Golf 2 1.3 NZ hat sehr wenig Leistung bei kalten Außentemperaturen

  • Modell
    Golf 2
    MKB
    NZ

    Hallo Leute

    Nach meinem letzten Problem mit dem Kupplungszug hat sich jetzt ein neuer Fehler gezeigt.

    Wenn es Draußen sehr Kalt ist wie es momentan ist Läuft der NZ ungefähr so als ob er noch 25ps hätte.

    Er läuft im Stand ganz normal und ruckelt nicht oder sonstiges nur die Gasannahme ist schlecht.

    Wenn er warm gefahren ist und man noch ca. 10min danach weiter fährt wird es etwas besser aber immernoch nicht so viel Leistung wie normal.

    Ich habe im Forum nichts dazu gefunden mit der Suche, das einzigste war bei kaltem Motor das es der Blaue Temperatürfühler sein könnte, den habe ich Heute auch gewechselt und es gab keine Änderung.

    Die Lambdasonde kam vor einem Jahr neu (war billig) also vermute ich das es wahrscheinlich nicht die ist.

    Das einzigste was ich mir noch vorstellen kann wäre das der Luftmassenmesser irgendwie Probleme macht wenns kalt ist, die Klappe läuft allerdings leicht und hängt nicht.

    Vielleicht hat ja jemand einen Tipp oder Rat was ich überprüfen könnte oder Tauschen müsste.

    Schonmal danke für die Hilfe.

    Einmal editiert, zuletzt von muba ()

  • Überprüfe mal, ob die Ansaugluftvorwärmung funktioniert.


    Der Schlauch zwischen dem Fangblech über dem Krümmer und Luftfilterkasten muss dazu vorhanden und heile sein.


    Im Luftfilterkasten befindet unter dem Filtereinsatz eine Klappe, die die Ansaugluft stufenlos zwischen der angewärmten Luft vom Krümmer und der kalten Außenluft mischen kann. Diese Klappe muss leichtgängig sein und sich bei Unterdruck seitlich am Luftfilterkasten bewegen.

    Gesteuert wird der Unterdruck von einem Temperaturventil mit Bimetall, das im Ansaugstutzen über der Drosselklappe sitzt.

  • Ich würde trotzdem empfehlen, mal den Temperatursensor oder die Lambdasonde abzuziehen und zu gucken, ob er dann besser zieht. So nimmt das Stg. ein Ersatzkennfeld unabhängig von Temperatursensor bzw. Lambdasonde. Wenn er dann besser läuft, würde ich den Fehler im Bereich Temperatursensor oder der Leitung Sensor-Stg. verorten. Du kannst auch die Kontakte des Sensors bzw. die Leitung Sensor-Stg (glaube Pin 2) mit einem Multimeter durchmessen, die Sollwiderstandswerte des Sensors sind hier im Forum zu finden. Neue Sensoren scheinen auch öfters defekt zu sein. Die Ansaugluftvorwärmung halte ich für unwahrscheinlich. Diese gab es erst 1989 serienmäßig, mein 1988er läuft problemlos ohne. Ich hatte in der Vergangenheit bei nasskalter Witterung auch Probleme mit der Zündanlage, dass der Motor etwa bei Last gebockt hat, während er im Leerlauf auf allen Zylindern lief. Kabel, Finger, Kappe getauscht und es war weg. Sporadischen Zündfunkenausfall beim Anfahren, also Last + niedrige Drehzahl hatte ich auch mit der Kombi alte Zündspule + NGK Dreielektrodenkerzen. Zündspule für die neue ZE verbaut und es war weg.

  • Hallo


    Ich kam leider Heute erst zum testen.


    Also die Ansaugluft Vorwärmung funktioniert ohne Probleme der Schlauch ist neu und die Klappe öffnet sich also wird das schonmal kein Problem sein aber ich bin mir auch sicher das es nicht daran liegen kann denn vor 3 Jahren bin ich den Winter durchgefahren ohne den Schlauch und er hat keine Probleme gemacht.


    Dann bin ich heute auch losgefahren und habe ein paar mal den Stecker ab und wieder dran gemacht.


    Gefühlt würde ich sagen das es anfangs weniger Unterschied war und als dann alles ordentlich warmgefahren war hat man einen deutlicheren Unterschied gemerkt das kann aber auch nur an der Strecke liegen die ich gefahren bin das ich es nicht so gut gemerkt habe aufgefallen war mir das er mit abgezogenem Stecker nicht anspringen wollte also habe ich es dann bei laufendem Motor gemacht.


    Nach der Fahrt habe ich dann noch den Fühler gemessen, laut Anzeige (hat auch nen neuen Sensor bekommen) hatte er etwas über 90C und gemessen habe ich dann 180 Ohm (direkt am Sensor) was laut der Tabelle knapp passen sollte.


    Ich habe den Fühler eben noch bei meiner Raumtemperatur von 20C gemessen da war der Neue bei 2980 Ohm was die Obergrenze ist in der Tabelle der Alte war bei 2530 Ohm was Mittelmaß ist in der Tabelle, ich habe jetzt noch beide in den Kühlschrank gepackt und werde das dann noch testen und später auch mal auf der Heizung.


    Danach habe ich noch die Leitungen zum Steuergerät gemessen da ist die vom Temperaturfühler bei 0,7 Ohm was normal sein sollte und die von der Lambda war auch bei 0,7 Ohm, allerdings hatte die Masse des Temperaturfühlers 1,5 Ohm und die der Lambda 2,4 Ohm was sich nach zu viel anhört (Masse an der Batterie gemessen) vielleicht ist ja ein Massepunkt nicht mehr der beste.


    Die Lambdasonde habe ich auch noch gemessen da waren ca. 20min nachdem alles richtig warm war 4,5 Ohm Widerstand dafür habe ich allerdings keine Tabelle und ich weiß auch nicht ob man die so überprüfen kann.


    Zündverteiler Kappe und Finger (von Bosch) kamen auch letzte Woche neu und die Zündspule (war billig) ist glaube ich 2-3 Jahre alt und die Kabel und Kerzen hatte der Vorbesitzer gemacht also ca. 5 Jahre alt die sehen soweit auch noch gut aus.


    Ich könnte mir schon vorstellen das die Billige Lambdasonde jetzt einen weg hat allerdings habe ich welche von guten firmen nur für ca. 200€ gesehen soviel habe ich gerade nicht übrig, ich könnte aber nochmal eine Billige holen zum testen.


    Beim fahren ist mir noch aufgefallen das er rechtviel Fehlzündungen macht beim Rollen also mehr als sonst was mir sagt das er zu viel einspritzt das würde ja auch wieder für die Lambdasonde sprechen.


    Danke für eure Hilfe


    Edit:

    Im Kühlschrank bei 5C war der neue Fühler bei 5800 Ohm was höher ist als in der Tabelle und der alte war bei 3900 Ohm das wäre die Untergrenze in der Tabelle also auf mich wirkt es so als wäre der neue Temperaturfühler nicht ganz perfekt.

    Einmal editiert, zuletzt von muba ()

  • Wie äußern sich denn die Zündaussetzer? Du schreibst ja beim Rollen. Meinst du damit beim Gaswegnehmen im Schubbetrieb oder auch lastabhängig bzw. drehzahlabhängig beim Fahren? Und wie ist es im Leerlauf, hört man da schon ein Stoßen am Auspuff? Kleine Drehzahlschwankungen im Leerlauf bei warmem Motor sind normal, das hängt meistens mit den LMM (Verschleiß auf der Leiterbahn) zusammen und lässt sich nur mit einem (seltenen) Adapter beheben. Richtiges Drehzahlsägen oder kurze Aussetzer (Puffen am Auspuff) hängen oft mit Falschluft zusammen. Da gibt es hier im Forum auch einige Beiträge zu. Häufig sind es die Gewebeschlauchstücke an der Drosselklappeneinheit, die Kurbelgehäuseentlüftung, der Unterdruckschlauch zum BKV oder (selten, war bei mir letztes Jahr defekt) der unter der Ansaugbrücke liegende Schlauch zum Zusatzluftschieber.

    Im Weiteren hatte ich neulich enorme Kontaktkorrosion an einem äußerlich einwandfreien Zündkabel (keine Ahnung, wie da von unten die Feuchtigkeit an dem dichtenden Gummi vorbeigekrochen ist). Resultat waren Aussetzer im Leerlauf, zwischenzeitig lief er nur auf drei Zylindern. Hier half dann ein vorsichtiges Freikratzen.

    Wenn die Zünd-/Verbrennungsaussetzer mit abgezogener Lambdasonde weniger werden bzw. weg sind, würde ich eher auf ein Falschluftproblem tippen, sollten sie bleiben, würde ich eher auf ein Zündungsproblem tippen.


    Edit: Aus eigener Erfahrung und nach dem Lesen vieler Problemthreads würde ich sagen, dass der NZ weitaus häufiger Probleme mit Magerlauf hat, etwa durch Falschluft. Ich habe mal wegen einer geänderten Nockenwelle testweise einen Chip verbaut, der im gesamten Drehzahlbereich die Einspritzmenge erhöht. Ergebnis war ein Überfetten im Leerlauf und bei niedrigen Drehzahlen, welches sich aber nicht durch Aussetzer, sondern durch erhöhten Verbrauch und schwarze Kerzen (kleines Leistungsplus obenrum) bemerkbar gemacht hat. Kannst ja mal dein Kerzenbild prüfen. Normal ist das eigentlich immer grau bis weiß. Rehbraun ist schon eher untypisch bei schwarz kannst du sicher sein, dass er überfettet.

  • HI
    Ich meine keine Zündaussetzer sondern Fehlzündungen also poppen im Auspuff ich hab keine Ahnung wie ich das besser beschreiben soll.

    Ja ich meine beim gaswegnehmen wenn ich nen Bergrunter rolle z.B..

    Das er Falschluft zieht ist mir bekannt die Kurbelgehäuseentlüftung ist zum teil gerissen allerdings war das vorher ja auch und er lief normal.

    Der Leerlauf ist ok aber hat halt die typischen Drehzahlschwankungen wegen der Falschluft.

    Was für einen seltenen Adapter meinst du denn für den LMM ich denke eigentlich nicht das man eine abgenutztes/verschmutztes Poti mit irgend einem Adapter reparieren kann.

    Ich wollte eigentlich versuchen mal einen LMM zu reparieren wenn ich billig mal einen sehe bei Kleinanzeigen denn ich kenne da ein paar Möglichkeiten die ich schon beim HIFI Verstärker reparieren benutzt habe um Potis wieder fit zu bekommen.

    Die Lambdasonde habe ich beim fahren nicht abgezogen nur den Temperaturfühler, ich dachte das das Steuergerät dann sowieso in eine Art Notlauf geht und es keinen unterschied machen sollte.

    Allerdings jetzt wo ich darüber nachdenke könnten es wirklich Zündaussetzer auch sein weil es sich beim Fahren manchmal so anfühlt als ob die Straße leicht wellig wäre vielleicht hat er wirklich sporadische Aussetzer allerdings war das auch vorher schon bevor er so wenig Leistung hatte.

    Ein Nockenwellen Wechsel ist bei mir auch noch geplant ich habe hier ne ABU Nockenwelle liegen die möchte ich einbauen und dazu auch noch neue Hydros da einer öfter mal klackert aber das muss noch so lange warten bis der Rest ordentlich läuft.

    Ich gucke mir morgen mal die Kerzen an und auch die Kabel eventuell kann man ja auch ein schlechtes Kabel mit dem Multimeter rausmessen das müsste ja dann nen schlechten Durchgang haben also hohen Widerstand.

  • Vielleicht hast du mit der Falschluft an der KGE schon die Hauptursache für den Leistungsmangel gefunden. Wenn der Riss sich im Laufe der Zeit vergrößert hat, sprich die Menge der Falschluft sich erhöht hat, wächst ja auch die Differrenz der vom LMM registrierten Luftmenge und der tatsächlichen Luftmenge. Im gesamten Betrieb gibt das Steuergerät also eine niedrigere Einspritzmenge als benötigt vor. Bei kaltem Motor muss ja zusätzlich angefettet werden, was aber durch die zu gerine registrierte Luftmenge nur bedingt passieren kann. Die Lambdasonde kann das dann nicht mehr ausgleichen und der Motor läuft wie Müll. Die Falschluft dürfte also bei kalten Außentemperaturen deutlicher ins Gewicht fallen. Inwieweit er dann bei niedrigen Außentemperaturen, aber warmem Motor schlechter läuft als bei hohen Außentemperaturen und warmem Motor, kann ich nicht beurteilen.

    Als meine KGE an dem kurzen Schlauchstück über dem Ölabscheider mal gerissen war, lief er im Winter jedenfalls insgesamt sehr bescheiden, musste an der Ampel auf Drehzahl gehalten werden und hat ab und an bei niedriger Drehzahl und Last gebockt.


    Edit (Denkfehler): Die Lambdasonde arbeitet ja erst ab einer bestimmten Temperatur (ich meine, das Signal wird erst ab ca. 60 Grad Kühlmitteltemperatur vom Stg. ausgewertet, bin mir aber nicht sicher), daher müsste das falsche Gemisch bei kaltem Motor sogar unkorrigiert bleiben.


    Zum LMM: Das Teil, welches ich meine, ist ein Impedanzwandler mit Zusatzsteuergerät, eigentlich für den 2.1er mit Digijet im T3, TN. 025 906 302 A.

    Der glättet wohl Schwankungen der ausgegebenen Widerstände und soll ein Hin- und Herregeln des Stg. verhindern. Es gibt hier positive wie negative Erfahrungsberichte hinsichtlich der Wirksamkeit bei „ausgeleierten“ LMMs.

    Eine weitere Möglichkeit, etwa bei verschlissenen Widerständen, besteht darin, den Schleiferarm geringfügig zu verbiegen, sodass dieser nicht über besagte verschlissene Widerstände fährt, etwa hier beschrieben: https://www.vwt3.at/index.php?…magnetischem-winkelgeber/

    Inwieweit sich ein verschlissener LMM allerdings instandsetzen lässt, entzieht sich meiner Kenntnis. Solltest du das hinbekommen, poste das gerne hier. Ich habe noch keinen Reparaturthread abseits von Symptombekämpfung dazu gefunden.


    Die ABU Nockenwelle habe ich auch verbaut. Man sollte keine Wunder erwarten, allerdings generiert man mit etwas mehr Frühzündung schon fühlbar mehr Drehmoment im mittleren und oberen Drehzahlbereich, sodass sich etwa das lange 8P Getriebe auf der Autobahn ganz ordentlich bewegen lässt. Damit erreiche ich bei 110 und ca. 3000 Umdrehungen einen Verbrauch von knapp unter 6 Liter/100Km, (mit dem AKW war es ein halber Liter mehr) und trotz der auf Grund der langen Übersetzung im 5. Gang nicht mehr zu erreichenden Höchstgeschwindigkeit, sind immer noch GPS ermittelte gute 160 drin (im 4. Gang ca. 170). Kann den Umbau also nur empfehlen.

  • Das er Falschluft zieht ist mir bekannt die Kurbelgehäuseentlüftung ist zum teil gerissen allerdings war das vorher ja auch und er lief normal.

    Dann probier doch mal folgendes, um Klarheit zu schaffen: Anschluss der KGE oben am dicken Ansaugrohr verschließen (ein Korken könnte passen) und die KGE ausnahmsweise mal so offen entlüften lassen. Würde erwarten, dass er dann schon drei Nummern besser läuft oder sogar alle Probleme beseitigt sind.

  • Mir ist am Samstag echt was dummes passiert bitte lacht nicht das ist wirklich nen Anfänger Fehler was mir auch wirklich peinlich ist.

    Ich wollte Samstagabend noch was einkaufen gehen und bin los gefahren zum Rewe (ca. 1KM) dabei lief er auch ok aber als ich wieder heimfahren wollte sprang er nicht an.

    Ich hab unter die Haube geguckt und dann ist mir aufgefallen das ich vergessen hatte den Temperaturfühler wieder einzubauen.

    Also bin ich heim gelaufen hab den geholt und bin wieder hin um ihn einzubauen dann sprang er auch wieder an lief aber noch schlechter als vorher.

    Ich dachte das es vielleicht daran liegt das der Fühler nicht die selbe Temperatur hatte wie der Motor oder sowas aber heute ist es immernoch so.

    Fahren ist so nicht wirklich möglich er läuft nur in sehr niedrigen Drehzahlen und ruckelt recht viel hochdrehen ist garnicht drin und gefühlt fährt er nur noch deutlich unter 2000 Umdrehungen.

    Ich habe dann mal das versucht mit dem Verschließen der KGE das hat nichts gebracht.

    Die Kerzen sehen ok aus die Elektroden sind am Rand weißlich und Richtung Mitte Schwarz (kann daran liegen das ich heute ein kleines Stück gefahren bin mit dem schlechten lauf) und die Kontakte in den Kabeln sahen auch ok aus.

    Meine Vermutung ist das irgendwas nass geworden ist was nicht nass werden darf als ich ohne den Fühler gefahren bin es hat ca. 1L Wasser gefehlt.

    Also er säuft auch quasi ab im stand wenn man nen bischen gas gibt und läuft auch im Standgas beschissen.

    Habt ihr nen Vorschlag was ich machen kann ich hab gerade wirklich keine Ahnung wo ich anfangen soll.

  • Also elektrisch ist nicht wirklich viel in der direkten Nähe des blauen Temperatursensors, außer vielleicht der Zündverteiler. Die Verteilerkappe hast du schon abgenommen und reingeschaut?


    Hast du schon mal die Stauklappe des LMM geprüft? Nicht, dass die hängt. Das hatte ein anderer Nutzer hier mal (Franzmann).

    Wenn du ein Multimeter hast, kannst du auch mal den Verlauf des Widerstands grob überprüfen, wenn du die Stauklappe langsam von Hand bewegst.

    Die für die Luftmenge relevanten Pins sind die beiden inneren. Die beiden äußeren Pins sind für die Lufttemperatur, also wichtig für das richtige Gemisch. Die Sollwerte sind dieselben wie beim blauen Temperatursensor.

  • Schonmal danke für die Antwort.

    Ja die Verteilerkappe hatte ich ab darin war alles Trocken bei mir ist neben der Verteilerkappe ein kleines Loch im Verteiler wo keine Schraube oder so drin ist vielleicht ist ja da was reingekommen.

    Bevor jemand was zum Hallgeber sagt der kam vor 1,5 Jahren neu.

    Die Stauklappe bewegt sich frei das habe ich letztens schon mal geguckt.

    Den LMM habe ich vor ein paar Jahren mal durchgemessen und er hatte so im hinteren Drittel ein paar Schwankungen im Widerstand.

    Mich wunderts halt nur das es dadurch so viel schlechter wurde gegenüber bevor ich ohne den Fühler gefahren bin das verwirrt mich ein wenig.

    Vorher hätte ich noch damit fahren können wenn ich muss aber jetzt komm ich kaum nen Berg hoch das geht nur noch im ersten bei ca. 10kmh.

    Vielleicht sollte ich mal den ganzen Verteiler abschrauben und gucken ob Wasser am Hallgeber ist das durch das kleine Loch kam auch wenn es mir unwahrscheinlich vorkommt.

    Irgendwas muss halt dadurch kaputt gegangen sein.
    Das einzigste was ich so machen kann wären Teile durchtauschen die ich als Ersatz im Keller habe wie Steuergerät, Zündungssteuergerät, Zündspule usw. ich habe sonst keinen Anhaltspunkt was ich gerade damit machen kann und ne Werkstatt kann ich mir im Moment nicht leisten das hatte ende letztes Jahr schon genug gekostet weil es da ein paar Probleme gab.

    Wenn er noch so laufen würde wie letzte Woche dann kanns gut sein das der Verschluss der KGE was helfen würde mit dem lauf gerade brauch ich das aber nicht gucken.

    Es kann ja eigentlich nur Sprit oder Zündung sein was ihn so unglaublich beschissen laufen lässt.

  • Die hängende Stauklappe am LMM hatte ich auch mal, die Symptome waren vergleichbar, allerdings scheint das ja bei dir nicht der Fehler zu sein. Ich habe noch ein paar Ideen zum Thema Prüfung der Kraftstoffversorgung, aber die würden nicht wirklich den warm/kalt Unterschied erklären.


    Benzinpumpe (vor allem die im Catchtank unterm Auto) in Ordnung? Akustiktest reicht eigentlich für eine Schnelldiagnose.


    Benzinpumpenrelais in Ordnung und Kontakte (auch im Sicherungskasten) nicht korrodiert? Ich habe mal von einem Fall gelesen, in dem dieses im Millisekundentakt an und abgeschaltet hat, wodurch der Motor ebenfalls geruckelt und keine Leistung gehabt hat.


    Kraftstoffsystem überall dicht (alles um den Catchtank herum trocken?) und keine Luft im System? Hier kommt wohl auch ein kurzes gerne mal vergammeltes Schlauchstück zwischen Intankpumpe und Tauchrohr infrage, das sich auflöst, wodurch die Pumpe ab unter 2/3 Tankfüllung Luft (mit)ansaugt und die Gummireste Sieb/Filter verstopfen.


    Kraftstofffilter zugesetzt? Hier hilft wohl nur der Ausbau zum Test.


    Einspritzventile werden alle angetaktet und haben ein ordentliches Spritzbild? Man kann die Einspritzleiste mit den Düsen aus der Ansaugbrücke ziehen und den Anlasser durchdrehen lassen, dann bekommt

    man einen Eindruck vom Spritzbild, sonst geht auch ein Birnentest für die Antaktung, Digitalmultimeter dürfte zu träge sein.


    Weitere, bisher unentdeckte oder neue Falschluftquelle?


    Steuergerät vielleicht durch schlechte Masse gebraten? Massekontakte gereinigt und ggf. Ersatzsteuergerät probiert?


    Inwieweit eine defekte Benzindruckreglermembran ebenfalls zu so bescheidenem Motorlauf führen kann, weiß ich nicht genau. Kannst trotzdem mal an dem Unterdruckschlauch saugen, ob sich die Membran bewegt bzw. bei laufendem

    Motor die Drehzahl verändert. Bei einem Defekt, solltest du Sprit in den Mund bekommen.


    Dann noch grundsätzlichere Sachen, auch wenn die bei dir vermutlich nicht zutreffen, aber nur fürs Protokoll:


    Abgasanlage zugesetzt? Hatte mal nen zugesetzten Mittelschalldämpfer und gefühlt ebenfalls 10Ps, allerdings noch einen stabilen Leerlauf.


    Steuerzeiten stimmen?


    Zündzeitpunkt korrekt? Bei einem Bekannten hatten sich die Arretierschrauben vom Verteiler gelöst und der Zündzeitpunkt hat sich peu a peu bis zum nicht mehr anspringen verstellt.


    Zündreihenfolge beim Kappentausch korrekt eingehalten? Beim 111er dreht die Welle ja anders herum als beim 827er.


    Kontakte an Kappe und Finger sehen ok aus? Hatte auch schon Neuteile, bei denen der Funke durchgehauen hat oder die Verarbeitung so schlecht war, dass der Finger die Kontakte in der Kappe innerhalb von kurzer Zeit weggeraspelt hat.


    Edit: Eine Sache ist mir gerade noch eingefallen. Hast du vielleicht einen Kaltlaufregler verbaut? Die machen auch gerne mal Probleme mit ähnlichen Symptomen. Den könntest du mal testweise stilllegen. Die Anschlusspläne für die Unterdruckschläuche ohne KLR gibt es mehrfach hier im Forum. Achtung: Es gibt (mit kleineren weiteren Modifikationen) zwei Versionen vor/nach der Umstellung auf die neue ZE und die Plastikeinspritzleiste, bei denen die Unterdruckschläuche geringfügig anders an der Drosselklappe angeschlossen sind. Inwiefern das für die Stilllegung des KLR eine Rolle spielt, kann ich mangels eigener Erfahrung damit nicht beurteilen.

  • Ich kann nur noch den Rat geben die Abdichtung der einzelnen Einspritzdüsen zu checken, da kann der Motor auch Falschluft ziehen. Bein laufen lassen einfach Silikonspray, oder WD40 drauf sprühen und dann beobachten, ob er besser läuft. Bersuchshalber die einzelnen Stecker kurz abziehen und beobachten welcher Zylinder am wenigsten Veränderung im Motorlauf verursacht. Da zieht er dann Falschluft. Die Lambdasonde erkennt das, fordert mehr Kraftstoff vom Stg. und dadurch hast du das Pröppeln im Auspuff durch leichte Fehlbildungen durch zu viel Kraftstoff in der Brenn kammer. Das hatte ich bei meinem alten Polo auch. Da war auch ein NZ Motor drin.

Supporte uns und mehr Features für dein Profil erhalten

Das Forum unterstützen und gleichzeitig mehr Power für dein Profil?

  • mehr Speicherplatz in der Galerie
  • kein Download-Limit in der Datenbank
  • überproportional mehr Speicherplatz bei den privaten Nachrichten
  • mehr Anhänge/Bilder im Forum
  • individueller Benutzertitel wählbar
  • uvm. (mehr Infos hier)


zum WOBber+ Abo

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

  • Registrierte Mitglieder haben die folgenden Vorteile:
  • ✔ kostenlose Mitgliedschaft
  • ✔ direkter Austausch mit Gleichgesinnten
  • ✔ keine Werbung im Forum
  • ✔ neue Fragen stellen oder Diskussionen starten
  • ✔ kostenlose Nutzung unseres Marktbereiches
  • ✔ schnelle Hilfe bei Problemen aller Art
  • ✔ Bilder hochladen und den Auto-Showroom nutzen
  • ✔ und vieles mehr ...