Beiträge von pogo2fan

    Es gibt dazu unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen:

    https://www.finanzfrage.net/g/…n-grossen-unterschied-aus


    Nach meinen erleiden Garagenwagen unten und in den Hohl-Trägern durch Feuchtigkeitswechsel in Garagen und/oder auftauende Salze im Winter v.a. rechtsseitig mehr Korrosion als wenn sie im Freien geparkt werden/wurden.


    Für mich war und ist "Garagenwagen" beim Kauf wenig beeindruckend.

    Denn, wenn Autos ein gewisses Alter haben und man sie gut genug kennt, dann weiß man auch, wo man bzgl. Korrosion genauer hinsehen sollte.


    Nachdem der TE nicht schweißen kann und will, ist es aus meiner Sicht am besten, wenn er möglichst viele Anregungen bekommt, um sich selbst ein Urteil beim Kauf bilden zu können.


    Ich werde mal meine Augen weiter aufhalten und schauen was sich so auch in der Nähe findet. Nur manchmal passen die aufgerufen Preise absolut nicht zu dem was dort steht. _patsch

    Wie ein Vorredner auch schon ganz richtig sagte:

    Laß Dir Zeit bei Deiner Suche und Auswahl.


    Sieh Dir ruhig auch mal ein Auto an, von dem Du glaubst, der aufgerufene Preis würde nicht passen.

    Frag dann danach, wie der Verkäufer zu seiner Preisvorstellung kommt.


    Es könnte ja durchaus auch so sein, daß der Preis gerechtfertigt ist - aus welchen Gründen auch immer.

    "Bewerten" kannst letztlich nur Du ob ein Kauf auch für Dich vorteilhaft ist.

    wurden die Scheibenrahmen schon genannt? Ich würde sie zu der sehr guten und umfangreichen Liste von pogo2fan hinzuaddieren. Wenn sie h am Rahmen schon ablöschen bilden, kann es leicht teuer werden, wenn man ein wirklich sauberes Auto haben will.


    Ja, damit hast Du recht:

    Auch die Scheibenrahmen, v.a. von Front- und Heck-Scheibe, sollte man sich genau ansehen.

    Wenn unten an den Gummidichtungen "Bläschen" im Lack erkennbar sind, wurde der Lack bereits von Rost unterwandert.


    Bei der Heckscheibe ist dann meistens die Heckklappe nicht mehr erhaltenswert.

    Was nicht so dramatisch ist, weil man immer noch ganz gute "aufgabeln" kann.

    Da wechselt man am besten gleich die ganze Heckklappe aus.

    Bei der Frontscheibe kann das hingegen in umfangreiche Renovierungs-Arbeiten ausarten.


    Kurioserweise ist es auch keineswegs so, daß jüngere Gölfe (Bj. 90 und 91) diesbzgl. "besser" beieinader sind als ältere.

    Ganz im Gegenteil!

    Wobei das nach meinen Erfahrungen wohl auch direkt mit den Lackierungen zusammenhängt:

    Der jüngste meiner Gölfe ist wg. seiner Metallic-Lackierung (Caprigrün) diesbzgl. deutlich schlechter als alle anderen Gölfe, die jemals in meiner Familie benutzt wurden/liefen.

    Und das waren im Laufe der Zeit nicht gerade wenige:

    Insgesamt waren das wohl mehr als 10 incl. einem Golf1-Diesel.

    Überwiegend waren das TD mit JR-Motoren und roter Lackierung.


    Vielleicht können das mit den Lackierungen auch Andere bestätigen?


    Es darf ja auch ruhig was gemacht werden müssen. Habe nur keine Lust (und auch keinen Platz) nach dem Kauf die Kiste komplett zu zerlegen und dann durch zu schweißen (was ich ebenfalls nicht kann).


    Daher sind solche Hinweise schon gut. Es werden zwar in den üblichen Portalen immer wieder Fahrzeuge als "Rostfrei" beworben, aber machen wir uns nix vor - es wird welcher da sein, frage ist halt nur wieviel?


    "Rostfrei" ist m.E. beim Alter der Gölfe schon eine etwas kühne Behauptung. ;)

    Natürlich liegt da mehr oder weniger Rostbildung vor.


    Da fällt mir gerade noch ein:

    Bei der Tank-Klappe nachzusehen, ist allgemein bekannt.

    Sieh am besten (innen) zusätzlich auch noch beim hinteren rechten Dom nach.

    Auch das ist nämlich so ein richtiges "Drecks-Rostgebiet" bei den Gölfen.


    Dort ist ein dickeres Blech mit dem Karosserieblech, dieses überlappend, punktverschweißt.

    Hinten erkennt man an Rost am dünneren Karosserieblech, der auch auf das dickere Blech übergreifen kann, daß dort untendrunter "reingebatzter" Dreck (dauerfeucht) sein Unwesen treibt.

    Hinzu kommt dann auch noch, daß (vorne oben am Dom) Kondenswasser der hinteren Seitenscheibe auf den Dom absäuseln kann.

    Auch dort haben so gut wie alle Gölfe mehr oder weniger Rost.


    Im Übrigen ist es nachvollziehbar, daß Du nach dem Kauf eines Golfs nicht gleich umfangreiches "Theater" mit ihm haben willst.

    Krall Dir am besten einen, der neuen TÜV oder noch TÜV hat.

    Denn dann ist zunächst mal wenig rein technisches Theater zu erwarten, was für Dich viel wert sein dürfte.


    Sowie einen, der kein "Garagen-Wagen" ist, sondern einen, der tagtäglich gefahren wurde und wird.

    Die haben nämlich i.d.R. den besten "Erhaltungs-Zustand", was damit zusammenhängt, daß sie ständig mit Luft durchströmt wurden und werden. ;)

    ... und da ich noch eine funktionierende R12 Klima habe, wollte ich auch nicht unbedingt die Leitung öffnen.


    In einem ganz anderen Zusammenhang interessiert mich das mit R12 sehr.

    Denn m.W. gibt es das nicht mehr bzw. wurde inzwischen die weitere Verwendung von R12 verboten.


    Wie verhält sich das angesichts dessen dann z.B. in Auto-Klimaanlagen?

    Wird da in bestehende Anlagen einfach ein Nachfolge-Kältemittel eingefüllt?

    Welches?

    Und wie sind die Erfahrungen bzgl. Wirkungsgrad damit?


    Oder sind auch Veränderungen in der Klima-Anlage erforderlich?

    Welche?

    Kamst Du inzwischen mit der Fehlersuche weiter voran?


    Also beides ersetzten oder was wäre der erste Schritt?


    Nein - zunächst gar nichts ersetzen.

    Sondern - wie von vielen Vorrednern bereits empfohlen - erst mal den Ladedruck messen.


    Denn, was Du eingangs beschriebst, ist für jeden Diesel völlig abartig:

    Schubartiges Beschleunigen und dann wieder nicht oder Turbo lädt mal und dann wieder nicht oder alles ständig abwechselnd gibt es normalerweise bei Dieseln nicht.


    Wenn es dennoch auftritt, läßt es ohne nähere Messungen die Vermutung zu, daß mit der LDA etwas nicht mehr stimmt.

    Genauer gesagt mit der Rampe, die bereitgestellt werden muß, damit die LDA überhaupt ordentlich funktionieren kann.

    Diese Rampe ist nur druckabhängig.

    Heißt - wenn bei hohen Drehzahlen die Einspritzmenge "flattert", mußt Du eine Fehlfunktion der LDA dort suchen, wo und wodurch der Ladedruck überhaupt "flattern" kann.


    In allererster Linie kommt dafür der Ladedruckregler in Frage.

    Der sorgt dafür, daß durch Öffnen eines Ventils nicht mehr der volle Abgasstrom über die Antriebs-Schaufeln des Turboladers laufen kann.

    Einstellwert liegt bei ca. 0,7 bis 0,75 bar.


    Dann gibt es noch ein Sicherheitsventil (falls der Ladedruckregler verreckt) im Ansaugkanal, das verhindert, daß der Ladedruck über 0,8 bis 0,85 bar ansteigen kann.


    Diese gen. Drücke dürfen nicht unterschritten werden, weil sonst die LDA nicht mehr richtig funktionieren kann.

    Sie können aber überschritten werden, wenn es um problemloses Funktionieren der LDA oder Leistungssteigerung geht. :]


    Kontrollier am besten erst mal die 0,7 bis 0,75 bar.

    Denn es könnte sein, daß die gar nicht erreicht werden können.


    "Flattern" Deiner Einspritzung muß ja irgendeinen feststellbaren Grund haben.

    Daß die Einspritzung flattert, erklärt sich zweifelsfrei aus dem Verhalten Deines Motors.

    stimmt, die Farbe am schweller kann ich mit dem Fingernagel abkratzen

    Ist doch sowieso alles wurscht:

    Du hast Dir einen GTI "gekrallt" mit gerade mal 240tkm, incl. neuer HU sowie H-Einordnung.


    Freu Dich doch einfach darüber, so einen herrlichen Oldtimer zu haben, und vergiß einfach, daß nur Du

    beim Ankauf einen Fehler gemacht hast!


    Weil Du nämlich auch vorher mal am Schweller oder sonstwo hättest kratzen können, wo offensichtlich etwas marode ist, um den Kaufpreis entspr. reduzieren zu können.


    Nimm es mir bitte nicht übel, daß ich es für dreist bis unverschämt halte, im Nachhinein selbst gemachte Fehler Anderen anlasten wollen.

    Mit Unterstellungen bis hin zu Korruption.

    Täusch Dich da bitte mal nicht selbst:

    Sowas zu behaupten, ist ein einigermaßen "starkes Stück", bei dem Dich jeder "abtropfen" lassen wird!


    Dem Prüfer kannst Du rein gar nichts anlasten, weil Du absolut nichts beweisen kannst, wo er seinen Ermessens-Spielraum überschritten hätte.

    Wenn Dich hier jemand "über den Tisch gezogen hat", war es der Verkäufer.

    Aber auch dem kannst Du nicht beweisen, daß er Dich vorsätzlich betrogen hat.

    Zumal Du den GTI gekauft hast "wie besehen".


    Hast halt nur nicht genau genug "besehen" und somit auch verborgene oder kaschierte Mängel mitgekauft:

    So einfach ist das, und dabei wird Dir wohl auch kaum ein Anwalt behilflich sein können, daran irgendetwas verändern zu können.

    Hak am besten den ganzen Schmarrn unter "selbst Fehler gemacht" ab und laß es damit hinter Dir:

    Bringt Dir doch nichts, daran überhaupt noch Gedanken zu verschwenden. :)


    Die Frage ob die Instandsetzung "rentabel" ist, kannst Du Dir auch ganz gut selbst beantworten, indem Du Dich fragen könntest, wozu Du den GTI überhaupt gekauft hast.

    - Damit Du bei seinen Reparaturen "von der Straße weg" bist und deshalb jedenfalls schon mal nicht dort totgefahren werden kannst?

    - Damit Du ein zuverlässiges Auto hast, das zu fahren Dir auch Spaß macht?

    - Damit Du nach dem Herrichten von ihm es "schweineteuer" weiterverkaufen kannst?

    - Damit Du es "wegbunkern" kannst, weil es allmählich Wert-Zuwachs haben wird?

    - Damit Du irgendeine andere "Rendite" realisieren kannst?

    Welche genau?


    Woher sollte jemand hier im Forum wissen, was sich für Dich "rentiert"?

    Oh danke das werd ich auf alle Fälle machen. Weil ich das auto als Projektauto von etwas jüngeren Leuten gekauft habe die dann wohl angesichts der Arbeit überfordert waren. Die hatten den zahnriemen getauscht aber bin mir auch nicht sicher ob ihnen das auch perfekt gelungen ist. ☝️

    Wenn Du befürchtest, daß der evtl. komplett falsch eingestellt sein könnte, dann laß den Motor bloß nicht mehr laufen!!


    Denn sowas ist möglich und selbst mir schon mal bei einem 2er-TD passiert.

    Ich weiß nicht mehr, wo ich da meinen Kopf hatte - jedenfalls wunderte ich mich noch, daß der TD nach einer Überholung sehr hart nagelte.

    Fuhr zur HU-Abnahme, und dort wunderten wir uns alle bei der ASU über die unglaublich guten Abgas-Werte.


    Die Prüfer glaubten, sie hätten sich irgendwie vermessen und wiederholten die Messung deshalb:

    Bekamen aber die gleichen Werte nochmal. => ASU bestens erledigt.

    HU lief auch wie gewünscht.


    Fuhr dann mit dem nagelnden TD wieder heim.

    Und danach auch noch ein wenig mit ihm herum, bis sich ein Leistungs-Abfall einstellte.

    Bei einem überholten Motor ein Leistungs-Abfall??


    Da wurde mir dann klar, daß ich irgendetwas falsch gemacht haben mußte.

    Nachdem ich den ZK wieder abgenommen hatte, wurde mir auch klar, daß ich den TD nach einem völlig falschen OT eingestellt hatte.

    Was dazu führte, daß ein paar Ventile durch die hochlaufenden Kolben verbogen wurden.

    Mußte ich halt den gebauten Mist wieder reparieren.


    Was ich daraus lernte ist allerdings, daß man jeden 2er-TD durch die ASU bringen kann. ;)


    An Deiner Stelle würde ich zunächst mal den ZK abbauen und mir ansehen, wie stark die Zylinder verschlissen sind.

    Und erst dann entscheiden, was am besten zu tun ist, nachdem Du Dir auch den Pleuel-Zapfenverschleiß angesehen hast.

    Denn evtl. könnte es insgesamt sinnvoller sein, wenn Du Dir einen JR-TD-Motor mit weniger Laufleistung besorgst.

    Vermutlich hat jeder unterschiedliche Auswahlkriterien ob er einen ganz bestimmten Golf 2 kauft oder nicht.

    Auch früher schon war bei mir immer ausschlaggebend, wie gut die Kernsubstanz noch war.


    Wenn man die kritischen Bereiche der Karosserie kennt, kann man viel bereits von oben sehen und ertasten.

    Das ergänzend sollte man aber auf einer Hebebühne alles auch noch von unten ansehen.


    Konkret von oben kontrollieren:

    - erst mal längs die mittlere Bauchlinie ansehen ob da etwas verzogen oder abartig ausgebaucht ist

    - alle Nähte von Türen und Klappen ansehen ob die Spalte noch gleichmäßig breit sind

    - bei geöffneter Heckklappe unterhalb der Rücklicht-Gehäuse das Blech abtasten, inwieweit dort Verrostungen vorhanden sind, die sich vielleicht auch schon bis nach außen erstrecken und die Abspritzungen mit Dichtmasse unterwandert haben

    - bei geöffneter Motorhaube die gesamte Blechüberdeckung (unterhalb der Haupt-Regenrinne) auf vorhandenen Rost kontrollieren

    - die Unterkanten aller Türen und Klappen abtasten ob sich dort die Abspritzungen bereits gelöst haben bzw. von Rost unterwandert sind


    Von unten kontrollieren:

    - Äußere Längsträger

    -- vorne haben die Blechwellungen zur Stabilitäts-Erhöhung: sind die noch vorhanden od. schon weggerostet?

    -- im hinteren Bereich sind die hinteren Längsträger schräg eingebunden.

    Ebenfalls mit Blechwellungen zur Stabilitäts-Erhöhung: sind die noch vorhanden od. weggerostet?

    Im Schrägteil des Trägers sind runde Öffnungen im Unterzug: Korrosion außen/innen?

    -- im vorderen Bereich laufen die vorderen Längsträger unterhalb des Bodenblechs ein.

    Dort sind größere runde Öffnungen im Unterzug: Korrosion außen/innen vorhanden?

    -- in der innerseitigen Hälfte der Längsträger sind viele runde Stöpsel vorhanden: von Rost unterwandert?

    Ferner sind dort auch mehrere Wasserabläufe vorhanden - erkennbar an Wellen im Blech: Korrosion?

    -- am hinteren Ende sind im Radkasten Gummiabstöpselungen vorhanden:

    Dort ist fast immer Rost vorhanden, der allerdings schwer erkennbar ist, weil die Stöpsel mit Dichtmasse zugeschmiert sind.

    Der Rost hat sich von den Rinnen-Abläufen des Radkastens ausgehend bis zu den Stöpseln "hochgefressen".

    Auch beim hinteren Ablauf, weil auch dort meistens Dreck in den Rinnen hängen bleibt.


    - Geräteträger

    -- rostet immer vor sich hin. V.a. dort, wo ständig Dreck in Ecken hängen bleibt.


    - Aufbock-Hörner

    -- rosten auch vor sich hin. Weniger unten als viel mehr ganz oben (innen und außen).


    Unten ist an sich überall Rost zu erwarten, wo Dreck irgendwo ständig hängen bleiben kann.

    Typisch auch bei der Heckschürze.


    Lackierungen sind natürlich Geschmackssache.

    Die schlechteste Uni-Farbe ist alpinaweiß und die beste rot, das ab und zu verblaßt, was wohl auch daran liegt, daß eine komplette weiße Unterlackierung vorhanden ist.


    Zu Metallic-Farben kann ich wenig sagen.

    Der Golf 2, den ich derzeit fahre, hat eine M-Lackierung:

    Sieht mal grün und mal blau aus - je nach Beleuchtung, und sie taugt nicht viel, weil sie recht dünn aufgetragen ist.


    Ob ein Auto wirklich gepflegt wurde, erkennst Du sofort, wenn Du es Dir von unten ansiehst.

    Hallo,


    grauenvoll - es werden ja bald 1,5 Jahre verstrichen sein, bis ich mal wieder am Pogo weitermachen kann, weil es wesentlich dringlichere "Baustellen" gab.


    Eigentlich dachte ich, daß ich ihn recht schnell wieder zur HU vorfahren könnte, weshalb er auch angemeldet und versichert blieb.

    Macht nichts; denn mit einem extrem überzogenen TÜV ist m.W. wenigstens keine Vollabnahme fällig.


    Latent beschäftigte ich mich mit dem Pogo allerdings schon noch, was seine Motorisierung anbelangt.


    Wenngleich ich ihn zunächst mal mit dem (originalen?) 40kW/54PS-Motor über die nächste HU fahren werde, denke ich schon auch noch daran, ihn stärker zu motorisieren.


    Sehr lange schwankte ich dabei bzgl. der Wahlmöglichkeit, später einen 1,9er-TDI oder einen "aufgemotzten"

    1,6er-TD (mit LLK und allem Drum und Dran) einzubauen.


    Mit dem Ergebnis, daß ich aus mehreren Gründen lieber einen 1,6er-TD aufmotzen werde als einen TDI einzubauen.

    Hauptsächlich weniger deshalb, weil ich noch zwei JR-TD-Motoren habe, sondern v.a. auch deshalb, weil es mich wesentlich mehr fasziniert, mit simpler und dauerhaft beherrschbarer Technik genau so gut etwas erreichen zu können, das ansonsten nur mit Mitteln erreicht werden kann, die genau genommen eben nicht mehr von jedem praktiziert werden können.


    Jaja - ich kenne alle Einwände dagegen bis zum Überdruß, wie z.B.:

    TDI haben einen höheren Wirkungsgrad als Wirbelkammer-TD.


    Was ja unbestreitbar richtig ist.

    Nur - welchen Preis bezahlt man dafür?

    Zeitstandfestigkeit von 1,9er-TDI?

    450000 km und mehr völlig problemlos - so wie bei den 1,6er-TD?


    Jeder wird da wohl seine eigenen Erfahrungen gesammelt haben.

    Meine eigenen zum 1,6er-TD, selbst wenn er moderat aufgemotzt ist, sind die:

    Wenn man nicht grob fahrlässig handelt, ist er nahezu "unverwüstbar".


    Leistungssteigerungen von 10% sind bei ihm gar kein Thema:

    Da ist noch viel mehr drin.


    Machte ich mal interesseshalber bei einem 1,6er-TD.

    Mit Anmeldung meines Vorhabens beim TÜV.

    Nach dem Umbau (war eigentlich nur eine LLK-Zwischenschaltung in der Aufladung) und der Leistungsmessung (mit Protokoll für den TÜV) lag die Leistungssteigerung innerhalb der zulässigen 10%.


    Die keinerlei Änderungen in den KFZ-Papieren nach sich zieht.

    Der wohlwollende TÜV-Prüfer, der an sich nur den LLK in die Papiere eintrug, gab mir dann noch einen "Wink mit dem Sägewerk".

    Er wußte, daß ich absolut nichts an den Einstellungen verändert hatte und sagte mir, daß sie am Ohm-Polytechnikum (Nürnberg), als er dort studierte, genau diese TD-Motoren auf Dauerstandfestigkeit getestet hatten.

    Mit dem Ergebnis: 90 PS


    Alles, was darüber liegt, ist zwar machbar, geht aber zu Lasten der Lebensdauer.

    Machbar sind ohne weiteres auch 100, 110 od. 120PS.

    Fragt sich halt nur, wie lange.


    Oder wenn man sich das etwas genauer ansieht:

    Wie oft braucht man das schon?

    Heißt - man kann zwar einen Motor so aufmotzen, daß man dabei auch noch "Fahr-Vergnügen" hat - aber wer braucht das schon dauerhaft?


    Bei dem gen. JR-TD-Umbau überholte ich einen Motor mit etwas über 200000 km:

    - Nur die Pleuellager erneuert, weil die Hauptlager locker über 400000 km "mitmachen".

    - Kolbenringe erneuert

    - ZKD erneuert

    - Zyl.-Kopf komplett überholt

    - ZR erneuert


    Das Phänomenale nach dem Umbau war, daß man den Eindruck hatte, daß nach effektiver Wirkung des Turbos der Schub gar nicht mehr aufhörte.

    Ohne jeglichen Schwarzrauch.

    Selbst mit voll beladenem Anhänger (ca. 600kg) war bergauf bei "Gasgebung" kein Schwarzrauch

    feststellbar.


    Anschließend habe ich den JR-Umbau mit "nur" LLK-Umbau überwiegend auf der Autobahn "gedroschen".

    Mit Vollgas, weil ich es einfach wissen wollte, was er "mitmacht".

    Bei etwas über 400000 km lief er immer noch einwandfrei.


    Aber seine VESP "säuselte" dann an der Hauptwelle Diesel (mit deutlichen "Abtropfspuren") ab.

    Außerdem wären auch sonst noch ziemlich viele Reparaturen an ihm fällig gewesen.


    Und was glaubt Ihr, was ich mir als nächstes KFZ "gekrallt" habe?

    Natürlich einen Golf2-TD.


    Den habe ich "blind" in Magdeburg bei einem Autohändler gekauft:

    Konnte man mit einem 1,6er-TD mit etwas über 200000 km auch ohne weiteres machen.


    Bei dem erneuerte ich nur seine Pleuellager.

    Und fuhr ihn anschließend bis über 400000 km völlig problemlos weiter.

    Seine VESP "säuselte" nicht Diesel ab, er läuft einwandfrei , und er steht nun bei mir im Garten:

    Weiß noch nicht so recht ob ich von ihm trennen oder als "Organspender" verwenden soll.



    All das ermutigt mich jedenfalls, einen aufgemotzten 1,6er-JR-TD einem TDI vorzuziehen.

    Was könnte mir ein TDI mehr bieten?

    "Chip-Tuning" ist letztlich auch nur zu Lasten der "Lebensdauer" möglich und machbar.

    Ich weiß es nicht mehr gant genau, aber ich bin der Meinung, dass sie bei 60Nm „fest“ war also merklichen Widerstand gab und dann bei der nächsten Runde 90° festziehen plötzlich keinen großen Widerstand mehr gab also durchdrehte. Hab das vlt bis 90 bis max 180° probiert und dann lieber gelassen.

    Sah jetzt nicht in der Anzugstabelle nach - deshalb aus "dem hohlen Bauch":

    Die ZK-Schrauben kannst Du mit einem normalen Drehmomentschlüssel ohne weiteres bis 110Nm anziehen.

    D.h. mit 60Nm oder auch etwas darüber kommst Du nicht mal annähernd in den Dehnungsbereich der ZK-Schrauben.

    Damit kannst Du auch nicht das Gewinde im Motorblock zerstören. ;)


    Bleiben nur zwei Möglichkeiten übrig:

    a) wurde schon genannt - Dreck oder irgendeine Hemmung im Gewinde

    b) Vorschädigung des Gewindes im Motorblock (ist jedoch eher unwahrscheinlich)


    Hol den Dreck - wie beschrieben - aus dem Gewinde restlos heraus.

    Die beschriebenen Pfeifenreiniger sind ca. 25 cm lang und haben einen D von ca. 8mm.

    Nimm jedes Mal ein neues Ende, und sieh Dir auch genau an, was Du jeweils damit "herausgefischt" hast.

    Wenn keine deutliche Anzahl von Metallspänen auftaucht, dürfte damit Möglichkeit b) ausgeschlossen werden können.


    Kannst danach die Schraube wieder einsetzen und anziehen.

    Erst wenn beim Anziehen nicht auch die Spannung steigt, hör auf damit.

    Denn erst dann mußt Du das Gewinde im Block "aufmotzen".

    Ob Helicoil dazu die beste Wahl ist, kann ich Dir nicht genau sagen.


    Wenn genug "Fleisch" im Block vorhanden ist, kommen auch Kerb-Konus-Einsätze in Frage.

    Im Zweifelsfall kannst Du dazu auch mal bei einem Motoren-Instandsetzungsbetrieb anrufen und um Rat bitten.

    Viel größere Sorge macht mir grad die Schraube 10, die nicht fest ging. Aber das kann ich erst Donnerstag Abend checken.

    Dreh die Schraube raus und besorg Dir übergroße Pfeifenreiniger o.ä.

    Und hol damit den ganzen Mist aus dem Sackloch heraus.


    Geht am besten, wenn Du immer wieder so einen Reiniger bis zum Anschlag einschiebst und danach linksdrehend wieder herausdrehst.

    Damit Du auch evtl. Späne entfernen kannst bzw. dadurch auch erkennen kannst ob Gewindegänge im Gußblock abgeschert wurden.


    Wie oft hast Du denn die Schraube rechtsherum angezogen ohne daß dabei auch die Spannung anstieg?

    Beim Versuch die Klemmfedern wieder drauf zu setzen ist mir aber der Federspanner verbogen. Habt ihr da einen Trick? Plan B ist die Feder in zwei Teile zu flexen und eine Schraubenführung (Rohr) dranzuschweißen. Dann ließe sich das auch wieder einfach lösen beim nächsten ZK Wechsel.

    Vergiß Schweißen an den Klemmfedern, weil die danach kaputt sind.


    Und ja - es gibt einen Trick, sie so zu spreizen, daß man sie aufziehen kann.

    Er besteht darin, daß man in eine M6-Langmutter (ca. 3cm lang) auf einer Seite eine etwas herausragende Spitze anschweißt und auf der anderen Seite dann zunächst eine Schraube bis zum Anschlag einschraubt.

    Die sägt man dann ab und schweißt (senkrecht zu ihr) ein Konterstück an.

    Ca. so lang wie die Klemmfedern breit sind.

    Gesamtlänge so, das man das Teil (leicht geklemmt) in die Klemmfedern einlegen kann.

    (Die untere Spitze muß man nach dem Anschweißen auf einer Drehmaschine andrehen, damit sie im Zentrum der Langmutter läuft)

    Durch Drehen der Langmutter kann man dann die Klemmfedern so spreizen, daß sie gerade so an der oberen Seite greifen und etwas aufdrückbar sind.


    Nach Entfernung der Spreiz-Vorrichtung kann man dann die Federn auch in die obere Aufnahme hineindrücken.

    Untere Klappe hinter der Mittelkonsole neu beklebt machte es besser. Schätze der Wärmetauscher ist zugekalkt, geringerer Durchfluss, da wohl jahrelang mit Rostbrühe gefahren wurde.


    Motortemperatur an sich ist okay.

    Ja, HWT mit verminderter Heizleistung liegt wohl auch noch vor.

    Daß die Umlenkklappe mehr oder weniger undicht ist, merkt man auch daran, daß die Verteilung des Luftstroms, z.B. hauptsächlich nach oben hin zur Scheibe oder nach unten in den Fußraum, gar nicht mehr richtig funktioniert.


    Mit Motor-T an sich i.O. meinst Du Hochlaufen des Zeigers bis zum ersten Teilstrich?


    Wenn die Heizleistung nachlässt, sollte man nicht den Kühler abkleben, sondern - wie bereits angedeutet - den Wärmetauscher wechseln und die Heizklappen neu bekleben. Habe das bei mir durchgeführt und nach einer lauwarmen Heizung im letzten Winter fühlt sich der Innenraum nun wie ein Backofen an.

    Backofen-T hört sich sehr gut an.

    Vielleicht repariere ich den ganzen Sums im nächsten Jahr nach den Eisheiligen. ;)