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BlueOne

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Montag, 16. April 2007, 08:59

Einlagern

Tach zusammen!

Da mein Blue jetzt wieder rostfrei und nahezu tadellos dasteht, werde ich ihn wohl nicht mehr verkaufen! Wärend des Studiums wird mir aber das Geld für die laufenden Kosten eines GTI fehlen. Also werde ich ihn erst mal ein Weilchen einlagern!
Das bringt mich zu meiner Frage, was dabei alles zu beachten ist.
Auf Böcken in 'ner trockenen Garage ist klar!
Öl ablassen? Wasser? Was noch?

Danle schon mal, für die Hilfe!

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alexander235

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Montag, 16. April 2007, 11:52

RE: Einlagern

Hi,

also die Kollegen aus Oldie Kreisen lassen Öl immer drauf.

Vor "Wiederinbetriebnahme" wird eimal warm gefahren und dann abgelassen.

Wo Öl ist kann sich kein Rost bilden.

Und Volltanken bis obenhin... Oberkante Unterlipppe . :D

Böcke sind wohl ok, obwohl die für die oldies immer Holz nehmen.

Batterie besser rausnehmen.

Tadelos ? Na Rostkrieg gewonnen ?
Edition Blue Leisten noch bekommen ?
Oder sind die alten wieder aufgetaucht ? :D

Gruß Alexander 8)


Micky

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Montag, 16. April 2007, 12:20

Aufbocken: Nein, da sich bei falschem Aufbocken die Karosserie verziehen kann ( falsche Plazierung der Böcke ). Lieber einen Satz alte Räder montieren und darauf stehen lassen.

Öl und Wasser ablassen: Nein, da das Ablassen die Korrosion fördert ( Kontakt mit Sauerstoff ). Falls das Öl älter ist, bzw das Auto viel Kurzstrecke bewegt wurde, vorher noch einen Ölwechsel durchführen.

Batterie ausbauen: Ja

Volltanken: In Zeiten von Kunststofftanks nicht mehr notwendig

Was noch wichtig ist:

- Innenraumentfeuchter gegen Schimmelbildung verwenden, Schiebedach und Fenster schließen

- Motor vor dem Einlagern schön warm fahren ( Öl mindestens 110° ), daß sich kein Kondensat im Motor bildet ( wie bei einem Kaltstart ) und somit Korrosion fördert.

- Bei längeren Standzeiten vor dem Einlagern einen Benzin Stabilisator in den Tank kippen und eine größere Runde fahren, daß sich der Zusatz im kompletten System verteilen kann. Der Stabilisator verringert den chemischen Zerfall des Benzins und beugt Korrosionsschäden vor ( wichtig gerade bei der empfindlichen Einspritzanlage ).

- Endrohr(e) der Abgasanlage mit einem ölgetränkten Lappen verschließen

- Karosserie mit Baumwolltuch abdecken ( keine Folie direkt auf den Lack )
Grüße

Micky

BlueOne

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Montag, 16. April 2007, 12:46

@Micky
Danke dir!

Die Bockplatzierung beim IIer ist mir eigentlich bekannt.
Die Schweller sind z.B. nicht zu empfehlen! :D
Aber hast recht, 'n paar alte Räder solltens auch tun!

Bei meinem P50 war's Aufbocken halt nötig, damit die Blattfedern nicht nachsacken!

Das daß Ablassen der Flüssigkeiten doof ist, habe ich mir fast gedacht!
Kam mir aber zu Ohren, wie noch so mancher anderer Quatsch!

Öl auf 110°C? Über 100°C hab ich's eigentlich noch nie geschafft!!!
Aber 'ne Autobahnfahrt zur durchtrocknung der Auspuffanlage war sowieso geplant.

@Alexander
Hat jetzt die normalen GTI-Embleme dran. Sonst sind die Leisten ja gleich.
Die tauchen schon noch auf! Ich hab Geduld!!! :D

Die Schweißarbeiten waren fast umfangreicher, als bei manchem Oldie!
Hab dann noch 'n paar herrliche Blüten unter den hinteren Seitenscheiben entfernt.
Jetzt ist er wieder Rostfrei.

Wenn ich Zeit hab, hau ich die Bilder dazu mal in meine Auto-Vorstellung.

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Micky

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Montag, 16. April 2007, 13:30

Das mit den 110° ist auch nur ein Richtwert, bei dem die Kondensatanteile im Öl verschwinden =)

Ich verschiebe diesen Thread mal ins Archiv, da Fragen zum Einlagern sicherlich öfters auftauchen. Im Off-Topic geht das zu schnell unter.

Grüße

Micky

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Micky« (16. April 2007, 13:32)


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Montag, 16. April 2007, 13:32

also ich habe meine eigenen methoden!

ich muss dazu sagen, habe bei uns im ort eine halle, und dazu gehört ein innenhof!


jede woche kram ich den special raus, und fahre ein paar runden über den hof. so wird alles was beweglich ist auch nochmal bewegt.

der motor läuft dabei etwa 2 stunden, ist also sehr heiss!


bremse, kupplung, getriebe und so weiter werden dabei bewegt, und ich habe die gewissheit, das nichts angammelt, besonders die hinteren bremszangen.

die türen und fenster werden NICHT geschlossen! :rolleyes:

erstens kann dadurch luft im innenraum zirkulieren, dadurch spare ich mir den luftentfeuchter, und zum anderen werden die dichtungen nicht plattgedrückt.

die türe nur die erste rastung, und die fenster sowie schiebedach nur nen fingerbreit geöffnet, das reicht.

die alus sind natürlich eingelagert, und ich habe den auf alten stahlrädern stehen.

an dem thema einmotten unterscheiden sich die meinungen.
mein kumpel stellt den einfach ab, und hat im frühjahr immer so seine probleme...

ich mache das so und muss nur die alus draufschrauben, den wagen putzen und den obligatorischen ölwechsel machen.

also nur volles pflegeprogramm mehr nicht.

ausserdem decke ich den wagen auch nicht mit tüchern ab, ich habe die erfahrung gemacht, das schon duch leichten windzug das zeug auf dem lack hin und her scheuert, dadurch hat man dann gaaaaaanz feine kratzer im lack.

ich decke den daher nicht ab, waschen muss ich den doch eh oder? :wink:


Micky

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Montag, 16. April 2007, 14:06

Ja, viele Wege führen nach Rom :D Diesen Thread finde ich mal richtig gut, da er mehrere Möglichkeiten sowie Vor- und Nachteile aufzeigt =)

Letztendlich muß das ja auch jeder für sich selbst entscheiden, je nachdem wie lange und wo das Auto gelagert wird.

Jede Woche einige Runden fahren ist zwar wünschenswert, scheitert bei den meisten aber an der benötigten Zeit ( die 2 Stunden sind da wirklich schnell weg ) und an der Möglichkeit, das Auto ausreichend zu bewegen. Wichtig ist halt, den Motor nicht nur 5 Minuten im Stand tuckern zu lassen - dann lieber nicht starten.

Zur Durchlüftung des Innenraums ist zu bemerken, daß das ganz klar vom Stellplatz abhängig ist. Ich hatte meinen 1er einige Jahre in einer Garage abgestellt und die Fenster auch einen Spalt geöffnet. Da ich permanente Probleme mit Schimmel hatte, bin ich auf die Variante Fenster zu und Luftentfeuchter umgestiegen - Probleme beseitigt. Fenster auf kann man machen, wenn der Stellplatz eine niedrige Luftfeuchtigkeit aufweist.

Türen auf erste Rastung ist auch gefährlich, da das Gewicht der Tür dann vorrangig auf den Scharnieren lastest und die Tür auf Dauer hinten absackt.

Letztendlich zu Thema abdecken: Wenn ich sehe, wieviel Staub und Dreck auf das Tuch fällt ( zwangsläufig in einer Scheune ), möchte ich das dem Lack nicht antun. Da sich auch mal ein Vogel in die Scheune verirrt, soll er sein Geschäft lieber auf das Tuch als auf meinen Lack verrichten. Wichtig dabei ist ein staubdichtes Tuch und das der Lack vor dem Abdecken supersauber ist. Das Tuch ist auch windunempfindlich, da es an den Seiten fast bis zum Boden reicht und nicht vom Lack abheben kann.

Grüße

Micky

BlueOne

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Montag, 16. April 2007, 14:30

Mein Guter wird ca. 4-5 Jahre stehen!
Ich habe bestenfalls die Möglichkeit ihn hin und wieder mit roten Nummern mal 'ne Runde zu fahren. Zeit dafür sollte da sein!
Desweiteren muß er zwischendurch eh mal zum TÜV.
Dürfte ja billiger werden, als 'ne 21er.

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Montag, 16. April 2007, 16:54

§21 Tüv gibts doch garnicht mehr seit 01.03.2007


BlueOne

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Montag, 16. April 2007, 18:01

Im Ernst?
Ich kann ihn nach fünf jahren Stilllegung einfach zum TÜV schaffen?
(Einzelabnahmen macht die DEKRA.)

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Montag, 16. April 2007, 18:28

wenn ein auto nach dem 01.03.2007 stillgelgt wurde muss er erst nach einer zeit von 7 jahren nach der stillegung eine vollabnahme haben. :D

sollte die stillegung unter der zeit von 7 jahren liegen, genügt eine ganz einfache hauptuntersuchung, und die kannste zum beispiel auch bei der küs oder gtü machen. :wink:

solltest du ihn vorher abgemeldet haben, und er hat noch tüv und au, meld ihn nochmal an für 2 tage oder so :D


BlueOne

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Montag, 16. April 2007, 18:38

Bis Juli oder August fahre ich ihn auf alle Fälle noch! Wird ja erst ab September eng, wenn's nur noch BaföG gibt. Dann wird er noch mal schön poliert und 'n paar Fotos gemacht! Für's Schlafzimmer. :D

KÜS, GTÜ ... höre ich zum ersten mal.

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Montag, 16. April 2007, 20:27

Zitat

Original von Micky
Letztendlich zu Thema abdecken: Wenn ich sehe, wieviel Staub und Dreck auf das Tuch fällt ( zwangsläufig in einer Scheune ), möchte ich das dem Lack nicht antun.



schon soweit richtig, aber nehmen wir mal an du holst den so wie ich alle paar tage mal ans sonnenlicht.


dann faltest du das tuch zusammen und hast den dreck auch auf der sauberen seite.

ich habe mir mal eine gefütterte ganzgarage gekauft, die nach nachher auch von innen voll versaut, mittlerweile liegt sie irgendwo in nem schrank.


ich blase den wagen häufig mit pressluft ab, und das ist echt nur ganz leichter staub den ich da drauf habe.

ordentlich wasser drüber nachher und gut ist.




aber das mit den türscharnieren ist echt ne super überlegung von dir.

das mit dem türspalt habe ich aus einer bekannten oldtimer zeitschrift. :rolleyes: die sollten es doch eigendlich wissen oder??

naja, wie man es dreht und wendet, irgendwo muss man immer kompromisse eingehen.... ;(

Micky

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Dienstag, 17. April 2007, 14:47

Zitat

Original von golf2gt-special

Zitat

Original von Micky
Letztendlich zu Thema abdecken: Wenn ich sehe, wieviel Staub und Dreck auf das Tuch fällt ( zwangsläufig in einer Scheune ), möchte ich das dem Lack nicht antun.


schon soweit richtig, aber nehmen wir mal an du holst den so wie ich alle paar tage mal ans sonnenlicht.

dann faltest du das tuch zusammen und hast den dreck auch auf der sauberen seite.

ich habe mir mal eine gefütterte ganzgarage gekauft, die nach nachher auch von innen voll versaut, mittlerweile liegt sie irgendwo in nem schrank.

ich blase den wagen häufig mit pressluft ab, und das ist echt nur ganz leichter staub den ich da drauf habe.

ordentlich wasser drüber nachher und gut ist.

Stimmt !! Das dreckige Abdecktuch zusammenlegen und dann wieder auf den Lack legen ( vermutlich dann noch ein bisschen hin- und herziehen :D ) ist absolut tödlich für den Lack. Ich lege mein Tuch immer von den Seiten zur Mitte zusammen und rolle das dann von hinten nach vorne zu einer "Wurst". Danach kommt das Tuch in die Waschmaschine ( gut das wir in der Verwandschaft jemanden mit einer 8kg Waschmaschine haben ).

aber das mit den türscharnieren ist echt ne super überlegung von dir.

das mit dem türspalt habe ich aus einer bekannten oldtimer zeitschrift. :rolleyes: die sollten es doch eigendlich wissen oder??

Naja - bei Oldtimern ist das i.d.R. etwas anders. a) sind die Türen nicht so schwer wie bei unseren Autos und b) sind die meisten Oldtimer im Bereich der A-Säule auch stabiler gebaut.

naja, wie man es dreht und wendet, irgendwo muss man immer kompromisse eingehen.... ;(

Genau. Wenn man von deinen traumhaften Lagerbedingungen und dem regelmäßigen "Auslauf" des Autos ausgeht, ist deine Methode durchaus richtig.

Für längere Standzeiten und nicht so optimale Bedingungen gelten andere Anforderungen und der geschätzte Leser dieser Zeilen muß das Beste für sich und sein Auto herausfinden :wink:


Was ich noch vergessen habe:

Um einem Verkleben bzw. Plattdrücken der Türdichtungen entgegenzuwirken, sollte man die Dichtung mit einem Pflegemittel behandeln z.B. Silikonspray.

Bei Cabrios sollte der Spriegel an der Windschutzscheibe geöffnet sein um die Spannung vom Dach zu nehmen. Keinesfalls das Verdeck in den Verdeckkasten packen, da sich im Bereich der Falten Risse bilden können.
Grüße

Micky

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