StephanJ - US Golf goes VR6

  • VW
  • Nach langer Zeit mal wieder was neues. Ich hatte leider ein wenig Zeitmangel und kam nicht so recht weiter. Nachdem die erste Ladung Teile vom Gelbverzinken zurück war, habe ich noch eine weitere Ladung zusammengestellt. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Schrauben für Motor, Getriebe und Motoraufhängung. Die Teile waren nach kurzer Zeit wieder zurück :thumbsup:



    Für den Zusammenbau musste ich ja auch noch einige Teile aufarbeiten. Also ran ans Werk und als erstes den Bremskraftverstärker lackierfertig gemacht. Im gleichen Atemzug habe ich die Riemenscheiben und Motorlager sandgestrahlt. Bei den Riemenscheiben wollte ich kein Tornadorot mehr sehen. Die ganzen Teile habe ich dann mit Epoxi-Grundierung gespritzt.






    Die kunststoffbeschichteten Teile sind in der Zwischenzeit auch wieder eingetrudelt.




    Dann habe ich ein wenig Lack angemischt und die Riemenscheiben in ihre neue Farbe getaucht.


  • Wow, sieht gut aus! vor allem die Schrauben. Kannst du mal bitte etwas ausführlicher schreiben, wo du die hingeschickt hast und, ob die die auch sandstrahlen etc? GGf. auch per PN.

    Danke!

    Schicke dir morgen eine PN.



    Und weiter im Text. Zwischendurch habe ich mal die Unterbodenstrebe mit den Auspuffhaltern komplettiert.



    Dazu einfach die Halter durch die gefrästen Schlitze durchgesteckt.



    Danach die Strebe umgedreht und auf der Rückseite die Blechlaschen umgebogen.



    Zum Schluss noch ein wenig Wax in dem Bereich aufgesprüht; fertig.


    Als nächstes war die Sirene der Alarmanlage dran. Die Montageposition hat sich mit dem Mark20-Umbau auch geändert. Die Sirene wird jetzt oben im Wasserkasten angeschraubt. Dafür brauchte ich nur einen Flachstahl mit zwei Bohrungen und Gewinden versehen. Die Teile waren auch beim Kunststoffbeschichten und ich konnte sie jetzt verbauen.



    Dann den Halter im Wasserkasten verschraubt.



    Zu guter letzt noch die Sirene in den Halter geschoben und ausgerichtet.



    Im Anschluß ging es am Mark20 weiter. Ich verwende bei dem Umbau ein Mark20-System aus dem Passat. Das heißt, dass es eine enge Nummer im Bereich des Kupplungsgeberzylinders wird, weil ich auch noch die alte Version der Pedalerie verbaut habe.Um diese Kombination verbauen zu können, muss der Kupplungszyliner vor dem Bremskraftverstärker auf dem Halter montiert werden. Aus diesem Grund und nach dem Motto "nur neu ist treu" habe ich lieber einen neuen Kupplungsgeberzylinder verbaut.



  • Und wieder was geschafft. Als nächstes hatte ich den Bremskraftverstärker lackiert und alles für den Zusammenbau zusammengestellt. Bei den Dichtungen habe ich gleich zu Neuteilen gegriffen.


    Danach die ganzen Einzelteile zusammengeschraubt.



    Im Anschluss habe ich den Halter für den Ventilblock mit neuen Schwingungsdämpfern bestückt und die Befestigungsschrauben eingesteckt.



    Dann bin ich ans Fahrzeug gegangen und habe die Tempomatpumpe und den Bremskraftverstärker eingebaut.



    Danach habe ich den Ventilblockhalter und einen neuen Hauptbremszylinder angeschraubt.



    Bevor ich dann den Ventilblock eingebaut habe, habe ich diesen erst einmal gründlich gereinigt. Den Kunststoffdeckel vom Pumpenmotor habe ich dabei auch gleich mal demontiert, um die beiden Anschlußkabel zu überprüfen. Ich habe bezüglich der Kabel schon so einige unschöne Dinge gesehen. Auch ich bleibe von dieser Zusatzarbeit nicht verschont. Einmal die beiden Anschlußkabel erneuern...



  • Nach einer halben Ewigkeit werde ich die Sache hier mal auf einen aktuellen Stand bringen. Nachdem der Hauptbremszyliner und Ventilblock montiert waren, ging es an die Bremsleitungen. Als erstes habe ich die Leitungen zum Ventilblock neu angefertigt. Dazu habe ich die Längen der Leitungen und auch der Ummantelung von den alten Passat-Leitungen abgenommen und entsprechend abgelängt.




    Anschließend habe ich die passenden Verschraubungen und die Ummantelung aufgeschoben und die Leitungen verbördelt. Dann ging es mit viel Geduld daran, die Leitungen zu biegen.





    Die Leitung unter dem Kühlwasserausgleichsbehälter musste ich noch einmal anfertigen und im Verlauf auf mein Fahrzeug anpassen; eine Kopie der Passatleitung kam in Konflikt mit dem Behälter... Aber jetzt passt das Ganze echt gut zusammen 8)




    Jetzt waren es nur noch 4 weitere Bremsleitungen, die angefertigt werden mussten. Aber was ich dann unter dem Fahrzeug entdecken musste, warf meine Pläne erst einmal über den Haufen. In dem vor 15 Jahren aufgetragenen Unterbodenwax hatten sich an mehreren Stellen Risse gebildet. Das konnte ich ja nicht so lassen. Also habe ich mir erst einmal Rat beim Korrosionsschutzdepot geholt, wie ich in dieser Situation am besten verfahren kann. Mehr dazu beim nächsten Mal.

  • Und weiter geht es. Bei dem Telefonat mit dem Korrosionsschutzdepot empfahl man mir, dass ich den Unterboden mit Owatrolöl behandeln solle. Das Öl solle bei der Behandlung in die Risse einziehen und sie so gegen eindringende Feuchtigkeit verschließen. Optional könne dann wieder eine Schicht Unterbodenwax aufgebracht werden. Ich habe mir gedacht; wenn ich da jetzt eh noch einmal bei muss, dann noch einmal richtig. Also habe ich in der Werkstatt die Grube reaktiviert und den Golf darüber neu positioniert. Im Anschluss habe ich dann jegliche Anbauteile am Unterboden entfernt und die Owatrolölbehandlung durchgeführt. Danach wurde die ganze Werkstatt mit Abdeckfolie zugehängt und der Golf entsprechend abgeklebt, damit ich noch eine Portion Unterbodenwax aufbringen konnte. Dieses Mal habe ich zu einem anderen Wax gegriffen: Dinitrol. Nach dieser Aktion habe ich diese ganzen Folien wieder runtergerissen und den Golf ausgepackt ;).






    Jetzt kann es wieder an den Zusammenbau gehen :]

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