Beiträge von Negra

    Würde mal einen Lambdascan mit einer Breitband-Lambdasonde fahren.


    Das Problem ist wenn du jetzt z.b. größere Düsen verbaust oder den Benzindruck anhebst fettest du überall an, also auch dort wo der Motor jetzt gut läuft und gar keinen Benzin mehr will - was in diesem Bereich auch wieder Leistung kostet.

    Vor allem wenn du andere Nockenwellen verbauen willst kannst du nicht einen X-Beliebigen Chip verwenden.
    Da bleibt nur der Weg über die individuelle Programmierung am Prüfstand.
    Rechne aber mal mit bestimmt 1000€.


    Alles andere ist mist. Ein Chip ohne vorhergehende mechanische Anpassung (Nockenwellen, Auspuff, Zylinderkopf) bringt ohnehin nur ca. 2,46PS.

    Man kann auch ein 02A auf 6-Gang umbauen.
    Ist zwar auch mit einigen Kosten verbunden, dann passt aber die Übersetzung und die Getriebehalter können vom G60 Übernommen werden!


    Würde auch sagen dass es mit den Übersetzungen schwierig wird, und was helfen mir 6 Gänge wenn ich nur 4 nutzen kann und damit schlechter davon komme wie mit dem Serien 5-Gang.
    Man sollte bedenken dass die 16V Modelle durch die höhere Maximal-Drehzahl immer serienmäßig verhältnismäßig kurz übersetzt waren.
    Z.b. ist ein 90PS RP Getriebe schon länger übersetzt als ein 16V Getriebe...

    Naja als Antrieb wirkt ein ganz normaler Zahnriemen!
    Aber der 16V hat halt 2 Nockenwellen, der Zahnriemen treibt die Auslass NW an und unterm Ventildeckel läuft dann auf der anderen Seite eine kurze Kette von der Auslass zur Einlass NW um diese anzutreiben.
    Ist kein großes Drama, das einzige Problem ist dass man die Nockenwellen gleichzeitig einsetzen muss sonst gehts an ein paar Stehbolzen für die Nockenwellenlager nicht vorbei.
    Auf den kleinen hinteren Kettenrädern ist dann jeweils ein Punkt drauf, die müssen sich dann im OT gegenüber stehen. Da kanns schon sein dass man das nicht aufs erste mal erwischt, vor allem wenn man sowas das erste mal macht.

    Würde es auch so machen, wenn du jemanden zur Hand hast der dir z.b. das Schwungrad noch leicht machen kann und evtl. den Zylinderkopf abplanen dass die Verdichtung noch ein bisschen höher wird dann hast echt ein Super Auto.
    200PS hin oder her, 200 ist nur eine Zahl (wenn auch eine magische...) die Hauptsache ist doch dass das Auto Spass macht und gerade wenn du die Nockenwellen und das Stg machst wird das Auto schon ab so gut 4000U/min mehr Leistung haben und vor allem wird die Leistung nicht ab ca. 6000U/min einknicken sondern bis 7000U/min voll da sein, und das macht dann eigentlich schon Spass.


    Grüße

    Nein, bei weitem nicht.


    Ich fahr zur Zeit asymetrische Nockenwellen, am Einlass 284° mechanisch, am Auslass 276° hydro, Verdichtung über 11:1, Kopf + Ventilsitze bearbeitet, Motorsport Air-Box, Supersprint-Fächerkrümmer, Edelstahlkat, Gruppe A Auspuff. Angepasste Einspritzdüsen, Abgestimmtes Steuergerät, Drehzahl 7700 U/min und noch viele andere Dinge die aber nur indirekt auf die Leistung Einfluss nehmen.
    Daraus resultieren dann mal einigermaßen fahrbare 182PS.


    200PS wirst du mit nem selbstgemachten Saugmotortuning nie erreichen, schon gleich nicht wenns alltagstauglich sein soll.
    Die Alltagstauglichkeit wird irgendwo bei ca. 170PS enden, ab da gehts ins Eingemachte, ab dann braucht man absolut Straßenverkehr-Untaugliche Nockenwellen und auch was Steuergerät Abstimmung betrifft wirds dann Deftig, Einspritzventile reichen nicht mehr aus, der Serien-Unterbau (Kolben/Pleuel) hält die für diese Leistung benötigte Drehzahl nicht mehr aus und und und.


    Ich hab mal bei Hohenester angefragt, die haben mir damals eine Leistungssteigerung auf 190PS Angeboten, der Preis lag bei ca. 5000€... Ist aber kein Wucher sondern absolut realistisch und fair für eine 40PS Leistungssteigerung bei einem Sauger.

    Und das geht nicht wirklich über einen Benzindruckregler oder Ebay-Tuningchip!
    Das kann wirklich ein Problem sein, ein individuelles Kennfeld kostet viel Geld!


    Man kanns zwar über einen Benzindruckregler machen, der Spritverbrauch wird aber dann imens!


    Nockenwellen nicht über 276° nehmen, auf jeden Fall halt welche für Hydrostößel. Diese sauber einmessen (verstellbares Nockenwellenrad) als Anhaltspunkt den Ventilhub im OT nehmen, dort mit Hilfe von Messuhr und Gradscheibe messen.


    Was höchstens Probleme geben könnte ist dass die Einlassventile im Überschneidungs OT mit den Kolben kollidieren weil die Ventiltaschen in den Kolben nur für die geringen Überschneidungshübe der Serienwellen ausgelegt ist.

    Weils Komplizierter ist als einen 2l zu bauen und weil der 1,9er Drehzahlfester ist.


    Leistung entsteht durch verbranntes Benzin / Luft Gemisch, Der Lader bringt ein bestimmtes Volumen, ist nun der Hubraum größer ist es durchaus möglich dass der Ladedruck dadurch Etwas geringer wird, die Leistung aber mit Sicherheit nicht.
    Und grundsätzlich ist immer der größere Hubraum zu bevorzugen.


    Das mit dem 1000PS Polo... naja ganz ehrlich... so richtig Glaub ich da nicht dran, nicht jeder kennt alle Details und 1000PS sind wirklich heftig!
    Z.b. der Schwede Dählback hat ja den Übergolf mit 2,1l Audi 5-Zylinder gebaut und selbst der kommt "nur" auf 900PS, dazu muss man aber sagen dass da im Prinzip schon auf dem ganzen Audi-Werks Know How von der Gruppe B Audi S1 Zeit aufgebaut wurde.

    Ich würde für so ein Projekt auf jeden Fall mal sehr viel Geld auf die Seite legen!
    Außerdem würde ich es trotzdem mit einem renomierten Tuner durchziehen, oder jemanden der sowas schon mal (oder mehrmals) gemacht hat - sonst gibts spätestens beim TÜV riesen Probleme, eine Leistungsverdoppelung durch Turboumbau wird dir so einfach keiner Eintragen, da braucht man Gutachten etc...


    Und S2 Technik schön und gut, die ist auch irgendwann am Ende, der S2 hatte 230PS aus 2,3l Hubraum, du willst ca. 300 aus 2l Hubraum... da werden die Teile auch irgendwann mal ans Ende kommen!
    Getriebe... ohne nem ordentlichem 02A geht da gar nix...


    Die Basisteile zusammenzukratzen wird wohl dein geringstes Problem sein... Lader, Krümmer, Ansaugbrücken kriegt man doch recht einfach.


    Andere Überlegung wäre einen kompletten Golf4 / Audi A3 / Audi TT 1,8T motor zu implantieren, den gabs ja in Serie mit 225PS, da gibts dann mehrere Tuner die Chipen das ding so auf um die 260PS, wenn du direkt das Getriebe, Bremsanlage etc. übernimmst solltest du die geringsten Probleme haben!

    @VW-Piepe:
    Nicht ganz richtig so, die Golf 2 16V und G60 Bremse ist vom Sattel her zwar recht Art-Verwandt, jedoch anders (zumindest der Bremssattelträger, Sattel könnte sogar der selbe sein) da ja ein Unterschied von 256mm Scheibe auf 280mm Scheibe ist.


    Evtl. ist wie gesagt der Sattel selbst von der 256er Golf 3 Bremse sogar der gleiche wei beim G60, der Bremssattelträger und die Scheiben (logisch...) sind auf jeden Fall anders.

    100€ ist auf jeden Fall okay wenn für ein paar ohne großartige Laufspuren etc...
    Zur Not sollte auch nur die Einlasswelle reichen, besser ist aber auf jeden Fall beide zu nehmen.

    Eine Schlagartige Leistung merkt man sicher nicht, das wäre ja nicht im Sinne des Erfinders wenns plötzlich nen Ruck geben würde.
    Der Umschaltpunkt wurde sicher in einem Bereich gewählt wo das Drehmoment egal ob klappen offen oder geschlossen ziemlich gleich ist, damit man eben keinen Unterschied merkt. Der Sinn soll dabei halt sein, dass unter dem Umschaltpunkt das Auto mit geschlossenen Klappen besser geht und drüber mit offenen.


    Und ja, es ist sehr wahrscheinlich dass das nur unter Last und bei einer gewissen Drosselklappenstellung funktioniert.

    Noch mal um deutlich zu werden:


    Andere Nockenwellen sind in Kombination mit einer angepassten Gemischaufbereitung das A und O jedes Tunings.


    Ohne Nockenwellen kannst du dir den restlichen Müll im Prinzip sparen.


    Kanäle bearbeiten... Drosselklappen polieren... alles toll..
    Denkst du bei modernen Serienautos mit Leistungen jenseits von 100PS/1000ccm ist irgendwas poliert (z.b. Bmw M3) - mit sicherheit nicht.


    Und das mit der Schwungscheibe, da hast du dir schönen Quatsch erzählen lassen!
    Warum soll denn dann dass Auto bergauf schlechter gehen?
    Zum Bergauf fahren braucht man Leistung an den Rädern (eigentlich Drehmoment) genauso wie beim Gerade- oder Bergabfahren... Dafür ist eine Schwungscheibe nicht ausschlaggebend dafür.
    Ich hab meine um ca. 4000g erleichtert, das ding läuft wie ein Serienmotor.


    Noch was zu den Nockenwellen:
    Kannst auch welche vom Golf 3 16V / Ibiza Cupra mit dem ABF Motor nehmen, die passen so wie sie sind, ohne absägen und Kettenrad drehen und sind noch deutlich günstiger als Sport-Nockenwellen.

    Also ich weiß nicht genau ob man einen richtig verkeimten Motor überhaupt richtig frei fahren kann.
    Aber ne große Rund im 3. Gang oder so kurz vorm Begrenzer rumorgeln ist ganz sicher nicht der richtige Weg - sicher.
    Würde lieber mal ne 200km Strecke oder so mit etwas vernünftigen Tempo fahren (ruhig Streckenweiße mal richtung Volllast/Höchstgeschwindigkeit gehen - aber eben nicht ununterbrochen...).

    G60 würd schon gehen, fährt doch auch einer hier ausm Forum.
    Die ersten 3er Golf hatten auch nur Euro 1 und das hat der G60 auch.


    Da gabs ja sogar von VWM so einen art Limited im 3er auch als 16V G60 mit 208PS oder so.

    Das 250PS alltagstauglich sind ist aber jetzt schon ein Witz oder?
    Sicher ist die Frage was man als alltagstauglich definiert...
    Als Alltagstauglich würde ich sagen 10-15tkm im Jahr und das über ein paar jahre ohne ständig was revidieren zu müssen!
    Das schafft man mit einem 250PS Setup sicher nicht, mit einem 68 Laderrad wohl auch eher schwierig...


    Wie schon von Pinky02 erwähnt, einfach mal bei SLS vorbeischauen, dann weiß man zumindest in welche Richtung es geht!

    Ohne jetzt groß Turboerfahrung zu haben...
    Die meisten fahren wohl so um die 8,5:1 bis knapp 9:1 an den "wilden" dingern.


    Kompressor hätte auch so seine Vorteile, mit richtiger Übersetzung müsste mans schaffen dass man ohne irgend eine Art von Ladedruckregelung auskommt!