Vielzahnhülse der Lenkung lässt sich nicht abziehen

  • Die Hülse selbst hab ich eigentlich garnicht bearbeitet eher die Lenksäule...
    Machst die zentalmutter los und nimmst das lenkrad runter.
    Dann die lenkstockhebel ab.
    Nun haste die lenksäule samt schlossträger vor dir mit der Hülse und der feder darüber.
    Jetzt hast du 2 Möglichkeiten:
    1. Die Hülse mit nem abzieher abzieh (was aber in den meisten Fällen komischerweise nicht klappt)
    2. Du drehst die zentralmutter wieder drauf und schlägst dann zwei, drei mal beherzt mit nem schweren hammer auf die lenksäule vorne gerade auf die eben aufgedrehte mutter.
    Dadurch wird die lenksäule an der stelle zusammen geschoben, an der es auch bei einem auffahrunfall passieren würde. Wodurch wiederum die Hülse von der Säule "geschoben" wird.
    Die jetzt zusammengeschobene lenksäule kann man mit etwas kraft wieder raus ziehen und man hat die blanke lenksäule ohne Hülse vor sich und kann den schlossträger abnehmen (vorher natürlich die untere abreißschraube rausdrehen / abflexen - kann ich nicht so genau sagen da die bei mir bisher schon immer durch ne normale schraube ersetzt war)


    Die so unbeschadet abgeschobene Hülse lässt sich jetzt auch wieder verwenden. Draufdrücken lässt die sich dann wieder mit der mutter bzw mit dem lenkrad, wenn man es wieder aufsetzt und die mutter anzieht.


    Gruß


    Edit:
    Ach und:
    Aufpassen beim endgültigen abdrehen der mutter wenn die Hülse lose ist. Die feder hat nen ganz schönen dampf drauf ;)

  • ich wollt mich ja nochmal zurückmelden: heute hat mein vater einen VW abzieher geliehen. alle anderen veruche mit einem gewöhnlichen abzieher oder gar abenteuerliche schraubzwingen-konstruktionen kann man getrost vergessen, wenn die hülse so fest sitzt wie sie es bei mir tat... man kann sich das probieren im prinzip sparen, da man höchstens die hülse beschädigt. |(
    bei VW waren die mitarbeiter sehr kooperativ (wollten nur nen 5er in die kaffeedose!), was eigentlich nur fair ist, wenn man so'ne sch***-konsturiktion verkauft :wink:


    der rest des umbaus war ein kinderspiel. vielen dank für die unterstüzung aus dem forum! :]

  • Da würde ich auch nicht ewig rummachen. Mutter wieder drauf, ein Stück Hartholz dazwischen und mit dem 5Kg Hammer max. 2 Schläge.. tadaaa... schon ist das Ding unten. Hab schonmal so eine Hülse gebraucht und mittels Hosenrohr auf dem Schrottplatz "ausgebaut" :D :]

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    gruß
    André


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  • Lenksäule abbauen oder 5Kilo Hammer verwenden oder gezielte Schläge mit dem Meisel oder auftrennen oder Hosenrohr in die Hand genommen... und so weiter und so fort :D
    bei den vielen Vorschlägen hier verwundert mich es doch ein wenig, dass die Hülse noch keiner abgesprengt hat :thumbup:




    ich bin ja bei vielen Sachen auch nicht zimperlich, aber an die Lenksäule würde ich mit dem Hammer NUR SO dran gehen wollen :D


    Aber man entwickelt sich ja weiter und kommt irgendwann an den Punkt, ob mach sich die oben gezeigte Abziehhilfe für 45 Euro kauft und trotzdem noch einen Abzieher benötigt (der ja nicht vorhanden ist) oder gleich langfristig in gutes Werkzeug investiert.


    Ich hab letzteres getan und mir nen KUKKO-Abzieher geleistet, der kostet um die 70 Eur, also 25 Eur mehr wie die alleinige Abziehhilfe. Ich will mal behaupten, dass mein Abzieher bei sorgfältiger Behandlung zu einem späteren Zeitpunkt ein Erbstück gibt :thumbup:



    neben der Lenkradhülse bekomm ich damit auch locker die Radlager von der Radnabe runter oder die Antriebswellen an der Plusache heraus gedrückt...



    WZ_Abzieher_Kukko_01.JPG




    WZ_Abzieher_Kukko_05.JPG

  • :D ,


    Eddi.. mich wundert es nicht das Du für jede Problematik ein Spezialwerkzeug hast :wink: :thumbup:


    Selbst um Schellen und der Antriebswelle zuzumachen :P :thumbup:

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    André


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  • ich hatte halt grad kein Hosenrohr zur Hand :P


    nunja, Spezialwerkzeug...
    hab über drei Jahre lang die Hülsen mit den Zwingen abgezogen aber irgendwann kommt mal der Punkt, dass man einen Abzieher öfters braucht und keine Lust mehr hat mit de dabbischen Zwingen herum zuhantieren oder ausleihen muss.


    Und die Spannzange ist so beliebt und begehrt, dass die Hälfte des Kaufpreise schon durch das Verleihen wieder reingekommen sind. :thumbup:



    Grüße :)

  • Natürlich, wenn man so nen abzieher öfter brauchen kann macht das durchaus sinn. Bei so ner einmaligen sache is das leihen oder zur not, wenns schnell gehen muss, auch die hammer-Methode angebrachter.. Je nach dem, was es abzuziehen gilt natürlich ;)

  • Hi,


    zwar nicht sooft gemacht, etwa 2x


    14.jpg
    Gripzange, angesetzt und da den normalen Abzieher dran. Da rutscht nix mehr ab