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golfler2

16V Cruiser

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Samstag, 19. November 2016, 17:12

VW-Chef kritisiert Betroffene des Dieselskandals

Nachdem Andy den Artikel zum Stellenabbau eingestellt hat, habe ich heute in der FAZ diesen Artikel gefunden:
VW-Chef kritisiert Betroffene des Dieselskandals
Da geht es nicht um die Perspektive 2020 oder später, sondern das, was heute in 2016 den Kunden vorgehalten wird und was das zukünftige Kaufverhalten beeinflusst.

Einige Zitate aus dem Forum:

Zitat

Ob dieser Volkswagen-Chef Matthias Müller seine Aufgabe so ganz richtig verstanden hat? So langsam..
Rolf-Dirk Maehler 32 (RDMAEHLER1) - 19.11.2016 17:48
...können einem da Zweifel kommen. Es waren Mitarbeiter seines Konzerns, die den Dieselskandal ausgelöst hatten und wenn er einerseits in den USA den dortigen Kunden Unsummen hinterher wirft, dann sollte er sich nicht wundern, wenn die übrigen Kunden etwas vergleichbares verlangen. Mit der beschriebenen Reaktion kann er aber bestenfalls seine Kunden in die Arme der Konkurrenz treiben. Eine Sache ist die Beurteilung der Gesetzgebung bezgl. Autoabgasen, eine andere ob man die Gesetze dann auf etwas einfältige Art einfach missachten kann. Aber während er damit beschäftigt sein sollte sein Haus wieder in Ordnung zu bringen, vollzieht er dann einen "Handbremswende" in Richtung Elektroauto und das obwohl wesentliche Elemente dafür nicht vorhanden sind. Ob das eine Erfolgsgeschichte werden wird dürfte in den Sternen stehen. Als Automobilkunde drängt sich mir die Frage auf was passiert, wenn ich mir für viel Geld ein neues Auto kaufe, damit aber womöglich nicht mehr in viele Innenstädte darf.
oder:

Zitat

VW-Chef kritisiert Betroffene des Dieselskandals
Uwe Birke (MaxMeyer) - 19.11.2016 17:14
Schade Herr Müller, sie haben es wieder verpasst, Vertrauen bei der Kundschaft aufzubauen. statt dessen halten sie ihre Taktik der Verschleierung, des Aussitzens von Problemen, der Verleumdung der Behörden, ganz einfach, die Verdummung aufrecht. Sie denken, sie können ihre "Kellerleichen" durch den Strategiewechsel zum E Auto kaschieren und Gras drüber wachsen lassen. Was ist nur mit unsere deutschen Managereleiten geworden. Keiner von VW übernimmt Verantwortung für dieses Fehlverhalten. Das wird sich noch rächen, wer permanent den Verbraucher täuscht, wird die Quittung erhalten

Es gibt noch mehr interessante Stellungsnamen...die Brisanz ist aber schon zu sehen.

Schönes Wochenende!

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Sonntag, 20. November 2016, 07:22

VW sägt wieder mal am eigenen Ast: dem Kunden.

Man sollte nicht dem Käufer seiner eigenen Autos "blöde" kommen - den nochmal werden auf diese Art und Weise geprellte VW-Fahrer keine Volkswagen kaufen.

VW gegen Doppel WOBber VW gegen DW - Abmahnthema auf Facebook VW-DE

91mk2

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Sonntag, 20. November 2016, 07:29

Zitat

Volkswagen-Chef Matthias Müller sieht nicht ein, vom Dieselskandal betroffenen VW-Kunden in Europa ähnliche Entschädigungen zu zahlen wie in Amerika. „Man kann das nicht über einen Kamm scheren, denn die Ausgangssituation ist völlig unterschiedlich“, sagte Müller in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Den Kunden in Europa entsteht ja kein Nachteil, weder beim Verbrauch noch bei den Fahreigenschaften. Und wenn ich das anfügen darf“, so Müller weiter: „Auf der einen Seite kritisieren viele die amerikanische Gesetzgebung in anderen Zusammenhängen, siehe TTIP. Wenn es aber darum geht, selbst Vorteile daraus zu ziehen, scheint das amerikanische Recht auf einmal der richtige Weg zu sein.“

Mit harschen Worten wehrt der Manager sich auch gegen Vorwürfe, die deutsche Autoindustrie habe die Elektromobilität verschlafen: „Am Angebot mangelt es nicht, sondern an der Nachfrage: Auf der einen Seite denken und handeln viele Deutsche im Alltag grün, wenn es aber um E-Mobilität geht, haben wir als Verbraucher spitze Finger.“ So ganz habe er dieses „paradoxe Phänomen“ noch nicht verstanden.
...
Quelle: FAZ.NET


Irgendwie scheinen seit Beginn der Ära Pi'e'ch nur noch komplett weltfremde weil völlig abgehobene Voll-Idioten an der Konzernspitze gewirkt zu haben?!
Inwiefern bitte ist denn die Ausgangssituation völlig unterschiedlich?
Für mich war dies, daß Volkswagen bewusst Betrug begangen hat, um mit zweifelhaften technischen Mitteln bestimmte Abgsawerte unter unrealistischen Bedingungen vorzugaukeln.

Dies gilt für VWs, die diesseits und jenseits des Atlantiks verkauft wurden, gleichermaßen.
Insofern zu sagen "Den Kunden in Europa entsteht ja kein Nachteil, weder beim Verbrauch noch bei den Fahreigenschaften.", zeugt doch von der Unfähigkeit, sich wirklich mit eigenem Fehlverhalten zu beschäftigen. Viel mehr wirft er den betrogenen Kunden noch vor, daß diese sich betrogen fühlen!
Auch wenn es "nur" um Abgaswerte geht.
Aber haben etwa amerikanische VW-Fahrer Nachteile bei Verbrauch und Fahreigenschaften? Ich glaube nicht, man korrigiere mich, wenn ich mich irre.

Und das "paradoxe Phänomen", daß viele Verbraucher noch kein E-Mobil fahren, kann er ja auch gar nicht verstehen: er muss sich seine E-Autos ja auch nicht selber kaufen.
Und wenn er es müsste, dann wär der Preis trotzdem fast egal, bei seinem Einkommen!

VW ist schon lange nicht mehr meine Marke. Von mir aus kann der Konzern den Bach runtergehen, auch wenns arbeitsmarktpolitisch ne Katastrophe wäre. Aber aus Katastrophen kann man lernen (muss man aber nicht): z.B. daß es einen völlig anderen Typ Manager braucht, als den, der aktuell so weit verbreitet ist!
MfG,
Micha

Lieber Ex-"Biertrinker",
bitte reagiere nicht auf meine Beiträge oder Themen. Am Besten liest Du sie gar nicht erst.
Denk auch nicht drüber nach, warum ich darum bitte. Ignorier mich einfach. So wie auch ich Dich zukünftig einfach ignorieren werde.
Dann können wir prima miteinander klar kommen!
Danke!

golfler2

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Sonntag, 20. November 2016, 20:18

Von mir aus kann der Konzern den Bach runtergehen, auch wenns arbeitsmarktpolitisch ne Katastrophe wäre.

Harte und ehrliche Worte, lieber 91mk2!
Ich schätze klare und deutliche Worte, auch wenn ich es anders formuliert hätte.
Ich denke eben auch an die vielen Arbeitsplätze, die abgebaut werden sollen...

Ich habe diese Entscheidung vor vielen Jahren auch getroffen und bin nicht mehr direkt berührt.

Hier noch der Anschluss-Artikel: Es ist deprimierend und peinlich

5

Dienstag, 18. April 2017, 11:21

Von mir aus kann der Konzern den Bach runtergehen, auch wenns arbeitsmarktpolitisch ne Katastrophe wäre.

Harte und ehrliche Worte, lieber 91mk2!
Ich schätze klare und deutliche Worte, auch wenn ich es anders formuliert hätte.
Ich denke eben auch an die vielen Arbeitsplätze, die abgebaut werden sollen...

Ich habe diese Entscheidung vor vielen Jahren auch getroffen und bin nicht mehr direkt berührt.

Hier noch der Anschluss-Artikel: Es ist deprimierend und peinlich
Ich hoffe auch, dass es nicht zu dem massiven Stellenabbau kommt, wie in dem folgenden Artikel beschrieben.
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ma…e/14861388.html

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Dienstag, 18. April 2017, 13:41

Habt Ihr auch schon mal dran gedacht, daß die VW-Bosse auch nur Opfer sind?

Zum Nachdenken:

Die Politik, besonders der Grünen, ist so weltfremd und jenseits jeglichen Wissens von Gut und Böse. Ich wette, KEINER von denen Kaspern ist fähig, eine einfache mathematische Aufgabe zu lösen. Aber eben solche Pfeifen legen die Grenzwerte für Abgase fest ohne Rücksicht, ob die technisch machbar sind oder nicht!

Alles, was jetzt noch in den Umweltschutz fließt, ist nur noch marginal. Der größte Sprung der Luftreinheit war von Euro 0 auf Euro 1, Euro 1 auf 2 nur noch minimal, der Rest nur noch mit riesigem Aufwand im Nachkommabereich, also kaum noch meßbar. Ob jetzt ein Auto sagen wir 1,31 % Stickoxide oder mit enormem Aufwand noch 1,30 % ausstößt, macht das Kraut nicht fett. Schlimm ist es aber, wenn trotz besserem Wissen quasi von heut auf morgen nur noch 0,40 % Stickoxide verlangt werden, die technisch gar nicht mehr machbar sind....

Was sollen die Bosse machen? Sagen sie, das ist technisch nicht mehr machbar, sind sie die Versager, die Umweltschweine, also was bleibt denen anderes übrig?
Soll nicht heißen, daß ich solche Notlösungen toleriere, aber hier triffts die Falschen!

Die Elektroautos sind die größte Fehlinvestition !!!! Woher soll denn der ganze Strom kommen? Unterfranken verträgt keine Windräder mehr, Atomkraft wird abgeschalten, wir stehen sehr oft an der Grenze zum Blackout, daß gar nichts mehr geht und nun sollen auch noch Millionen E-Autos Tag und Nacht nuckeln???

Die Ingenieure sollen Sprit entwickeln, der klimaneutral ist, aus regenerativen Energien gewonnen wird, und schon sind alle Probs gelöst! Die Batterietechnik ist die Grenze, viel mehr wird nicht mehr gehen, auch die Schnelladetechnik!

Es geht in Wirklichkeit gar nicht mehr um den Klimaschutz, es geht alleine darum, Deutschland und seine (Auto)-Industrie zu zerstören und dazu ist jedes Mittel recht. Unsere lieben Politiker haben da schon so schöne Zitate gebracht, da sollten bei allen Normalos die Alarmglocken schrillen.


stahlwerk

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Dienstag, 18. April 2017, 14:18

...auch die Ökobilanz eines Elektroautos ist veheerend, anscheinend wird das von der Lobby aber schön verschwiegen weiterhin. _patsch
Zudem sind auf diesem Planeten Erde auch die dazu benötigten Rohstoffe nicht genügend vorhanden für die Menge an Elektro-Serienautos und zu dem Thema "Recycling" in Bezug auf diese Vehikel hört man auch so gut wie kein Wort...warum sollte klar sein !

Der Traum von 100% Elektromobilitaet in Form von Autos wird bis auf weiteres ein Traum bleiben, machen wir uns nix vor...wer über den Tellerrand schaut und selbst 1&1 zusammen zählt weiss was hier Sache ist !
- METAL RULES, BANG YOUR HEAD ! :thumbsup:

Der Beitrag von »bsistorwe« (Sonntag, 20. August 2017, 04:45) wurde vom Benutzer »Martin R« gelöscht (Sonntag, 20. August 2017, 09:05).

Der Beitrag von »meoepala« (Gestern, 14:08) wurde vom Benutzer »Martin R« gelöscht (Gestern, 17:02).

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