Beiträge von stahlwerk

    Eine Schneekettenmontage ist bis 40mm Tiefe noch möglich. Wird zwar fummelig, aber die bekommt man drauf. Und wie schon erwähnt...der Golf sollte auch maximal 40mm tiefer runter damit er noch "voll" alltagstauglich bleibt und auch mal über einen unbefestigten Feld-/Waldweg gefahren werden kann. Du kannst für den Winter auch die schmale Frontlippe vom CL montieren bzw wäre zweckmäßiger ( Stichwort Schnee/Schneeverwehungen )...die Lippe/Spoiler ist ja in einer halben Stunde gewechselt.

    ..."Kann man eigentlich davon ausgehen, dass der Wagen mit Federn für den G60 wirklich weiter runterkommt?"...


    Zu 100% versprechen kann ich Dir das nicht beim 1,3er. Deshalb greifst Du besser zu einem echten Tieferlegungssatz wie dem Eibach-Kit zumal es in der Summe preislich fast gleich kommt mit den G60 Federn aus dem Zubehör. Mit der moderaten Tieferlegung um ca. 35 mm bleibt der Golf auch noch voll alltagstauglich.

    Der steht so noch top da, was ich an den Bildern grob erkennen kann. Insofern rentiert sich dann auch absolut eine Erneuerung der Stoßdämpfer samt GTI Federn oder welche vom G60. Dämpfer findest hier, da wären die KYB Excel-G durchaus eine gute und günstige Wahl, ansonsten Bilstein B4 oder Sachs Super Touring:

    https://www.autoersatzteile.de…d%5B%5D=85&brand%5B%5D=32


    G60 Federn ebenfalls hier, da wären die von KYB K-Flex ebenfalls eine gute Wahl...oder halt einen Eibach Kit für VA&HA:

    https://www.autoersatzteile.de…%5B%5D=112&brand%5B%5D=32


    https://www.tuning-expert.com/…GOLF-II-19E-1G1-E8502-140


    Dazu IMMER die Domlager mit erneuern, ansonsten kann man den ganzen Kram nach ein paar Wochen wieder ausbauen weil es knackt oder klopft an der Vorderachse. Anschließend IMMEr Achse vermessen und neu einstellenlassen !

    ...zu einer Keilform rate ich beim Golf 2/Jetta 2 aus fahrdynamischen Motiven ab ! Der Grund beim Golf 2, warum oft "der Hintern hängt", sind ausgelutschte Gummidomlager hinten. Entweder neue rein oder welche aus PU...die werden nie mehr weich.

    Wenn ein gutes Sportfahrwerk in starrer Ausführung dann Koni gelb mit Federn von Eibach,H&R, KW oder AP. Es gehen auch Bilstein B6 Dämpfer bis 35mm Federn, diese B6 Gasdruck Dämpfer "drücken" jedoch die Karosse trotz kürzeren Sportfedern sehr hoch. Bei Federn mit mehr als 40mm muß man zu den gekürzten Bilstein B8 Dämpfern greifen oder zu gekürzten Konis.


    Ein gutes und trotzdem günstiges Gewindefahrwerk ist das von AP...kann ich bedenkenlos empfehlen !

    Ich habe mein Koni Gewinde damit auch eingesprüht, das Zeug ist der Hammer!


    Und es verleiht noch einen schönen Glanz.

    Wenn ich hier was empfehle, dann hat das auch eigentlich immer Hand&Fuß. Heißt, ich selbst habe bzw stelle an allem was ans oder ins Auto kommt, relativ hohe Ansprüche und insofern tu ich es dann auch gerne weiter empfehlen.


    Zum Thema "Fahrwerke von FK, JOM, TA"...davon halte ich absolut gar nichts...aber das ist ein anderes Thema !

    ...Fett, WD40 usw ist zur Pflege eher ungeeignet, denn es bleibt "klebrig". So sammeln sich Dreck und vor allem auch Steinchen zuhauf am Gehäuse/Gewinde an.

    Deshalb nehme ich seit Jahren ein schnell trocknendes Wachs wie eben das Protewax. Trotzdem sollte man min. ein Mal pro Jahr die Gehäuse komplett mit Bremsenreiniger, Druckluft und einer Bürste reinigen und dann neu versiegeln.

    ...die Hinterachsen vom Golf 2 & Jetta 2 haben bereits ab Werk ca. 1,2° negativen Sturz. Wenn das Fahrzeug reglemäßig bzw "normal" im Straßenverkehr gefahren wird, reicht das auch.

    Man muss sich bei Veränderungen an der Achse bzw der Achsgeometrie auch der Konsequenzen bewußt sein bzw man sollte schon wissen was man da tut.

    ...als Reifenempfehlung hab ich noch die Yokohama AD08R, den Toyo R1R oder den Federal RSR...die würden Dein "Sportpaket" abrunden. Das sind sog. UHP Reifen mit super Grip ( fast auf Semislick-Niveau ) und die kann man gut 2 Saison lang fahren ( ca. 5000-8000km ) je nachdem wie man sie ran nimmt .

    Mit einigen zeitgenossen hat es eben keinen Zweck...also lasst die Leute doch einfach werkeln !

    Wenn sie beim TÜV Termin wieder nach Hause geschickt werden bzw ihnen das "H" verweigert wird, dann reißen sie halt den ganzen Plunder wieder aus der Karre raus _patsch


    Vieleicht lernen sie dann etwas...bzw einige lernen es halt nie.

    Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen...

    ..."Klar ist ein CS um einiges Straffer als ein Normales aber weder im 2er GTI (auch ausgeräumt etc) noch im RS Octavia wahr dies so Schwer zu handeln wie du es beschreibst"...


    Ist aber so, sonst würde ich es hier nicht beschreiben !


    Du musst dabei das Ganze sehen. Heißt, ein "Rennfahrwerk" bzw Wettbewerbsfahrwerk bringt auch nur mit den entsprechenden Änderungen/Anpassungen an allen weiteren Bauteilen der Achsen samt der entsprechenden Bereifung ( hier echte Slicks oder Semislicks ) seine volle Performance und macht nur so letztendlich Sinn ! Und selbst da gibt es merkliche Unterschiede, z.B. hat ein Slick eine normale Karkasse oder gar eine ultrasteife Kevlarkarkasse ( diverse Dunlop, Goodyear und AVON Slicks habe diese Kevlarkarkassen...entsprechend muss weicher abgestimmt werden ! ). Nur sind solche tiefgreifenden Veränderungen auch nicht unbedingt kompatibel für den Straßengebrauch und auch schlichtweg zu aufwendig .

    Mit jedem kN mehr Federrate leidet auch der Grip und damit die Bodenhaftung !


    Grundsätzlich gilt: So weich wie möglich, so hart wie nötig !!!

    Bei den Bergrennwagen gilt der Grundsatz: weich federn, hart stabilisieren !


    Insgesamt geht der Tend im Motorsport seit einigen Jahren zu immer weicheren Federn aufgrund der immer feiner ausgeklügelten Achskonstruktionen/Achsbauteilen der Hersteller.


    Ich nenn Dir ein weiteres Beispiel, nur mit dem Faktor Reifen: Mein Slalom-Golf mit dem CS von H&R lief 3 Jahre lang mit Continental Premium Contakt Sommerreifen als " Überführungsreifen". Da war auchfgrund der weicheren Karkasse und somit weicheren Reifenflanke das fahren im Regen weitaus besser/angenehmer als seit diesem Jahr mit dem weitaus steiferen Michelin Pilot Sport !!! Dafür was das fahren auf trockenen Straßen mit dem Conti vorher nicht so präzise und insgesammt etwas "schwammiger".

    Du siehst was selbst solche Kleinigkeiten für einen Unterschied machen.


    Deshalb nochmal: Ein vernünftiges Gewindefahrwerk von H&R, KW, K-Sport, AP, Vogtland ( Preisespanne von 450-1200 Euro ) genügt völlig für die Strasse...vieles lässt sich dann durch bessere Achslagerung und eine geeignete Achsgeometrie/Einstellung noch anpassen bzw verbessern.


    Falls noch Fragen, gerne .

    ...das Clubsport ( CS ) von H&R ist schon eher was für den Wettbewerb und nicht unbedingt was für die Straße. Und in einem leergeräumten Auto ( noch leichter ) wird das schon arg straff. Fahren im Regen ist selbst mit krachneuen Sommerreifen ( als Beispiel bei meinem Slalom-GTI die Michelin Pilot Sport 3 als "Überführungsreifen" ) nicht ohne und auf der BAB ab 130 km/h schon schwierig bzw verlangt vollste Aufmerksamkeit...erst recht bei schlechtem Asphalt... und bei vollgelaufenen Spurrillen hast Du da sofort Aquaplaning !

    Besser taugt da ein normales H&R Monotube oder H&R Twintube oder ein AP Gewinde...da sind weitaus weichere Federn samt softeren Dämpferkennlinien verbaut und der Golf ist somit ob trocken oder nass weitaus fahrbarer...es schont außerdem noch die Karosse.


    Was man bei einem G60 Umbau mit normaler Karossenbasis ( die karosse vom G60 ist ab Werk ca. 30% steifer ! ) unbedingt tun sollte sind zumindest Domstreben vorne und hinten, besser noch ein Überrollkäfig...ansonsten macht das enorme Drehmoment des G60 Motors die normale Karosse über die Jahre windelweich ( sieht man dann später an den Spaltmassen sehr deutlich ) .

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