Beiträge von piff paff

    Also wenn man es genau nimmt ist die Bodenfreiheit von Fahrzeugen schon geregelt. Nur nicht mit genauer Angabe von Maßen definiert. Sondern es ist eher schwammig formuliert, dass man halt den Straßenverkehr nicht gefährden/behindern darf, und auch die Straße, Bremshügel und/oder abgesenkte Bordsteinkanten nicht beschädigen darf.


    Es ist also nen Stück weit Auslegungssache und stark Situationsabhängig. Vom Grundgedanken her könnte man die Daten aus dem 751 in die StVZO übernehmen und gut.


    Wenn die Polizei mich erwischt, wie ich (außerhalb der 751 Vorgaben) an nem Bremshügel aufsetze diesen ggf beschädige und unter Umständen noch die Umwelt mit Öl verschmutze, habe ich definitiv ein Problem. Da wird dann auch kein Anwalt mehr was ausrichten können, da dann eher allgemein nach §30 StVZO bewertet wird. Im worst case zahlt dann vielleicht nicht mal die Versicherung vollumfänglich.


    Daher halte ich persönlich mich lieber an die Vorgaben und bin zufrieden, weil ich bei ner Kontrolle einfach gar nix zu befürchten habe. Keine Diskussionen, kein Rechtsstreit, keinen unnötigen Ärger , einfach nix. Gibt ja genug anderen Ärger im Leben den man leider nicht so einfach vermeiden kann.

    Lachen muss ich dann aber immer über die Leute, die ihren Karren am Rande oder schon außerhalb des Grenzbereichs umbauen, wissentlich dass sowas unter Umständen Ärger nach sich zieht, und sich dann beschweren, dass das tatsächlich passiert.


    Genug Off topic ...


    Eintragung in die Papiere ist bei mir auch erledigt, so wie die Abnahme es vorgesehen hat. Reifenhersteller und exaktes Modell nun im Fahrzeugschein.

    Das mit dem Versatz wird ordentlich Rückstau verursachen. Ich kapier nicht, wieso Firmen wie TA Technix sowas verkaufen können, das muss doch Reklamationen hageln, dass die Wände wackeln. Warum wird da bei der Produktion nicht nachgebessert?

    Anbei mal ein Bild von der Kombination Supersprint und Novus. Läuft sauber zusammen.

    Naja, es werden ja auch diese grauenhaften Repro Radlauf Verbreiterungen verkauft, obwohl die idR nicht mal im Ansatz sinnvoll zu verbauen sind.

    Vdtüv Merkblatt 751

    Zitat

    Es ist von den Technischen Überwachungs-Vereinen (TÜV) und der DEKRA erstellt worden und enthält

    Hinweise, die von dem amtlich anerkannten Sachverständigen/Prüfer bei Prüfungen von baulichen

    Veränderungen, die Einfluss auf die Betriebsfestigkeit der Fahrzeuge haben können, zu beachten sind.

    Grundlage ist die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) in der jeweils gültigen

    Fassung.


    Ich habe mir dieses Merkblatt, nachdem ja gearbeitet wird, noch mal detailliert angeschaut.

    Und von meinem Verständnis her existieren hier im Gesamtkontext dreierlei Szenarien.


    A) Der verbaute Reifen entspricht nicht der Norm-Breite für die Felge, man hat aber massiv Platz im Radhaus.


    Hier wäre also nur eine Freigabe des Reifenherstellers nötig, damit die sichere Montierbarkeit auf der Felge gewährleistet ist. Eine problemlose Montage am Fahrzeug wird damit NICHT gewährleistet. Da wir aber Platz ohne Ende haben, wird die Reifenbreite und Felgen-Breite ect. eingetragen. Mehr aber auch nicht. Es wird darauf hingewiesen, dass bei Verwendung eines anderen Herstellers auch von diesem eine entsprechende Freigabe zu besorgen und mitzuführen ist.


    B) Der verbaute Reifen entspricht nicht der Norm-Breite für die Felge, man hat aber kaum Platz im Radhaus.


    Wie bei A) allerdings wird hier das genaue Reifenfabrikat mit eingetragen und festgelegt, da ein anderer Hersteller aufgrund von Toleranzen, unter Umständen schleifen könnte.


    C) Der verbaute Reifen entspricht der Norm-Breite für die Felge, man hat aber kaum Platz im Radhaus.


    Keine Freigabe des Reifenherstellers nötig! Warum auch? Aber das Reifenfabrikat wird trotzdem eingetragen, da es ggf schleifen könnte wenn ein anderer Hersteller gewählt wird.



    Profilvarianten die von der Norm abweichen, führen zu ähnlichen Szenarien.


    Ich bin sehr gespannt, wie es beim OP umgesetzt wird.

    Du, ganz im Ernst mir ist's vollkommen wurscht was da bei Dir im Umkreis die Prüfer machen. Vielleicht hast Du das auch einfach falsch verstanden? Ich meine, oft genug erlebt, dass einige Prüfer ihre eigenen Prüfverfahren ( Impact Test Räder) nicht richtig verstehen. Irren ist männlich.


    Ich habe halt lediglich dargestellt, was von meiner Logik her Sinn macht, und das mit einer faktischen Erfahrung von letztem Mittwoch unterstützt.


    Obiger Anhang ist aus meiner Änderungsabnahme von letzter Woche. Und das andere Bild der Grund für die Fabrikatsbindung.

    Es steht ja auch in der Abnahme. Eingetragen werden genau die Reifen die gerade montiert sind. Fest in die Papiere, was einer Fabrikatsbindung entspricht.


    Möchte ich jetzt bei gleicher Reifenbreite ect. nen Reifen vom anderen Hersteller fahren, muss ich a) wieder eine Freigabe vom Reifenhersteller besorgen, dass ich diesen Reifen auf der Felge montieren darf und b) muss sichergestellt sein, dass ausreichend Freigängigkeit Vorhand ist. Und ich bin mir absolut sicher, dass es beim OP genauso laufen wird.

    Hmm, wenn man von hinten gut dran kommt, hätte man ja auch bei ner Beule wieder ne Delle? 😂


    Hab bei meiner Kofferraum Haube vom Käfer ne kleine Beule von innen nach außen produziert. Da müsste es dann ja eigentlich gehen. 🤔

    Muss ich mal zu recherchieren. Finde das Konzept spannend und hatte dafür auch Verwendung. Wenn das gut funktioniert, sind 136€ nen Schnäppchen.


    Frage mich gerade ob das sowohl bei Dellen als auch bei Beulen funktioniert.

    Das Reifenfabrikat wird ja in die Papiere mit eingetragen, wenn du ein anderes fahren willst musst du diese wieder eintragen lassen.

    Und hier glaube ich wirfst Du zwei Dinge durcheinander.

    Bei meinem Käfer musste ich auch eine Freigabe des Reifenherstellers besorgen um 185/80R15 auf einer 5x15 Felge fahren zu dürfen. Aber es wurde nur 185/80R15 eingetragen, ohne Hersteller ect.


    Wie schon gesagt, beschreibt die Freigabe lediglich die Montierbarkeit des Reifens auf der Felge. Ob die Kombination dann tatsächlich schleifrei auch am Auto zu montieren ist, ist dem Reifenhersteller erst mal egal.


    Ich würde behaupten, dass eine Fabrikatsbindung seitens des Prüfers nur dann mit aufgenommen wird, wenn zu erwarten ist, dass aufgrund von Fertigungstoleranzen der Reifenhersteller, ein anderes Fabrikat/Modell nicht mehr "sicher" zu fahren ist.


    Siehe anhängende Bilder. Das ist hinten rechts bereits nahezu voll verschränkt.

    Hast du dafür evtl.eine wasserfeste Quellenangabe? Ich arbeite nun mittlerweile seit 24 Jahren als PI für die KÜS, aber das wäre mir neu. Das Thema taucht immer wieder auf, aber selbst seitens unserer Bundesgeschäftsstelle heißt es dazu, dass in "Grenzfällen" das Reifenfabrikat mit eingetragen werden kann, dies aber nur als Absicherung für den Prüfer zu werten ist und keine Verbindlichkeit für den Fahrzeugführer darstellt. Eine Reifenfreigabe des aktuell montierten Herstellers muss natürlich zu jeder Zeit vorliegen, erfordert aber keine erneute Abnahme.

    Ne Quelle hab ich auch nicht, allerdings genau solche eine Abnahme letzen Mittwoch durchgeführt. Allerdings mit 185er Bereifung auf 7x15 ET278

    Da ich die hinteren Kotflügeln nicht bearbeitet habe, war es dem Prüfer zu knapp.


    Die Reifenfreigabe dient doch lediglich dazu, eine Montierbarkeit des Reifens auf entsprechender Felge sicher zu stellen. Ob das dann auch am Auto montierbar ist, ist dann ja noch mal ein anderes Thema. Laut VdTÜV-Merkblatt 751braucht's 6mm zwischen Reifen und Radlaufkante.

    Und aufgrund von Fertigungstoleranzen, gerade bei unterschiedlichen Herstellern, kann das halt plötzlich zu eng werden.

    Daher wird bei mir auch sowohl Hersteller als auch Modell des Reifens in die Papiere eingetragen. Kumho Ecowing ES01 - 185/55R15 86V


    Und von meinem Verständnis, kann/darf ich dann ohne weiteres keine anderen reifen fahren. Denn was in den Papieren steht, muss ja so vorhanden sein.

    Mir hat jemand nettes einen Gruß am Daily hinterlassen. Es wurde auch noch schön mit dem Finger drüber gewischt, vermutlich hat man sich gedacht ist bei der alten Karre doch egal....

    "Nur" der Daily aber unnötig, nervig und frech....... Macke mit Lackstift, Delle bleibt mir erhalten. Natürlich auf der Fahrerseite an der hinteren Tür da sich es auch jedes Mal sehe....... :cursing:


    Super ätzend. Ich würde aber einfach die Gelegenheit nutzen und das ausbeulen erlernen. Schlimmer machen kann man sowas eigentlich nicht, wenn man mit Geduld und geschickten Händen dran geht.