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Barney

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Donnerstag, 18. Dezember 2014, 11:35

Mit welchem Gleitmittel Scheiben einziehen...? Guter Rostschutz erwünscht...

Hallo zusammen!

Wenn mein Golf vom Lackierer zurückkommt, möchte ich die Scheiben gerne mit einem Gleitmittel einziehen, das gleichzeitig ggf. vor eindringendem Wasser und vor Rost schützt.

Am liebsten hätte ich das Korrosionsschutzfett von Mike Sanders genommen, aber laut deren Datenblatt ist das nicht gut für Gummi- und Kunststoffteile. Gibt es da eine nichtmineralische Alternative?

Für Hinweise bin ich dankbar.

Grüße

Barney

2

Donnerstag, 18. Dezember 2014, 12:53

wasser kommt sowieso dahinter.

ich habe immer mit ganz normalen silikon eingesprüht und eingezogen, fertig.

Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen

octirolf

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Donnerstag, 18. Dezember 2014, 12:56

Oder Glycerin, ergibt noch einen gewissen Schutz.

Der Unterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte, und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, dass sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, dass es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann. :whistling:

Bernd68

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Donnerstag, 18. Dezember 2014, 14:39

Moin,

Mike Sanders macht keine Probleme - noch nie gehört. Die Diskussion gibt es öffters und z.b. Fluid Film ist hier problematisch. Mike Sanders wir eigentlich als gerade unproblematisch beschrieben.
Ich hab es selber schon in diesem Bereich eingesetzt - ohne Probleme.

Gruß Bernd


Barney

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Donnerstag, 18. Dezember 2014, 14:48

Glycerin hört sich nicht schlecht an, das darf man halt nur nicht in der Nähe der Nitroverdünnung stehen lassen... :D OK, der war platt... |(

Ich denke, dass meine Rostprobleme in erster Linie auf Spüli zurückzuführen sind. Ich bin mit nicht mehr ganz sicher, aber ich meine wir haben das vor 15 Jahren zum Einziehen der Scheiben genutzt.

@Bernd: Ich habe Mike Sanders Korrosionsschutzfett hier und würde es gerne nehmen, aber der Hinweis von deren Homepage stört mich ein wenig:




Interessant wäre ja mal Jemand, der Probleme mit so einem mineralischen Fett/Öl und Gummidichtungen bekommen hat.

Barney

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Barney« (18. Dezember 2014, 15:50)


octirolf

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6

Donnerstag, 18. Dezember 2014, 14:52

darf man halt nur nicht in der Nähe der Nitroverdünnung stehen lassen

Das gäbe dann aber ein Bombenergebnis :D
Der Unterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte, und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, dass sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, dass es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann. :whistling:

mad²

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Donnerstag, 18. Dezember 2014, 16:22

Hi,

Mike Sanders kommt ja auch im Auto zu Berührungen mit Kunststoff.

Kannst verwenden. Sowas schreiben sie wegen flecken und so.

:lowrider:


Barney

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Donnerstag, 18. Dezember 2014, 16:45

Ich glaube ich probiere es wirklich mal mit MS. :thumbsup: Hattest Du das mal eingesetzt, Alex?

Unglaublich, was man im Internet alles für wirres Zeug über die verschiedenen Rostschutze lesen kann. Viele sprechen da von aufquellenden Gummis usw.. Schlimm soll wohl wirklich Fluidfilm sein, wie Bernd schon oben schreibt.
Aber ich habe zu dem Thema noch was ganz Gutes gefunden: http://www.wikidorf.de/reintechnisch/Inhalt/Rostschutz

Zitat:

[...]

Mike Sanders Korrosionsschutzfett
Seit vielen Jahren sehr beliebt und mit Kultstatus. Das Fett hat eine recht feste Konsistenz, ähnlich wie gekühlte Butter. Haupteinsatzgebiet ist die Hohlraumversiegelung. Besonders auch bei älteren Fahrzeugen, bei denen schon deutlich Rost vorhanden ist.
Vorteilhaft ist, dass die Konsistenz des Fettes stark von der Temperatur abhängt. Verarbeitet wird es bei 120 Grad, dann ist es flüssig wie Wasser und kann gut gespritzt werden. Auch im Sommer bei praller Sonne wird es an vielen Stellen im Wagen sehr weich oder sogar
flüssig. Das sorgt dafür, dass das Fett immer mal wieder in alle Ecken kriecht und sich die Schutzschicht auch von selber repariert. Nachteilig ist jedoch, dass im Sommer das Fett aus Hohlräumen tropfen kann oder an Stellen kriecht, wo man es gar nicht haben will.
Mitunter wird Mike Sanders Fett auch als Unterbodenschutz verwendet. Eigentlich ist es für diesen Zweck schon arg weich. Trotzdem kann das je nach Situation gut funktionieren, vor allem in Bereichen des Unterbodens, die nicht so stark von Spritzwasser betroffen sind. Ein großer Vorteil ist hier, dass das Fett durchsichtig ist, man also weiterhin sehr gut inspizieren kann, ob es irgendwo rostet. Es ist auch fast undenkbar, dass es unterwandert wird oder sich ablöst. Im Bereich der Radläufe halte ich es für zu weich, es sei denn, man pflegt jedes Jahr nach.
Mike Sanders Fett lässt sich auch sehr gut für viele kleine Sachen einsetzen, die man zusätzlich schützen will: Falze, unter Dichtungen, an Durchbrüchen, Korrosionsschutz für Schrauben und Schellen. Auch für temporären Schutz von Teilen ist es gut geeignet.
Denn es lässt sich auch sehr gut wieder mit Bremsenreiniger oder Waschbenzin entfernen.
Man kann Sanders Fett für Kleinteile problemlos kalt auftragen. Man kann es auch nachträglich noch anfönen, damit es sich gut verteilt und in Ecke kriecht.

(!) Die Verträglichkeit mit den meisten Gummis scheint gut zu sein. (!)


Nato-Mischung oder Gurulan PX11A

Die Nato-Mischung muss hier unbedingt erwähnt werden. Ich meine, so um 2008 tauchten Berichte in diversen Foren auf, wie man sich selber auf einfache Weise ein Rostschutzfett zusammenmischen kann. Es tauchten auch Nato-Unterlagen auf, aus denen dieses Rezept entnommen wurde. Dort heißt die Mischung wohl PX11A.
Das Rezept ist simpel: Technische Vaseline (z.B. Bundeswehr S-743) + 10% Bienenwachs. Beides wird ungefähr 70-90 Grad zusammengeschmolzen.
Statt technischer Vaseline haben es einige auch mit normaler Vaseline aus der Drogerie probiert und es scheint damit ähnlich gut zu funktionieren.
Heraus kommt etwas, was wesentlich fester als Vaseline ist und der Konsistenz von Mike-Sanders Korrosionsschutzfett ähnelt. Und recht schnell wurde in allen möglichen Foren behauptet, dass es auch von den Eigenschaften her ganz ähnlich sei. Genauso gab es hier auch zahlreiche Dementi. Ich will mich an diesen Spekulationen nicht beteiligen. Wen es interessiert, der findet genügend Lesestoff im Internet. Ich benutze diese Mischung aber auch ganz gerne. Vor allem für den temporären Rostschutz ist sie ganz gut geeignet. Das haben
mir Versuche auf Testblechen gezeigt. Schön ist auch, dass man wirklich weiß, was drin ist und wenn man Kosmetik-Vaseline verwendet, sind definitiv keine problematischen Inhaltsstoffe drin. Das gefällt mir besonders gut. Interessant auch, dass man sich so eine Mischung weltweit schnell zusammenmischen kann, weil die Grundstoffe überall erhältlich sein dürften.

[...]

Barney

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Sonntag, 21. Dezember 2014, 10:03

In die Dichtungen gebe ich immer Silikonspray (als Gleitmittel) und auf das Blech kam bei mir ganzr normales Lagerfett.

Bei der ersten Lackierung 2005 hab ichs schon so gemacht und 2013 wieder.

Beim zerlegen 2013 war das Zeug immer noch vollständig da, ist nie raus gelaufen.

Haben wir im Bekanntenkreis bei allen unseren Oldies so gemacht (mehrere T2, T1, Golf 1, Polo 1, Derby 1 usw).

Lg Lukas


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