Beiträge von wingman2

    das zerlegen war einfsch, da ich nur den hinteren deckel abgenommen habe. die membrane war intakt, deswegen musste ich die dose nicht aufbördeln. man kommt an alles heran. die schrauben der ventile habe ich mit einen passenden steckschraubendreher herausgedreht.

    die silicondichtungen habe ich aus einer tastaturmatte aus siliconmaterial angefertigt. das material ist unbrennbar, müsste also die temperaturen vertragen.

    das keramikpoti lässt sich gut reinigen und gut durchmessen. das rückschlagventil und das sieb sich nach dem entfernen der seitlichen seitendeckel zugänglich.die deckel werden mit einer reingedrehten schraube ausgezogen..

    Mein Golf2 PN dreht zeitweise bis 3000upm hoch im standgas, meist erst nach einigen kilometern.

    die üblichen verdächtigen wie blauen geber, drosselklappenpoti tauschte ich aus und das steuergerät. fehler blieb

    später stellte sich heraus das der alte blaue geber bei der überprüfung in der werkstatt kalt unterbrochen war.

    der drosselklappenanschlagsteller war die ursache.

    und zwar hat der zwei elektrische ventile, ein evakuierendes und ein belüftendes.

    das belüftende war undicht.

    dadurch fuhr der stempel wieder zuweit heraus und erhöhte das standgas.

    ich denke mir also wenn er andererseits an der ampel ausgeht, das evtl. das evakuierende ventil undicht sein könnte.

    ich habe den DKA zerlegt, die ventile ausgebaut. die silicondichtungen erneuert. alles akribisch gereinigt. das poti gereinigt mit K60 da es sehr verschmutzt war. ptüfung:

    belüftungsventil mit 12 volt geöffnet, stempel runter gedrückt und stehen lassen ob er allein herauskommt. nach einer stunde änderte sich nichts, alles dicht.

    das poti liegt im sollbereich ohne aussetzer.

    golfi läuft wieder einwandfrei mit ruhigem leerlauf.

    der rückwärtsgang lässt sich nur durch herunterdrücken des schalthebels einlegen und das auch nur wenn der wagen sich nicht vorwärts bewegt.
    insofern ist auch ohne diese gleitschiene ein ungewolltes einlegen unmöglich.
    natürlich habe ich dem ganzen eine ladung fett spendiert.
    da ich gerade mit dem golf in dänemark war hätte ich mir das reinwürgen des ersten schon lange ersparen können.
    der golf lief ansonsten ohne probleme.
    km stand jetzt fast 289000 km.

    meine überlegung war, das der rechtsanschlag des schaltstocks korrekt war. eine verstellung an der schaltwelle hätte ohne den austausch der lagerbuchsen nur probleme mit dem fünften gang gebracht.
    da ich nun keine lust hatte eddy controlettis liste durchzuschrauben entschied ich mich für radikaleres.
    ich entfernte mit dem hammer und einem geschärften grossen schraubendreher die linke kunststoffgleitschiene.
    aber intakt sodas ich sie evtl. wieder einbauen kann.
    also vorsichtichtig die beiden nieten auftrennen und die schiene herausnehmen.
    der platzgewinn liegt bei etwa 2-3 mm.
    bei mir geht der erste und alle anderen butterweich zu schalten. eine wohltat, grins.
    meine vermutung ist, das minimales spiel der lagerbuchsen sich addieren bis es für den ersten nicht mehr reichte.
    bei mir fehlt weder die umlenkugel noch ist irgend ein teil wirklich merklich ausgehuddelt.
    problem jedenfalls behoben.

    letzte woche beim einkaufen habe ich beim warten auf meine frau die batterie leer gespielt mit dem lüfter und dem radio. anlasser sargte nur noch uhrrrg.
    nach dem anschieben hatte er kein standgas mehr und lief nur noch 80.
    also so nach haus geeiert. daheim nach dem ausladen fiel mir auf das vom vergaser noch immer das surrende geräusch zu vernehmen war. normalerweise geht das nach einigen augenblicken aus.
    lch konnte nichts finden also klemmte ich die batterie für eine minute ab.
    wieder angeklemmt, das geräusch war aus.
    angelassen, standgas wieder da.
    probefahrt...lief als wäre nichts gewesen.
    fazit....ein steuergerät eines PN motors kann abstürzen.
    vor grossen schraubaktionen bei ähnlichem ereignis einfach mal die batterie abhängen und einen reset erzwingen.

    hallo fienchen, das leiden findet scheinbar kein ende.
    generell erstmal, dichtmasse gehört niemals an oder unter eine kopfdichtung. das ist murks.
    ich habe auch noch nie gehört, das es nötig war einen graugussmotorblock zu planen.
    bevor der sich verzieht muss schon einiges kommen.
    alle kopfdichtungen die ich ersetzt habe waren dicht ohne jemals einen kopf geplant zu haben, auch bei meinem damaligen MH.
    motorblock mit einem abziehstein behandelt? allenfalls
    als notlösung mitten in der wüste.
    ich wünsche dir ein gutes durchhaltevermögen.

    kilomerstände unter 150000 sind bei dem alter der autos eher unwahrscheinlich. selbst bei nur 10000 im jahr macht das locker 250000km laufleistung. unsere gölfe sind nun mal nicht die jüngsten.
    ich würde nach der ursache forschen um gewissheit zu haben.

    die hydros arbeiten zwar mit öl haben ansonsten aber mit
    dem öldruckaufbau wenig zu tun. klappern sie, können sie das innere öl nicht halten und sind undicht.
    auch diese tatsache beeinträchtigt nicht den öldruck. macht halt nur krach.
    ein pn motor mit 365 tausend auf der uhr muss nicht zwingend schrott sein.
    wie gesagt, beide öldruckschalter überprüfen und ggf. den öldruck prüfen lassen.
    wegwerfen kannst du den motor immer noch.
    einmal hatte ich den fall, das die antriebsstange der ölpumpe defekt war. das kommt aber extrem selten vor.

    die hydros haben mit dem öldruck nicht viel zu tun. , ich würde die beiden öldruckschalter auf funktion überprüfen. der eine ist ein öffner, der andere ein schliesser. ganz ohne öldruck ist ein motor schnell endgültig hinüber.
    bevor ich nun einen anderen motor einbaue, würde ich das vorher prüfen bzw. den öldruck messen lassen.

    es kommt noch ein aspekt dazu. norwegen macht bereits ernst und schaltet nahezu alle analogen ukw sender ab. nur einige wenige regionale sender bleiben in betrieb.
    bei uns wollte man auch das analoge ukw abschalten,was bislang am starken widerstand gescheitert ist.
    unklug war in meinen augen schon den letzen MW sender abzuschalten.
    einer genügt um im katastrophenfall ganz deutschland abzudecken. naja beamte, da kann man kein vernünftiges handeln erwarten. digital ist das erste was im fall einer katastophe versagen wird. bei mir kommt kein DAB radio ins auto.