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Diesel-Partikelfilter

Diesel-Partikelfilter



Diesel-Partikelfilter: Jetzt lohnt sich umrüsten mehr denn je

Noch bis Ende des Jahres wird der nachträgliche Einbau eines Russpartikelfilters in Pkw steuerlich gefördert. Autobesitzer sichern sich nicht nur die staatliche Förderung, sondern auch langfristig freie Fahrt in allen Umweltzonen. Gewerbetreibende mit ihren Transportern bekommen den Steuervorteil zwar nur, wenn ihre Fahrzeuge eine Pkw-Zulassung haben. Aber mit einem Filter erhalten sie eine entsprechende Umweltplakette.

Damit die Luftqualität in den Innenstädten besser wird, haben mehr als 30 Städte in Deutschland Umweltzonen eingerichtet, etwa 18 wollen nachziehen. Für Anfang 2010 haben einige Städte sogar eine Verschärfung der bestehenden Zonen geplant. Zum Beispiel Berlin und Hannover: Dort können dann nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in die Innenstadt fahren. Bremen, Frankfurt am Main, Köln und München erlauben ab 2010 nur noch gelbe und grüne Plaketten. Wer ohne oder mit falscher Plakette unterwegs ist, riskiert ein Bussgeld in Höhe von 40 Euro und einen Punkt in Flensburg. Besitzer von Diesel-Pkw oder leichten Nutzfahrzeugen sollten sich deshalb rechtzeitig darum kümmern, dass ihr Fahrzeug eine grüne, jedoch zumindest eine gelbe Plakette bekommt. Jüngere Modelle ab etwa Baujahr 2007 sind in der Regel mit einem Russpartikelfilter ausgestattet. Aber auch ältere Fahrzeuge können fit für die Umweltzone gemacht werden: durch Nachrüstung.

Russpartikel gefährden Umwelt und Gesundheit
Fast 50 Prozent der innerörtlichen Partikelbelastung entsteht nach Angaben des Umweltbundesamts durch die Emission von Dieselfahrzeugen. Sie stossen in Deutschland jährlich 26.000 Tonnen Russpartikel aus. Eine hohe Feinstaubbelastung hat gesundheitliche Folgen, zum Beispiel schwere Atemwegserkrankungen und Krebs. Die EU-Kommission errechnete, dass in Europa jährlich 288.000 Menschen vorzeitig an den Folgen der Feinstaubbelastung sterben, in Deutschland sind es etwa 65.000. Auch die Erderwärmung und der Klimawandel verstärken sich durch die feinen Partikel. Deshalb hat die EU Grenzwerte eingeführt. Die Städte müssen Massnahmen ergreifen, um diese Grenzwerte einzuhalten, beispielsweise durch die Einrichtung von Umweltzonen.


Damit Besitzer von älteren Dieselfahrzeugen wie Pkw, Wohnmobilen oder leichten Nutzfahrzeugen weiterhin uneingeschränkt mobil sein können, empfiehlt sich die Nachrüstung mit einem Partikelfilter. Die Fahrzeuge fallen in eine bessere „Partikelminderungsstufe". Das bedeutet: „Rote" Fahrzeuge können durch einen Filter-Einbau „gelb" werden. Fahrzeuge mit einer gelben Plakette erhalten mit einer Nachrüstung die grüne Plakette – und haben damit langfristig freie Fahrt in Umweltzonen. Ein ADAC-Test der Filtersysteme von vier Anbietern hat ergeben: Der Partikelausstoss eines Diesel-Pkws wird durch einen Russfilter – beispielsweise des Abgasspezialisten HJS – durchschnittlich um 45 Prozent reduziert. Wichtig zu wissen: Der Einbau führt dabei zu keiner messbaren Leistungsminderung. Entwarnung wurde auch hinsichtlich der Kraftstoffbilanz gegeben: Der ADAC hat einen minimalen Dieselmehrverbrauch von 0,05 bis 0,15 Liter pro 100 Kilometer gemessen.

hjs dieselfilter

Steuervorteil nur noch dieses Jahr
Für die Fahrzeugbesitzer ergeben sich durch die Nachrüstung steuerliche Vorteile: Noch bis Ende 2009 wird der Einbau eines Russpartikelfilters mit 330 Euro gefördert. Der Betrag wird auf die Kfz-Steuer angerechnet und gilt für Diesel-Pkw, die vor dem 31. Dezember 2006 erstmals zugelassen wurden. Wer keinen Filter hat, muss hingegen die Strafsteuer in Höhe von 1,20 Euro pro 100 ccm Hubraum jährlich zahlen. Ausserdem steigt der Wiederverkaufswert des Autos: Laut Schwacke liegt er für einen Diesel-Pkw ohne Filter um durchschnittlich 600 Euro niedriger als mit Filter. In Regionen mit Umweltzonen werden die Verluste beim Verkauf noch grösser sein – Autos ohne grüne Plakette sind dort sogar schwer verkäuflich.

Der Einbau eines Filters geht einfach und schnell: Weder Sensorik noch Elektronik sind betroffen und auch in die Motorsteuerung muss nicht eingegriffen werden. Die Filter werden im vorderen Teil der Abgasanlage hinter dem Oxidations-Katalysator montiert – das dauert maximal eine Stunde. In der AU-Werkstatt oder beim TÜV bekommt der Fahrzeugbesitzer die Plakette und die Abnahmebescheinigung für das ordnungsgemässe Nachrüsten der Anlage. Diese Bescheinigung legt er der Zulassungsstelle vor, um den Steuernachlass zu erhalten.

hjs dieselfilter

Filter für alle Fahrzeugtypen
Nachrüstsysteme für Dieselmotoren bietet beispielsweise die HJS Fahrzeugtechnik GmbH & Co KG an. „Mit unserem City-Filter kann ein Gebrauchter kostengünstig auf den aktuellen Stand der Umwelttechnik gebracht werden und profitiert von der steuerlichen Förderung und einer besseren Umweltplakette", sagt Firmeninhaber Hermann Josef Schulte. „Unser Lieferprogramm deckt rund 90 Prozent des gesamten Dieselfahrzeugbestands ab und umfasst mehr als 700 Fahrzeugtypen." HJS vergrössert das Angebot ständig, beispielsweise um Euro-2-Pkw und Geländewagen. Das Produktprogramm für leichte Nutzfahrzeuge wie Kleintransporter ist aktuell erweitert worden. Der TÜV geprüfte und vom ADAC empfohlene City-Filter basiert auf der mit dem deutschen Umweltpreis ausgezeichneten Sintermetallfiltertechnologie. Das System hält in seinem Inneren die Russteilchen inklusive der Feinpartikel effektiv zurück und „reinigt" sich vom abgelagerten Russ kontinuierlich selbst. Der City-Filter wurde speziell für die Nachrüstung entwickelt, ist wartungsfrei und hält ein Fahrzeugleben lang. Fahrzeugbesitzer, die sich einen schnellen Überblick über passende Filter und zu erzielende Plakettenfarbe, anfallende Nachrüstungskosten, mögliche Steuerersparnisse sowie geeignete Werkstätten in ihrer Region verschaffen wollen, werden auf der HJS-Webseite fündig unter: www.hjs.com/lieferprogramm.