Beiträge von GII2CL91

    Warum konnten sie den nicht auch einfach mal für den PN/RP Automatik freigeben.?! ;(;(
    Dann hätte ich mir den sofort geholt.

    Hallo,
    als ich mir meinen PN mit nicht laufenden Motor angeschafft hatte, hatte ich auch diverse Probleme mit dem Vergaser .

    Bei mir lag es zum Teil wirklich an einem defekten Steuergerät. Nachdem das ersetzt war, war es schon etwas besser aber der Leerlauf auch ähnlich bescheiden wie bei dir.
    Beim überprüfen der Unterdruckschläuche, zog ich mal bei laufenden Motor dem vom Zündverteiler ab und siehe da es passierte nichts. Dann hielt ich den Schlauch einfach mit dem Daumen zu und auf einmal lief der Motor deutlich ruhiger. Also den Zündverteiler getauscht und der Leerlauf war einwandfrei.


    Also vielleicht ein weiterer Ansatzt neben dutzenden anderen möglichen Fehlerquellen.

    Das gleiche Problem hab ich leider auch mit meinen PN Automatik.

    Nur morgens und beim einlegen vom Rückwärtsgang um aus die Parklücke zu kommen.
    Ich habe jetzt erstmal den Unterdruckschlauch zum BKV gewechselt, also erstmal beobachten ob es was bringt.
    Ansonsten läufter super.
    Villt finden wir hier ja eine Lösung.

    Ich finde deinen Beitrag auch super spannend.
    Bei pelox scheint der Hauptwirkstoff ja Phosphorsäure zu sein und da ich vom Mopedtank sanieren noch 5L hochkonzentrierte Phosphorsäure stehen habe, teste ich das auch gleich mal.
    Mal schauen wie es wird.
    Nur bei unterrosteten Falzen und Kanten kommt es wohl an seine Grenzen. ?

    Wenn Du dann wieder UBS dran machen willst, dann empfehle ich den UBS von Würth, der ist im Prinzip die der Originale! Er ist auf Kautschuk-Basis, überlackierbar und gut zu verarbeiten.

    Anschließend noch eine Schickt Mike Sanders drauf und du hast wieder 30 Jahre Ruhe.

    Ok, MS muss nach 15 Jahren erneuert werden.

    Hast du vieleicht ein link zu dem Würth UBS oder bezugsquellen wo ich es als Privatperson bestellen kann?
    Bin schon eine weile auf der Suche nach guten UBS der dem originalen nahe kommt.
    Besten Dank schonmal.

    Alles klar, so werde ich es machen.

    Beim Polieren der Ventiele, vorsichtig in die Drehbank gespannt und den verkokten bereicht dann mit Schmiergelleinen und polierpaste polieren?
    Oder wie gehst du bei sowas am besten vor?

    Da Ihr mich ja zum Glück beruhigt habt was, meinen ZK angeht, habe ich schonmal mit dem zerlegen und reinigen begonnen.
    Also es ist doch erstaunlich wie verkokt die Einlassventiele nach 200000km aussehen. Dagegen sind die vom Auslass ja noch top.
    In dem Fall war es ein PN-Motor.
    Auch die Schaftdichtungen haben es nach 30jahre wohl hinter sich. :/
    Leider werde ich auch ums schweißen lassen nicht herumkommen, so wie die Wasserflansche aussehen. X/

    Grüße,
    bist du sicher das alle Schläuche auch wirklich an dem richtigen Platz sind?
    Welche Schläuche hast du denn erneuert?
    Kann man erkennen wo der Sprit rausläuft?
    Zur Not kann ein Bild manchmal mehr als tausend Worte sagen. ;)

    Servus.

    Fast alle Zylinderköpfe haben nach so hohen Laufleistungen minimalen Verzug...ist also nichts ungewöhnliches.

    Der hier fotographierte Zyl.-Kopf ist zudem sehr verrotzt...das kommt sowohl von zu langen Ölwechselintervallen als auch von Motoröl mit geringer Qualität. Man kann also davon ausgehen, das die Vorbesitzer in Punkto Wartung einfach schlampig waren...ist bei alten Motoren so auch oft zu sehen !

    Bei Laufleistungen über 180.000km tut man einen Zylinderkopf am besten komplett revidieren...heißt zuerst demontieren und reinigen und anschließend alle Dichtflächen planschleifen lassen. Dann 8 neue Ventilführen einsetzen, Ventile und Kanäle entkoken/säubern und die Ventile neu einschleifen für volle Kompression, danach neue Ventilschaftdichtungen und 8 neue Hydrostößel.

    Reinigen, Ventile einschleifen und Schaftdichtungen setzen kann man selbst machen, Ventilführungen einpressen und planschleifen macht ein Motorenbetrieb !

    Vielen Dank für deinen für mich doch sehr beruhigenden Beitrag :thumbup:
    Genauso wie du es beschreibst, ist mein Plan zur weiteren Vorgehensweise.

    Als ich meinen Golf vor 2Jahren erwarb, hatte ich den Kopf schonmal unten weil die ZKD defekt war.
    Dabei hab ich bis auf Ventielführungen ( waren noch im Toleranzbereich) soweit alles revidiert.
    Und seit dem läuft er auch tadellos und hat auch so gut wie keinen Ölverbrauch etc.
    Nur hatte ich die Lagergassen dabei nicht kontrolliert, was mich aufgrund der aktuellen Köpfe grübeln lies.

    Ich werde bei meinem nochmal die Kompression messen und wenn da alles I.O. ist, die Nockenwelle mal testen.

    Weitere wie von dir schon oft beschriebene Optimierungen zum PN/RP werden nach und nach folgen.

    Für dein ausführliches Fachwissen gerade auch im Hinblick auf die Optimierung und Tuning vom PN/RP nochmals vielen Dank.
    Selbstverständlich auch an alle anderen Forumsmitglieder. :]

    Ich habe mir für einen schmalen Taler einen gebrauchten Zylinderkopf von einen PN/RP geholt um ihn mir in Ruhe für meinen Golf mit PN Motor fertig zu machen.
    Als erstes prüfte ich die Nockenwellenlagergassen und musste leider festestellen, das der komplette Kopf wie es scheint verzogen ist.
    Es dürfte ca. 1/10 sein. Jedenfalls habe ich ein minimales Kippeln mit dem Haarlineal was auch bei eingelegter Nockenwelle fühlbar ist.
    Soweit ich weiß ist dort aber kein Spiel zulässig oder ??

    In der annahme das der Kopf so wirtschaftlich tot ist, habe ich mir einen zweiten für kleines Geld geholt....
    Was musste ich feststellen...genau der gleiche verzug wie bei dem ersten. |(
    Beide Köpfe sollen ca. 200000km drauf haben und sollen beim ausbau noch problemlos gelaufen sein.

    Nun wollte ich in meinen Motor vorübergehend schonmal eine A-Nockenwelle einbauen die ich schon liegen habe.
    Da mein Motor aber schon 180000km runter hat, weiß ich nicht genau was ich machen soll, falls auch dieser diesen verzug aufweißt? ?(
    Was also kann ich tun, bzw kann ich die Nockenwellen trotzdem einbauen ?