Restauration meines jetta 2

  • Ist ja reges Interesse hier. Aber ist halt kein vr6 Umbau oder so. Habe heute den äußeren Radkasten auf der Beifahrerseite das erste Mal mit brantho nitrofest beschichtet. Das muss jetzt gründlich trocknen und dann kommt die Nahtabdichtung drauf. Man kommt nur langsam voran aber ich mache das nebenbei und alleine. Muss noch die Domstrebe besorgen, damit ich die Löcher bohren kann, bevor die Dome versiegelt werden.

  • Ich möchte den Wagen tiefer legen und den weichen Vorderwagen stabilisieren. Jetzt wo alles demontiert ist merkt man erst, wie weich die Träger sind. Er soll nicht brutal tief sein. 60/40 oder so

    Dem Wagen fehlen momentan die kompletten unteren Verstrebungen, und auf denen ruht nachher das Kraftpaket.

    Selbst beim G60 sah VW (abgesehen von der geklebten Scheibe) nicht die Notwendigkeit einer zusätzlichen Versteifung.

    Den Vorderachsträger & Stabilisator haben sie dagegen stärker ausgelegt.

  • Ich möchte den Wagen tiefer legen und den weichen Vorderwagen stabilisieren.

    Um den Vorderwagen zu stabilisieren ist es besser die Querlenkerstrebe mit Anbindung zur Stoßstange zu verbauen. Kostet zwar Geld und gebraucht eigentlich nicht zu finden aber die ist jeden Cent wert.

    Sandtler hat sie im Katalog. Kostet ca 120€

  • Natürlich habe ich das und wenn er fertig ist, werden wahrscheinlich 10000€ verbrannt sein. Das hatte ich mir als Limit gesetzt. Das würde man wahrscheinlich irgendwann auch mal bekommen. Nicht jetzt natürlich aber die Fahrzeuge werden seltener und so gründlich restauriert könnte es vielleicht mal der Preis sein. Dafür mache ich es aber nicht. Die Arbeitszeit zählt für mich nicht so. Ich sehe es als Hobby und Ausgleich und es fühlt sich gut an, wenn es mal fertig ist, man es selbst gemacht hat und funktioniert. Es ist viel Arbeit und Dreck, keine Frage und sicherlich werden mich viele belächeln und sagen, was für ein Quatsch. Aber das ist mir egal. Bei der Regierung hier weiß man nie wo die Reise hingeht und da habe ich dann lieber einen schicken Oldtimer der zum Kulturgut gehört und dazu noch relativ leicht zu reparieren ist. Zunächst soll er komplett nackt sein und wenn Unterboden, Radkästen und Motorraum soweit fertig sind und er rollfähig ist, dann wird er im Original Farbe lackiert. Es soll auch keine Tuning und Bastelbude werden. Es soll mir gefallen und zeitgenössisch sein. Ein Fahrwerk soll rein, 60/40. Alufelgen 7,5 und 9 x16 borbet A oder BBS, eine schöne Anlage aber nicht sichtbar und auf alt gemacht, ein neuer Himmel. Sämtliche Dichtungen möchte ich erneuern, so noch erhältlich und eine Alarmanlage verbauen mit Ansteuerung an die Zentralverriegelung. Nebelscheinwerfer und Seitenblinkleuchten werden Original nachgerüstet. Zum Schluss noch ein Sportauspuff für dezenten dumpfen Klang und der Motor wird überarbeitet. Das wird es dann erstmal gewesen sein.