit Kamei Spoiler; VW-Bullis im Frickelcamperoutfit, Motoren die mit Weber Vergasern leistungsgesteigert wurden und und und… Es gibt zahllose Autos die in ihrer Zeit einfach zum Straßenbild gehörten und die weit von dem entfernt waren was der Hersteller vom Band laufen ließ. Und das ist doch das Kulturgut das es zu erhalten gilt, oder?


    Ob ein 1.8T Umbau dazugehört weiß ich nicht. Ich verbinde das jetzt nicht mit dem Golf 2 und würde deshalb hier eher Nein sagen. Ist Ermessensache und ich finde das sollte auch so bleiben. Es macht die Welt bunter.


    Wenn das alles so streng ausgelegt wird wie oben zitiert haben wir Treffen wo nur in die Jahre gekommene Neuwagen stehen - und das spiegelt eben nicht die Zeit wieder wie es damals war. Und das wäre ein Verlust.


    Gruß Bernd

    Die Betrachtung der Gesamtbilanz ist ein wichtiger Ansatz.

    Leider nützt das den Städten und Gemeinden nichts. Sie müssen in ihrer Straße die Feinstaubbelastung reduzieren und noch wichtiger - sie müssen etwas tun sonst bekommen sie Ärger.

    Das sie etwas erfolgreiches tun schein zuerst zweitrangig. Es gibt Maßnahmen die zu einer Lösung deklariert wurden - z.b neue Autos mit Euro 6 etc.

    Also werden die Städte und Gemeinden daran gemessen wie weit sie diese "Lösung" umsetzen. Nichts anderes ist es. Funktioniert es nicht können sie die Schultern zucken und sagen: "wir haben doch..."

    Das die "Lösung" an sich nicht zum Erfolg führen wird ist hier eine andere Baustelle die nicht verhandelt wird.

    Das schlimme an dieser ganzen Diskussion ist das man ahnt oder sogar weiß das es die Lösung nicht ist; es funktioniert nicht wie versprochen.

    Wenn man eine Lösung gefunden hat die funktioniert und wichtig - für jeden nachvollziehbar funktioniert - wir sie auch leichter akzeptiert und umgesetzt.


    Auch wenn ich noch nie in die Frankfurter City gefahren bin und das vermutlich nicht tun werde bedeutet es für mich das ich spätestens beim nächsten TÜV das H-Kennzeichen beantragen werden da auch Stuttgart und das Umland vor diesen "Maßnahmen" bestimmt nicht halt machen wird.


    Somit ist auch die Aussage "kaufst dir halt einen Benziner" hinfällig.


    Gruß Bernd

    Moin,


    ich kann im Beitrag von GolfII88 kein Drama erkennen....? Jedenfalls nicht von seiner Seite;)

    Die Tatsache das Fahrverbote wegen Feinstaub jetzt auch Benziner betrifft ist neu - bisher ging es nur um Diesel. Dies ist durchaus ein Punkt der notiert werden darf.


    Entspannte Diskussion wünsche ich

    Moin,


    genau 50 Euro wollte VW auch für meinen ZAS für den Golf. Es gibt ihn nur noch über Classic Parts.

    Das war mir zu viel und ich hab ihn über meinen Teiledealer bestellt bei dem ich auch die Teile für meine VW Busse bestelle (T2 und T3)

    Dieser Händler kennt sich sehr gut aus und hat mir erzählt das der ZAS den VW über Classic Parts vertreibt der gleiche ist den er verkauft (steht übrigens bei ihm in der Liste unter VW T3 - ist im Golf der gleiche)

    Bei ihm kostet er ca. 12 Euro


    Es ist übrigens häufig so das VW Classic Parts die Teile auf dem Markt einkauft - das sind also Nachfertigungen von verschiedenen Herstellern die mit VW nichts zu tun haben.


    Gruß Bernd

    Moin,


    klar kannst Du das auch in der Werkstatt machen lassen. Eine kleine freie die bissle Erfahrung hat mit alten Autos kann das sicher


    Die ganze Reparatur ist jetzt aber auch nicht so kompliziert.


    Abzieher reichen diese: Silverline MS23 Lagerabzieher 3 tlg Satz


    Drehmomentschlüssel brauchste auch und die richtige Nuss. Aber das Lenkrad hattest Du ja schon mal ab.

    Von dort ist es eigentlich nur ein kleiner Schritt weiter...

    Teilweise versteht ich die Einträge oben nicht. Was soll da noch alles abgebaut werden und wozu?

    Man muss sich da ein bisschen bücken und die kleine Schraube suchen etc....

    Wirklich schwierig ist da nix gewesen.

    Ich hab MJ 87 - ob und was bei den späteren anders ist kann ich nicht sagen.

    Das oben verlinkte Video zeigt es doch eigentlich ausführlich. Mehr ist es nicht.


    Gruß Bernd

    Moin,


    hier ist das gut gezeigt:



    Ist beim Golf eigentlich identisch.


    Du brauchst einen Abzieher. Allerdings nicht einen speziellen mit so dünnen Armen...

    Einfach einen Gabelschlüssel an den Zündanlassanschalter und dann einen normalen Abzieher an diesem ansetzen.

    Sonst und mit dem Filmchen oben ist das selbsterklärend.


    Viel Glück.


    Gruß Bernd

    Moin,


    wenn das original VW Golf Farbtöne sind - wer soll da was sagen? Merkt das der Prüfer überhaupt?


    Entscheidender wird sein wie gut das gemacht ist.


    Allerdings irritiert mich die Fragestellung etwas: original Farbton und dann die 10 Jahresregel etc...?

    Entweder ist das eine original Farbe - wie Du das willst; und dann gibt es kein Problem- oder sie ist es halt nicht und das willste ja nach eigenem Bekunden nicht...?

    Wo ist jetzt die Frage?


    In jedem Fall: Ein Auto in eine andere original Farbe umlackieren gibt beim H-Kennzeichen keine Probleme wenn die Arbeit gut gemacht ist.


    Gruß Bernd

    Moin,


    die Montreal Felgen gab es für das MJ 87. Ich denke die gab es bei den 16V von Anfang an.

    Mir haben die damals auf den 16V am besten gefallen - oder einfach die Serien Stahlfelgen.

    Es war so das der Golf das Understatement Auto schlechthin war; klassenlos. Vom Arbeiter bis zum Uni-Prof, den Golf fuhren alle und konnten alle fahren.

    Und da passten die aus heutiger Sicht unspektakulären Felgen gut dazu. Das ganze Auto war unspektakulär gehalten.


    Mein 16V hatte vom ersten Tag die Montreal Felgen - ist auch ein 87`er.


    Gruß Bernd

    Moin,


    das er keine WFS hat weiß ich seit ich bei VW einen Drittschlüssel bestellt hab; da ist nichts.

    Der AFN hat ein ZMS; auch schon im Golf 3.

    Leider ist Elektrik nicht meine Stärke. Ich kann natürlich erkennen wenn alles ganz anders ist - falls es nur wenige Details sind werde ich das nicht verstehen.


    Danke für Dein Angebot.

    Vielleicht weiß es ja noch wer hier im Forum....


    Gruß Bernd

    Moin,


    warum der keine WFS hat weiß ich nicht. Ich hab den neue gekauft - damals - und nicht drauf geachtet. Gebaut in 09.96.


    Bremsen sind die gleichen- meine ich. Ich hab den Motor aus einem Schlachter und die Bremsen ebenfalls. Teilweise hab ich die bei meinem als Ersatzteil verbaut (Bremssattel) War identisch. Bremskraftverstärker weiß ich natürlich nicht sicher; müsste aber der gleiche sein.

    Ansteuerung vom Turbo (der ist definitiv anders) erfolgt doch vom Motor und das ist doch alles dran? Oder?

    Ladeluftgeraffel hab ich auch alles vom AFN

    Auspuff nicht. Der müsste neu.


    Kabelbaum wäre für mich wichtig zu wissen. Ansteuerung Kupplung? Der AFN hat ja ein Zweismassenschwungrad - das hat mein AHU nicht.


    Gruß Bernd

    Moin,


    ich überlege ob ich bei meinem TDI den Motor tausche. Und zwar einen AHU - der jetzt drin ist - gegen einen AFN.

    Der AFN ist komplett mit Getriebe etc. Also das ganze Paket rein.


    Was müsste ich noch tauschen? Steuergerät vom AFN hab ich auch.

    Hier müsste ich die Wegfahrsperre deaktivieren (lassen) da das Auto jetzt keine hat. Hosenrohr müsste ich auch ändern - hab ich auch da.


    Was sonst noch? Kabelbaum?


    Basisfahrzeug ist ein MJ 97 TDI Variant Spezial


    Gruß Bernd

    Moin,


    ich fürchte Dankbarkeit gegenüber alten verdienten Händlern spielt in den Konzernzentralen egal welcher Firma heute, und nicht erst heute, keine große Rolle mehr.

    Hier sind junge studierte Leute am Werk die leider nicht immer langfristig und gesamtverantwortlich denken und handeln - bzw der Führungsetage Empfehlungen geben.


    Verantwortung für.... wird schon seit vielen Jahren anders definiert und aus meiner Sicht wird immer weniger langfristig gedacht und gehandelt.

    Die schnelle Mark, der schnelle Erfolg steht oft im Vordergrund oder zumindest zu weit im Vordergrund. Die Visionen der Konzernlenker kosten oft viel Geld, manchmal bringen sie auch viel Geld.... leider weiß man es oft erst hinterher.


    VW wird deswegen nicht kaputt gehen. Da braucht und bräuchte es schon andere Entscheidungen.

    Die Automarke möchte in der gehobenen Preisklasse mitspielen und hier haben die kleinen Händler nichts mehr zu suchen. Auf der anderen Seite können diese die Anforderungen die VW an die Verkaufsräume etc. stellt überhaupt nicht mehr erfüllen. Somit kann ein Ausstieg bei diesem Konzern für die kleinen sogar ein Vorteil sein.


    Der Einsatz immer komplizierterer Technik und somit immer teurerer Diagnosetechnik lässt auch keinen anderen Weg zu als eine Konzentration auf wenige große Autozentren. Anders kann VW und auch andere Hersteller die Zukunft nicht meistern. Die Zeit wo jeder Hufschmied das Auto richten kann ist lange vorbei und die Zukunft wird ein Selbstfahrauto sein mit hoch komplizierter Technik wo selbst eine Fahrlichtreparatur (früher Birnenwechsel) ein komplexer Arbeitsablauf sein wird steht vor der Tür bzw. schon in den Verkaufräumen.


    Die alten und älteren Fahrzeuge sind aus Konzernsicht die Geschichte von gestern und darauf kann und darf der Konzern keine Rücksicht nehmen.

    Ob sie diesen Ast ausreichend pflegen - keine Ahnung. Immerhin gibt es Classik Parts.

    Ein bisschen scheint da schon jemand drauf zu schaun.

    Auf diesen Bereich eine Vertriebsstruktur aufzubauen wäre allerdings wirklich existensgefährdent.

    Von daher könnte es sein das VW hier richtig entscheidet und wie jede Entscheidung gibt es hier auch Nachteile. Das ist leider so.


    Der Dacia läuft soweit ich das beurteilen kann gut. Die Menschen mögen auch solche Einfachautos die nichts weiter tun als fahren und keinen überflüssigen Schnickschnack an Bord haben. Auch eine Unternehmensphilosophie.

    Ob und wie VW auch diesen Käufergruppe erreichen könnte und ob man das überhaupt tun soll...? keine Ahnung. Die Zukunft werden solche Einfachautos vermutlich in der Masse nicht sein. Und im Autozentrum einen extra Linoleumbereich mit Servicetheke nach altem Schlag einrichten wird sich nicht lohnen - das haben die BWLèr schon ausgerechnet. Und deshalb gibt es das auch nicht.


    Gruß Bernd

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