Beiträge von HeLL2000

    Ein Wasserstoffauto ist von der Emission zwar interessant, ich möchte aber keinen Tank mit 800 bar Druck unterm Arsch haben.


    Aber dafür einen 55l-Tank mit leicht entzündlicher, explosiver Flüssigkeit?

    Genauso wie ein Treibstofftank gewisse Sicherheitskriterien erfüllen muss, muss ein Gastank das ja auch...



    Am Endenergieverbrauch beträgt sie derzeit je nach Quelle zwischen 14 und 17%.


    Am Endenergieverbrauch ja. Aber wir reden hier ja auch nur über Strom.

    Für Wärme kommen noch andere Alternativen als Quelle in Betracht, wie Solarthermie, Geothermie, etc..

    Vor allem aber kann man den Bedarf durch Dämmung an gewissen Stellen noch reduzieren, dann braucht man erst gar keine Wärmezuführung.

    Um den Einsatz/Ersatz beim Verkehr geht es ja hier. Bisher ist da abgesehen von Biokraftstoffen ja noch nicht viel. Wenn man den Anteil dazurechnet, ist der Anteil an erneuerbaren Energien natürlich wesentlich geringer.

    Die Kurve bei Wind/Solarstrom zeigt aber trotzdem in die richtige Richtung. Und da ist noch viel mehr Potential, so dass ein wesentlich größerer Teil des Strombedarfs darüber abgedeckt werden kann.

    Und wie auch von jemand anderem bereits erwähnt, es steigen ja nicht alle von heute auf morgen auf elektrische Antriebe um, sondern über einen längeren Zeitraum.



    Und zu meinem Pessimismus: die Weltbevölkerung steigt.


    Vollkommen richtig. Und das Problem dürfte viel größer als das hier diskutierte sein.

    Auch da gilt es eine (globale) Lösung für zu finden, was mit Sicherheit bedeutend schwerer sein wird.



    Mich würde da die Rohstoffgewinnung dazu interessieren.


    Wen es wirklich interessiert:

    Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, 31.07.19

    Da stehen einige interessante Sachen drin.



    Ich bin der Meinung, dass weder hüpfen noch Schule schwänzen fürs Klima jemanden etwas bringt.

    Technische Innovationen, Augenmaß und Realitätssinn bringen eine rohstoff- und energiearmes Land wie Dtl. voran. Da hilft Glaube an eine Klimaareligion mit Sicherheit nichts.


    Bin ich ganz bei dir. In seiner Form und Ausgestaltung völlig übertrieben.

    Allerdings passiert ohne solche Aktionen auf politischer Ebene anscheinend sonst auch nichts, weil die Politiker sich von der Wirtschaftslobby vor sich hertreiben lassen...

    Meine Herren bist du pessimistisch... whistling.png


    Ich denke allerdings auch, dass es mit Sicherheit nicht immer so weitergehen wird mit der Erhöhung des Lebensstandards. Die Kurve wird irgendwann abflachen...

    Das heißt aber nicht, dass es zwangsweise wieder weniger werden muss.


    Photovoltaik hat eine deutlich positive Umweltbilanz. Die investierte Energie bei der Produktion ist - je nach Typ natürlich - nach rund drei Jahren armortisiert. Und recyclebar sind die Module auch jetzt schon zu über 95%. Viele Stoffe die jetzt noch nicht recyclebar sind, werden es bestimmt noch. Da fallen mir alleine ein paar Beispiele von meinem Arbeitgeber zu ein, wo das genau so in der Vergangenheit auch schon war.


    Zum Thema Wasserstoff.

    Selbstverständlich haben wir mit 37,8% noch nicht genügend erneuerbare Energien, um Wasserstoff in ausreichender Menge herzustellen.

    Ich bin Mathematik nicht ganz abgeneigt... wink.png

    Die Grafik sollte lediglich verdeutlichen, dass wir (Deutschland) zumindest auf dem richtigen Weg sind. Heißt, dass müsste wieder viel mehr fokussiert/gefördert werden.


    Global sind wir nur etwas mehr als 1%, korrekt.

    Was den Co2-Ausstoß etc. angeht, haben wir aber einen viel größeren Anteil an der "Nutzung" der Umwelt.

    Da wir nicht die Weltpolizei sind, können wir aber auch nur mit gutem Beispiel vorangehen, in der Hoffnung dass andere folgen.

    Wenn man dann in einem ersten Schritt z.B. die EU auf eine ähnliche Linie bekommt, sieht der globale Anteil schon mal anders aus.


    Was mich vor allem bei dieser Diskussion - auch hier an verschiedenen anderen Stellen im Forum - stört, ist diese "Gegen-alles/Für-nichts"-Einstellung.

    Denn nichtstun ist mit Sicherheit nicht die bessere Alternative auf lange Sicht.

    So schön 2er fahren mit einem ordentlichen Verbrennungsmotor auch ist, es ist bestimmt nicht die Zukunft.


    Ich bin kein Verfechter von Batterie oder Wasserstoff. Mir ist das Medium im Prinzip egal.

    Beide haben derzeit ihre Berechtigung.

    Wasserstoff scheint aber noch viel Potential zu haben, grade was die Speicherung von (u.a. auch überschüssiger) Energie angeht.

    Wenn jeder Wege vermeidet, mehr läuft und Fahrrad fährt ist ein gewisser Beitrag bestimmt getan.


    Und das bei heutiger Lebensweise, in Verbindung mit dem weltweiten Angleichen des Lebensstandards auf "westliches" Niveau, die Erde nicht nur an ihre Grenze kommt, sondern schon überfordert ist, ist klar.


    Hinzu kommt dann noch die (zunehmende) Überbevölkerung an sich. Das ist aber ein anderes Thema.


    Dein Vorschlag, der darauf hinausläuft den Kopf in den Sand zu stecken und wieder ins Mittelalter zurückzufallen ist auf jeden Fall keine Lösung.

    Es ist ohne weiteres möglich, die heute benötigte Energie in nachhaltiger, erneuerbarer Form zu "ernten".

    Alleine der große, helle Feuerball in 150 Mio. km Entfernung liefert schon genug davon.

    Auch das Wind- und Wasserkraftpotential ist noch lange nicht ausgeschöpft.

    Mit der nötigen Anstrengung ist das definitiv umsetzbar.


    Da einerseits die wenigsten freiwillig ihren Lebensstandard aufgeben werden, es aber auch nicht so weitergehen kann wie bisher, gilt es doch nach gangbaren Lösungen zu suchen, wie man die Zukunft für die nachkommenden Generationen bestmöglichst sichert.


    Selbst wenn man versucht so viel zu vermeiden wie möglich, wird am Ende immer noch Energie gebraucht, sei es für den Hausgebrauch, die Industrie, Mobilität, ... etc.


    Der ÖPNV muss sich auch irgendwie fortbewegen, ebenso der Güterverkehr.

    Und auch den Individualverkehr wird es dann nach wie vor noch geben.


    Um damit also auf die Eingangsfrage wieder zurückzukommen:

    Welche Alternativen zur Batterie oder zum Wasserstoff siehst du (seht ihr) denn?

    Ich derzeit keine...

    Ein funktionierender ÖPNV ist Grundvoraussetzung, keine Frage.

    Aber auch der ÖPNV muss langfristig auf regenerativen Energien aufbauen.

    Ebenso der gesamte Güterverkehr.


    Darüber hinaus wird es aber auch künftig noch Individualverkehr geben.


    Für jedes dieser Probleme muss eine zeitgemäße Lösung her.

    Am besten in einem politisch vernünftig geschnürten Paket.

    Dass die Verbrennung von fossilen Brennstoffen - sei es zur Stromerzeugung oder für die direkte Verbrennung für die Mobilität - nicht auf Dauer weitergehen kann, sind wir uns ja einig.


    Da der Elektromotor von seiner Effizienz her unschlagbar ist, wird daran mittelfristig kein Weg dran vorbeiführen.


    Also ist die Frage doch nur noch, woher der den benötigten Strom bekommt und wie dieser produziert wird.


    Letzteres muss langfristig natürlich 100% regenerativ sein, also sollte man den Ausbau der regenerativen Energien weiter zügig vorantreiben, sei es durch Anreize für den weiteren Ausbau der Wind-/Solarkraft etc. und/oder aber auch, indem man den fossilien Strom langsam aber sicher teurer macht.

    Sei es über eine CO2-Steuer oder andere Steuerungsmechanismen, die dem umweltpolitischen Gedanken entsprechend Rechnung tragen.


    Weder die (Li-Ion)Batterie noch Wasserstoff sind die ultimativen Heilsbringer.

    Beide Formen haben ihre Vor- und vor allem auch Nachteile.

    Allerdings habe ich bisher auch noch keine wirklichen Alternativen gesehen.


    Wichtig ist doch in erster Linie, dass der verbrauchte Strom aus erneuerbaren Energien stammt.


    Letztes Jahr betrug der Anteil an erneuerbaren Energien (Strom) in Deutschland schon 37,8%:


    erneuerbare-energien_2018_0.png?itok=POVq6HJD

    Quelle: Umweltbundesamt 16.09.2019: Erneuerbare Energien in Zahlen


    Es wird mit zunehmendem Ausbau immer mehr Phasen geben (wie jetzt manchmal auch schon), wo mehr regenerativer Strom produziert als verbraucht wird.


    Für solche Phasen braucht man Speicher, um sie später wieder abrufen zu können.


    In dem Moment dann Wasserstoff zu produzieren klingt für mein Empfinden nach einer vernünftigen Lösung - trotz des bisher noch relativ bescheidenen Wirkungsgrads (welcher bestimmt noch durch Weiterentwicklung verbessert werden kann).


    Es gibt auch Überlegungen Wasserstoff in Offshore-Windkraft- oder Gezeiten-/Strömungskraftwerken zu produzieren.

    Klingt für mich als Laie zumindest nach einer gangbaren Lösung.


    Mir ist zumindest keine bessere Alternative bekannt...

    Dir?

    Auch wenn ich mit Mercedes nix anfangen kann, der GLC F-Cell ist mMn im Moment das interessanteste Auto was die (Zukunftsauto-)Technik angeht:


    Ein kleiner Akku für die kurzen täglichen Strecken sowie als Speicher zum rekuperieren und die Brennstoffzelle für die langen Strecken.


    Beide Techniken stehen im Vergleich zum Benziner noch relativ am Anfang der Entwicklungskurve und bieten bestimmt noch jede Menge Optimierungspotential.


    In dem Zusammenhang war auch das im anderen Thread schon erwähnte Video von JP bei Hyundai sehr interessant, insbesondere was die Möglichkeit der Nutzung eines Brennstoffzellenautos zur (zusätzlichen) Stromerzeugung eines Haushaltes angeht.


    Sehr spannend wie ich finde.

    Herbstputz


    Leider noch keine Neuigkeiten von der Rost-/Lackierfront. huh.png


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    Da aber letztes Wochenende noch einmal sommerliche Temperaturen und Sonnenschein satt herrschten…


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    …habe ich das genutzt, um mal den Tornador auf die Ausstattung (ohne Fahrersitz) des Zubehör-Golfs loszulassen.


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    Hat prima geklappt. daumen.gif


    Nicht nur dass der Dreck damit rausgepustet wird, vor allem verjagt das auch den „dezenten“ Geruch von kaltem Aschenbecher…


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    …so dass die Ausstattung nun den lieblichen Geruch des Reinigungsmittels inne hat.


    Nicht ideal, aber zumindest schonmal besser…


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    Weitere Behandlung dann, wenn der Zubehör-Golf wieder da ist und somit auch der Rest des Innenraums gereinigt wird.


    Dann vermutlich mit Trocknung vor dem Kamin… biggrin.png

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