Beiträge von Oldschool-Edition

    Guten Morgen zusammen,


    ich guck regelmäßig, weil das Format auf YouTube ich besser finde als so Manches was es im TV zu sehen gibt. Beim Golf 2 gabs halt auf Facebook und Youtube wirklich böse Kritik an dem was er da vor hatte.

    Er hat da jetzt die Notbremse gezogen und das Ding etwas "harmloser" hingestellt. Aber ich weiß net so recht was ich davon halten soll. Auf der einen Seite macht er Airride und Bodykit, schmale Stoßstangen, GL-Zierleisten und auf der anderen Seite wieder so viele originale Sachen dran.

    Für mich ist das nicht Stimmig.

    Des Weiteren finde ich die Felgen gar net mal so daneben, aber die Farbe .. ach komm! Das sieht aus als wenn jemand zum Hinterhoflackierer XY geht und sagt: Mach mal BBS Gold drauf und vergreift sich völlig im Farbton.

    Für mich wirkt es insgesamt wie ein China-Imitat der BBS Felgen. (Obwohl ich nach wie vor Rotiform ingesamt als tollen Felgenhersteller sehe. Da gefällt mir Vieles sehr sehr gut!)


    AAAAABER ... jeder soll das machen was er für richtig hält und für den Channel ist es nunmal wichtig, dass die Leute klicken dafür gibt's nicht nur Geld, sondern man braucht die Klicks auch um interessant für die Zusammenarbeit mit anderen potenten Partnern aus der Autoindustrie zu bleiben.

    Viele junge Leute feiern halt den Golf 2 schon sehr stark (um in deren Jargon zu bleiben ;-) ) aber kein Hund schaut hin, wenn das Ding auf der Messe steht, so wie er war. Original mit Estorilfelgen, nur tiefer. Das klickt kein Mensch an. Jetzt haben alle was zu diskutieren (inklusive uns) und genau darauf zielt JP Performance ab.

    Ich denke nämlich ihm selbst hat der originale 2er schon sehr gut gefallen, das hat er ja mehrmals in den Videos gesagt.


    Ziel des Channels ist es ja nicht legale und getüvte Umbauten zu machen, sondern mit möglichst viel und extremem Content die Abonnenten und Klicks zu pushen.


    Denn es gibt durchaus Leute, die diese Umbauten in der Vergangenheit abgenommen bekommen haben. Allerdings war da halt die Herangehensweise nicht so, dass der Auspuff bei der Motorhaube raus schaut etc. pp. Aber das gefällt den Leuten und deswegen wird's so gebaut.


    Aber nur um mal zu verstehen, was da draußen für Kandidaten rum laufen, hat mir das E30 M3 Technikvideo schon die Augen geöffnet. Also was der Schwede (?) da zusammengeschustert hat, das ist schon kriminell gefährlich. Da bin ich froh, dass es sowas wie einen TÜV gibt, der die Autos abnimmt, weil damit bringst du nicht nur dich sondern auch andere in Gefahr. Wenns kein E30 M3 wär hätte man sagen müssen: Schade drum. Ab in die Presse und ne Ersatzkarosse geholt.


    Wie gesagt: Ich guck auch gerne hin und nehm mir das Eine oder Andere aus den Technikvideos mit, ich fand auch die Porsche- und Audiserie super. Ich denke da gibt es wenig Formate, die so an die "Heiligtümer" ran dürfen.


    Aber zurück zum 2er: Ich finde ihn nicht stimmig, aber es hätte viel schlimmer kommen können. Ich finde auch den Fire & Ice jetzt nicht als super seltenes Auto. Ich glaub zur "Hoch-Zeit" des Golf 2 gab es bei uns mehr Fire and Ice als andere Modelle, sogar G60 waren 2 Stück drunter.

    Die Innenausstattung ist für mich heute sogar noch ein NoGo ... Aber das waren halt die 90iger.


    Beschämend finde ich, dass Classic-Parts ihm ein Lenkrad vom Auto ohne Servo gibt. Man hört die Servopumpe ganz klar, als er am Hof rangiert ... Ei Ei Ei ... Soviel sollte man schon aus dem Edgar raus lesen können, wenn man schon nicht auswendig weiß ;-)


    Dass jetzt noch ne andere Maschine kommen soll ... Naja mach ruhig! Aber wieso braucht ein Showcar einen zB einen gemachten 2.0 16V, wenns eh nicht richtig bewegt wird? Also mit den Rädern und dem Fahrwerk fährt das Ding sowieso nur mehr wie eine Planierwalze. Da tuts der PF doch auch.


    Wie heißts so schön: Der Zweck heiligt die Mittel.


    LG Lukas

    Der Thread ist zwar schon was älter, aber ich antworte trotzdem, da das Thema für den einen oder anderen durchaus interessant sein könnte.


    Bevor ich mein Ozongerät gekauft habe, habe ich mich auch allerhand "Internet-Mythen" ausgesetzt gefühlt. Widersprüchliche Meinungen, keine wirklichen Erfahrungswerte etc. pp.


    Also hab ich mir so ein Ding geholt mit 12.000 mg / h und mal experimentiert.


    Fakt ist: Der Ozongenerator alleine löst kein Geruchsproblem auf Dauer. Nach wenigen Tagen ist der Geruch wieder voll da.


    Erst muss geputzt werden und zwar gründlich.


    Bei Raucherautos gehe ich wie folgt vor.


    > Alles Ausräumen (Fußmatten und alles was im Weg ist und nass werden könnte)


    > Aussaugen


    > Kunststoffe mit einem Innenraumreiniger abwischen (grober Schmutz)


    > Jetzt von oben nach unten Durcharbeiten. Himmel, Säulenverkleidungen mit Dampfreiniger oder Tornador durcharbeiten und immer wieder mit nem Baumwolltuch den Schmodder aufarbeiten.


    > Kunststoffe mit Universalreiniger ("all purpose cleaner") und Schmutzradierer reinigen


    > Anschließend Sitze und Teppiche Nass reinigen


    > Pollenfilter raus und die Lüftung mal mit dem Dampfreiniger durchpusten


    > Fenster putzen


    Jetzt sollten rund 90% der Verschmutzungen raus sein.


    Natürlich reicht die Karre jetzt wie bei Henkel im Labor. Das heißt: Die Gerüche der Reiniger überdecken den Nikotingeruch, der noch vorhanden ist. Das oft für Wochen. Je nachdem welchen Umwelteinflüssen das Auto ausgesetzt ist.


    Jetzt muss alles trocknen und zwar wirklich trocknen, Restfeuchte ist mörderisch beim nächsten Schritt.


    Die Ozonbehandlung - der Abschluss, der alles was da drinnen jetzt noch lebt oder Gerüche verbreitet killt.


    Wenn ein Auto soweit vorbereitet ist, das der Todesstoß für den Muff.


    Grundregel hierbei ist: Ozon immer nur in trockener Umgebung einsetzen, da es sonst mit Wasser zu Salpeter reagiert und man mehr Gestank als vorher hat.

    Habs selbst mal probiert - Niiiicht gut!


    Also Lüftung aus, Frischluftklappe zu.

    Kabel in den Innenraum und mit Klebeband den Spalt am Fenster verschließen

    Das Ozongerät stelle ich auf die Rücksitzbank in die Mitte ca. im 30° Winkel nach oben Gerichtet.


    Ich lasse es dann auf voller Pulle laufen für ca 2 Stunden. Danach bleibt das Auto für 8-10 Stunden zu. Damit das Zeug arbeiten kann. (In der Zeit würde man vermutlich mit schwerer Atemnot im Auto zu kämpfen haben, also einfach in Ruhe stehen lassen.)


    Anschließend kommt das Auto an die Frische Luft, Türen auf und mit Druckluft alle Polster ausblasen. Da es schwerer als Luft ist setzt es sich unten ab und so bekommt man es raus.


    Im Idealfall riecht ihr nach 2-3 Stunden auslüften NICHTS.


    Letzter Schritt: Pflege der Kunststoffe und Dichtungen und alles wieder ins Auto räumen.


    Der Schritt ist auch nochmals eminent wichtig, da die Kunststoffe schon so einigem ausgesetzt sind, das sie zwar einerseits verkraften, aber sie sind jetzt trocken und so ungeschützt den Umwelteinflüssen augesetzt sind.


    Fertig.


    Naja was heißt fertig...


    Heuer hatte ich nen Caddy der brauchte hinterher noch 3x eine Stunde Begasung ehe endlich alles raus war. Da steckt man halt nicht drin.


    Aufbereiter die euch nur ne Ozonbehandlung für 80 Euro einreden wollen und sagen damit hat sichs sind meiner Meinung nach nur auf Umsatz aus und lösen euer Problem nicht.


    Um der Qualmerei Herr zu werden, muss leider immer der ganze Innenraum auf links gedreht werden.


    Ich gelobe wieder öfter hier zu sein und stehe für eure Fragen gern zur Verfügung!


    LG Lukas

    @ Stahlwerk.

    Ich hab auch gesagt, ein gemachter 16V ... Da red ich auch von 170 - 180 PS und der M3 ist gut 200 kg schwerer als ein Golf. Das kommt schon hin. Aber ist blanke Theorie - ganz klar ;-)


    @ Basti


    Eher ein aus der Geldnot im Konzern damals künstlich verlängertes Produkt. Ich wird wohl nie ein Freund davon werden. Aber von denen gibt's eh schon genug. ;-)


    In den T4 haben sie damals 2 MRD D-Mark in die Entwicklung rein gesteckt. Hat sich gelohnt wie ich finde.


    Doc


    Tolles Auto! Der TT als 6-Zylinder ist schon was Nobles!


    @ Alexander


    Naja bis auf die ersten grauen Haare (gaaaaanz wenige) hab ich mich gut gehalten *lach*.

    Bei mir ist es hauptsächlich der Job, der mich schon einschränkt. An den Wochenenden dann immer nur in der Garage werkeln ist zwar schön, aber wennst ne 50 Stunden-Woche hinter dir hast, fehlt die Lust ganz eindeutig.


    Ich werd wohl den Passat fix im Frühjahr verkaufen und dann mal sehen wie ich mich mit dem Golf entscheide. Ist dann eher eine Bauch-Sache.


    Jedenfalls muss es weniger werden, da ich fürchte sonst wächst mir der ganze Kram irgendwann mal übern Kopf.


    Am Ende kommt noch der Trödeltrupp und räumt bei mir die Scheune. :D

    Das mit dem Wert ist doch immer so eine Sache.


    Es gibt diese völlig überhypten Autos, wo offenbar Unsummen gezahlt werden.

    Aber mal ehrlich: Ein BMW E30 M3 fährt doch gar nicht mal so gut. Ein getunter 2er 16V macht den locker platt.

    Da geht's eher um Optik und um die DTM Vergangenheit.


    Dem Golf 2 fehlt diese Vergangenheit schon etwas und ich glaube nicht, dass es beim "normalen" GTI einmal weit über die 10.000 Euro - Marke gehen wird. Dafür gab es zu viele und gibt es noch zu viele. Die Limitierten Modelle sind schon lange in Händen von Spekulanten.


    Ich hör momentan oft von Leuten um die 20: Boah geil ein Golf 2. Dabei ist es grad mal ein 55 PS NZ mit Resttüv, der irgendwo am Straßenrand parkt. Aber die Leute haben die Beziehung zu den Autos nicht. Die sind die nicht in der Jugend gefahren. Daher halte ich es für unwahrscheinlich, dass einer mal sagt: So und jetzt knall ich 10 Mille auf den Tisch und hol mir nen 2er GTI.


    Also ich glaub nicht, dass sich in den nächsten Jahren beim 2er noch viel tun wird. Der Oldtimermarkt als stagniert ja auch seit ner Weile.


    Es kann schon sein, dass er in 2-3 Jahren noch mal ein paar Tausender mehr bringt, als es heute der Fall wäre. Aber die Explosion wird ausbleiben.


    Außerdem sehe ich das nicht als Spekulationsobjekt oder Handelsware. Der Marktpreis in ein paar Jahren wäre lediglich der "theoretische Wiederbeschaffungswert" und ich glaube durchaus, dass da nicht mehr allzu viel passiert.

    Natürlich kann man meinen 2er fast faktisch als "jungen Gebrauchtwagen" ansehen. Der Motor hat grad mal 17.000 km runter seit der Revision, die anderen Verschleißteile sind meist sogar noch jünger... Das werde ich nicht wieder finden, ganz klar.


    Ich sehe bei meinem T4 Multivan und beim Z3 eher die potentiellen Klassiker von Morgen mit Wertsteigerung.

    Ich hab immer gesagt: Den T3 fasst später mal keiner mit ner Kneifzange an, so hässlich wie das Ding ist.

    Tja und jetzt guckst mal ins Internet, was da los ist und die Leute kaufen.

    Ein Kumpel hat nen T3 Turbodiesel als Kastenwagen (hinten komplett zu) für 7000 Euro gekauft und musste dann Anfangen die Karre erst zu lackieren. Mit der Belchbüchse ohne Klima fährt er jetzt durch halb Europa und ist auch noch stolz drauf, dass ihm der Schweiß bei den Hosenbeinen raus läuft.... Naja jeder wie ers braucht. ;-)

    Der T4 wird's da leichter haben. Die "besseren" Modelle ziehen ja jetzt schon an.


    Beim Z3 wird wohl wieder der BMW Bonus greifen. Die M Modelle vom Z3 Kosten ja jetzt schon über die 40.000er Marke, wenn man so schaut. Die 6 Zylinder sind gesucht und begehrt. Da wird's auch bald los gehen, wenn die langsam rar werden.


    Ich seh das aber immer anders.


    Kauf ich mir morgen einen A6 um 60.000, fehlen übermorgen 5000 Euro weil ich Kennzeichen dran gepappt habe und in einem Jahr fehlen 20.0000 weil es der Markt so will.

    Das wär ne Situation mit der ich innerlich zu kämpfen hätte. So lange die alten Dinger den Preis brav halten, kann ich ruhig schlafen.


    LG

    Also ich hab nen Valeo-Satz mit Torsionsfedern und Einmassenschwungrad seit 50.000 km im Auto verbaut.


    Fährt wie vorher und das trotz 400 NM Drehmoment. (Passat 3C 2.0 16V TDI PD - also BKP, mit Software - Motor fast baugleich wie im Octavia RS mit 170 PS)


    Verhält sich im Leerlauf ganz normal, einzig unter 1300 U / min ohne Last hört man die Kupplung leicht flattern. Aber das ist eher "unnatürliches" fahren. Man kuppelt aus und gut.


    Kann man verbauen und froh drüber sein, dass man Ruhe hat. Gerade bei Autos mit viel Drehmoment sind die Dinger ein Segen.


    Wobei dazu kommt, dass die Industrie ja teilweise schon reagiert hat und die ZMS-Kits günstiger bzw. gleichteuer anbietet als die Umrüstsachen von Valeo.

    Frei nach dem Motto: Bevor wir bald gar kein Geschäft mehr machen, verdienen wir lieber weniger.


    Da kursieren zu viele Lügenmärchen, dass die Kupplung auf die Getriebelager geht, weils ja jetzt alles starr ist ... Alles Panikmache der Hersteller!

    Das ZMS, federt ja auch nur die "Überschwinger" beim anfahren ab. Das machen die Torsionsfedern beim EMS genauso. Das Schwungrad ist gewuchtet. Was also soll hier das Getriebe beleidigen?

    Ein kaputtes ZMS ist eine viel höhere Belastung als es ein EMS je sein kann.


    Ich war auch unsicher, als ich umgebaut habe, weil so viel Stuss geredet wird. Aber ich würds jederzeit wieder so machen.


    Offtopic Ende!


    LG Lukas

    Vermutlich hast du recht.


    Ich versuche meinen Konflikt so gut es geht zu schildern:


    Aktuell stehen zu Hause folgende Autos rum:


    Passat 3C 2.0 TDI 16V Variant

    - durchrepariert, Volleder Sportline, 18" Originalräder, Chiptuning auf 180 Ps

    (Winterauto - steht fast nur )


    VW T4 Multivan Atlantis

    - ebenfalls durchrepariert, fast Vollausstattung, nahezu völlig rostfrei, an den Lack muss ich mal ran

    - Sommer- / Urlaubs- / Baustellen-Auto und "Truppentransporter" Multivan eben.


    2,5er TDI, 400.000 km, kein tropfen Wasserverbrauch, kein tropfen Ölverbrauch. Volle Leistung inkl. Chiptuning


    VW Golf 2 GTI

    Viele von euch kennen den Wagen. Den besitze ich seit ich 19 Jahre alt bin und es steckt jede Menge Arbeit und Hirnschmalz drin.


    BMW Z3 Cabrio 2,8

    Das ist eine Geschichte, die das Leben schreibt. Ich habe mich nie für dieses Auto interessiert, finde den 4-Zylinder sogar recht hässlich. Mit den 15" Rädern und der schmalen Karosserie eher ein "Hausfrauenporsche". Im Sommer habe ich meinen Kollegen im Westerwald besucht, der hat so ein Teil. Er meinte: Morgen ist Sonntag nimm das Ding und mach dir nen schönen Tag damit. Ähm naja, gut ... wenn er meint. Die Gastfreundschaft schlägt man auch nicht aus. Also Garage auf: Da Stand er: Breite Karosse (die ist beim 6 Zylinder anders), schöne 17" Räder, schwarz, stimmiges Interieur (keine Kirmesbude) und was soll ich sagen: Der 2,8er geht sogar. Kannte ich von anderen BMW Reihensechszylindern aber mal ganz anders. Wir hatten einen tollen Tag und nur wehmütig das Auto wieder hergegeben.

    Kurz darauf waren wir zusammen auf Dienstreise und er meinte ob ich ihm den Z3 nicht mal aufhübschen könnte, weil er ihn verkaufen will. Das habe ich gemacht und das Auto steht wieder sehr gut da

    Der gute Mann ist über 60 und er und seine Frau haben Problem beim Ein- und Aussteigen.

    Daher soll der BMW weg.

    .


    (Front und Haube habe ich neu lackieren lassen, Felgen neu aufgearbeitet, alles poliert und etliche Gelenke gewechselt)




    Jetzt steht er so bei mir und ich werd die Kaufoption wohl ziehen.


    Warum?


    Weil ich 33 geworden bin und beruflich nicht mehr die Freiheit habe mich permanent in der Freizeit mit der Schrauberei zu beschäftigen.


    Der BMW ist in Schuss und es tut gut nach einer harten Woche am Freitagabend,nach ner langen Woche unterwegs, damit einfach noch gut essen zu fahren oder dergleichen. Mit offenem Verdeck macht das gleich doppelt Spaß.


    Mit dem GTI rumzudüsen hat nach wie vor was, allerdings bin ich es leid, mit irgendwelchen Polizisten mich wegen Fahrwerk oder Lautstärke rumschlagen zu müssen. Im BMW ist alles 100% so wies ab Werk war... Da guckt auch keiner ... Beim Golf sehen die rot: OHHH Kundschaft im anrollen. Kennen doch viele von uns. ;-)


    Warum noch?


    Weil wir eher eine Vater-Sohn-Beziehung pflegen und ich unendlich viel von ihm lernen durfte. Daher ist es schon eine Ehre, dass er mir den Wagen anvertraut und ich ihn übernehmen soll.


    Auto Nr 5:


    Ein 2017er Polo 6C TSI mit 7 Gang DSG. Unser Brot- und Butter Auto, das brav seine Dienste verrichtet. Es hätte damals ein Beetle Cabrio werden sollen, doch der war dann zu unpraktisch.

    Daher wär der Wunsch meiner Freundin damit jetzt auch gedeckelt.


    Naja dann stehen da noch 3 Roller rum, bei denen ich schon 2 Jahre und länger die Decke nicht mehr runter gezogen habe.


    Ich hab für mich persönlich außerdem entschieden, keine neueren Autos in den nächsten Jahren anzuschaffen. Was da momentan für ein Schund verkauft wird, da krieg ich es mit der Angst zu tun. Gerade der VAG Konzern sollte sich selbst mal an der Nase fassen. Da sind ja gerade bei den Dieseln kaum noch Modelle dabei, die nicht irgendeine gröbere Schwachstelle haben, so überzüchtet wie das Zeug heute ist. Elektro ist unwirtschaftlich und teuer. Da fahr ich lieber noch ein paar Jahre die alten Dinger, ehe man von der Politik sowieso zum Stromer gezwungen wird.


    Am Geld liegts nicht. Außerdem sind es großteils Fahrzeuge, die immer noch den Wert halten oder gar im Steigen begriffen sind.


    Platz ist auch genug. Ich hab eine Scheune wo die in Ruhe zustauben können. ;-)


    Es ist vielmehr der Gedanke:


    Man muss immer wieder mal was dran machen und ich kann und will mich nicht um alles kümmern.


    Wenn ein vernünftiges Angebot kommt und der Käufer das weiter führt was ich angefangen habe, dann könnte der Abschied schon verschmerzbar sein.


    Es ist nicht mehr "mein Auto" weil ich selber nicht mehr der 25 jährige Draufgänger bin, der nen GTI "braucht".

    Das macht heute die Fraktion: "Golf 7 GTI geleast, Klappenauspuff, 20" bis Anschlag runter gedreht"

    Ich bin eher der "erwachsen gewordene" der ihn immer noch hat. Also für mich ist es das Auto aus der "wilden Zeit", das mich schon sehr lange begleitet.


    Schwierig...


    Ihr habt bestimmt auch nicht unrecht. Wegstellen, der stört nicht. Andererseits könnte jemand anderer auch dran seine Freude haben, der erwachsen genug ist das Auto als Klassiker zu schätzen und nicht à la JP Performance da mal schön Löcher rein schneiden. (sorry der musste sein :D)


    @ Doc n 3,2er TT ist auch ein schönes Auto. Würde mir auch gefallen. Bloß hat die Steuerkette beim 3,2er nicht den allerbesten Ruf. Aber trotzdem ... Würd ich auch nehmen :)

    Natürlich kann der Zweimassenschwung das sein.

    Für den Leistunvsverlust ist der aber nicht verantwortlich.


    Die PD Elelemente zeigen doch schöne Ruhewerte.


    Warum wird den Fehlercodes nicht nachgegangen?


    Der Kühlmitteltemperaturgeber ist auch für die Gemischanfettung zuständig. Wenn er zu fett läuft hast du auch weniger Leistung.


    Der Luftmassenmesser gehört ebenso geprüft mittels Messwertblock. Im VCDS hast ja Soll- und Istwert stehen.


    Ich glaub eher der Wagen hat mehr wie einen Fehler und würde das Rattern und den Leistungsverlust mal unabhängig von einander betrachten.


    Sensorik durchschauen (da hast ja schon 2 Fehler drin stehen), Soll / Ist Werte im Fahrbetrieb checken. Dann kommt man vorwärts.


    Auf verdacht die Maschine aufmachen war unnötig und zu früh.


    LG Lukas

    Hallo Dominik,


    hast du deinen E1 nicht mehr?


    Ich ringe seit Monaten mit mir selbst was ich damit tun soll. Einerseits steht er fast nur noch, andererseits sind die Trennungsängste schon sehr groß. Platz fürs Auto hab ich ja ...


    Ich hab mir aktuell nen Z3 angelacht, mit 2,8er Maschine, Jahreswagenzustand, wenig km, mehrteilige 17" BBS.

    Deswegen stand der Golf im Sommer (bei der Hitze) noch mehr als sonst.


    naja ... schwierig schwierig


    LG Lukas

    @ Wilma. Genau dort habe ich den Lack gekauft.


    G60driver1977

    Dankeschön! :) Das freut einen immer wieder zu lesen und zu hören!


    Der Golf läuft jetzt auch wieder mit funktionierender und regelbarer Heizung.

    Dieses Mal habe ich mich aber dazu entschlossen, das Armaturenbrett ganz wegzubauen ... der Finger zuliebe. ;-)


    In anderthalb Stunden war es dann raus und der neu überholte Gebläsekasten konnte verbaut werden.



    Der Einbau dauerte rund eine Stunde länger. Die Kabel wieder sauber rein zubekommen hielt dann doch auf.



    Beim Tauschen stellte sich heraus, dass der Wasserflansch seitlich am Kopf undicht war. War mir gar nicht aufgefallen, da ich das Auto in letzter Zeit so gut wie nie gefahren bin.


    Jetzt passts aber wieder und seither durfte er auch brav rund 200 km abspulen. Wobei mir ein Edition One - Fahrer unterkam. Sein blick war genauso verdutzt wie meiner, als wir aneinander vorbei fuhren! :D




    LG Lukas

    Hallo zusammen!


    Ja mich gibt es noch und den GTI auch.


    Er stand jetzt nur gut 8 Monate im Winterlager.


    Warum tut man sowas?


    Es war ganz einfach keine Zeit für das Auto übrig. Da Hausumbau und berufliches einfach im Vordergrund standen.


    Irgendwann kam auch der Gedanke hoch ihn zu verkaufen. Aber nachdem ich ihn an Pfingsten nach Hause geholt habe waren diese Pläne wieder schnell zerschlagen. Er weiß einfach immer noch gut zu gefallen. Optisch, wie fahrtechnisch.


    Letzten Freitag gings dann zur "Pickerl-Überprüfung" also zum TÜV ... Das Auto ging wieder mängelfrei drüber...


    Aber ganz so mustergültig verhält er sich dann doch nicht.


    Leider klemmt die Verstellung der Lüftungsdüsen im Heizungskasten. Also habe ich mir ein Gebrauchtteil besorgt und es aufgearbeitet. (Neu beklebt, gereinigt und die Seilzüge samt Zahnräder neu gefettet)


    Da der Lüftermotor auf Stufe 1 schon seit Jahren lustige Geräusche macht, die mich manchmal so richtig auf die Plame bringen können, habe ich mal geguckt obs sowas in gut und gebraucht auch noch irgendwo gibt.


    Doch siehe da: Ein Febi Lüftermotor ist neu für unter 30 Euro zu haben.

    Große Klasse, hätte ich das gewusst wäre das Ding schon vor 5-6 Jahren aus dem Auto geflogen.


    Die Tage darf ich also die Aktion vom Vorjahr wiederholen. Alter Heizungskasten raus, neuer rein...


    Ich freu mir ...


    Können nicht einfach mal Bremsbeläge zu tauschen sein?


    Bis bald!


    Euer Lukas

    Danke Alex für deine Beiträge!


    Endlich einer, der so ein Auto auch fährt und somit quasi "live" berichten kann.


    Ich kann dir nur beipflichten. Die Kategorisierung der Personengruppen stimmt wohl auch.


    Zu mir hat kürzlich ein Händler gesagt: E-Mobilität kannst du den Leuten nicht mit Argumenten verkaufen. Das müssen die Leute erleben, dann denken sie um. Ich finde er hat recht.


    Bezüglich der weltweiten Entwicklung gehe ich sogar noch weiter. Deutschland hinkt hinterher und zwar massiv. USA, China, Japan, ja sogar Frankreich (!!) ist den deutschen Autobauern um Jahre voraus.


    Ich hoffe das hat man erkannt und man tut jetzt auch endlich was dagegen. Sonst wird Wolfsburg das zweite Detroit. Jede Wette, trotz der Größe und Macht des Konzerns!


    Aber es gab ja in der jüngeren Vergangenheit auch schon einen Weltmarktführer der gesagt hat: Ein Smartphone wird immer ein Nischenprodukt sein und nie die große Masse erreichen. Leute, das ist keine 10 Jahre her und Nokia ist Geschichte. Ein paar halbherzige Versuche doch noch fußzufassen kamen zu spät. Einzig der Name wird heute noch ausgeschlachtet.


    Nur so zur Info: Nokia war 1. schweinereich und milliardenschwer. Also kein kränkliches Unternehmen. Zug verschlafen, zack weg. So schnell geht das heutzutage.


    Zieht man hier die androhende Paralelle weiter wäre der us-Amerikaner beim Smartphone Apple, beim Auto Tesla. Fragt sich nur welcher Chinese kommt, beim Handy heißt er Huawei...


    Wie hießen die Handyhersteller vor dem Smartphone noch gleich: Siemens, Bosch, Alcatel, Nokia, Ericsson... Wer sprach damals von Samsung, Apple, Huawei, LG und wie sie heute alle heißen. Aus Siemens, Bosch, Alcatel usw kann bald VW, BMW, Mercedes ... werden. Die Gefahr besteht.


    Die Welt ist zu schnelllebig geworden, dass man sich solche Fehler über Jahre hinweg erlauben kann.


    Kommen die deutschen Autobauer nicht bald auf die Beine, siehts finster aus. Das ist leider kein Märchen. Ein paar wenige (Premium)hersteller können den Markt nicht diktieren. Der Kunde im Ausland ist mittlerweile viel aufgeklärter als bei uns hier und der Markt verlangt nach E-Mobilität.


    Nur uns wurde eingeredet: Verbrenner gut, Elektro böse. Das kam aus der Lobby. Die Gründe dafür sind uns ja mittlerweile bekannt.


    Vor 2 Jahren hätte ich auch noch unterschrieben, dass ein E-Autos was für vegane, alternativdenkende Grünwähler ist. Da hatte ein UP! 150km Reichweite. Die Wahrheit lag aber eher bei 80 - 90 km. Ein Hybrid war zu schwer und deswegen auch wieder träge. Das Problem war schlichtweg nicht gelöst.


    Heute sind die Fakten andere und damit ist die Alternative da und keiner propagiert sie (ausreichend).


    Vielleicht hat der Dieselskandal ja auch was gutes und das Autoland Deutschland gerade noch rechtzeitig aus dem Dornröschenschlaf geweckt.

    Das Thema Eneregieversorgung mit erneuerbaren Energien könnte meiner Meinung nach längst gelöst sein, wenn man wollte. Energie gibt es überall im Überfluss. Gerade im Süden Europas wird Photovoltaik noch kaum genutzt. Windkraft, Energie aus den Gezeiten der Meere und Wasserkraft sind ebenfalls noch lange nicht ausgeschöpft.


    Einerseits gehören die Quellen besser genutzt und neue Quellen erschlossen, andererseits gehört dafür dringend die Infrastruktur geschaffen.


    Aber auch hier steht eine mächtige Lobby dahinter, die gerne noch viele Jahre Profit aus ihren Stinkekraftwerken schöpfen will. Das ist wohl das Hauptproblem dahinter.


    Andererseits wird auch die Dezentralisierung wichtig sein. Sprich jeder Haushalt soll (zumindest zu einem gewissen Teil) seine Energie selbst herstellen können.
    Am Beispiel unseres Hauses haben wir in den letzten Jahren immer wieder in diese Richtung investiert.
    Thermische Solaranlage --> Wasserheizen von März bis Ende Oktober somit erledigt. Macht die Sonne für uns. Auch im Winter schafft die Anlage an Sonnentagen auf 25 - 30 das Wasser vorzuheizen.Diese Anlage läuft jetzt seit 7 Jahren und hat sich nach 5 Jahren armotisiert.
    Umstellung auf Stückgutheizung. Das Holz holen wir von umliegenden Bauern und sparen uns dadurch ungefähr 70% der Anschaffungskosten gegenüber dem Heizöl.
    Klar müssen wir jährlich gut 2 Tage Arbeit investieren. Aber das ist es allemal wert.
    Seit November haben wir noch eine Regenwassernutzungsanlage. Damit sparen wir im Jahr 100.000 Liter Trinkwasser. Amortisierung in 9 Jahren.
    Die Fenster und die Aussenfasade waren noch nicht dran, aber ich denke damit nochmals um gut 25% an den Heizkosten sparen zu können.


    Wenn jeder so denkt, dann haben wir auch zukünftig Energie im Überfluss zur Verfügung.


    Leider sind wir Europäer da noch ziemlich die einzigen auf diesem Planeten, die so denken. Aber irgendeiner muss ja mal anfangen. Das ist später auch ein Wettbewerbsvorteil gegenüber China und den USA, wenn wir die Technologie und das know how in der Hand haben. Spätestens dann, wenn wirklich kein ÖL mehr da ist.


    Die Akkutechnik in den Autos wird noch besser werden. Ich traue mich zu sagen, dass man in 2-3 Jahren soweit ist, einen Golf mit echten 500km Reichweite anbieten zu können.
    Die Stückzahlen werden ebenfalls anziehen, die Autos billiger.
    Wir werden aber damit rechnen müssen, dass über kurz oder lang das gratis "tanken" und die Steuerbefreiung dafür wegfallen. Aber das wird der Minderpreis in der Anschaffung wohl mehr als auffangen können.


    @ Golf 2 GL ...


    Mit dir zu diskutieren ist immer schwierig. Wenn dir die Reichweite zu wenig sein soll, dann akzeptiere ich das. Bloß: Der Durchschnittswert an gefahrenen km je Fahrzeug und Tag lieg derzeit knapp unter 40km in Deutschland! Damit kommen Hinz und Kunz mit einer Ladung (theoretisch) eine Woche aus. Das ist schon ne Hausnummer.
    45 Minuten laden sind ein Top Wert. Mein Smartphone lädt länger als ein Golf an der richtigen Steckdose. Selbst mit ner Wallbox in der Garage ist das alles kein Drama. Ich komm um 6 nach Hause und um Mitternacht ist der Wagen voll. Da könnte ich bis zum nächsten Morgen 2x laden.
    Überleg mal wie viel Zeit du verplemperst, wenn du zur Tankstelle fährst. Den Strom hab ich zu Hause.
    Aber das ist alles Ansichssache.
    Für solche Kunden wie dich wird es noch lange den Verbrenner geben.


    Ich selber hoffe ja auch in 20 Jahren noch dem rauen Sound meines GTIs lauschen zu können oder mal mit dem T4 (TDI) in den Urlaub fahren zu können. Aber am Weg zur Arbeit oder zum Kunden, brauch ich das Dieselnageln nicht mehr. (Was hat denn das noch mit Sound zu tun? Ne Nähmaschine klingt besser als ein aktueller Commonrail Diesel). Deswegen meine Meinung: Weg damit.


    Jetzt wieder den Kauf von neuen Dieselfahrzeugen zu fördern ... das sehe ich kritisch.


    Ich jedenfalls überlege stark die nächsten 2-3 Jahren "umzusteigen". Das Herz gehört dem Verbrenner, der Verstand sagt: E-Auto.

    @ Herr Doktor


    Man könnte ja auch Diesel Autos bauen, die auf legalem Wege Euro 6 einhalten. Allerdings hat man aus Zeitgründen bei der Umstellung auf Common Rail getrickst und bis ganz oben hin wusste es ein jeder. Das gehört meiner Meinung nach bestraft, um ein abschreckendes Beispiel für alle anderen zu sein.
    Aber leider sehen wir, dass etliche andere auch genau so getrickst haben. Stichwort: Gewinnmaximierung. Was soll man also machen? Alle Top Manager und verantwortlichen Ingenieure einer ganzen Branche wegsperren?
    Das bringt uns auch nicht weiter. Noch dazu wo wir uns gerade in einem Wirtschaftskrieg mit den USA befinden. Die US Automobilebranche hat halt auf technischer Ebene mal gegenüber uns Europäern mal 10 - 15 Jahre Rückstand und will uns halt jetzt am Gerichtsweg in die Knie zwingen. (Tesla mal außen vor gelassen) Jetzt wo sie endlich was gefunden haben, kann man nicht im eigenen Land auch noch die Branche hemmen. Hier gilt es das größere von 2 Übeln zuerst zu bekämpfen.


    Die 4000 Euro Prämie vom Staat für ein Elektroauto finde ich jetzt nicht weiter tragisch. Wenn ich überlege welche Fördermittel schon für regenerative Energien vom Staat zur Verfügung gestellt wurden, ist das verhältnismäßig nicht wirklich viel. (Stichwort: Haussanierung, Photovoltaik, Solarthermie usw usw) (4000 Euro sind grade mal 11 - 12 % Förderung vom Gesamtkaufpreis)
    Hier wurde eine neue Branche mit tausenden Arbeitsplätzen geschaffen, ohne Förderungen wäre da nie etwas passiert. Beim E-Auto ists wohl dasselbe.


    Ob es nun klug ist oder nicht ein neues Auto zu kaufen, ist unabhängig von der Art der Motorisierung eine fragwürdige Sache.


    @ Golf2GL


    Der Strom kommt leider noch zu einem viel zu hohen Anteil aus fossilen Brennstoffen. Leider.
    Hier muss noch viel passieren. Aber es gibt auch andere Beispiele. In unserer Firma (wir sind Kunststoffverarbeiter und verbrauchen verhältnismäßig viel Strom) wird demnächst jeder qm Dachfläche mit Photovoltaik verbaut. Damit erzeugen wir im Jahresschnitt 90% unseres Strombedarfes selbst. Ebenfalls beschlossen ist den PKW Fuhrpark gänzlich auf Elektro umzustellen.
    Da wir somit wirklich zum größten Teil "grün" unterwegs sein können. Was nicht nur ein öko-Gedanke ist, sondern klarerweise auch ein wirtschaftlicher.
    Hier liegt die Förderung bei rund 40%!! Nur mal so als Vergleich zu den 4000 beim Auto.


    2. Ja du hast auch recht. Die Batterien kommen allesamt aus Asien, die Rohstoffe dafür zum Großteil aus Canada und Afrika.
    Aber wo kommt den das Erdöl her? Saudi Arabien, Lybien, Iran ... alles freundlich gesinnte Nachbarn.
    Das Erdgas ... Russland. Auch son Fall derzeit ;)
    Die Amis fracken was das Zeug hält und vergiften damit ihre Böden und Grundwässer ... Auch sehr intelligent!
    In der Nordsee müssen die Bohrinseln mittlerweile so tief bohren, damit man noch an Öl kommt, dass die Ölkonzerne selbst zugeben, es sei nicht mehr sicher, wenn mal wieder was passiert und hunderte Quadratkilometer des Meeresbodens verseucht werden.


    Das Zeug ist nicht unbegrenzt verfügbar. So ist es halt nunmal.


    Außerdem: Wenn du ein Problem hast, woher die Rohstoffe für die Akkus kommen, dann dürfest du jetzt auch keinen Laptop oder kein Smartphone benützen, mit denen du höchst wahrscheinlich deinen Beitrag geschrieben hast.


    Ladezeiten?


    Ich bleib mal beim E-Golf ...


    Mit CCS (also der derzeit schnellstmöglichen Lademöglichkeit) 45 Minuten!


    Mit Wallbox im Haus ca. 6 Stunden.


    Mit Schuko Steckdose (also ganz Normal mit 230V Wechselstrom 1-phasig) 17 Stunden. (worst case)


    Was bitte ist an 45 Minuten Ladezeit noch auszusetzen? Ein Restaurantbesuch, ein Mittagessen, eine vernünftige Tankpause auf ner Langstreckenfahrt und die Karre ist wieder randvoll für die nächsten 300km.


    Ja 300km Reichweite, die wurden auch in der Praxis schon erprobt und erreicht. Eine Firma ganz in meiner Nähe (Kreisel Elektrik aus Freistadt) bittet für den E-Golf sogar einen Upgrade Akku an, der 430km Reichweite bringt. Arnold Schwarzenegger macht für die Firma derzeit massiv Werbung.


    Ich muss ganz ehrlich sagen, mit 300km Reichweite würde ich bei meinen Außendienstfahrten an und für sich 90% der Fahrten problemlos absolvieren können. Bei Kundenbesuchen könnte ich mich nicht erinnern, mal mehr als 300 km am Tag gefahren zu sein.
    Wenn ich im Ausland unterwegs bin, oft bis zu 1000km Anfahrt zu unseren Lieferanten gibt es genügend Pausen auf, wo man Zwischenladen kann. Hier ist es dann halt nicht mit einem 10-minütigen Tankstopp getan, sondern mit einer 3/4 Stunde Wartezeit. Vermutlich ist das sogar ganz vernünftig.


    Dass E-Autos ein alter Hut sind, ist mir auch klar. Es gab sogar LKWs in der Vorkriegszeit mit Elektroantrieb. Allerdings ist es immer wieder am hohen Fahrzeuggewicht und den schwachen Akkus gescheitert. Jetzt ist die Technologie endlich soweit das Problem zu lösen. Auch wenn die Batterie im Golf immer noch 300kg wiegt und das Auto verhältnismäßg schwer ist. (1600kg im E-Golf)


    So viel zum Thema, ich hätte mich damit nicht ausgiebig beschäftigt. Nicht böse gemeint und schon gar nicht persönlich gemeint. Aber bis vor ein paar Wochen hätte ich auch nicht geglaub was hier in letzter Zeit passiert ist.


    Jan565


    Deine Meinung ist auch gut und richtig. Das ist alles nachvollziehbar. Ich selber schätze die Einfachheit dieser Autos auch sehr. Aber genau das ist der Knackpunkt. Hast du schon mal bei einem Golf 6 1,6 TDI ein Service gemacht? Da musst du Sensoren wegbauen um den Ölfilter irgendwie raus zu bekommen. Dieses vollgestopft sein mit Elektronik und Sensorik ist ein Unding. Der Verbrenner, egal ob Diesel oder Benziner ist heute überzüchtet. Ein 1,2L Motor wird heute mit 140 PS ausgeliefert. Das passt doch alles nicht mehr zusammen.
    Die Karren sind voll mit Kram, der nur Ärger macht.
    Beim E-Auto glaubst du, die hätten was vergessen rein zu bauen. Ich war baff!


    Du sprichst auch völlig Richtig die passive Sicherheit an. Genau die und der gestiegene Komfort hat die Autos schwer werden lassen, dem will man mit Hightech entgegen wirken.
    Ich persönlich fühle mich in modernen Autos nicht zuletzt seit meinem Unfall letztes Jahr viel sicherer. Der Passat (3C) hat hier wirklich dafür gesorgt, dass ich ohne Kratzer ausgestiegen bin. Hier waren die 10cm Breite Knautschzone seitlich am Auto (zwischen Kotflügel und Rahmen) und der super steife Rahmen meine Rettung. In einem Golf 2 oder vergleichbar wär mir der Toyota Landcruiser (2,2 Tonnen Vieh) voll in die Fahrgastzelle rein gedonnert und ich würde wohl nicht mehr hier sitzen und das schreiben können.


    In der heutigen Verkehrsdichte sind diese Autos auch ein Schutzengel. Würden alle Autos noch auf dem Level von 1990 gebaut werden, möchte ich nicht wissen wie hoch die Zahl an Verkehrstoten und Schwerverletzten heutzutage wäre.


    Daher hat es was Gutes, dass es diesen Fortschritt gibt. Wenn Individualisten (auch oft abseits des großen Verkehrsgetümmels) einen Jetta 2 aus Leidenschaft fahren, ist da überhaupt nix schlimmes dran.


    Ich versuche nur zu erklären, dass man gerade mit einem E-Auto technisch einige Schritte zurück in die Einfachheit geht. Dem was wir an unseren alten Kisten so schätzen.


    Und nochmals ganz klar und deutlich: Die Kohle die man da derzeit für die Verschrottung eines Diesel PKWs bekommt ist keine staatliche Prämie. VW selbst bezahlt das!
    Wenn ich heute einen alten, ranzigen Golf 4 zurück gebe und dafür anstatt von Ali 500 Euro fürn Export bekomme, sondern 5000 von VW dann sage ich Danke. Meine persönliche Meinung.
    Obendrein bezweifle ich sowieso, dass diese Autos irgendwann mal das Zeug zum Klassiker haben. Das sind, wie du richtig sagst Wegwerfprodukte geworden.
    Nicht mal der Golf 3 (einige wenige Sondermodelle ausgenommen) macht den Anschein irgendwann mal eine aktive Fangemeinde zu haben, die diese Autos auch im Alter hegen und pflegen. Das ist der erste Wegwerf-Golf.
    Insofern kümmerts mich nicht großartig, wenn man 5000 Euro Verschrottungsprämie für diese Karren anbietet. Nur ist es halt defintiv sinnlos in den Laden zu marschieren und sich wieder einen Schummel-Diesel dafür zu holen. Das ist ein Tausch Pest gegen Cholera.

    ich finde die Prämie allemal besser, als was in amerika passiert, nämlich sinnlos den besitzern von dieseln einen haufen geld in allerwertesten zu blasen.


    vor 14 tagen war ich um urlaub von prag nach berlin unterwegs und habe spontan (es war mittag und wir hatten hunger) halt in dresden gemacht ... da gibts doch die gläserne manufaktur, wo sie jetzt den e-golf bauen. dieses öko ding da ... soweit meine einstellung dazu.


    also lecker gegessen und einfach mal rein in den prunkbau. meine freundin meinte: hier gibts führungen, machen wir eine? ich: schaden kanns nicht...


    also habe ich mir, äußerst kritisch, aber hoch interessiert die führung zu gemüte geführt.


    der führer (darf man das als österreicher so sagen) war schon leicht genervt von mir, weil ich soviel gefragt habe und immer wieder meinen senf dazu gegeben habe.


    jedoch hat mich der besuch dort 1. total davon überzeugt, dass der verbrenner töter als tot ist und ich hier heute die zukunft gesehen habe.


    nicht 100%ig ausgereift aber sehr sehr weit fortgeschritten.


    @ howard:


    am beispiel e-golf muss ich sagen, dass die autos absolut nicht zu teuer sind!


    die stückzahl in dresden liegt derzeit bei 35 und die gehen momentan allesamt nach norwegen, weil das auto dort massiv gefördert wird und günstiger als ein benziner angeboten wird.


    die geringe stückzahl und der dahinter stehende aufwand kann sich für VW nicht rechnen.


    zudem sind die autos mit voll-led scheinwerfer, großem navi etc pp ausgestattet. also kein normalo-golf für 35.000 euro


    kommen die stückzahlen in schwung, (in wolfsburg laufen ja auch welche vom band) dann wird der preis sehr schnell rapipde sinken. aber dazu braucht es käufer und die holt man sich jetzt (teilweise von der politik gezwungen) mit prämien. --> stückzahlen steigen, preise sinken, das ist ein investment in die zukunft und der point of return wird definitiv kommen.


    außerdem wer zahlt den 35.000 für den e-golf:


    1x alter diesel zurück -5000 (der wohl eh in ein paar jahren nirgends mehr fahren dürfte, außer er hat ein H hinten am schild, davon bin ich überzeugt
    1x umweltprämie -2200 (ich weiß die genaue zahl jetzt nicht)
    1x staatliche prämie -4000


    sonstige rabatte nicht berücksichtigt, kostet dich so ein auto 23.000 euro


    keine kfz steuer, so gut wie keine "treibstoffkosten" (wenn mans klug macht), so gut wie keine wartungskosten mehr (dazu komme ich gleich), wesentlich verschleißärmer als jeder verbrenner und eine reichweite die für jeden pendler dicke lange sollte. selbst größere tagesausflüge sollten mittlerweile drinnen sein. bei gut 300 km reichweite.


    sollte man dennoch mal selber zu hause laden kommen auf einen gut 3,50 - 4,50 per 100 km auf einen zu. welcher diesel kann das?



    jetzt zum technischen:


    kurzum da ist nix mehr dran. motor und getriebeeinheit sind nicht mal so groß wie der 1,2l 3zylinder ausm polo 9n, haben aber 136 ps!


    beim e-golf siehst ringsum aufn boden (wenn die untere abdeckung net wäre) - leute es nix mehr dran!


    was in aller welt so soll da dran großartig gewartet werden oder kaputt gehen?


    turbo? kopfdichtung? kühler? agr? auspuff? partikelfilter? zahnriemen? - is ja nix mehr da.


    bremsenverschleiß: es gibt teslas mit 200.000 km die haben die ersten bremsen drinnen. weil man mit der energierückgewinnung eh quasi von alleine bremst. ähnlich wie ein bus oder lkw mit wirbelstrombremse.
    nur mit dem vorteil, dass es den akku wieder lädt.


    nur die letzten 7 km/h muss man im golf per fußbremse abbremsen. das ist quasi nix.


    leistung: guckt euch mal auf youtube an, wie son e-Golf marschiert. bzw nehmt euch die zeit und fahrt einen. das ist wild! da kommt kein 3.0 tdi hinterher wenn der ausm stand weg zieht.


    komfort:


    standheizung ist sowieso immer da. per app programmierbar.
    also wenns auto am morgen noch an der steckdose in der garage hängt, lass ich ihn vorheizen und steige ins warme auto.
    das selbe im sommer: per app starte ich die klimaanlage, denn auch die ist jetzt autonom und kann laufen wann immer mal es will oder braucht.


    vom fehlenden lärm und fehlenden abgasen will ich gar net mal reden.


    akkuverschleiß:


    8 jahre garantie von vw (oder 100.000 km)
    die erfahrungswerte von tesla zeigen, dass es unter 200.000 km kaum einbußen in der akkuleistung gibt.


    gut man hat jetzt von panasonic (haus und hof lieferant bei tesla) zu LG gewechselt. weil man wohl nicht die neueste technik geliefert bekam, aber die koreaner verstehen ihr handwerk auch.


    ja und wenn ich mit 300.000 das auto immer noch fahre und kauf da mal nen akku rein, weil sonst nix mit dem wagen war - dann solls doch so sein.


    probleme sehe ich ganz klar bei den zulieferern.


    was machen die jetzt alle? da werden viele firmen, die es verschlafen haben wohl mit der existenz zu tun bekommen.


    weiters die werkstätten. hier wird die arbeit massiv weniger.


    beides wohl gründe warum die autolobby so lange gebremst hat.


    jetzt ists vorbei mit der bremserei. die politik macht druck.


    trotzdem muss in sachen energieversorgung noch eine nachhaltige lösung her: solange das kohlekraftwerk der auspuff des e-autos ist, solange haben wir das ziel nicht erreicht. dafür können aber die autobauer nix.


    ich finds halt irgendwo alamierend, dass man in amerika und auch in frankreich bei renault mit dem zoe um jahre voraus ist. jetzt dürfen wir sehen, dass wir aufholen. der 2017er e-golf ist aber für mich persönlich schon sehr sehr gut und ein zeichen des aufbruchs



    kurzum: wer als otto normal verbraucher in nächster zeit noch nen diesel kauft hat einen an der klatsche. 101%


    die leute wurden nicht aufgeklärt und es wurde ihnen etwas schön geredet, dass lange nicht mehr schön ist.


    dass die alten diesel jetzt wegkommen ist also nur eine frage der zeit. entweder man holt sich dafür noch n schönes geld oder man ist irgendwann gezwungen den sowieso wegzugeben.


    nostalgie hin oder her. für den alltag wirds zukünftig im personenverkehr nix anderes mehr geben.


    die gesamtliche lösung gehört aber noch nachgelegt. erneuerbare energie, nicht nur in europa und auch im güterverkehr müssen lösungen her.

    die ursache wirst du nicht im internet finden.


    altes öl ... möglich


    möglicherweise sind aber auch teile so sehr an der toleranzgrenze (kurbelwelle nachgedreht? und falsche lager verwendet zB) oder sogar drüber, dass es davon kommt.


    oder du hast fremdkörper im motor, von einer schlampigen arbeitsweise ...


    möglich ist vieles.


    aber normal ist es definitiv nicht. auch wenn der jetzt 10 jahre stand, dürfen die lager deswegen nicht kaputt gehen. da wären hart gewordene simmeringe und draus folgender ölverlust schon viel häufiger der fall.


    vermessen, neu machen und vernünftiges öl rein. fertig.

    Wir schreiben das Jahr 2003. Ich, gerade 18 Jahre alt geworden, jobbe am Bau.
    Die Schule war vorbei und ich durfte ein halbes Jahr drauf warten, um meine Staatsbürgerpflicht beim Bund zu erfüllen. Also: Was machst als junger Bursche in der Zwischenzeit?
    Wennst reiche Eltern hast nix, wenn du wie ich aber ehrgeizig bist und geld verdienen willst suchst dir nen Job.
    Ich konnte zu meinem Glück auf dem Bau bei einer Elektrofirma anfangen. Eine Entscheidung die mich bis heute nachhaltig geprägt hat. Ich weiß heute noch wie es ist bei Regen und Kälte im Freien zu arbeiten und werde das nie vergessen.


    In dieser Firma gab es zu der Zeit sehr viele VW T4. Die meisten waren 2,5er Saugdiesel mit 78 PS... die lahme Variante. Aber es gab auch ein paar TDIs und diese Autos haben mich von Anfang an fasziniert.
    Toll zu fahren, kräftiger, ja bulliger Motor, unkaputtbare Autos.


    Von da an wusste ich: Irgendwann kaufe ich mir so einen Wagen. Der Gedanke rückte mit den Jahren in den Hintergrund, da man halt was "vernünftiges" für den Alltag brauchte, (Golf 3 GTI TDI, Alfa 156 2,4er JTD, 308er Peugeot und jetzt halt ein Passat 3C). Dann gibts ja noch den Edition One, der ja auch gepflegt und bewegt werden will.
    Aber seit gut 3 Jahren ist das Thema wieder mehr und mehr aufgeflammt. Ein Bus muss her. Erst was günstiges für den Urlaub. Egal hauptsache Bus. Dann: Ach komm lieber gleich nen T5 und ganzjährig nutzen.
    Ich war ewig hin und her gerissen.


    Seit Jahreswechsel 2016 auf 2017 intensivierte ich die Suche. T5 ... ist zwar auch ein tolles Auto, aber anfälliger. Außerdem wollte ich einen T4 also bleibts auch dabei. Der war schon mal raus.
    Dann ging die Suche im günstigeren Preissegment bei den T4s los.
    Sprich: Multivan oder Caravelle vor Facelift.
    Wichtig nur: 2,5er TDI und Klimaanlage ist Pflicht.


    ALLES was mir da vor die Linse kam war schlichtweg Schrott.


    Dann legte ich geistig noch ein paar Tausender drauf und es wurde besser. Sprich dafür gabs dann Autos, die noch nicht 20cm große Rostlöcher hatten.


    Leider hat man mich 2x sauber verarscht. Auto reserviert und jedesmal war der Wagen einen Tag vor dem Kauf von jemand anderem gekauft worden. Einer tauchte 2 Tage später wieder in den Online-Anzeigen auf, der zweite war 14 Tage später wieder auf mobile.de zu finden.
    Wenn die Leute schon nur ausschließlich an den Export verkaufen, dann sollen sie das doch bitte gleich sagen und nicht zwischendrin kalte Füße bekommen. Da hatte ich eine Wut!


    Dann tauchte eine Anzeige in Österreich auf. Bei uns ist das Thema T4 Multivan praktisch kaum existent oder eben unbezahlbar.
    Die Beschreibung war mies, die Fotos noch mieser. Der Kilometerstand verhältnismäßig zu hoch. Der Preis halbwegs im Rahmen.
    Aber der Wagen stand nur 45 Minuten vom Elternhaus meiner Freundin weg und wir waren sowieso dort zu Besuch. Da habe ich mir kurzfristig was ausgemacht.


    Der Kerl meinte doch glatt am Telefon: Rostfreies Auto, technisch guter Zustand und man merkte gleich: Der Mann hat Ahnung.


    Etwas ungläubig stiegen wir ins Auto, nichts erwartend und mit dem Schlimmsten rechnend. "Bestimmt einer wo der Unterbodenschutz alles zusammen hält."


    Dort angekommen erlebte ich was, was man wohl einen Treffer Mitten ins schwarze nennt. Nette Leute, ein Verkäufer der Ahnung hat. (Er hat sich selbst einen wunderschönen Golf 1 GTI aufgebaut und besitzt mehrere uralt Vespas).


    Der Bus war tatsächlich rostfrei, ein Sondermodell "Atlantis" und machte bis auf den etwas verlebten Innenraum (Baustelle und 4 Kinder --> kein Wunder) einen sehr sehr soliden Eindruck. Dieser Bestätigte sich auch beim Fahren und somit habe ich noch während der Probefahrt mit dem Kerl einen Preis ausgehandelt und wir sind uns zu einem sehr fairen Kurs für beide einig geworden.


    Oben drauf gabs noch einen Fahrradträger fürs Heck und einen Dachträger.


    Das tolle an der Geschichte: Das Auto ist bis oben hin voll mit Ausstattung.


    d9f9uosz.jpg


    Zu den Daten:


    VW T4 Multivan II - Sondermodell Atlantis (Multivan II = Facelift mit Schiebedach)
    5/2000 Erstzulassung
    2,5 TDI (der legendäre, unkaputtbare ACV)
    Doppel-Klimatronic
    Schiebedach
    Sitzheizung
    Standheizung
    Boardcomputer MFA
    Navi MFD 1 (das große Navi)
    Originaler 6-fach Wechsler
    abnehmbare Anhängerkupplung
    Elektrische Fensterheber
    Elektrische Spiegel
    Zentralverriegelung mit Funkschlüssel
    Tempomat
    Nebelscheinwerfer
    getönte Scheiben ab der B-Säule
    zweite Batterie für das Boardnetz im Fahrgastraum und für die Standheizung.


    Atlantis Spezifisch:
    Innenausstattung "Panama"
    Grills und Stoßstangen in Wagenfarbe
    Werksseitig tiefergelegtes Fahrwerk
    15" BBS Alus


    Zur Vollausstattung fehlen:
    die Luftstandheizung, die 16" BBS Alus, ESP


    Upgrades, die Schon am Bus gemacht wurden:
    Software geändert (wer wie wo was, kann ich net sagen, gibt es auch keine Aufzeichnungen. Läuft sauber rußt unter Volllast kaum (mehr) )
    Im Klimahimmel wurde ein Sternenhimmel (Ja! Sternenehimmel) verbaut. Sieht toll aus bei Nacht!
    Sämtliche Leuchtmittel wurden auf LED umgerüstet. Auch ein großer Vorteil bei Nacht oder fürs Campen später.


    Jetzt zu den weniger erfreulichen Sachen:


    Der Wagen hat 373.000 km drauf. Läuft aber sehr sehr gut. Angeblich wurde bei 300.000 schonmal die Maschine etwas revidiert. Würde ich aus dem Bauch raus jetzt auch bestätigen. Bei guter Pflege und Wartung sind bei den Motoren ja auch mal eine Million drinnen.


    Der Fahrersitz ist platt (im wahrsten Sinne des Wortes)


    Der Bremskraftverstärker undicht


    Der Endschalldämpfer ausm Zubehör und auch nicht mehr der Frischeste


    Der Lüftermotor des Klimahimmels (Klima Nummer 2 in der D-Säule) steht.


    Der Motor ist wohl stark verrußt und gibt beim Gas geben übelst Rauchzeichen.


    Die Atlantis Aufkleber fehlen


    Das Schiebedach ist undicht.


    Das Trennrelais zur 2. Batterie hin klemmt. Sprich die ist permanent verbunden. Nicht gut wenn man mal vergisst einen größeren Verbraucher nicht abzuschalten.


    Kleinere optische Mängel, die ich aber gerne in Kauf nehme.


    Also gings gleich ran ans Werk. Zuerst wurde gewaschen und poliert was das Zeug hält und die Atlantis-Aufkleber kamen wieder ans Auto.


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    Tags darauf hat sich ein guter Bekannter, einer der wohl besten Dellendrücker "Beulendoktoren" Europas um den Bus angenommen. Davon habe ich leider keine Bilder aber er hat gut was rausholen können.


    Weiter ging es mit dem Fahrersitz:


    k5vnpdri.jpg


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    Hier kam ein Neuer Schaumstoffkern zum Einsatz. Der passte sehr gut. Das Umnähen der Wagen übernahm eine befreundete Schneiderin. Demontage und Montage geht recht einfach beim Bus. Der Bezug ist nun etwas dunkler, was mich aber nicht weiter stört, da der helle Bezug ohnehin nicht das Optimale für mich ist.
    Hauptsache es sieht wieder ordentlich aus und man sitzt vernünftig.


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    Dann war das große Thema: Das starke Rußen


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    Wundern brauchts keinen, so verdreckt wie der war.


    Nach gut ner Stunde waren das AGR und der Ansaugtrakt so gut es ging gereinigt.


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    Zudem wurde im Zuge dessen gleich das AGR stillgelegt. Eine Edelstahlplatte und 2 Dichtungen sollte das ein für alle Maleerledigen.


    Und für die, die jetzt jammern wegen den Abgaswerten: Mag sein, dass die Stickoxyde um nen hauch höher sind als zuvor, ja. Aber das ist allemal net so wild wie eine rauchende Dampflock. Dem Motor tuts gut, das Turboloch ist jetzt wesentlich kleiner und er zieht von unten raus um ein Vielfaches besser! Sprich: Man kann den Wagen so eindeutig schaltfauler und somit sparsamer bewegen, was sich in der Summe nur positiv auswirkt.


    l89ksdw5.jpg



    Im Zuge dessen wurde der Bremskraftverstärker gegen einen guten Gebrauchten getauscht. Eine Sache auf 20 Minuten, da man den Bremskraftregler an den Leitungen lassen kann.


    Und wieder alles zusammen gesetzt:


    miorsugs.jpg


    o5onfmo9.jpg


    Das undichte Schiebedach war ebenfalls eine einfache Geschichte:


    Gummis reinigen und mehrmals mit Silikonspray einlassen. Fertig. Seither gabs auch bei Starkregen keine Probleme mehr.


    stqxnpva.jpg


    Die Innenreinigung übernahm dankenswerter weise mein Vater und machte das über Tage hinweg in akribischer Keinarbeit.


    Es wurde alles was möglich war ausgebaut, gereinigt und wieder eingebaut. Er ist bei mir in die "Lehre" gegangen und will mir jetzt wohl beweisen, dass es noch detaillierter geht, als ich es ohnehin schon mache. ;)



    77spepdj.jpg


    Da der ganze Kram eh schon mal draußen war, habe ich gleich noch einen Wechelrichter auf 230V AC mit 1500W max. Leistung eingebaut.
    Der ist zwar überdimmensioniert, aber die ebenfalls angeschaffte Kompressorkühlbox läuft damit einwandfrei.


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    (Achja die schwarzen Teppiche fliegen noch raus, bzw. wurde schon Ersatz bestellt. Die Dinge sind von so minderwertiger Qualität, dass wir ratlos sind, wie man die wieder halbwegs sauber kriegen könnte.)


    Optisch gabs auch noch 2 Aufwertungen: Schaltknauf etwas modifiziert vom Passat 3BG (selbes Schaltschema) und das TDI Emblem fürs Grill mit rotem I (vom 150 PS Modell)


    Was steht sonst noch an:


    Fertig geplant ist ein dezenter Camping Ausbau, der in die Schienen anstelle der Eizelsitze eingerastet werden kann. Dafür gebe ich morgen die Zuschnitte in Auftrag.


    Nichts großartiges, nur eben die Kompressorkühlbox, daneben eine Truhe und eine kleine Spüle und noch etwas Stauraum. Damit man das nötigste zum Übernachten im Auto hat.
    Ein Gaskocher wird auch an Board sein, allerdings kommt der im Auto nicht zum Einsatz.


    Dann darf noch jemand, vermutlich meine Freundin, Aufknöpfgardinen nähen.


    > Klimahimmel flott machen (vermutlich ist es das Relais, da nur 8V am Motor anlliegen, mit externen 12V läuft das Ding)
    > Endschalldämpfer wechseln (liegt bereits da)
    > Getriebeöl tauschen (mit Graphitzusatz, vorsorglich)
    > 4x Neue Stoßdämpfer (vorne Sachs "Super Touring verstärkt", hinten normale Sachs super Touring, da die Starken wenn man relativ "leer" fährt hinten gerne poltern und schlagen. Der HIntergedanke ist ein etwas strafferes, aber noch komfortables Fahrverhalten zu erzielen)
    > Trennrelais erneuern
    > Hohlraumkonservierung mit Mike Sander's


    Achja: Die Sommerfelgen werden wieder silber:


    t4hhsj3s.jpg


    schwarz matt mit Spraydose und Lack der nicht mal hält ist jetzt nicht soooo ideal.


    Hier noch ein Foto, dass ich bei der Abholung gemacht habe:


    2avww3uf.jpg



    Ich bin jedenfalls sehr happy mit dem Kauf, versuche das Auto so wenig wie möglich anzutasten, bzw nur die Dinge wieder in Ordnung zu bringen, die angefallen sind.


    Der Rest gilt dem Erhalt des derzeitigem Zustandes.


    Eigentlich wollte ich den Wagen nur für für Urlaubs- und Ausflugsfahrten nützen.
    Aber ich erwische mich derzeit sehr oft, dass auch der Weg zur Arbeit damit sehr angenehm sein kann. Bei einem Verbrauch von 7-8 L auch wirtschaftlich absolut angemessen.


    Auf lange Sicht gesehen wird auch der T4 zum teuren Klassiker werden. Die Preise stagnieren schon eine Weile, bzw ziehen schon wieder leicht an, viele Suchen nach den Bussen. Ich möchte nicht wissen was in 10 Jahren los ist. Was Leute für einen Atlantis im Originalzustand ohne Rost und mit super viel Ausstattung bezahlen wollen.


    Das ist aber nur ein Hintergedanke, der wohl nie zum Tragen kommen wird.


    Nur im Umkehrschluss wärs halt blöd, wenn man selbst in ein paar Jahren in der Situation ist und für so ein auto 15.000 und mehr berappen muss.


    Summa Summarum habe ich wieder ein kleines Projekt und jede Menge Spaß dran.


    Achja:


    Und die Big Three stehen somit nun auch in meiner Garage (Scheune und wo auch immer ;))


    Golf 2 aus dem Werk Wolfsburg
    Passat aus Emden
    und Bus aus Hannover.


    Manche nennen mich nen Spinner, ich finds gut so!


    Updates gibts jetzt bald detaillierter und in kürzeren Abständen, aber ich hab jetzt oft nur Abends schnell schnell 2 Stunden dran gewerkt. Da bleibt oft keine Zeit für viele Fotos.


    LG Lukas

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