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Funktion
DSG steht für "
Direktes
Schalt
Getriebe".
Volkswagen ist mit diesem Getriebe der erste Hersteller der Welt, welcher serienmässig (ab Frühjahr 2003) ein
Doppelkupplungsgetriebe anbietet. Die Entwicklungskosten verschlungen knapp 150 Millionen Euro (inclusive Produktionsanlagen) und dauerten 6 Jahre.
Das
DSG beinhaltet zwei Getriebe - eines mit den Gängen "eins", "drei", "fünf" und "R", das andere mit "zwei", "vier" und "sechs". Beide sind via einer Nasskupplung mit dem Antriebsstrang verbunden. Wird nun der erste Gang gefahren, so schaltet die Automatik bereits in dieser Zeit in einen höheren Gang, erst bei Erreichen der entsprechenden Drehzahl werden die Kupplungen betätigt (eine trennt, die andere schliesst) - vollautomatisch oder via manueller Schaltbetätigung. Die nächste Stufe wartet also stets auf ihren Einsatz.
Durch den doppelten Einsatz der Kupplungen verringert sich die eigentliche Dauer eines Schaltvorganges auf wenige 100ms.
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Die Steuerlogik hierfür (Mechatronik) befindet sich direkt im Getriebe und wird mittels Wärmetauscher oberhalb des Getriebes und speziellen Öl separat gekühlt.
Hergestellt wird das DSG im Volkswagen Getriebewerk Kassel; dafür investierte das Unternehmen 150 Millionen Euro in die Produktionsanlagen. Bei voller Auslastung sollen täglich bis zu 1.000 DSG gefertigt werden.
Einsatz
Vollautomatic oder "Tiptronic"
Als erstes kommt das
DSG im Frühjahr 2003 im Spitzenmodell Golf R32 zum Einsatz.
Allein hier spielt das
DSG seine Stärke aus. Durch die raschen Gangwechsel senkt sich der Verbrauch um ca. 1,3l und der Spurt auf 100 km/h ist in 0,2 sec schneller vollzogen als im handgeschalteten 6-Gang-R32.
Später dann erfolgt eine Kombination mit den TDI-Modellen, sowie ein
7-Gang-DSG für kleinere Motoren ab Modelljahr 2008 mit einem maximalen Drehmoment von 250 Nm.
Der Unterschied zur 6-Gang-Variante besteht in der Kupplung - hier arbeitet eine "trockene".
Natürlich hat die Technik auch ihren Preis: anfangs werden ca. 1.700 EUR als Aufpreis verlangt.
Bilder
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