Fahrverbote für Benziner mit Euro 1 und 2

  • Du kannst Dein Auto ganz normal versichern egal ab H oder nicht. Nur bei speziellen Oldtimer Tarifen gibt es die Forderung nach einem normalen Erstfahrzeug. Manche akzeptieren auch eine Monatsfahrkarte ÖPV oder auch die Tatsache das Du mit dem Fahrrad in die Arbeit fährst.

  • VW
  • Richtig. Diese Oldtimerversicherungen haben halt keine Schadensfreiheitsklassen und manchmal Vollkasko. Daher die Bedingungen.

    Wenn man viele Jahre unfallfrei ist und TK ausreicht spart man da eh nicht viel.

    Für meinen Jetta zahle ich dieses Jahr 301,92€ mit TK 0€ SB.

  • Moin,


    stahlwerk hat da einen Punkt angesprochen:


    Wie ihr alle wisst wird es auch bald den alten Benzinern an den Kragen gehen und damit auch allen "Alteisenfahrern" und bevor das soweit kommt möchte ich mich über Möglichkeiten informieren sich davor "zu schützen" und mich sozusagen nicht kalt enteignen zu lassen !


    Wie mad² schon schrieb, geht aus diesen Artikeln aber nur hervor, dass langfristig - für Zeiträume ab 2040 oder später (im Ausland teilweise früher) ein Zulassungsverbot für neue Fahrzeuge eintreten könnte.


    Den Plan für ein „Betriebsverbot“ für zugelassene Fahrzeuge sehe ich momentan nicht. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass es in den kommenden Jahren nicht doch zu einer Diskussion kommen könnte.


    Dass es vor dem Jahr 2040 zu einem Betriebsverbot zugelassener Verbrenner kommen könnte, halte ich jedoch für unwahrscheinlich:


    - der Bedarf an neuen E-Autos kann bis dahin vermutlich nicht gedeckt werden.

    - Arbeitsplätze und wirtschaftliche Interessen, aber auch die ganz persönlichen Bedürfnisse jedes Einzelnen stehen dagegen: unsere gesamte Wirtschaft und unser Leben sowie die Versorgung mit notwendigen (und unnötigen) Konsumgütern und Luxusartikeln hängt an der Belieferung, für die es momentan und innerhalb der kommenden 10 Jahre nicht mal zu einer Alternative zu den Verbrenner-LKWs kommen wird.

    - ein Benutzungsverbot zugelassener Autos wäre juristische tatsächlich eine Enteignung der schärfsten Form. Es wäre nicht vergleichbar mit dem Betriebsverbot für eine Heizung oder einen Kühlschrank, weil der Staat den Betrieb eines zugelassenen PKW durch einen staatlichen Akt (mit der Zulassung) auf Basis eines Gesetzes (StVZulG / StVZO) erlaubt hat. Solche Verwaltungsakte lassen sich nicht mit einem neuen Gesetz aus der Welt schaffen. Das ist etwa vergleichbar mit Baugenehmigungen: ein einmal korrekt genehmigtes Haus wird auch nicht dadurch illegal, dass sich später die Baugesetze ändern und es dann nicht nochmals gebaut werden dürfte.

    - Politisch und gesellschaftlich wäre ein Benutzungsverbot ein Aufreger, der dem politischen Selbstmord nahekäme.


    Daher sollte man dieses Thema zunächst einmal „vergessen“ bzw. sollte sich beruhigt zurücklehnen können.


    VG

    "... in this world nothing can be said to be certain, except death and taxes." (Benjamin Franklin)


    "Verglichen mit den Grünen und ihrem Hang zum alltäglichen Totalitarismus, ist die katholische Kirche eine libertäre Organisation mit Sinn für menschliche Schwächen." (Henryk M. Broder, Die Welt vom 2. März 2013)

    Mein Calypso-GTI16V

  • Auch 2040 wird es Verbrenner geben, sowohl Diesel als auch Benziner. Ob diese dann in Deutschland produziert werden sei dahingestellt.


    Das Rückrad der deutschen Wirtschaft wird, ob man es wahr haben will oder nicht, in den nächsten Jahren verbogen oder gar gebrochen werden.


    Das mag den Verantwortlichen in Berlin gelingen. Und ob da ein paar Millionen funktionierende und sparsame Fahrzeuge im Zuge des NACHHALTIGEN Umganges mit den natürlichen Ressourcen unseres Planeten verschrottet oder exportiert werden ist doch egal.

    Man verbietet Plastikgeschirr, Trinkröhrchen und Wattestäbchen. Damit nicht so viel Müll außerhalb des Recyclingkreislaufes im Weltmeer landet.

    Ja - Nee- iss klar!

    Annalena B., Anton H. und Ska K. habens ausgerechnet, Katrin G.-E. wird es mit Hilfe der DUH umsetzen und mit Winfried K. zum Wandern mittels Heli transportiert.


    Ich kann nicht soviel essen, wie ich k.....n könnte.


    Am meisten stört mich aber die Tatsache, dass das alles von uns als Wahlvolk mittels Stimmzettel legitimiert wird.


    Hinzu kommt natürlich noch unser eigenes Verhalten. Wir fahren dicke Kinder und Enkelkinder mittels 2,5t-SUV die 400m zum Kindergarten oder in die Schule, verstopfen die Straßen, produzieren unnötige Abgase usw. und holen das Kind selbstverständlich auch wieder ab.


    Ich beende mal meine Meinungsäußerung, sonst stehe ich in der (rechten) Ecke... ;)

  • Hi,

    Zitat von saxcab

    Das Rückrad der deutschen Wirtschaft wird, ob man es wahr haben will oder nicht, in den nächsten Jahren verbogen oder gar gebrochen werden.

    naja da gibt es auch andere Theorie wie z:B.


    Spiegel: Studie zur Autoindustrie: Warum Deutschland auch ohne VW, Daimler und BMW klarkommt


    demnach die Autoindustrie kein zentrales Element der D Wirtschaftsleistung mehr ist und deren Untergang zwar lokal heftig ist aber auf ganz D gesehen keine unglaublichen Verwerfungen hervorrufen würde.


    "In der Summe, so rechnen die Forscher vor, würde die Volkswirtschaft rund 4,6 Prozent ihrer Wertschöpfung und rund 740.000 Arbeitsplätze verlieren"

    .

  • Lum :

    Der Spiegel als Veröffentlicher von Fakten? Grübel- da war doch erst kürzlich was aufgeploppt? Claas Relotius heißt einer, der für nicht gestellte Fragen sogar Antworten parat hatte. Falls nicht bekannt dann mal googlen. :/


    740.000 Arbeitsplätze sind quasi nix. Grade Industriearbeitsplätze spielen doch keine Rolle, sie können durch selbst ernannte Experten in Umwelt-, Medien- und Sozialwissenschaften locker ausgeglichen werden. :rolleyes::rolleyes::rolleyes:



    @Jollis: Danke, das habe ich noch nicht gesehen.


  • Vielleicht auch mal ganz interessant...

    Jaja Elektroautos sind unsere Zukunft sie sind Sauberer als Brennmotoren blabla bla

    der einzige unterschied den ich da sehe ist nur das die Resourcen noch net aufgebraucht sind, weil alles was für E-Autos war in der Vergangenheit aufgekauft wurde und platt gefahren wurde

    Zynisch gesehen kann man jene dankbar sein aber sämtliche Pro E-Autos können sich von ihren Grünen gewissen schön verabschieden

  • ja, bist hier falsch. Hast anscheinend so viel Geld dass du den Hof pflastern und so einen teuren Schrott kaufen kannst - kenne die Nummer: "ich bin reich ! ich bin so reich dass mich die Restriktionen nicht betreffen weil ich eh wieder was neues kaufen kann"

  • Endlich mal jemand, der es ausspricht: Fahrverbote sind unverhältnismäßig!


    Ich habe sowieso immer meine Zweifel: sind Fahrverbote überhaupt „geeignet“ und „erforderlich“ um die Einhaltung der Geenzwerte zu ermöglichen? Beides sind Sub-Kriterien, damit ein Fahrverbot verhältnismäßig ist. Wenn ich aber sehe, dass Messstellen auchbschon mal bei keinem Verkehr eine Grenzwertüberschreitung feststellen - siehe Oldenburg - und dass Feinstaub nunmal nicht nur durch die Antriebsart entsteht, kann man schon Zweifel haben.


    VG

    "... in this world nothing can be said to be certain, except death and taxes." (Benjamin Franklin)


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