Mein Golf II GL von 1988 aus Brüssel

  • Vielleicht waren es auch Polster für Golf 2 Sitze nach '89, die sind ja auch unterschiedlich


    Guter Hinweis mit dem Kleber. Ich hatte vorher zwar schon in einigen Foren gelesen, dass es von vielen zum Kleben von Schaumstoff verwendet wird, aber über die langfristige Wirkung (also über mehrere Jahre hinweg) weiß ich jetzt nichts. Ich hatte aber ein paar beklebte Polster schon seit mehreren Monaten hier rumstehen und es hat sich nichts aufgelöst. Pluspunkt war für mich die Hitzebeständigkeit des Klebers. Man bestreicht beide Seiten, wartet etwas, bis der Kleber angetrocknet ist und drückt es dann zusammen. Hält bombenfest.

  • VW
  • So, hier nun der abschließende Teil III zu meinen neuen GL-Sportsitzen


    Bei den Sitzpolstern bin ich ähnlich vorgegangen wie bei den Lehnenpolstern. Beim Fahrersitz habe ich die Wangen oben und unten beklebt, beim Beifahrersitz nur von unten:




    Zur Befestigung der Kopfstützen habe ich mir die Führungen von der Rückbank geholt, die einen Rastknopf besitzen. So erspart man sich die Fummelei mit der Metallklammer:




    Allerdings müssen diese für die Vordersitze noch etwas angepasst werden, was ich bei einer Führung erst merkte, als sie schon in der Lehne steckte:




    Nach der Bearbeitung passte alles einwandfrei:




    Abschließend gibts dann noch ein paar Eindrücke vom fertigen Innenraum (die Bezüge vom Fahrer- und Beifahrersitz habe ich wegen der unterschiedlich abgenutzten Wangen natürlich vorher getauscht):






    Durch die neuen Polster und die aufgeklebte Filzmatte ließ sich der Bezug vor allem beim Fahrersitz nur extrem schwer drüberziehen. Man sitzt nun auch deutlich höher, woran ich mich erstmal etwas gewöhnen muss. In der ersten Stufe der Neigungsverstellung stoße ich nun mit 180cm Körpergröße bereits an das Dach an, was vorher nie der Fall war. Zum Glück lässt sich das aber noch nach unten korrigieren. Es ist auf jeden Fall eine sehr interessante Erfahrung, man sitzt nun komplett anders und ich freue mich schon auf die nächste längere Fahrt von 400 km, bei der ich genügend Zeit haben werde, meine optmale Sitzposition herauszufinden. Insgesamt fühlt sich alles sehr straff und fest an und die Sitze machen richtig Spaß :]

  • Durch die neuen Polster und die aufgeklebte Filzmatte ließ sich der Bezug vor allem beim Fahrersitz nur extrem schwer drüberziehen. Man sitzt nun auch deutlich höher, woran ich mich erstmal etwas gewöhnen muss. In der ersten Stufe der Neigungsverstellung stoße ich nun mit 180cm Körpergröße bereits an das Dach an, was vorher nie der Fall war. Zum Glück lässt sich das aber noch nach unten korrigieren.

    Inwiefern kann man das korrigieren? Ich sitze mit 170cm auch schon sehr nah am Dach.

    Mein Plan ist bisher, die Konsolen vorne umzuschweissen da ich die Verstellung eh seltsam finde, da man nur hinten tiefer sitzt.


    Im übrigen:

    Sehr sehr schöner Golf. Gefällt mir richtig gut, liegt warscheinlich daran dass meiner ganz ähnlich aussieht.

    4-Türer, Velours-Sportsitze, DSW etc.

  • Danke, Du hast ja die blauen Velours-Sportsitze, die dürften noch etwas seltener sein.


    Mit der Korrektur meinte ich eigentlich nur die normale Neigungsverstellung ^^


    Die kenne ich zwar schon von den normalen Sitzen, bei den Sportsitzen wirkt sie sich aber irgendwie etwas extremer aus, man merkt deutlich stärker, wie der Sitz nach hinten kippt.

  • Mein Golf hat mal wieder ein neues Teil spendiert bekommen: einen originalen US-Kofferraumteppich.


    Hatte ja schon den durchgehenden einteiligen US-Teppich (Fotos hier), die Domteppiche in US-Ausführung (extra dick; Fotos hier) sowie den Teppich für das Heckblech, der auch die Rückleuchten mit abdeckt (Fotos hier) verbaut. Damit habe ich nun alle Teppiche einheitlich in US-Ausführung :thumbup:






    Den Teppich habe ich natürlich vor dem Einbau gründlich gereinigt, dabei kam jede Menge Dreck raus. Zuerst den gröbsten Dreck mit dem Duschkopf rausgespült, dann zweimal in der Badewanne mit Waschmittel und Hygienespüler komplett einweichen lassen und nach dem Trocknen noch abgesaugt. Trotzdem rieselte beim Draufklopfen immer noch feinster Sand heraus, der Teppich ist einfach zu flauschig, um wirklich alles rauszukriegen. Aber immerhin riecht er nun schön neutral :)

  • An anderer Stelle hier im Forum habe ich ja schon mitgeteilt, dass ich gerade damit beschäftigt bin, meine Heizung zu überholen. Natürlich werde ich das auch hier im Tagebuch meines Golfs dokumentieren. Da ich mein Auto gerade nicht brauche, habe ich Zeit, diese Arbeiten in aller Ruhe ausführen zu können. Ich kann hierbei zum Glück auf die Anleitung von Eddi_Controletti für den Wechsel des Wärmetauschers zurückgreifen und für die Überholung der Heizklappen hat @mad² ja schon etwas geschrieben, was mir sehr hilfreich sein wird.


    Nun aber der erste Schwung an Bildern:



    Nachdem ich u.a. den mittleren Luftausströmer im Armaturenbrett ausgebaut hatte, konnte ich bereits einen ersten Blick auf eine der Heizklappen werfen und erkennen, dass sich der ehemals vorhandene Schaumstoff bereits großflächig gelöst hatte. Das war keine große Überraschung, denn in den vergangenen Jahren kamen mir immer mal wieder einige Brocken dieser Abdichtung entgegen geflogen.





    Nach dem Ausbau des Luftverteilers hinter der Mittelkonsole vervollständigte sich das Bild:



    An den ausgebauten Teilen wie am Luftausströmer konnte man sehen, dass auch andere Dichtungen nicht mehr im besten Zustand waren:



    Da ich mir wie gesagt viel Zeit lassen kann, werden alle ausgebauten Teile gründlich gereinigt und mit neuen Dichtungen versehen. Ich greife hier, wie von @mad² vorgeschlagen, auf Armaflex zurück.


    Der Ausbau war zwar mit etwas Fummelarbeit verbunden, ging aber doch recht problemlos. Die Muttern von den Stehbolzen im Motorraum, mit denen das Luftverteilergehäuse an der Spritzschutzwand befestigt ist, ließen sich gut lösen, allerdings hatte ich diese auch in der Vergangenheit immer mal wieder mit WD-40 behandelt. Ich hatte hier etwas Bedenken, da es diese Stehbolzen nirgendwo mehr zu kaufen gibt. Somit bin ich sehr froh, dass ich diese nun wiederverwenden kann. Die Unterlegscheiben aus Gummi werde ich mir aus einem Dichtungsmaterial (nicht Armaflex) selbst zurecht schneiden und erneuern.


    Am lästigsten war für mich diese Rändelmutter, die über dem Gebläsemotor sitzt und bei mir sehr fest saß:



    Da man hier nur sehr schwer rankommt, hat mich diese Mutter etwas zur Verzweiflung gebracht :cursing:


    Nachdem das Problem am nächsten Tag gelöst war, konnte ich das komplette Gehäuse von der Spritzschutzwand ziehen. In der Anleitung von Eddi Controletti, der ja bevorzugt mit der neuen ZE arbeitet, fehlt der Hinweis, dass der große Mehrfachstecker des Armaturenbrettkabelbaums der alten ZE, der unter dem Tacho eingeklipst ist, entfernt werden sollte, ansonsten verhakt es sich und man bekommt das Gehäuse nicht rausgezpgen.




    Bei mir kam noch hinzu, dass ich einige zusätzliche Kabel in der Vergangenheit leider so verlegt hatte, dass sie sich nun mit den Seilzügen der Heizklappenregulierung verhedderten und ich ein paar Kabel ausklipsen musste:



    Nachdem nun nach dem Ausbau der Verkleidungen und des Luftverteilerhäuses alles so schön frei liegt, werde ich die Gelegenheit nutzen und ein paar Kabel ordentlicher verlegen. Auch bietet es sich an, gleich den Kabelbaum für die elektrischen Fensterheber, die ich ja auch schon seit einiger Zeit hier komplett liegen habe und irgendwann verbauen wollte, zu verlegen.


    Hier nun das komplette Luftverteilergehäuse inkl. Wärmetauscher nach dem Ausbau:



    Das Gehäuse stammt wie der Wärmetauscher selbst aus dem Jahr 1992, wurde also offenbar irgendwann mal komplett getauscht, wahrscheinlich als Gebrauchtteil. Wie ich nach dem Ausbau des Wärmetauschers feststellen musste, handelte es sich trotz des relativ späten Produktionsdatums und der Teilenummer 191 819 031 E noch um die alte Bauform mit dem festen geklammertem unterem Ende, die als potentielle Platzer beschrieben werden:




    Auch wenn der Wärmetauscher noch dicht war, schien ein Wechsel doch geboten. Aufgrund der spürbar nachlassenden Heizwirkung im Winter bestand auf jeden Fall Handlungsbedarf.

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