Beiträge von Allstar

    Auf unseren Wagen (VW T4, Audi 80 Cabrio, Golf II NZ und Golf II PN) fahren wir die Reifen immer solange, wie sie keine Defekte (Risse o.ä) oder sonstige Auffälligkeiten (z.B.. Rutschen bei Nässe) aufweisen. Auf userem Audi, der nur im Sommer bei trockenem Wetter bewegt wird, sind die Reifen gut 10 Jahre alt und haben nicht mal 20.000 km gelaufen. Haben für unseren Fahrstil noch genügend Grip und weisen keine Risse auf. Da Töchterchen mit dem Golf NZ gerne mal schärfer in die Kurven geht, sind dort aktuell recht neue Reifen (2-3 Jahre alt) drauf. Mein T4 läuft aktuell auf 6 Jahre alten Reifen, die aber schon Rissbildung aufweisen und bei Nässe empfindlich reagieren. Die haben aber auch schon über 140.000 km drauf (Transporterreifen).Da gibts demnächst neue Reifen.

    Bei unserem PN waren korrodierte Steckzungen am Steuergerätstecker die Ursache für erheblich zu hohen Leerlauf (besonders nett bei Automatikgetriebe). Die Kontakte im Stecker und am Steuergerät schön blank gekratzt und schon war der Leerlauf wieder so, wie er sein sollte.

    Da war vor längerer Zeit mal Feuchtigkeit in die Steckvebbindung gelangt und konnte da anständig Gammel verursachen.

    Is aber bei anderen auch nicht besser.

    Genau so ist es. Wir haben letzen Sommer den Servoschlauch für das Renault R19 Cabrio meines Vaters gebraucht. Weder in Deutschland, noch in Frankreich lieferbar. Mussten dann auch zu einem Hydraulikbetrieb gehen. Der hat uns den Schlauch aber erst gefertigt, nachdem wir ihm versichert haben, dass der für Motorsportzwecke in ein Fahrzeug ohne Straßenzulassung eingebaut wird....

    Zum schwarzen Geber: Der ist Schrott. Kernschrott in Serie. Bitte reklamieren! Laut Hella sind die Reklamationen nicht signifikant erhöht. Dennoch kenne ich bis jetzt keinen einzigen Fall, wo der funktioniert hat!

    Habe erfolgreich reklamiert und den Kaufpreis erstattet bekommen.

    Von welche Marke kann/sollte man den Geber denn nehmen?

    Noch eine Ergänzung: Eine undichte Unterdruckdose für die Zündzeitpunktverstellung kann ebensolche Symptome hervorrufen.

    Aber müssten diese Symtome dann nicht auch bei abgezogenem "blauen Stecker" vorhanden sein?

    Meines Wissens ist das Steuergerät im NZ doch nur für die Kraftstoffzufuhr und nicht für die Zündung zuständig. D.h. wenn das Steuergerät bei fehlendem Temperatursignal auf "feste Werte" zurückgreift, sollte das doch keine Auswirkungen auf die Zündanlage haben. Oder mache ich da jetzt einen Denkfehler?

    Moin allerseits,

    ich ärgere mich aktuell etwas mit unserem 91er NZ rum.

    Seit einiger Zeit zickt er während der Warmlaufphase rum.

    Er springt super an un dreht nach dem Kaltstart bei etwa 1.000 U/min.

    Während der folgenden Warmlaufphasr für etwa 10 Minuten sackt die Drehzahl im Leerlauf auf knapp über 500 Touren ab. Wenn der Motor warm ist, dreht er im Leerlauf bei etwas 750 U/min.

    Als der Wagen neulich mal wieder während der Warmlaufphase im Leerlauf humpelte, habe ich einfach mal den Stecker vom blauen Geber abgezogen und sofort ging die Leerlaufdrehzahl auf ein normales Niveau hoch. Also fix mal einen neuen blauen Geber (original VW) verbaut und Probefahrt gemacht: Es hat sich nichts verändert. Während der Warmlaufphase sackt der Leerlauf auf rd. 500 Touren ab. Zieht man den Stecker vom blauen Geber, ist die Leerlaufdrehzahl wieder in Ordnung. Was mir jetzt aber bei dem ganzen Testen noch aufgefallen ist:

    Erhöht man ohne Last die Drehzahl (durch Gasgeben an der Drosselklappe) so läuft der Motor, als wenn er regelmässig leichte Aussetzer hat. Er patscht quasi im Auspuff. Ziehe ich den Stecker vom blauen Geber ab, sind diese Ausetzer weg und er dreht ohne Patschen hoch. Unter Last, d.h. beim Fahren merkt man davon nichts. Wo müsste ich jetzt sinnvoller Weise mit der Fehlersuche weiter machen? Neu sind inzwischen:

    Blauer Geber, Zündspule , Zündkabel, Kerzenstecker, Kerzen, Verteilerkappe und -läufer.


    Bei der Gelegenheit habe ich noch gleich den schwarzen Geber getauscht, das die Temperturanzeige auch im Sommer selten über das erste Viertel raus kommt. Selbst wenn das Kühlwasser so warm ist, dass der Kühlerlüfter anspringt, steht die Temperaturanzeige gerade mal in der Mitte.

    Mit dem neuen Hella-Geber steht die Anzeige nach 2 Minuten Fahrt auf Maximum und die Kontrollleuchte fängt an zu blicken. Und das, obwohl die Kühlwasserschläuche gerade mal lauwarm sind. Ist da jetzt der neuer Geber (Hella) schrott oder gibt es da Verschiedene (habe mich an der Originalteilenummer orientiert)?


    Gruß aus Hamburg

    Torsten

    So, mal ne kleine Statusmeldung,

    Habe heute Verteilerkappe, Läufer, Zündspule und Zündkabelbaum erneuert. Aus Bequemlichkeit die Kerzen erst mal drin gelassen.

    Ab zur Probefahrt. Lief erst ganz gut,, aber nach ca. 3 Kilometern nimmt die Karre überhaupt kein Gas mehr an. Trotz Vollgasstellung Gaspedal bremst sich der Wagen bis zum Stillstand runter und geht aus. Springt aber sofort wieder an, als ob nichts gewesen wäre. Allerdings liegt die Leerlaufdrehzahl nur noch bei rd. 500U/min. Nach wenigen Metern wieder das selbe Spiel. Im ausgekuppelten Zustand dreht der Motor willig hoch, aber sowie ein Gang drin ist, hat er massive Aussetzer und Fehlzündungen. Mit dauerndem auskuppeln und hochdrehen des ausgekuppelten Motors dann nach Hause gekommen. Zwischendurch immer mal wieder den Wagen ausgemacht und neu gestartet. Dann ging es wieder eine kleine Weile. So ein Scheixx.....

    Also auch nochmal die Kerzen gewechselt, obwohl die alten echt gut (rehbraun) aussahen. Dann viel mir ein, dass ich vor über 25 jahren mal mit einem BMW E30 Probleme aufgrund eine klemmenden Stauscheibe im Luftmengenmesser hatte. Also jetzt nochmal eben Luftmengenmesser beim Golf rausgenommen und auf Freigängigkeit gecheckt. Alles in Ordnung. Aber der Stecker am Luftmengenmesser war innen recht feucht (könnte aber auch von Kontaktspray kommen, mit dem der ADAC meinet Tochter auf der Autobahn versucht hatte zu helfen) und zwei von den vier Metallzungen schon ziemlich oxidiert. Also hier mit Bremsenreiniger saubergemacht und dann mit Pressluft getrocknet, Die zweich oxidierten Zungen wieder schön blank gekratzt.

    Daraufhin erneute Probefahrt. Über 40km lief der Wagen jetzt absolut unauffällig. Saubere Gasannahme in jeder Situation und Leerlaufdrehzahl konstant bei 750 U/min.(was ja bei meiner Probefahrt am Mittwoch so nicht der Fall war - da schwankte er zwischen 500 un 750). Mit etwas Glück ist das Problem jetzt erledigt. Falls nicht, werde ich mich hier bestimmt wieder melden.

    Auch wenn es vermutlich gar nicht unbedingt notwendig war, hat der Golf jetzt eine weitgehend neuwertige Zündanlage. Ist kein schlechtes Gefühl.


    Gruß aus Hamburg

    Torsten

    So,

    da ich nicht weiss, wie alt die einzelnen Komponenten der Zündanlage sind, habe ich jetzt einmal komplett alles bestellt:

    Kerzen (Bosch), Kabelsatz (Bosch), Verteilerkappe (Beru) und -läufer (Beru), Zündspule (Beru).

    Wenn der Wagen dann weiter bei Nässe rumzickt, kann ich dann zumindest diese Bauteile als Fehlerquelle ausschließen und damit die Fehlersuche weiter eingrenzen.


    Gruß aus Hamburg

    Torsten

    Und was ist aus der Sache geworden?

    Heute hatte meine Tochter mit ihrem NZ auf der Autobahn bei strömendem Regen das selbe Problem. Massiver Leistungsverlust und kaum Gassannahme.

    Hat sich dann irgenwie mit dem Wagen nach Hause gequält. Konnte auch an Ampeln kaum noch anfahren und der Wagen ging im Stadtverkehr andauernd aus, aber sprang immer wieder super an.

    Ich bin den Wagen dann 3 Stunden später rund 30 km Probe gefahren. Kein Regen. Der Wagen läuft wie sonst auch. Keine Probleme. Allerdings hat er (seit wir ihn vor 1,5 Jahren gekauft haben) einen leicht schwankenden Leerlauf und ganz leichtes Teillastruckeln. Auch plötzliche Lastwechsel spürt man deutlich.

    Aber daran haben wir uns imzwischen gewöhnt.

    Hab momentan nicht so die Idee, wo ich jetzt ansetzen soll.

    Ich dachte, als erstes mal alle Komponenten im Bereich der Zündung zu reinigen. Es scheint ja feuchtigkeitsbedingt zu sein (Kriechstom?).

    Ich habe den H4-Booster (nicht die ebay-Variante, sondern das "teure" Modell) seit einigen Jahren in meinem T4, mit dem ich täglich 160 km (in den Morgen- und Abendstunden) zurücklege. Die Lichtausbeute ist wirklich super (möchte ich nicht mehr missen). Aber der Glühbirnenverbrauch ist schon erheblich angestiegen. Die Nightbreaker halten (in der dunklen Jahreszeit) keine 5 Monate mehr durch (was bei mir allerdings einer Fahrleistung von gut 20.000 km entspricht). Ohne den Booster kam ich mit der Lebensdauer der Birnen auf so 1 bis 1,5 Jahre.....