VW Golf Produktion endet 2026 in Wolfsburg

  • Ende einer deutschen Ära.


    Fertigungsanlagen in Wolfsburg demontiert: Der VW Golf verlässt Deutschland
    Der beliebte VW Golf wird im VW-Stammwerk in Wolfsburg hergestellt. Noch – denn bald läuft er nur noch in Mexiko vom Band. Die Hintergründe!
    www.autozeitung.de

  • Ob sich das wirklich rechnet oder ob es eher ein politisches Signal Richtung Regierung, DGB, EU ist muss man sehen.

    Problem ist vor allem, dass in Mexiko neue Lieferanten aufgebaut werden müssen und auch neue Werkzeuge brauchen. Es ist kaum rentabel, wenn bis Ende der Laufzeit (geplant etwa 2029) die bisherigen europäischen und nordafrikanischen Lieferanten das Zeug containerweise nach Mexiko schippern, dort ins Auto bauen lassen, und dann alles zusammen wieder zurück kommt. Nordamerika/USA ist nicht gerade der größte Golf-Markt.


    Polo aus Spanien und Südafrika, Passat aus Bratislava, Caddy aus Polen, Touran ohne Nachfolger, es wird dünn im Autoland.

  • Ein Spiegelbild des gesamten Landes. VW hat damals das maßgeblich das Wirtschaftswunder ermöglicht und jetzt gehen da genauso die Lichter aus wie im Rest des Landes überall.

    Natürlich alles selbst verschuldet. Go woke, go broke!


    Sie haben alles auf die Elektro Karte gesetzt und sind damit mit Schwung vor die Wand gefahren. Sie hätten als Großkonzern Einfluss auf die Politik nehmen können, stattdessen haben sie sich die Regeln diktieren lassen.

    Jetzt den ID.3 den kein Mensch haben will dort zu produzieren wird nur ein weiterer Nagel in VWs Sarg sein.

    Ich gehe jede Wette ein dass VW in 10 Jahren keine Rolle mehr spielen wird wenn sie so weiter machen.

    Was den Golf angeht so können sie den gleich mit beerdigen, spätestens mit der nächsten Generation ist der als elektrischer Einheitsbrei nicht mehr zu gebrauchen, erst recht nicht hecho en mexico.


    Der Verbrenner hält Deutschland am Leben, ohne ihn wird die Wirtschaft zwangsläufig zugrunde gehen.

  • Ich verfolge die deutsche Presse nicht, aber erst gestern habe ich einen portugiesischen Artikel gelesen, in dem stand, dass Volkswagen im letzten Jahr Tesla überholt hat und nun Marktführer bei den Elektrofahrzeugen in Europa ist. Ich lasse hier den Link, und ihr könnt eine übersetzte Version lesen:


    https://www.razaoautomovel.com/noticias/mercado-vendas-marcas-eletricos-europa-2025/


    Nach einem sehr schlechten Start mit vielen Softwareproblemen beginnen die Elektrofahrzeugverkäufe von Volkswagen (und des Konzerns) jetzt Fahrt aufzunehmen. Dieses Jahr bekommen wir den ID.Polo, und außerdem steht noch der ID.EVERY1 an, der hier in Portugal produziert werden soll.


    Allerdings gab es einen großen Fehler seitens der EU‑Politik und der Führungskräfte der Hersteller: die erzwungene Elektrifizierung! Ich finde es gut, dass es Elektroautos gibt. Wenn es dafür einen Markt gibt, ist es für die Verbraucher gut, mehr Auswahlmöglichkeiten zu haben. Aber wenn weiterhin Nachfrage nach Verbrennungsmotoren besteht (und sie besteht), dann muss man auch weiterhin in diese Antriebe investieren!


    Die Automobilindustrie ist in Europa von enormer Bedeutung, und wenn die erzwungene Elektrifizierung tatsächlich so weitergeht, wird das große Probleme verursachen. Viele Arbeitsplätze werden verschwinden, und auch wenn neue entstehen, bin ich überzeugt, dass eine vollständig elektrische Industrie niemals alle bisherigen Arbeitsplätze auffangen kann.

  • The WolfMan : In der deutschen Presse erfährt man sehr wenig Neues. Ich lese internationale Presse, um mich zu informieren. Erst seit Lesen der internationellen Presse weiß ich, wie schlecht die deutsche Presse informiert. Eigentlich machen sie nur Werbung für die Regierung und pflegen Vorurteile.

    Das endgültige Ende der Produktion wird im Sommer 2027 sein, nicht dieses Jahr.Aber einen Nachfolger mit großen Stückzahlen und gutem Verhältnis von preis und Leistung gibt es noch nicht.

    Mein Favorit wäre der Citi Golf aus Südafrika mit Motor ABF oder AFN :) :) :)

  • Allerdings gab es einen großen Fehler seitens der EU‑Politik und der Führungskräfte der Hersteller: die erzwungene Elektrifizierung! Ich finde es gut, dass es Elektroautos gibt. Wenn es dafür einen Markt gibt, ist es für die Verbraucher gut, mehr Auswahlmöglichkeiten zu haben.

    Elektroautos wären mir ziemlich egal wenn der Staat einfach keine Planwirtschaft betreiben würde. Der freie Markt regelt alles. In einem freien Markt wäre die Anzahl an Elektrofahrzeugen wohl noch 5-stellig.

    Wenn man ein Produkt nur mit Verboten und massiver Subventionierung (= durch meine Steuergelder) überhaupt irgendwie am Markt halten kann sollte klar sein dass dieses Modell zum scheitern verurteilt ist. Planwirtschaft hat noch niemals funktioniert.

    Hier wurde einfach Ideologie über Vernunft gestellt und die Hersteller gezwungen unrealistische Flottenverbräuche einzuhalten die dazu führen dass sich der Elektroschrott auf den Parkplätzen der Händler stapelt weil den keiner will während gleichzeitig immer weniger Verbrenner produziert werden können weil ansonsten die Quoten nicht eingehalten werden und Strafen drohen.

  • Nach einem sehr schlechten Start mit vielen Softwareproblemen beginnen die Elektrofahrzeugverkäufe von Volkswagen (und des Konzerns) jetzt Fahrt aufzunehmen. Dieses Jahr bekommen wir den ID.Polo, und außerdem steht noch der ID.EVERY1 an, der hier in Portugal produziert werden soll.

    Intern klingt es wohl anders...
    > https://winfuture.de/news,156386.html
    Mal abwarten...

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. - Benjamin Franklin -
    Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht. - Albert Schweitzer -
    https://ninacasement.de/

  • The WolfMan : In der deutschen Presse erfährt man sehr wenig Neues. Ich lese internationale Presse, um mich zu informieren. Erst seit Lesen der internationellen Presse weiß ich, wie schlecht die deutsche Presse informiert. Eigentlich machen sie nur Werbung für die Regierung und pflegen Vorurteile.

    Das endgültige Ende der Produktion wird im Sommer 2027 sein, nicht dieses Jahr.Aber einen Nachfolger mit großen Stückzahlen und gutem Verhältnis von preis und Leistung gibt es noch nicht.

    Mein Favorit wäre der Citi Golf aus Südafrika mit Motor ABF oder AFN :) :) :)

    Obwohl wir in Portugal die Autoeuropa haben, die für unser Bruttoinlandsprodukt sehr wichtig ist (sie trägt etwa 1,3–1,5 % bei, was für nur uma empresa enorm ist), habe ich den Eindruck, dass man hier, wenn von Volkswagen die Rede ist, vor allem über die Produkte spricht, die sie auf den Markt bringt. Wenn es Probleme bei Volkswagen selbst gibt, wird darüber kaum berichtet. Vor ein paar Tagen wurde über die Schließung des Werks in Dresden gesprochen.


    Gelegentlich hört man etwas über die Autoeuropa wegen Produktionsstopps aufgrund von Teilemangel und ab und zu wegen Streikdrohungen.


    Wie seht ihr Deutschen das? Erkennt ihr Ursachen für einige der bestehenden Probleme und mögliche Lösungen?


    Ich habe hier zu Hause einen AFN, eingebaut in einem Passat, mit etwas über 250.000 km. Die Kilometer sind echt, weil das Auto damals neu von meinem Vater gekauft wurde. Leider gibt es immer weniger originale Ersatzteile – nicht einmal ein Ölfilter ist noch erhältlich.

    Elektroautos wären mir ziemlich egal wenn der Staat einfach keine Planwirtschaft betreiben würde. Der freie Markt regelt alles. In einem freien Markt wäre die Anzahl an Elektrofahrzeugen wohl noch 5-stellig.

    Wenn man ein Produkt nur mit Verboten und massiver Subventionierung (= durch meine Steuergelder) überhaupt irgendwie am Markt halten kann sollte klar sein dass dieses Modell zum scheitern verurteilt ist. Planwirtschaft hat noch niemals funktioniert.

    Hier wurde einfach Ideologie über Vernunft gestellt und die Hersteller gezwungen unrealistische Flottenverbräuche einzuhalten die dazu führen dass sich der Elektroschrott auf den Parkplätzen der Händler stapelt weil den keiner will während gleichzeitig immer weniger Verbrenner produziert werden können weil ansonsten die Quoten nicht eingehalten werden und Strafen drohen.

    Ich finde, es gibt Platz für alle Antriebsarten. Früher konnte man zwischen Diesel und Benzin wählen (und ein paar Nischen wie TGI‑Motoren). Jetzt gibt es einfach eine weitere Option: elektrisch. Mit den Energiepreisen in Portugal kann man zu Hause für 2–3 € rund 100 km fahren.


    Wer ein Auto kaufen möchte, rechnet je nach eigenen Vorlieben und Bedürfnissen nach und entscheidet sich dann für das, was am besten passt. Wir sind nicht alle gleich – manche bevorzugen die „Seele“ eines Verbrennungsmotors, andere die Ruhe eines Elektroautos.


    Ich bin ein Befürworter von CO₂‑neutralen synthetischen Kraftstoffen. Ja, der Prozess ist ineffizient, aber selbst wenn ab morgen nur noch neue Elektroautos verkauft würden, würden Verbrenner noch jahrzehntelang auf den Straßen unterwegs sein. Das ist eine gute Möglichkeit (auch wenn sie sehr ineffizient ist), diese Fahrzeuge klimaneutral zu machen.

    Intern klingt es wohl anders...
    > https://winfuture.de/news,156386.html
    Mal abwarten...

    Ich stelle hier ein Video ein, das die Situation bei Cariad erklärt. Das Video ist von einem Deutschen, aber für ein größeres Publikum macht er seine Videos auf Englisch.


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    Ein hervorragender Kanal. Ich liebe seine Videos, in denen er erklärt, wie der Volkswagen‑Konzern funktioniert und wie bestimmte Komponenten ausgelegt werden.

  • Ich bin ein Befürworter von CO₂‑neutralen synthetischen Kraftstoffen. Ja, der Prozess ist ineffizient, aber selbst wenn ab morgen nur noch neue Elektroautos verkauft würden, würden Verbrenner noch jahrzehntelang auf den Straßen unterwegs sein. Das ist eine gute Möglichkeit (auch wenn sie sehr ineffizient ist), diese Fahrzeuge klimaneutral zu machen.

    Setzt halt vorraus dass man an den ganzen co2 Schwachsinn glaubt.

    Da es keinen menschengemachten Klimawandel gibt kann es auch keine Klimaneutralen Fahrzeuge geben. E-Fuels sind nur in der fiktiven Welt relevant die annimmt Öl sei fossil und knapp.

    Jetzt gibt es einfach eine weitere Option: elektrisch. Mit den Energiepreisen in Portugal kann man zu Hause für 2–3 € rund 100 km fahren.

    Mit dem Diesel fahre ich bei aktuellen Preisen für rund 7€, dafür habe ich keine 60% Wertverlust in 4 Jahren wie bei Elektro absolut üblich. Wer meint mit Elektro Geld sparen zu können hat in Mathe nicht gut aufgepasst ^^

    Zudem können die meisten Menschen in Deutschland nicht zuhause laden und kommen deshalb auf mind. 10€ pro 100km.

  • Damit Volkswagen wieder stark wird, wäre ein breites Angebot an Motoren und Fahrzeugen wichtig. Ich denke, Toyota macht es besser. Sie bieten für jeden etwas, statt sich auf ein Konzept zu konzentrieren.

    E-Mobilität passt nicht zu jedem Anwender und ist auch für die Umwelt kein Vorteil über den Lebenszyklus des Fahrzeugs gerechnet. Ich muss oft an einem Tag 600-1000km fahren und da funktioniert das nicht. Weder im Sommer, noch im Winter mit der halben Reichweite. Und Bahn gibt es in der Provinz nicht.


    Mein sehr persönlicher Standpunkt: Wenn ein 43 Jahre alter Golf 1 Diesel das schafft, muss jedes neue Auto das auch können, wenn ich es kaufen soll. Dazu kommen noch geringe Kosten und hohe Zuverlässigkeit, was VW berühmt gemacht hat. Der Tacho steht jetzt bei etwa 583000km und ich brauche keine Angst haben, damit mal eben so eine lange Strecke zu fahren.


    Das Thema Wetter, Klima, Klimawandel, ob angeblich menschengemacht oder nur menschenerdacht sollte man eher wissenschaftlich-analytisch und nicht als Religion betrachten. natürlich ändert es sich über die Zeit, das hat es schon immer getan und wird es immer tun, auch wenn es uns nicht mehr gibt. Nebenbei: Selbst wenn Deutschland deindustrialisiert und einplaniert wird, verbessert sich der Schadstoffausstoß nicht. Die selben Sachen werden woanders mit mehr Schmutz und längeren Transportwegen hergestellt. Was soll also die Panik. Berechnungsmethoden und Modelle wurden schon an anderer Stelle besprochen, hier sollte es eher um den Golf aus Wolfsburg und einen würdigen Nachfolger mit hohem Kundennutzen gehen. Und der ist eben noch nicht in Sicht.

  • Leute, Leute,


    könnt Ihr alle nicht rechnen ?


    Vorab ich habe ja auch die kleinste ZOE im Fuhrpark, die hat sogar ne Wärmepumpenheizung, ist also im Winter/ jetzt angeblich sparsam.

    Verbrauche aber trotzdem real knapp 14 kWh auf 100 Km im ECO Modus, bei Fahrweise mit meist nur 80-100 Km/h.


    Der Golf 8 als Hybrid benötigt angeblich um die 13 kWh auf 100 Km, aber auch NUR im Hochsommer bei piano Fahrweise + Sprit.


    Die kWh kostet an einer freien E-Tankstelle zwischen 59-89 Cent.


    Das wären somit mind. 7, 70 € + monatlich Grundgebühr pro Tankkarte + hier und da ne Stafzahlung wenn man die vollgeladene Kiste nicht rechtzeitig von der E Tankstelle entfernt.


    Wer viel AB fährt verballert an den AB E-Tankstellen um die 89 Cent kWh, bei einem rein Elektro SUV ist ein Verbrauch von 30 kWh auf der AB dabei noch niedrig, wären also knapp 18 € bis 27 € auf 100 Km rein elektrisch, somit 1000 Km = mind. 180 € rein elektrische Kosten.


    Eines steht fest die automobile Zukunft wir sehr, sehr teuer, daher bleibe ich meinen Golf D solange es/ er geht/ fährt treu.


    P.S.:

    Es braucht eigentlich gar kein Verbrennerverbot, da unsere Regierung einfach 1 - 2 mal im Jahr die CO2 Abgabe anhebt bis der Liter Sprit >= 5 € kostet, da kann kein Normalverdiener mehr einen Verbrenner fahren.

    Beim Diesel waren wir ja schon in der Pandemiezeit bei 2,40 €/ L <X .


    Gruß


    Rabbit D

    2 Mal editiert, zuletzt von Rabbit D ()

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