Motor “knallt“ nach zylinderkopfdichtungs-wechsel

  • Nun ich hab zwar nicht behauptet das ich iwie vom Fach bin, blöd bin ich aber ja auch nicht. Also ein selbsthilfebuch habe ich zwar keins hab aber dennoch nach Anleitung geschraubt. Zu den kopfschrauben: die wurden nach vorgegebener Reihenfolge(10,4,2,6,8,7,5,1,3,9)

    Erst mit 40nm dann mit 60nm angezogen.

    Da die nockenwelle kein stück bewegt wurde während oder nach dem ausbau hab ich ohne groß zu überlegen den zahnriemen wieder draufgemacht.

    Den kopf haben wir draufgesetzt indem wir zwei alte kopfschrauben ohne kopf als führung benutzt haben.

    Mit Meiner frage nach weiteren schäden nach eines dichtungsschaden(man fährt und plötzlich raucht es und man muss anhalten-nur nochmal die art des dichtungsschadens zu erklären) ob dadurch etwas schon im vorhinein beschädigt wurde und szg. Zum totalschaden führte. Ob der motor vor dem wechsel ansprang hatte ich nicht versucht weil ich nix kaputt machen wollte.

  • VW
  • Ich kenne jetzt die Nummerierung der Schrauben aus deiner Anleitung nicht, aber sie kommt mir irgendwie komisch vor.

    Wenn es wie im Selbsthilfebuch ist, ist die Anzugsreihenfolge falsch.


    Zitat von Da die nockenwelle kein stück bewegt wurde während oder nach dem ausbau hab ich ohne groß zu überlegen den zahnriemen wieder draufgemacht.

    Tja, das sollte man auch nicht machen.


    Noch ein letzter Versuch:

    - KW auf OT stellen,

    - NW kontrollieren,

    - Zündfinger kontrollieren,

    -> stimmen die Markierungen, liegt es nicht am Zahnriemen. Gff. ist die Zündreihenfolge am ZV nicht richtig gesteckt.

    - ansonsten ZR abnehmen

    - NW und ZV auf OT-Markierungen stellen

    - OT an der KW noch einmal kontrollieren

    - ZR auflegen, spannen

    - Motor 2 Umdrehungen von Hand durchdrehen

    - Kontrolle von OT der KW, NW, ZV, wenn man richtig gearbeitet hat, stimmen die Markierungen alle wieder.

    - Kontrolle ZR-Spannung

    - Motor starten

  • Ich kenne jetzt die Nummerierung der Schrauben aus deiner Anleitung nicht, aber sie kommt mir irgendwie komisch vor.

    Ja irgendwie komisch.


    Außerdem werden die Kopfschrauben nicht nur mit 40 und dann 60 NM

    angezogen, danach nochmal mit entweder mit 180° oder

    2x 90° anziehen.

    - 1. Gang mit 40 NM alle Schrauben

    - 2. Gang mit 60 NM alle Schrauben

    - 3. Gang 180° (halbe Umdrehung) alle Schrauben

    oder 2x 90° (2x viertel Umdrehung) alle Schrauben, erst alle 1x 90°, dann

    nochmal 90°.

  • Beim RP hat man 2 x 90° anzuziehen...


    also

    1. 40 NM

    2. 60 NM

    3. 90°

    4. 90°


    Allerdings stimmt deine Reihenfolge nicht... EDIT: OK....habe deine Schreibweise auch verstanden, stimmt doch deine Reihenfolge ;)




    Zylinderkopfschrauben beim Einbauen in dieser Reihenfolge:


    10 4 2 6 8

    7 5 1 3 9


    Nach deiner Beschreibung hast du außen angefangen anzuziehen und bist in die Mitte rein...bzw. beim Ausbauen sollte man die von dir genannte Reihenfolge nutzen.:/

  • Man kann auch generell sagen, das man alle Flachdichtungen (z.B. auch Ansaugbrücke, Krümmer usw.)

    beim Lösen der Schrauben sich immer von innen nach aussen vorarbeitet und beim Anziehen immen von aussen nach innen und bei den Vorgehensweisen über Kreuz.

    Also kann deine Reihenfolge da schon mal nicht stimmen.


    Was ich auch mal machen würde bevor du den Motor startest, wäre den Öldruck durch orgeln aufzubauen.

    Dazu das Benzinpumpenrelais ausstecken (glaub das Relais hat die Nummer 67) und ca. 1 Minute orgeln lassen.

    Dann Relais wieder einstecken und starten.


    Wenn das alles nicht klappt, mal Kompression messen.


    Aber denke in dem Fall wäre es schon besser den Kopf wieder runter zu nehmen, leicht planen lassen wenn die Planfläche nicht mehr stimmt (mit einem Haarlineal prüfen), neue Kopfdichtung drauf mit neuen Kopfschrauben.

    Auszug aus dem Rep. Leitfaden kann ich dir ggf. zukommen lassen.

  • wenn er sauber gearbeitet hat, also keine dichtungsreste vergessen hat..dazu das öl/wasserreste aus den kopfschraubengewinden entfernt hat sollte der kopf eigentlich dicht sein.

    Es sei denn er hat mit einem schaber eine fette schmarre am kopf verursacht. Aber selbst dann müsste er zunächst anspringen.

    Wenn der zahnriemen nicht passt von der einstellung bleiben zumindest die ventile und kolben heil. Der PN ist ein freiläufer.

    Alle einstellungen noch mal komlett prüfen.

    Es gibt keinen Gewinn ohne Verlust........... Chinesische Weisheit



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