Golf 2 Türpappen reinigen

  • halli hallo,


    wie bekomm ich am schonensten die türpappen gereinigt.

    haben diese abgebaut und mit in die heimat genommen.

    würden diese gern mal reinigen bevor sie wieder eingebaut werden.


    wollten aber nun nicht irgendwas probieren.haben bedenken das sich der stoff löst.

    vllt habt ihr ne idee was schonend und gut ist.

  • VW
  • Nicht für alles braucht man ein eigenes Thema.


    Mein Golf II GL von 1988 aus Brüssel


    Zitat

    Ich benutze wirklich nur Kernseife aus dem Supermarkt, warmes Wasser und eine weiche Kleiderbürste. Polsterschaum fand ich auch sehr enttäuschend. Sorgt nur für guten Duft im Innenraum, aber löst kaum Dreck. Die Türpappen brause ich zuerst mit warmem Wasser in der Badewanne ab, so dass der oberflächliche Dreck schon mal runter ist. Dann reibe ich sie mit Kernseife ein und lasse ggf. etwas einwirken. Dann brause ich wieder ab und gehe dabei in Kreisbewegungen mit der weichen Bürste über den Stoff der Türpappen. Es empfiehlt sich, diesen Vorgang mindestens 2-3x zu wiederholen, man sieht es ja an der Farbe des Wassers im Abfluss: am Anfang noch gelbbraun, dann immer klarer.


    25288-vl-ungereinigt-jpg


    25293-vl-gereinigt-jpg

  • Moin,


    GolfII88 hat mit Wasser und Kernseife offenbar gute Erfahrungen gemacht. Mit Neutralseife anstatt Kernseife geht es auch.


    Gleichwohl sage ich ehrlicherweise, dass ich eine Trockenreinigung bevorzugen würde. Die Gefahr, dass sich der Stoff ablöst, wäre mir zu groß. Der dadurch angerichtete Schade wäre hoch - siehe die gerade gelaufenen Beiträge beim Golf Ii GL von Markus: Beziehen von Armlehnen gehen in die Tausende Euros.


    Ich wäre daher der Auffassung von dreitürer


    VG

    "... in this world nothing can be said to be certain, except death and taxes." (Benjamin Franklin)


    "Verglichen mit den Grünen und ihrem Hang zum alltäglichen Totalitarismus, ist die katholische Kirche eine libertäre Organisation mit Sinn für menschliche Schwächen." (Henryk M. Broder, Die Welt vom 2. März 2013)

    Mein Calypso-GTI16V

  • Der Einwand ist berechtigt. Aber solange man nur warmes (also nicht unbedingt heißes) Wasser verwendet und die Türpappen nur abbraust, wird sich der Stoff nicht lösen. Ich habe den Stoff einmal gezielt abziehen wollen. Dafür musste ich die Türpappen wirklich über mehrere Stunden im Wasser einweichen lassen und selbst dann brauchte es noch einiges an Kraft, um den Stoff abzuziehen. Der Kleber von VW ist schon sehr gut, nur der Stoff wurde während der Produktion zu stark gespannt, was sich dann nach einigen Jahren bemerkbar macht


    Man sieht ja auf meinen Fotos, dass sich der Stoff, der vorher schon an den typischen Stellen der Mulde gelöst war, nicht weiter abgelöst hat, obwohl ich die Türpappen sehr intensiv gereinigt habe.

  • Das ist allerdings richtig. Das bedeutet, Du setzt die Pappen nur so kurz wie möglich dem Wasser aus, ja?


    Wie wäre es denn, wenn man die Pappem mit einer stark konzentrierten Seifenlauge aus einem Pumpsprüher einsprüht, dann mit einer weichen Bürste einmassiert und dann mit einem weichen, saugfähigen Tuch - MFT oder auch einfach nur Zewa - abnimmt?


    VG

    "... in this world nothing can be said to be certain, except death and taxes." (Benjamin Franklin)


    "Verglichen mit den Grünen und ihrem Hang zum alltäglichen Totalitarismus, ist die katholische Kirche eine libertäre Organisation mit Sinn für menschliche Schwächen." (Henryk M. Broder, Die Welt vom 2. März 2013)

    Mein Calypso-GTI16V

  • Ich bin mit den Türpappen nicht zimperlich umgegangen. Die halten schon einiges aus, sind keine rohen Eier. Bei jedem Reinigungsvorgang sicher zwei bis drei Minuten unter die Duschbrause gehalten und auf harten Strahl eingestellt. Da muss einfach Wasser fließen, damit der Dreck rausgespült wird. Einfach mal mit einer Türpappe ausprobieren, ist kein Hexenwerk und solange man keine Drahtbürste zur Reinigung verwendet ist alles gut ;)

  • Hmm, dann habe ich schon mehrfach Glück gehabt.

    Bis jetzt habe ich immer die Türpappen mit dem Kärcher gereinigt, vorher aber mit Flecken Vorwaschspray behandelt.

    Noch nie etwas passiert, geschweige denn der Stoff gelöst.

    Habe mir für die nächsten Türpappen/Innenausstattung einen speziellen Reiniger besorgt, diesen werde ich aber erst testen wenn es etwas wärmer wird.

    100% Sauger... nur halbtote müssen beatmet werden !
    und bald zusätzlich
    100% Geladen... weil es Spaß macht ! Brumm...zisch und weg :D

  • Habs in der Dusche gereinigt, eine weiche Naturbürste, Persil (glaub ich zumindestens, schon 4-5Jahre her) .


    Bin der Meinung das es der Pappe nichts ausmacht sofern sich der Pressspanseite sich nicht mit allzuviel Wasser aufsaugt, einfach nur mit dem Wasser auf der Stoffseite arbeiten und schauen das durch die Aussparungen nicht zu viel auf die Rückseite kommt.


    Eine Pappe hat einwenig mehr Wasser abbekommen auf der Rückseite, bin der Meinung das die Grundform sich einwenig geändert hat dadurch, passt aber noch immer an die Tür, an den Aussparungen war ich ebenfalls einwenig vorsichtiger.


    Ansonsten nur kurz nass gemacht, Persil mit der Bürste eingerieben, danach mit wenig fließend Wasser den Dreck rausgebürstet ggf wiederholt.


    Die gezeigt Türpappe war einwenig undicht und hatte einwenig Schlimmel in der Ecke unten gehabt.


    Das Vorher Bild war in schlechtem Licht Fotografiert deswegen erscheint sie so Dunkel.

  • Ich habe meine Türverkleidungen mit Sonax Extreme Polsterreiniger sauber gemacht, ging schnell und hat auch super gereinigt, da ist alles klar für mich!


    Jetzt stelle ich mir die Frage wie es weiter geht. Ich habe in den letzten Jahren mehrere Sitzausstattungen abgezogen und in der Waschmaschine gewaschen. Wenn man die nach der Montage nicht wieder imprägniert verschmutzen die im Zeitraffer. Da verwende ich Imprägnierspray von z.b. Rossmann.


    Wie seit ihr da vorgegangen? Mein Plan ist die Kunstlederbereiche abzukleben und dann auch Imprägnierspray zu verwenden. Gibts da Erfahrungen?

  • Im Beitrag 6 sind Bilder von schwarzen Türpappen zu sehen. Die hatte ich glaub auch, dürften um 1985 rum sein. Auf den Bildern sieht man das sich der Stoff löst, das war bei meinen auch. Insgesamt scheint es einen Unterschied in der Verklebung der Pappen zwischen älteren und neueren Baujahren zu geben. Wie aber schon geschrieben wurde ist die Badewannenmethode sehr gut, die Pappen halten das aus und der Dreck kommt raus. Gleiches gilt auch für Hutablagen und Hutablagenseitenteilen mit Stoff

  • Das sind die GL-Türpappen aus dem Veloursstoff, der von 1986 (nach Entfall des Carat) bis Anfang 1988 verbaut wurde. Spätere Türpappen halten in der Tat besser, vielleicht liegt dies aber auch an dem etwas gröberen Stoff. In den frühen Baujahren gab es auch Türverkleidungen aus Hartplastik. Diese waren nicht nur stabiler, sondern entwickelten auch das Problem mit der Feuchtigkeit (Verfärbung im unteren Drittel) nicht. Sind aber recht selten und haben nichts mit einer höherwertigen Ausstattung zu tun, da ich diese bisher nur beim CL gesehen habe. Auch hier gab es das Problem mit dem sich lösenden Stoff offenbar nicht.

  • Ulli : Imprägniert habe ich Sitzbezüge nach der Reinigung noch nie. Ich halte insgesamt nichts von übermässiger Verwendung von Chemie. Die erwähnte Reinigung der Türpappen erfolgte entweder mit etwas Geschirrspülmittel oder Unireiniger. Ähnlich auch Sitzbezüge. Da ich mit Waschmaschine schon schlechte Erfahrung gemacht habe sind die bei mir in der Badewanne gelandet. Danach alles raus auf die Leine. Hab es allerdings im Sommer gemacht, da trocknet es im nu. Gibt auch andere die die Sitze ausbauen und komplett Kärchern. Ob man denn Schutz nur in Schaumstoff presst oder wirklich alles raus kommt keine Ahnung.

  • Ulli : Imprägniert habe ich Sitzbezüge nach der Reinigung noch nie. Ich halte insgesamt nichts von übermässiger Verwendung von Chemie. Die erwähnte Reinigung der Türpappen erfolgte entweder mit etwas Geschirrspülmittel oder Unireiniger. Ähnlich auch Sitzbezüge. Da ich mit Waschmaschine schon schlechte Erfahrung gemacht habe sind die bei mir in der Badewanne gelandet. Danach alles raus auf die Leine. Hab es allerdings im Sommer gemacht, da trocknet es im nu. Gibt auch andere die die Sitze ausbauen und komplett Kärchern. Ob man denn Schutz nur in Schaumstoff presst oder wirklich alles raus kommt keine Ahnung.

    Mit der Waschmaschine habe ich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht, allerdings kommen die Bezüge in einen alten Bettbezug! Kärchern ist Pfusch, die Polstererung bleibt siffig! Ausserdem kommt bei mir immer Polsterwatte zwischen Bezug und Schaumgummi, dann sitzt alles wieder richtig straff!


    Zum Thema Chemie, stimmt, ABER die Imprägnierung wird auch für Bekleidung verwendet (Goretex) und somit fast auf der Haut getragen, also vernachlässigbar.


    Ich weiss nur nicht wie sich die Imprägnierung mit dem Kleber verträgt, nicht das was durchschlägt. Die Pappen sind nämlich noch sehr schön und sollen es auch bleiben 😀! Leider habe ich im Moment keine vergleichbaren Pappen hier um es zu probieren.

  • Sitzbezüge würde ich auch nicht in der Waschmaschine waschen. Erstens müsste man die Metallstangen alle entfernen und zweitens lösen sich dann die Pappstreifen auf, die an den Bezügen zum Einklemmen ins Sitzgestell vorhanden sind. Konnte ich gut bei meinen Bezügen sehen, die ich gerade aufarbeite, da hat das der Vorbesitzer wohl mal so gemacht, da auch bei meiner Reinigung in der Badewanne nur noch wenig Dreck rauskam. Die Handreinigung ist einfach die deutlich schonendere Methode und wenn man es richtig macht, auch die gründlichere.


    Eine Imprägnierung halte ich für überflüssig. Die Bezüge und Türpappen haben nun 30 Jahre ohne Reinigung gehalten. Die Verschmutzung rührt hauptsächlich von nachlässigem Umgang her, als unsere Autos junge bis ältere Gebrauchtwagen waren und an den nächsten Besitzer durchgereicht wurden. Mein Golf z.B. hat sieben Vorbesitzer. Von denen hat sich (bis auf den Erstbesitzer) wahrscheinlich keiner Gedanken über die Sauberkeit der Sitzbezüge gemacht. Erst wir, die wir unsere Autos in einem Forum vorstellen und für das H-Kennzeichen fit machen, sind so verrückt, die Sitzbezüge abzuziehen und zu waschen. Vorher tat es eine Spraydose Teppichreiniger gegen die gröbsten Verschmutzungen.


    Was soll denn auch insbesondere mit den Türpappen noch groß geschehen, dass man sie imprägnieren müsste? Mir würden hier nur starke Kettenraucher einfallen, aber die würden sich erst recht nicht darum scheren, sonst hätten sie mit dem Rauchen längst aufgehört. Wenn ich mal meinen Ellbogen auf dem oberen Rand abstütze (bei mir mit Kunstleder) oder mal beim Aussteigen mit dem Schuh im unteren Bereich gegen die Türpappe komme, ist, solange es kein frisch gewichster Lederschuh ist, doch nicht weiter tragisch. Sehe eher die Gefahr, dass sich der Stoff verfärben könnte oder einen lackartigen Glanz aufweisen wird, der dann wieder im Kontrast zu den Sitzbezügen steht, die man aber wiederum nicht imprägnieren sollte, da durch den andauernden Körperkontakt und die Wärme sicher ganz andere Effekte auftreten werden. Kurz gesagt: es droht eine Verschlimmbesserung, bei der die negativen Resultate die wenigen positiven überwiegen könnten.

  • Natürlich entfernt man dazu alle Metallstäbe, etwas Arbeit muss man sich schon machen und ohne Imprägnierung machen schon Regentropfen Wasserflecken.


    Ich äussere hier im übrigen nur meine Meinung und führe mich nicht auf als sei diese der Weisheit letzter Schluss!

  • Wenn die Verschmutzung nicht übermäßig sein sollte, kann man mit einem Waschsauger (wer selbst keinen hat- den gibts z.T. im Baumarkt zu leihen) gute Ergebnisse erreichen.

    Sitzbezüge habe ich in meinen 1ern immer abgezogen und in der Waschmaschine oder der Badewanne gereinigt.

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