H-Kennzeichen trotz 1,8T-Umbau

  • Also irgendwie scheint das mit Motoren aus der Fahrgestellbaureihe nicht zu stimmen. Diese Woche hat ein Bekannter von mir in seinem C-Rekord Sprint Coupé (orig.1900cc und 2 Vergaser) einen 2,2ltr Einspritzer aus einem B Ascona in das vorher schon jahrelang mit H Kennzeichen versehene Auto eingetragen bekommen. Prüfer sagte dazu das der Grundblock ja der Grundbaureihe entspräche, was ja auch stimmt. Und das hier in WI wo die eigentlich für ihre Pingelichkeit bekannt sind!

  • VW
  • Is net die erste Diskussion zum Thema H-Abnahme die so abläuft

    und das Ergebnis ist sogar immer gleich

    auf der einen Seite diejenigen die Auf Original Pichen bis zur letzten Schraube

    und auf der anderen Seite die die H Geschichte bei einen Umgebauten 2er Durch bekommen haben


    Im endeffekt ist es doch scheiß egal ob H-fähig oder nicht

    Aus Steuerlichen sicht tut man Vaterstaat einen gefallen damit da die meisten Benziner mit H Teurer sind als sie normal zuzulassen

    Beim Diesel wird es erst Interessant und letztendlich ist der Gesamtzustand von einen Auto bei einer H Abnahme wichtig sprich wenn die Karre wie geleckt ausschaut spricht nix dagegen.

    die meisten TÜV Prüfer greifen nur zur 10 Jahres Regelung was meiner Meinung nach auch ausreichend ist da Autos zu Tunen mit zum Zeitgeist gehören und es schon immer gegeben hat


    Im Endeffekt kann man dankbar sein das es welche gibt die ihre Zeit in unser aller Hobby mit rein stecken

    und da braucht es echt net irgendwelche Selbsternannten Paragrafenreiter die einen Wehement ihre eigene Meinung aufzwingen geschweige denn mit Pampigen Antworten daher kommen was auch sehr super rüber kommt


    Abgesehen davon hat der Threadersteller eh seine Pläne umgeworfen und will wohl auf nen 9a mit KR Kopf umbauen wenn ich das richtig gesehen habe und nimmt an dieser Diskussion gar nimmer teil

  • Naja GRUNDSÄTZLICH dröseln wir das mal auf:

    "Hätte 10 Jahre danach möglich sein können". Wen man nun schaut wann es einen 1,8T auf dem Markt gab und wen man bedenkt das man das ganze in einen sagen wir 1990 er er verbauen möchte sag ich mal ganz klar JA es geht.

    Aber :
    WOZU den ein H überhaupt?


    Versicherung? Gibts auf ALLE Autos ab 18 Jahren zum selben Tarif.


    Steuer? WAS kost ein 1,8T nochmals? Mehr oder weniger als 200€?


    Umweltzonefahrverbote? Bei einem Benziner mit Euro Dingsbums?

    Ich bin der Meinung das das H Kennzeichen die nächsten 10 Jahre sterben wird. Oldtimer die 30 werden haben in der Regel keinen Nutzen mehr (wen man von Dieseln absieht). Jeder (OK FAST jeder) hat einen anständigen KAT den man mittels KLR oder Minikat auf Euro dingsbums bringen kann und somit weniger als 200€ Steuer kassiert, Versicherung is oben beschrieben...

  • WOZU den ein H überhaupt?


    Versicherung? Gibts auf ALLE Autos ab 18 Jahren zum selben Tarif.


    Steuer? WAS kost ein 1,8T nochmals? Mehr oder weniger als 200€?


    Umweltzonefahrverbote? Bei einem Benziner mit Euro Dingsbums?

    Ich bin der Meinung das das H Kennzeichen die nächsten 10 Jahre sterben wird. Oldtimer die 30 werden haben in der Regel keinen Nutzen mehr (wen man von Dieseln absieht). Jeder (OK FAST jeder) hat einen anständigen KAT den man mittels KLR oder Minikat auf Euro dingsbums bringen kann und somit weniger als 200€ Steuer kassiert, Versicherung is oben beschrieben...

    Bei VW gebe ich dir da absolut Recht. Aber nicht, wenn man mal über den Tellerrand schaut.

    Viele Amis kosten eine vierstellige Summe an Steuern im Jahr. Und auch Benze mit 12-Pötten sind alles andere als günstig bei den Steuern...

  • Jo das mag sein. Aber gerade bei einem VW lohnt sich sogut wie nie. Desweiteren sollte man immer bedenken das die H Abnahme ansich auch teuer ist (ich hab von 250€ was im Kopf, wobei meine letzte schon fast 10 Jahre zurück liegt) und die Zulassung auch noch ne Makr kostet (meine 07er Zulassung hat damals 2008 eben auch was mit 200€ rum gekostet).


    Von daher ist ein H (um jetzt mal beim Golf zu bleiben) ziemlich sinnfrei.

  • Deine Behauptung geht von der Annahme aus, dass die derzeitigen Gesetze und Vorschriften in Stein gemeißelt und unabänderlich sind. Wir wissen aber alle, dass dies nicht der Fall ist.

    Die ersten Fahrverbote für Benziner mit Euro 1 und 2 (und damit auch Fahrzeuge mit G-Kat und grüner Plakette, die bisher freie Fahrt in den sogenannten"Umweltzonen" genossen) kommen demnächst. Der blinde Aktionismus einiger Politiker und das Einknicken der Gerichte bei Klagen der deutschen Umwelthilfe tun ihr Übriges.

    Langfristig ist das Verbot aller Verbrennungsmotoren angepeilt und der einzige Ausweg für alte Autos wie den Golf 2 ist nach derzeitiger Rechtslage nun mal das H- Kennzeichen. Somit ist es alles andere als "sinnfrei". Aber all das wurde bereits diskutiert und wir drehen uns im Kreis. Einfach mal den gesamten Thread lesen, bevor hier irgendwas geschrieben wird.

  • Das bei der Diskussion über Fahrverbote für Benziner (und erstmal Diesel) AUCH die Autos mit H Zulassung im Spiel sind ist dir bewust?


    https://www.fachzeitungen.de/f…h-fuer-oldtimer-10264920/


    https://www.oldtimer-markt.de/…auch-fuer-Diesel-Oldtimer


    Allerdings hast du recht...es ist alles sehr geraten da in der Tat niemand sagen kann was den Umweltzonen Fanatiken noch so alles einfällt.


    BTW wie du schon sagtest gehts ja in diesem Fred um einen 1,8T Umbau. Da der 1,8T aber keine Euro 1 oder 2 hat steht die Frage ob ein H sinnvoll ist immer noch im Raum. Da es (noch) keinen Sinn macht.

  • Wir kommen solangsam an dem Punkt wo der 3er golf schon sich auf sein H Kennzeichen freuen darf (zu gegeben von den ersten 3er Gölfen dürfte es nimmer so viele geben da die ja den Rost vom Opel Gott Lopez gratis dazu bekam)

    wo sich schon die meisten darüber streiten ob sowas erhaltenswert ist oder nicht

    und du differenzierst schon zwischen 19E und 1G1 OuO

  • auch auf die Gefahr hin, dass es noch weiter etwas off-topic wird, sind die von odie verlinkten Artikel doch ganz interessant. Ich entnehme diesen im Grunde, dass unsere Politiker mal wieder absolut keinen Plan haben und sich stattdessen von der DUH, die aktuell gegen 20 Städte klagt, die Richtung vorgeben lassen. Diese ideologisch Verblendeten, die die Luftqualität einer Stadt wie Frankfurt offenbar auf das Niveau eines Luftkurortes heben wollen, wird dann auch der geringe Anteil von Fahrzeugen mit H-Kennzeichen und der nahezu unbedeutende Anteil der Diesel unter ihnen nicht abhalten, das Ziel einer autofreien Stadt zu verfolgen. Wenn das so weitergeht, wird das H in Zukunft tatsächlich nichts mehr wert sein. Erst recht nicht, wenn man sich das Erstarken der Grünen ansieht, die für viele angesichts unserer derzeitigen handlungsunfähigen Regierung offenbar das geringere Übel darstellen.


    Um zum ursprünglichen Thema zurück zu kommen, könnte man auch sagen, dass die Entwertung des H-Kennzeichens durch die weite Auslegung Wasser auf die Mühlen der Autogegner ist und diejenigen bestraft, die tatsächlich Wert auf Originalität legen und für die ein Motor aus einer anderen Fahrzeugreihe nicht infrage kommt.

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