Beiträge von johannes78diesel

    Hallo Marco, danke für deine Antwort.


    Die Getriebeeingangswelle ist bestimmt stabil. Aber der Hebel, der dran hing (also das Getriebe), ist auch echt schwer. Deshalb bin ich mir nicht so sicher...


    Ich hab nochmal meinen Helfer gefragt. Motor und Getriebe waren oben ca. 3cm auseinander, unten stießen sie zusammen. Nur zur Verdeutlichung, wie stark das verkantet war.

    So, es hat auch ohne Schlagschrauber geklappt, danke nochmal.


    Durch ein Missgeschick ist das Getriebe beim Abziehen vom Motor allerdings etwas nach unten gekippt und hat sich verkantet. Es war dabei schon 2-3cm vom Motor weg. Die Getriebeeingangswelle steckte also noch in der Kupplung.


    Nun habe ich Sorge, dass etwas beschädigt sein könnte. Evtl. hat sich diese Welle dadurch verbogen. Wenn man das Getriebe von Hand dreht, ist allerdings nichts zu bemerken.
    Was meint ihr dazu?

    Hallo,


    ich habe hier einen ausgebauten Turbodiesel liegen, komplett mit Getriebe und allen Anbauteilen (außer Anlasser).


    Das Getriebe würde ich nun gerne vom Motor trennen. Einen Motor- / Werkstattkran habe ich.


    Im ausgebauten Zustand hat der Antriebsblock natürlich keinen Halt, und ich frage mich wie ich das Ganze so auseinanderkriege. Die dicken Verbindungsschrauben brauchen bestimmt ordentlich Schmackes.


    Hat jemand einen Tipp?

    der 60PS TD ist kein Rennwagen und kostet richtig viel Steuern.


    Ersteres stimmt, Letzteres nur bedingt. Wenn er auf Euro 2 umgerüstet wurde (wie viele Diesel-Golfs), zahlt man nur ca. 250€ Steuern. Das ist für einen älteren Diesel nicht viel.
    Die Nachrüstung hat sich bei mir damals nach 2 Jahren amortisiert.
    Heute lohnt sich das aber höchstens noch bei späten Exemplaren, weil sonst ja schon das H winkt.

    Hallo team-nordschleife,


    schön dass es voran geht mit deinem Golf.


    Der Luftfilter sieht ja wirklich verboten aus. Sollte man fast aufheben als abschreckendes Beispiel. Ebenso den Zahnriemen mit Zahnausfall - krass.
    Dabei sind das so problemlose und dankbare Motoren, mit einem Minimum an Wartung. Aber wenn man ihm nicht mal das gönnt, sollte man wirklich kein Auto fahren.


    Zum Ölfilter: Der große TD-Filter hat ca. 0,5L Inhalt insgesamt. Wenn du also den kleinen durch den großen Filter ersetzt, hast du insgesamt keine 0,5L mehr, sondern vielleicht 0,2L. Am besten mal abmessen, wieviel Öl in den kleinen Filter passt zum Vergleich.


    Falls dein Golf das noch nicht hat, macht die Nachrüstung eines Öl-Wasser-Wärmetauschers Sinn. Der kühlt nicht nur das Öl, wie fälschlicherweise oft angenommen wird, sondern dient auch seiner schnelleren Erwärmung. Das Kühlwasser ist ja viel schneller auf Betriebstemperatur als das Öl und gibt einen Teil der Wärme an das Öl ab.


    Zum Thema Ölwechsel:
    Werksvorgabe ist bei allen 827er-Dieselmotoren 7500km! Steht in jeder Betriebsanleitung.
    Diese Vorgabe hat nicht nur etwas mit der Ölqualität zu tun, sondern auch mit dem konstruktiv bedingten Rußeintrag ins Öl. Den muss es in der Schwebe halten. Wenn das zuviel ist, bildet sich zuviel Ölkohle, z.B. an den Kolben.
    Mit einem guten Öl kann man seine reinigende Wirkung zwar unterstützen, aber die Ölverdickung durch Ruß ist technisch bedingt und das kann das beste Öl nicht kompensieren.
    Deshalb: 10tkm Wechselintervall kämen für mich nur in Frage, wenn der Motor nur mittelmäßig belastet wird. Und auch dann nur mit einem guten Öl. Wenn der Motor (wie bei dir anscheinend) stark belastet wird durch Hängerbetrieb, Bergfahrten etc., würde ich mit dem Wechselintervall nicht über 8tkm hinausgehen.

    Mein 91er CL hat den Schaumstoff.


    Aber der oben Verlinkte hat trotzdem Rost, und zwar im Motorraum an der Spritzwand.
    So ähnlich (etwas mehr) sah das bei meinem 86er GL auch aus, und der hatte am Unterboden viel Rost und war sogar schon geschweisst.
    Also genau hinschauen.


    An sich aber ein sehr schönes Auto.

    Ja nun, er möchte halt einen VW und das sollte man verstehen. Ich wollte auch keinen Fiesta. :wink:
    Autokauf ist immer auch eine "Bauchentscheidung".


    Wo ich aber zustimme: Sich nicht von vorne herein auf 2er, 3er oder 4er festlegen, sondern schauen was es so gibt, und vor allem: Probefahren!
    So merkt man dann schnell, welches Auto einem liegt.


    Je neuer das Modell, desto isolierter von Umwelt und Technik, aber auch desto komfortabler fährt man.
    Wenn man täglich viel fährt, spielt das vielleicht eine Rolle.


    Späte 3er sind rostmäßig nicht schlecht, nur die früheren.


    Für Fahranfänger finde ich eine geringere Motorisierung unbedingt sinnvoll. Nur so bekommt man ein richtiges Gefühl für Masse und Geschwindigkeit.

    Erstmal danke für die Info zum ATW-Flansch.


    Zu deiner Frage:


    Der JR ist ja quasi der gleiche Motor und wurde auch im Golf 2 verbaut. Also spricht nichts gegen seinen Einbau, finde ich.
    Anders sähe es aus, wenn du den JP jetzt gegen einen TDI oder einen anderen Fremdmotor ersetzen wolltest.


    Wenn du den JR kennst und er noch gut ist, würde ich ihn im ausgebauten Zustand fit machen und dann in den PoGo einbauen. Also all die Arbeiten, die jetzt am JP anstehen, im ausgebauten Zustand beim JR machen. Denn sie sind früher oder später sowieso fällig, und ausgebaut kommt man wesentlich besser dran. Gerade wenn er hinterher absolut zuverlässig laufen soll, macht das Sinn.


    Den JP aber nicht wegschmeißen, sondern einlagern, damit du das Auto ggf. wieder auf original zurückrüsten kannst!

    Nettes Auto, und schön dass du ihn original lassen willst!


    Wenn die Technik in Ordnung ist, gibt es kaum ein zuverlässigeres Fahrzeug als das.


    Wie geht der Aus- und Einbau derATW-Flansche genau? Das steht bei mir nämlich auch mal an, die Flansche eiern beide und sind undicht.

    Weiß jemand, ob die Verwendung von zusätzlicher Dichtmasse bei der ZKD-Montage in Werkstätten üblich ist?


    Ich halte das wie meine Vorredner für absoluten Pfusch. Denn man kann bei dem hohen Anzugsmoment der ZKD-Schrauben ja nicht garantieren, dass die Masse auf der Dichtfläche bleibt.


    Wenn die Position und Menge der Paste nicht exakt ermittelt wurde (was bei einer Montage von Hand unmöglich ist), kann Dichtmasse in die Öl- oder Kühlwasserkanäle gelangen.
    Vielleicht ist genau das ja bei diesem Motor geschehen: die Masse hat einen Kühlwasserkanal verschlossen und der Kopf hat sich durch mangelnde Kühlung wieder verzogen.


    Jedenfalls würde ich auch nicht in eine andere Werkstatt gehen. Die VW-Werkstatt soll das richten, was sie (wahrscheinlich) verbockt haben.


    PS: Dass man mit einem alten Auto bei VW schlecht behandelt wird, habe ich auch schon erlebt. Da kommt es entscheidend auf den jeweiligen Mitarbeiter an. Wenn der mit alten Autos nichts anfangen kann, hat man schlechte Karten.


    Golfine : Den Schlamm bekommst du nur durch Ölwechseln aus dem Motor, vorher am besten eine Ölschlammspülung verwenden.

    Noch was zum Düsentausch:


    Beim Lösen der Düsen (Spezialnuss) den Schlüssel unbedingt so ansetzen, dass die Kraft in Richtung Zylinderkopf geht, nicht davon weg.
    Sonst kann es passieren, dass ein Stück aus dem Kopf rausbricht und dann ist er Schrott.


    Wenn es noch die ersten Düsen sind, sitzen die wahrscheinlich bombenfest.
    Vorher tagelang mit Rostlöser einweichen ist empfehlenswert.


    Gewinde der neuen Düsen mit Kupfer- oder Keramikpaste bestreichen.
    Und neue Wärmeschutzplättchen unter den Düsen verwenden, die alten dichten nur einmal.

    Düsen am besten im Austausch kaufen bei http://dieselsend.de/
    Henzo stellt dir auch den Düsenöffnungsdruck anders ein, falls gewünscht. Wenn du also mal mit PÖL fahren willst, wäre das eine Gelegenheit für entsprechende Düsen. Man kann ja auch mit höherem Öffnungsdruck normalen Diesel fahren (so mache ich es momentan).


    Ob es eher an verschlissenen Düsen oder an schlechter Kompression liegt, lässt sich am ehesten anhand des Kaltstarts unterscheiden.
    Mit schlechten Düsen springt der Motor an, läuft aber unrund. Mit schlechter Kompression muss man erstmal ewig orgeln.


    Aber es ist nicht gesagt, dass es eine dieser beiden Ursachen ist. Erster Verdacht wäre tatsächlich Luft oder nicht funktionierender KSB.
    Die Düsen würde ich aber unabhängig davon sowieso mal erneuern.


    Förderbeginn dürfte korrekt sein, das hattest du ja erst eingestellt. Hier kannst du aber ruhig an die obere Grenze des Toleranzbereichs gehen, also Richtung Früh. Dann läuft er insgesamt spritziger und startet besser.

    Hallo Alex,


    die LED im Cockpit sagt leider nichts darüber aus, ob auch wirklich vorgeglüht wird.


    Auch das bloße Anschauen der Vorglühsicherung sagt nicht unbedingt was aus. Es gibt welche, die sehen intakt aus, aber wenn man sie berührt oder ausbaut, hat man zwei Teile in der Hand (Haarriss).


    Wenn das Scheinwerferlicht / Innenbeleuchtung deutlich heller wird nach dem Nachglühen, ist das aber ein sicheres Zeichen dafür, dass vorgeglüht wird.


    Deshalb dürfte der Fehler bei dir woanders liegen.


    Hast du geschaut, ob sich auch der KSB-Hebel an der Einspritzpumpe bewegt, wenn du den Choke ziehst?


    Und schau mal, ob du Luft im Kraftstoffsystem hast (Blasen im Vorlauf). Auch mal den Vollgastest machen (Motor warmfahren, dann mit der Hand an der ESP 1-2Min. Vollgas geben und nach Blasen schauen).


    An der Starterdrehzahl kann es nicht liegen, denn der Motor läuft ja schon.


    Schlechte Kompression ist eher möglich, bei einem runtergerittenen PoGo mit 205tkm schon denkbar.


    Wenn die Einspritzdüsen noch die ersten sind, kann es auch daran liegen. Die zerstäuben nicht mehr richtig, sondern pinkeln / tröpfeln rum bei Leerlaufdrehzahl. Da hats der kalte Motor natürlich schwer.

    Gerade bin ich über die Suche mal wieder auf einen Beitrag von ihm gestoßen.


    Nach allem was man so weiß, ist es für Menschen am Ende ihres Lebens immer sehr schön zu wissen, dass etwas von ihnen bleiben wird.
    Von Rolf bleibt sehr viel, nicht nur die persönlichen Kontakte, sondern auch die vielen Beiträge hier im Forum.
    Das finde ich einen sehr tröstlichen Gedanken.


    Sein Signatur-Foto hat mich zu einer kleinen philosophischen Betrachtung angeregt.
    Das Foto zeigt ja einen Teil von seinem Golf, aufgenommen bei schönem Wetter, anscheinend auf einer Anhöhe mit Blick in die Ferne.


    Ich stelle mir vor, dass das ein sehr schöner Platz gewesen ist und ein schöner Moment, das Fahrzeug an diesem Platz zu erleben und auf dem Foto zu verewigen.
    Wenn Rolf das Foto selbst aufgenommen hat (wovon ich ausgehe), hat er diesen Moment bestimmt genossen.


    Ich denke, vielleicht sollten wir uns alle mehr solcher Momente schaffen, uns einfach daran freuen was wir haben und es genießen, anstatt Dingen hinterherzurennen, die wir nicht wirklich brauchen.
    Denn solche Momente, wie sie Rolf vielleicht erlebt hat bei der Aufnahme des Fotos, sind, was wirklich zählt.
    Und wie man sieht, kann es so schnell vorbei sein...

    Halbsodoppelt :
    Über eine Saisonzulassung habe ich auch schon nachgedacht. Allerdings wird das Auto immer mal wieder gebraucht. Zwar selten, aber doch so oft, dass ich nicht darauf verzichten wollte.
    Außerdem habe ich keinen Stellplatz und müsste den also anmieten. Das würde auch mindestens 30,-€ pro Monat kosten für einen Platz im Trockenen.


    Mattis :
    3000km sind in der Tat sehr wenig. Da hat man ja kaum was von dem Auto. Wäre mir deutlich zu wenig.
    Die meisten Oldtimerversicherungen liegen da auch deutlich drüber, in der Regel zwischen 6000 und 9000km im Jahr. Damit kommt man gut zurecht bei einem Liebhaberfahrzeug, finde ich.

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