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benzinfuchs

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Mittwoch, 14. Januar 2015, 19:30

Aufbereitung Lack alpinweiß

Hallo liebe Gemeinde,

mein Function wird im Moment noch im Alltag bewegt. Brauch eigendlich ne Garage (wer also was weis im Raum Solingen Ohligs Hackhauser Str. bitte melden) die find ich aber im Moment nicht für nen guten Kurs.

Somit wird das weiß im Frühjahr wieder grau sein.

Hab bis jetzt immer mit scharfen Mitteln (z.B. RotWeis Paste) das reine Weiß wieder zum Vorschein gebracht.
Ist aber auf die Dauer Mist. Lack muss ich an einer Stelle schon smarten, da Grundierung sichbar.

Nun meine Frage:

Was kann ich nehmen, um den Grauschleier wegzubekommen ohne die Lackdicke großartig zu reduziern?

LG.

Thomas.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »benzinfuchs« (14. Januar 2015, 19:48)


GTI.16V.

VW Suchti

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Mittwoch, 14. Januar 2015, 19:36

Da klink ich mich mal ein, haben schließlich den ein oder anderen Profi hier. :]
Wollte den zwar zum Aufbereiter geben, aber ein bisschen Know-How schadet ja nie. :D


FourOfFour

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Mittwoch, 14. Januar 2015, 20:35

Polituren...

Hallo Benzinfuchs,

ich fahre ein 84er Golf1 Cabrio in Alpinweiß und den Citystromer in Candyweiß.
Beides sehr ähnlich..

Meine Vorgehensweise besteht aus drei Gängen:
Fahrzeug waschen und Teerflecken und fest sitzende Verunreinigungen mit TeroTex von Teroson entfernen,
möglichst auf noch feuchtem Lack. Das geht ohne schleifen nur mit einem weichen, nicht fusselndem Lappen.
Als zweiten Schritt nehme ich Politur MPA 10000 von Festool und poliere das Fahrzeug mit der Maschine, einem Rotex Exzentergerät
von Festool mit angefeuchtetem Schwamm-Aufsatz.
Diese Arbeitsgänge entfernen den Grauschleier und oxidierte Lackanteile, tragen aber extrem wenig Material ab.
Auf jeden Fall kommt bei mir noch nirgends die Grundierung durch :D
Die Politur von Festool hat keinen versiegelnden Wachsanteil. Den trockenen Schleier nach den Polieren mit Watte entfernen
und den Lack anschließend versiegeln.
Dafür nehme ich Lotuplast von Grünwald, weil ich noch nichts gefunden habe, was schneller geht und länger hät.
Das Zeug geht nicht nur für Lack sondern hat sich auch auf Scheiben bewährt.

Aufwändig und dauert jedesmal ein ganzes Wochenende, muß dafür aber nur einmal im Jahr gemacht werden.

Polieren mit der Maschine hat ausserdem den Nachteil, dass du nachher alle Kunststoffteile, Dichtungen und Türgriffe nachbehandeln mußt, weil
die Maschine die Politur ganz schon durch die Landschaft schleudern kann.
Für schwarze Kunststoffteile nehme ich Stoßstangenschwarz von Nigrin. Riecht wie Schuhcreme, hat aber Farbpartikel die
verhindern, dass die Kunststoffe mit der Zeit grau werden.


hmhm

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Donnerstag, 15. Januar 2015, 02:37

Ich kann dir nur empfehlen, dich auf http://www.fahrzeugpflegeforum.de einzulesen bzw. dich gleich zu registrieren und dein Fahrzeug begutachten zu lassen. Du wirst dort kompetenter beraten als bei 97% der Aufbereiter. Die Angebote für 100€, 200€ kannst du alle in die Tonne treten. Die Jungs aus dem Forum beschäftigen sich mal gut und gerne mal locker 20 Stunden mit einem Fahrzeug. Jetzt rechne mal hoch, wie viel ein Aufbereiter kosten müsste, damit sich das ganze überhaupt lohnt, wenn er das hauptberuflich macht. Viele aus diesem Forum fangen für unter 400€ (natürlich privat und unter der Hand) in der Regel gar nicht an.

Wenn du schon mal anfängst, dann mach es gescheit. Also auch mit Innenraum und so gut wie möglich die Lackdefekte korrigieren. Muss ja beim 1. Mal nicht zu 100% perfekt werden. Du sparst dir trotzdem Geld. Es lohnt sich eine billige Exzenter, vorallem die DAS6 Maschinen, zuzulegen. Bekommst du in der Bucht unter Vossner, ansonsten bei Lupus oder von Liquid Elements. Bist bei allem drum und dran mit ca. 250-300€ Materialkosten super bedient!

@FourOfFour: Wegen den Kunststoffteilen, du könntest auch ganz einfach abkleben. Gibt spezielles Klebeband dafür. Und man sollte höherwertige Mikrofasertücher nehmen und nicht die aus'm DM, Rossmann oder so. Schon gar nicht irgend einen Lappen. Damit machst du dir deine ganze Arbeit mehr oder weniger wieder kaputt.


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Donnerstag, 15. Januar 2015, 05:34

also in sachen politur kann ich produkte von visomax oder 3m empfehlen, bin beruflich polierer in einer lackiererei.
um das weiss wieder auf hochglanz zu bringen ... eigentlich kein kunstwerk, hier reicht eine feine politur völlig aus, solang keine größeren kratzer entfernt werden müssen.
polieren mit der hand ist so gut wie überflüssig, wenns wirklich gut werden soll, ist hier das a und o ganz klar eine gute poliermaschiene. hier meine ich nicht die billigen ausm baumarkt für 30-40€!!!
ein gutes mikrofasertuch ist ebenso sehr sinnvoll.

in sachen politur, maschine und co sollte man nicht am falschen ende sparen, diese investitionen macht man einmal und halten im normalfall dann ein leben lang.


Steve67

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Donnerstag, 15. Januar 2015, 06:20

das Forum kann ich dir dazu auch dringend empfehlen...
jedes Mal mit scharfer Schleifpolitur ans Auto zu gehen ist wie du ja schon gemerkt hast nicht die beste Idee. wie versiegelst du den Lack nach der Politur?


benzinfuchs

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Donnerstag, 15. Januar 2015, 19:04

Danke für die Tips. Ich nehme zum Finish Produkte von Dr. Wack. Bin damit ganz zufrieden. Und der Glanz ist geil.
Kratzer hat er wenige. Das nervige ich der Grauschleier. Aber wenn er einmal gemacht ist, ist weiß einfach nur die beste Farbe. Finde ich.

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FourOfFour

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Freitag, 16. Januar 2015, 19:30

@FourOfFour: Wegen den Kunststoffteilen, du könntest auch ganz einfach abkleben. Gibt spezielles Klebeband dafür. Und man sollte höherwertige Mikrofasertücher nehmen und nicht die aus'm DM, Rossmann oder so. Schon gar nicht irgend einen Lappen. Damit machst du dir deine ganze Arbeit mehr oder weniger wieder kaputt.
Hallo hmhm,
ich denke, hier kann man streiten.
Nicht darüber, billige Mikrofaser zu nehmen sondern darüber, überhaupt zu Mikrofaser zu greifen.
Der Polierschwamm von Festool fällt sicher nicht in die Kathegorie "minderwertig" und ich finde der letzte Gang des Aufpolierens geht mit
Polierwatte deutlich besser als mit Mikrofaser.

hmhm

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Freitag, 16. Januar 2015, 20:14

Die Tücher sind nicht zum polieren, sondern zum abnehmen der Mittel da. Auch zum Reinigen, oder Trocknen. Polieren mit Pad ist schon richtig so.

Wie gesagt, einfach mal einlesen. Ich will auch niemanden belehren, aber es gibt sovie im Internet zu lesen, warum man MFT Tücher verwenden soll, und keine Polierwatte oder sonstige Tücher.

Und von Dr. Wack würde ich die Finger lassen. Für das gleiche Geld, gibt es höherwertige Produkte, die einfach viel mehr Leisten. Aber eingelesen hast du dich anscheinend nicht.

Das muss jeder für sich selber wissen. Man wird wahrscheinlich mit jedem Produkt zufrieden sein, da es fast immer eine Verbesserung ist, aber dass es nicht mal ansatzweise das Optimum ist, wissen die meisten nicht.


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Mittwoch, 21. Januar 2015, 22:24

mach mal detailaufnahmen von deinem lack.

dann kann ich dir sicher helfen.

ansonsten:

vernünftig waschen.

eventuell flugrost entfernen

kneten.

trocknen

abkleben

polieren

wachs-vorbereiten

polieren oder versiegeln (dann fällt der schritt davor aus)


hinterher mit richtigen pflegemitteln pflegen.

die meisten lackdefekte entstehnen nicht etwa durch waschanlagen, nein durch falsche handwäsche passiert viel mehr blödsinn.

so sind die gängigsten schritte.

und besorg dir vernünftige pflegemittel.

guck mal hier: lupus-autopflege.de

lg lukas


11

Donnerstag, 22. Januar 2015, 07:41

Moin,

Ist ja schon alles richtige von Lukas aufgelistet worden.

Kneten (dafür gibt es bei Lupus spezielle kniete) wird auf dem nassen Fahrzeug durchgeführt und beseitigt Ablagerungen von Industrie, im Alltag oder Teer und Harze. Wenn du es machst, wirst du dich wundern, was alles herunterkommt und bislang kaum sichtbar war.Zudem musst du weniger polieren, also auch weniger Lack abtragen.

Abkleben der Kunststoffteile am Auto ist auch ganz wichtig. Politur lässt sich nur schwer von Kunststoffteilen entfernen und hinterlässt unschöne Flecken. Die muss man dann nachher mühsam beseitigen. Da ist das Abkleben im Vorhinein einfacher. Einfaches Malerkrepp reicht.

Das Färben von Kunststoffteilen halte ich nicht für besonders gut. Ich würde eher ein Kunststofflegemittel über längere Zeit auftragen. Dadurch erhalten die Kunststoffe in den meisten Fällen ihre schöne Farbe zurück. Auch da findest du etwa bei Lupus geeignete Produkte.

Eine Poliermaschine kann, bei richtiger Anwendung, bessere Ergebnisse erzielen. Für den Anfänger bietet sich hier ein Excenter-Schleifer an. Er immitiert praktisch die Bewegung einer Handpolitur und verhindert häufig die Bildung von Hologrammen (Regenbogeneffekte im Sonnenschein), die nicht gewünscht sind. Hier sollte man einen Schleifer mit Zwangsrotation nehmen (getriebe-Excenter-Schleifer).

VG

P.s.: weiß jetzt nicht, wo du herkommst. Ein Besuch bei Petzoldts in Hagen kann auch zu empfehlen sein. Die Jungs dort wissen was sie tun und können dir auch gute und geeignete Produkte gerade für deinen Fall empfehlen. Zudem kannst du Ihnen auch über die Schulter schauen, wenn sie selber polieren.

"... in this world nothing can be said to be certain, except death and taxes." (Benjamin Franklin)

"Verglichen mit den Grünen und ihrem Hang zum alltäglichen Totalitarismus, ist die katholische Kirche eine libertäre Organisation mit Sinn für menschliche Schwächen." (Henrik M. Broder, Die Welt vom 2. März 2013)

Mein Calypso-GTI16V

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »HerrDoktor« (9. Februar 2015, 06:50)


schrauber18

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12

Sonntag, 8. Februar 2015, 18:48

ich werde den 16v kr demnächst aufbereiten, werde dazu dann noch genaueres schreiben, der is ja alpinweiss!

Ein selbstbewusster, erfolgreicher Mann muss nicht mit einer geldgeilen,
komplex-behafteten Frau posieren, genausowenig mit teuren Autos.
Beides ist nur Spielzeug, aber wenigstens die Autos haben Charakter.;-)

benzinfuchs

ZEITMASCHINENPILOT

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Sonntag, 1. März 2015, 20:45

Hi mal wieder. War lange nicht online. HerrDoktor da ich aus Solingen komme, ist Hagen nicht weit. Dann schau ich da mal rein. Guter Tip.

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