Fahrzeugbodenfreiheit

  • Hab da zwar schon einige andere Foren zu durchgelesen, wollte es aber nochmal genau haben.


    Steht das irgendwo schwarz auf weiss, wieviel Bodenfreiheit festgeschrieben ist?


    Und was hat das mit den ominösen "50cm Unterkante Lichtaustrittsgrenze" auf sich? In meinem Fall unterschreite ich die um einige Zentimeter. Hatte mich vorher kaum getraut zu messen :D . Ich war aber in diesem Zustand zur Abnahme beim TÜV - einmal Fahrwerk, dann zusammen mit neuen Felgen und nochmal mit Spurplatten).
    In keinem der Fälle wurde die Tieferlegung bemängelt (übrigens offizielle TÜV-Prüfstelle)


    Aber bei jeder Kontrolle wird man schief angeguckt.




    andy

  • Die 50cm Regelung greift erst ab einem bestimten Baujahr, welchen ich jetzt ned im Kopf hab. Aber die Berliner Rennleitung rennt ja nur mit nem Maßband umher. ?( :D


    Nachlesen kann man das alles in der StVZO.

  • Ich habe bisher im Berliner Raum noch nicht den falschen angetroffen - zum Glück. Aber einmal Frankfurt/M. und nie mehr Frankfurt/M. X( War aber eine andere Sache ...


    Aber zurück zum Thema:
    Kann doch aber nicht sein, dass ich als "Unwissender" ein umgebautes Auto zum TÜV vorfahre, dort alles ordentlich eingetragen bekomme, ordentlich dafür löhne und die Rennleitung dann das Maßband rausholt und die ganze Geschichte anzweifelt ?(
    Dass mit dem Baujahr hab ich auch mal gelesen (war wohl ab 1988); verstehe aber ehrlich gesagt die Logik nicht ganz: ein 87er Golf mit zB. 47cm ist legal und ein 90er Golf dagegen mit gleicher Tieferleguung nicht - obwohl baugleich.



    andy

  • Hy @ All,


    also wat eingetragen und mit ABE versehen ist, ist genehmigt und daran kann keine Rennleitung zweifeln.
    Schließlich schicken die ja einem mit der Mängelkarte zum TÜV....und da war man ja....


    Zu Bedenken....(war bei meinem Vitara so):


    Wagen war bei Kauf tiefergelegt (Geländewagen und tiefer :-(( ).
    Das war eingetragen. Die Breitreifen jedoch nicht (nur ABE).
    Die schleiften also beim lenken im Radkasten.
    Und beim TÜV-termin war dann Ende im Gelände.
    Denn beides ging dann nicht, obwohl ja eigentlich beides separat zugelassen war.
    Ergo, eins und eins macht immer noch nicht zwei.
    In solchen Fällen also immer erst mal beim TÜV anfragen bevor Geld ausgegeben wird und wenn, dann alles eintragen, auch die mit ABE.
    Dann sehen die Beamten, das die Kombination genehmigt ist.


    Gruß
    Mic

  • Das mein ich ja.
    Alles ist so schwammig - nirgens gibt es eine eindeutige Aussage (mal von den bekloppten 50 cm Scheinwerferunterkante).
    Für jeden Mist gibt es Gesetze und Vorschriften in Deutschland. Aber vieles ist in der StVO Auslegeungssache. Was ein TÜV`er abnimmt, muss einem Polizisten noch lange nicht gefallen. Und das kann ja wohl nicht sein! Wozu fahr ich den dann zur Abnahme?




    andy

  • Hallo zusammen,
    das mit der Scheinwerferhöhe von 50cm gilt am den 1988, weil ab diesesn Zeitpunkt die EU-Richtlinien gelten.
    alles was vor 1988 zugelassen wurde hat keine beschränkung der Scheinwerfer nach unten, nur nach oben sind sie auf 100cm begränzt.


    in der STVZO von 2004 steht allerdings nix das Fahrzeuge vor 1988 mit weniger duch die gegend fahren dürfen, hier muss die Rennleitung in der STVZO von 2003 schauen.
    und dort ist ganz klar beschreiben das es keine beschränkung der Fahrzeugtiefe gibt.