Golf 2 Türpappen reinigen

  • Im Beitrag 6 sind Bilder von schwarzen Türpappen zu sehen. Die hatte ich glaub auch, dürften um 1985 rum sein. Auf den Bildern sieht man das sich der Stoff löst, das war bei meinen auch. Insgesamt scheint es einen Unterschied in der Verklebung der Pappen zwischen älteren und neueren Baujahren zu geben. Wie aber schon geschrieben wurde ist die Badewannenmethode sehr gut, die Pappen halten das aus und der Dreck kommt raus. Gleiches gilt auch für Hutablagen und Hutablagenseitenteilen mit Stoff

  • VW
  • Das sind die GL-Türpappen aus dem Veloursstoff, der von 1986 (nach Entfall des Carat) bis Anfang 1988 verbaut wurde. Spätere Türpappen halten in der Tat besser, vielleicht liegt dies aber auch an dem etwas gröberen Stoff. In den frühen Baujahren gab es auch Türverkleidungen aus Hartplastik. Diese waren nicht nur stabiler, sondern entwickelten auch das Problem mit der Feuchtigkeit (Verfärbung im unteren Drittel) nicht. Sind aber recht selten und haben nichts mit einer höherwertigen Ausstattung zu tun, da ich diese bisher nur beim CL gesehen habe. Auch hier gab es das Problem mit dem sich lösenden Stoff offenbar nicht.

  • Ulli : Imprägniert habe ich Sitzbezüge nach der Reinigung noch nie. Ich halte insgesamt nichts von übermässiger Verwendung von Chemie. Die erwähnte Reinigung der Türpappen erfolgte entweder mit etwas Geschirrspülmittel oder Unireiniger. Ähnlich auch Sitzbezüge. Da ich mit Waschmaschine schon schlechte Erfahrung gemacht habe sind die bei mir in der Badewanne gelandet. Danach alles raus auf die Leine. Hab es allerdings im Sommer gemacht, da trocknet es im nu. Gibt auch andere die die Sitze ausbauen und komplett Kärchern. Ob man denn Schutz nur in Schaumstoff presst oder wirklich alles raus kommt keine Ahnung.

  • Ulli : Imprägniert habe ich Sitzbezüge nach der Reinigung noch nie. Ich halte insgesamt nichts von übermässiger Verwendung von Chemie. Die erwähnte Reinigung der Türpappen erfolgte entweder mit etwas Geschirrspülmittel oder Unireiniger. Ähnlich auch Sitzbezüge. Da ich mit Waschmaschine schon schlechte Erfahrung gemacht habe sind die bei mir in der Badewanne gelandet. Danach alles raus auf die Leine. Hab es allerdings im Sommer gemacht, da trocknet es im nu. Gibt auch andere die die Sitze ausbauen und komplett Kärchern. Ob man denn Schutz nur in Schaumstoff presst oder wirklich alles raus kommt keine Ahnung.

    Mit der Waschmaschine habe ich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht, allerdings kommen die Bezüge in einen alten Bettbezug! Kärchern ist Pfusch, die Polstererung bleibt siffig! Ausserdem kommt bei mir immer Polsterwatte zwischen Bezug und Schaumgummi, dann sitzt alles wieder richtig straff!


    Zum Thema Chemie, stimmt, ABER die Imprägnierung wird auch für Bekleidung verwendet (Goretex) und somit fast auf der Haut getragen, also vernachlässigbar.


    Ich weiss nur nicht wie sich die Imprägnierung mit dem Kleber verträgt, nicht das was durchschlägt. Die Pappen sind nämlich noch sehr schön und sollen es auch bleiben 😀! Leider habe ich im Moment keine vergleichbaren Pappen hier um es zu probieren.

  • Sitzbezüge würde ich auch nicht in der Waschmaschine waschen. Erstens müsste man die Metallstangen alle entfernen und zweitens lösen sich dann die Pappstreifen auf, die an den Bezügen zum Einklemmen ins Sitzgestell vorhanden sind. Konnte ich gut bei meinen Bezügen sehen, die ich gerade aufarbeite, da hat das der Vorbesitzer wohl mal so gemacht, da auch bei meiner Reinigung in der Badewanne nur noch wenig Dreck rauskam. Die Handreinigung ist einfach die deutlich schonendere Methode und wenn man es richtig macht, auch die gründlichere.


    Eine Imprägnierung halte ich für überflüssig. Die Bezüge und Türpappen haben nun 30 Jahre ohne Reinigung gehalten. Die Verschmutzung rührt hauptsächlich von nachlässigem Umgang her, als unsere Autos junge bis ältere Gebrauchtwagen waren und an den nächsten Besitzer durchgereicht wurden. Mein Golf z.B. hat sieben Vorbesitzer. Von denen hat sich (bis auf den Erstbesitzer) wahrscheinlich keiner Gedanken über die Sauberkeit der Sitzbezüge gemacht. Erst wir, die wir unsere Autos in einem Forum vorstellen und für das H-Kennzeichen fit machen, sind so verrückt, die Sitzbezüge abzuziehen und zu waschen. Vorher tat es eine Spraydose Teppichreiniger gegen die gröbsten Verschmutzungen.


    Was soll denn auch insbesondere mit den Türpappen noch groß geschehen, dass man sie imprägnieren müsste? Mir würden hier nur starke Kettenraucher einfallen, aber die würden sich erst recht nicht darum scheren, sonst hätten sie mit dem Rauchen längst aufgehört. Wenn ich mal meinen Ellbogen auf dem oberen Rand abstütze (bei mir mit Kunstleder) oder mal beim Aussteigen mit dem Schuh im unteren Bereich gegen die Türpappe komme, ist, solange es kein frisch gewichster Lederschuh ist, doch nicht weiter tragisch. Sehe eher die Gefahr, dass sich der Stoff verfärben könnte oder einen lackartigen Glanz aufweisen wird, der dann wieder im Kontrast zu den Sitzbezügen steht, die man aber wiederum nicht imprägnieren sollte, da durch den andauernden Körperkontakt und die Wärme sicher ganz andere Effekte auftreten werden. Kurz gesagt: es droht eine Verschlimmbesserung, bei der die negativen Resultate die wenigen positiven überwiegen könnten.

  • Natürlich entfernt man dazu alle Metallstäbe, etwas Arbeit muss man sich schon machen und ohne Imprägnierung machen schon Regentropfen Wasserflecken.


    Ich äussere hier im übrigen nur meine Meinung und führe mich nicht auf als sei diese der Weisheit letzter Schluss!

  • Wenn die Verschmutzung nicht übermäßig sein sollte, kann man mit einem Waschsauger (wer selbst keinen hat- den gibts z.T. im Baumarkt zu leihen) gute Ergebnisse erreichen.

    Sitzbezüge habe ich in meinen 1ern immer abgezogen und in der Waschmaschine oder der Badewanne gereinigt.

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