Komplettrestauration vom Franzosen zum Sauerländer

  • Weiter geht es dann jetzt erstmal mit diversen Anbauteilen.....


    • Schaltgestänge anschrauben und einstellen
    • Drosselklappe mit Gaszug
    • Zündverteiler mit Kerzen und Kabeln
    • Einspritzleitungen mit Düsen
    • Restliche Kühlerschläuche
    • Kupplungsseil einhängen und einstellen

    Ich muss sagen es macht nun auch wieder mehr Spaß an dem Wagen zu arbeiten, da man oft auch wirklich Fortschritte sieht und zum anderen jetzt auf die Teile überholt und vollständig eingelagert mit allen Schrauben und Dichtungen zurückgreifen kann. Das hat zwar viel Arbeit gemacht, aber es ist ja wirklich mega nervig, wenn du keine Sache zu ende machen kannst, weil dir ständig irgendwas fehlt. Da habe ich glaube ich alles richtig gemacht, davon profitiere ich jetzt enorm. Zudem sind die Teile ja auch nicht billiger geworden mit den Jahren.


    Weiter ging es dann an erstmal mit der Drosselklappe. Die hatte ich ja komplett überholt und war das nächste Bauteil was eingesetzt werden konnte.

    Den Schalter habe ich nochmal geprüft, den Gaszug verlegt und dann die Klappe eingebaut.


    Was mir damals immer schon nicht gefallen hat war, dass der Gaszug sich immer über den Schriftzug der Ansaugbrücke legt. Ist nur eine optische Sache und eine Kleinigkeit, aber mir gefällt das einfach nicht.

    Da musste dann am anderen Ende noch ein kleiner Edelstahlhalter her, damit der Gaszug schön gerade auf der Ansaugbrücke liegt.

    "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen

    und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert. " _patsch_patsch_patsch

    Zitat: Albert Einstein

  • Im Anschluss habe ich mir dann den überholten Zündverteiler vorgenommen. Motor also auf OT gedreht und Zündverteiler eingebaut.


    Zündkerzen alle eingeschraubt und dann die Zündkabel alle aufgesteckt. Anschließend nach Zündreihenfolge die Kabel auf die Verteilerkappe aufgesteckt.


    Da kommt dann auch endlich die schöne selbstgebaute schwarzeloxierte Zündkabelleiste zum Einsatz. Die sieht für mein Verständnis deutlich wertiger aus, als diese krumme Plastikleiste.


  • Womit wir dann auch schon wieder beim nächsten Ästhetikproblem angekommen wären (alta Schwede ich werde niemals fertig werden Katastrophe :D ) die Zündkabel hängen am Ende der Zündkabelleiste immer so runter. Daran hat auch der Aluhalter für die Kabel zumindest optisch nichts geändert.


    Hier musste für mein Verständnis auch noch eine kleine Modifizierung her. Mit der Endlösung bin ich auch noch nicht so ganz zufrieden, aber vorerst wird das erstmal so bleiben. Ich werde wahrscheinlich nochmal dickeres Material nehmen und dann Stahl anstelle von Edelstahl und diesen dann gelbverzinken lassen, passt dann besser in das Gesamtkonzept mit den Einspritzleitungen.


    Jetzt stehen die auf jeden Fall alle gerade am Ende und machen einen schönen Bogen zur Verteilerkappe.

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    Zitat: Albert Einstein

  • Dann die Einspritzdüsen an die Leitungen geschraubt und diese dann am Mengenteiler verbaut. Ansaugluftführung und Saugrohr an der K-Jet verbaut und bis zur Drosselklappe alles fertig gestellt. Die Plastikhalter für die Einspritzleitungen muss ich nochmal modifizieren am Rechner, denn das Muster was ich hatte, war für die Stahlflexleitungen. Das passt nicht. Wenn jemand schwarze Halter braucht für Stahlflexleitungen kann er die gerne für einen kleinen Obolus haben, ich kann damit nichts anfangen. Kupplungsseil ist auch drin und trennt ordnungsgemäß.


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    Zitat: Albert Einstein

  • Es ist doch schön Probleme zu haben von denen die meisten Menschen nicht mal ahnen dass es sie gibt :D

    Ich finde solche cleanen Motorräume immer extrem schick, andererseits läuft man dann schnell Gefahr den Wagen nicht mehr zu bewegen weil alles ZU gut aussieht.

  • Mit dem Ing. vom TÜV konnte ich mich dann auch nach einem guten Gespräch auf einen neuen Fächerkrümmer einigen, obwohl sowohl das Bauteil als auch das Gutachten neu ist. Leider ist der offensichtlich für den PL vorrangig ausgelegt. Es war zwar ein Adapterrohr dabei, dennoch habe ich in keinem Onlineshop eine geeignete Flanschplatte gefunden, die den passenden Durchmesser für das Verbindungsrohr zum Vorschalldämpfer hat.



    Die Adaptierplatte habe ich mir dann für 20 Euro lasern lassen in 10mm Edelstahl diese hat jetzt genau den richtigen Durchmesser für das Rohr und lässt sich bei der Passgenauigkeit auch deutlich besser verschweißen. Zudem hat das den Vorteil, dass ich jetzt an der Flanschplatte eine weitere Stelle habe, an der ich die Anlage trennen kann.



    Das ganze dann wie gesagt verschweißt.



    Bisschen die Flanschfläche schleifen dann sollte das mit einer fetten Dichtung wohl ganz gut passen.

    Fächerkrümmer dann jetzt auch drin.


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    Zitat: Albert Einstein

  • Moin,


    bei Stahlhaltern und Führungen an Hochvoltkabeln habe ich irgendwie Bedenken.


    Grüße, Jörn

    Das ist Alu eloxiert und somit nicht leitfähig.

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    Zitat: Albert Einstein

  • Du schriebst doch dass du da noch normalen Stahl nehmen willst. Das Klemmding finde ich auch fragwürdiger als die Führung.


    Nicht leitfähig (nach außen) sind ja theoretisch auch die Kabel weil Gummi drum rum ist. Nur sieht die Praxis da gern mal mit zunehmendem Alter und Feuchtigkeit anders aus.

  • Du schriebst doch dass du da noch normalen Stahl nehmen willst. Das Klemmding finde ich auch fragwürdiger als die Führung.


    Nicht leitfähig (nach außen) sind ja theoretisch auch die Kabel weil Gummi drum rum ist. Nur sieht die Praxis da gern mal mit zunehmendem Alter und Feuchtigkeit anders aus.

    Ich gebe dir recht dass es ein gewisses Risiko bringen könnte. Aber die Kabelleiste ist Alu eloxiert und die Führung am Ende wo die Kabel durchlaufen ebenfalls. Es gibt und kann also gar keinen Kontakt mit dem Stahl geben. Evtl. fällt mir bis zur Fertigstellung noch eine savere Lösung ein, ich habe geschrieben ich bin selbst noch nicht so zufrieden damit und dein Argument spielte da auch eine Rolle.

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    Zitat: Albert Einstein

    Einmal editiert, zuletzt von Silent Engineer ()

  • Aber die Kabelleiste ist Alu eloxiert und die Führung am Ende wo die Kabel durchlaufen ebenfalls.

    Schön und gut, interessiert Spannungen von mehreren kV nur halt nicht wirklich. Hohe Temperaturen senken die Isolationsfestigkeit zusätzlich, genauso wie scheuernde Kabel durch Vibrationen vom Motor.


    Passieren wird da wenig vor allem bei neuen Kabeln und selbst wenn läuft die Karre dann halt in ein paar Jahren Mal kacke, dann tauscht man die Kabel und hat wieder seine Ruhe.

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