Problem mit dem Vordrosselregler

  • Hallo liebe Golf 2 Fans!

    Ich, 26, Fahrer eines Golf 2 mit 1,6er Motor, Bj. 1989 aus dem Raum MR, freue mich nun auch hier im Forum zu sein.


    Ich habe folgendes Problem und weiß nicht genau wo der Fehler ist. Grundsätzlich springt der Golfmeiner Freundin, wenn er länger als einen Tag stand, total schlecht an. Ist er warm, bzw. stand nur ein paar stunden schnurrt der sofort wie ne Eins... Grundsätzlich läuft er dann auch gut, zieht besser als meiner und macht keine Faxen. Das Anspringen ist das Einzige und echt nervige Problem. Meine Freundin ist immer total genervt, vor allem weil der Golf die ersten 2 Minuten auch immmer dazu neigt auszugehen.


    Beim Golf 2 meiner Freundin auch(1,6L Bj.89/19E) mit Pierburg 2 EE Vergaser stellt sich beim Einschalten der Zündung die Vordrosselklappe nicht zu, allerdings summt und klackt der Stellmotor und die Klappe springt für ne zentel Sekunde zu und geht wieder auf. Ich habe den Stellmotor durchgemessen.. der hat 1,8 Ohm,.. er sollte laut Anleitung von Pierburg irgendwas zwischen 1,4 und 1,7 Ohm haben. -> Ist das mit dem minimal erhöhtem Widerstand schon der Grund für das Versagen? .. Also die Welle selbst geht ganz leichtgängig, die Feder funktioniert und die Klappe geht gut zurück, alle Schläuche sind dicht usw..

    Wenn ich die Klappe beim Startversuch mit dem Finger runter drücke springt er gleich an.


    Letztlich stellt sich mit die Frage, ob es nun der Motor selber ist, oder ob der Motor vielleicht falsch angesteuert wird..? Weiß jemand mit welchen Werten das Steuergerät den Vordrosselsteller regelt?.. Ich möchte den ungerne neu kaufen fürn Fuffi und dann verbessert sich nachher trotzdem nichts. Der Motor sitzt auch so wie er soll und die Stange ist korrekt eingehängt..


    Des Weiteren sind die weiteren Widerstände auch soweit in Ordnung ... Also der blaue Temperaturfühler, die Kaltstartklappe geht, Verteiler ist neu, Kabel sind gut, Kerzen sind neu.. Es muss am Vergaser liegen..


    Eine weitere Sache ist, dass laut der Anleitung von Pierburg soll der Igel, also der Ansaugluftvorwärmer 0,25 bis 0,5 Ohm haben.. bei 20°c, aber gemessen habe ich 150 Ohm bei etwa 30°c... Kann das noch eine Rolle spielen? Ist der kaputt? Oder legt das an den paar grad mehr?..


    Ich hoffe irgendwer kann mir helfen, vor allem wegen dem Vordrosselklappensteller :D


    Ansonsten freue ich mich ab heute bei euch im Forum zu sein und bedanke mich schonmal8o

  • VW
  • hallo, die 1,8 ohm des vordrosselstellers sind ok, zudem man den widerstand der messkabel wieder abzihen muss.

    Der heizigel dürfe defekt sein. Zumindest die kaltlaufphase dürfte das betreffen.

    Ich würde den heizigel nocheinmal genau durchmessen. Das massekabel vom vergaser zum ventildeckel, ist das angeschlossen und in ordnung?

    Es gibt keinen Gewinn ohne Verlust........... Chinesische Weisheit



  • Hey, danke für eure Antworten!:thumbup:


    Also ich habe mal bei meinem Golf den Luftfilterkasten etc. abmontiert und habe mal beobachtet wie sich der verhält. Meiner springt im Gegensatz zum Golf meiner Freundin gut an, aber bei dem geht die Vordrosselklappe auch nicht zu, wenn die Zündung an ist. Der surrt und die Klappe bleibt offen. Sie springt auch nur für einen kurzen Moment mal und bleibt dann offen, klappt erst beim Starten etwas zu.


    Ich habe nochmal den Igel durchgemessen, heute war der Golf geschätzt ein paar grad kühler. Jetzt sinds anstatt 150 Ohm nur noch 14 Ohm gewesen.. also eventuell hat der Igel bei 20°c tatsächlich nur die 0,25 bis 0,5 Ohm..

    Wie ist das bei euch so? Gibts dazu noch Erfahrungen eurerseits?


    Bei meinem Golf hat der Igel 17 Ohm bei gleicher Temperatur.. also ich denke mal an dem kann es dann nicht liegen...


    Zurück zum Vordrosselansteller..

    Habe mal einen Überprüfungsring nachgebaut, habe dabei (allerdings nicht mit betriebswarmen Motor) festgestellt, dass er auf die Richtige Stellung geht. Der Metallhebel war wie bereits gesagt korrekt eingehängt und der Motor sitzt korrekt in der Arrettierung. Alles wie laut Anleitung.


    Das Einzige, was mir noch aufgefallen ist, ist, dass das Plättchen der Vordrosselklappe sehr lose in der Welle sitzt.. Bei mir hat das Plättchen nur wenig spiel, bei ihrem Golf ist es schon recht stark verschiebbar.. um gut 4 mm hin - und her. Trotzdem schiebt sich das Plättchen aber immer in Position, wenn ich die Klappe mit dem Finger zudrücke.. also weiß jemand ob das auch ein Problem sein kann? Dass die Klappe schlechter zu geht oder so?

    Wie ist das denn bei euren so?


    ...Also ich bin echt ratlos.. ich werde nochmal den Flansch unter dem Vergaser tauschen und sonst fällt mir nix mehr ein..||


    Kann denn der "Haupt"-Drosselklappenregler noch eine Geige spielen?


    Ich danke euch und freue mich über eure Tipps und evlt. Ideen was noch los sein kann..


    Mfg Jasper

  • das Plättchen der Vordrosselklappe sehr lose in der Welle sitzt.. Bei mir hat das Plättchen nur wenig spiel, bei ihrem Golf ist es schon recht stark verschiebbar.. um gut 4 mm hin - und her.


    Die Frage ist, was Du unter verschiebbar (bzw mit wie viel Kraft) verstehst.

    Eigentlich darf sich die Klappe auf der Welle nicht verschieben lassen.

  • Mit verschiebbar meine ich , dass in senkrechtem Zustand das Metallplättchen 4 mm hoch und runter verschiebbar ist in der Welle und das ohne Widerstand, bis die Schrauben das dann begrenzen. Und die "schlackert" da rum.. Wenn die Klappe aber schließt dann schiebt sich das Plättchen denke ich in die Mitte, weil es eben so leicht geht. Nachziehen geht allerdings bei den Schrauben nicht, die sind scheinbar vernietet oder so ähnlich... Also das Plättchen sitzt total lose jedenfalls, aber klappt ja trotzdem mit der Welle mit.. Jedenfalls ist das die einzig erkennbare "Anomalie"

  • ich verstehe das plättchen als die vordrosselklappe.

    Diese Drosselklappe hat auf der welle kein spiel. Ebenso die welle derselben nur sehr wenig spiel haben darf.

    Zuviel spiel bedeitet Falschluft und kann evtl. Nicht mehr ausgeregelt werden.

    Gerade der 2 EE ist sehr empfindlich darauf.

    Es gibt keinen Gewinn ohne Verlust........... Chinesische Weisheit



  • Okay, danke für die Einschätzung.


    Evtl. ist das dann das Problem für das schlechte Anspringen.

    Da werd ich dann mal Ersatz testen müssen und werde nochmal berichten, ob es daran gelegen hat.


    MfG

  • eine weitere Gefahr ist wenn eine dieser kleinen schrauben in die ansaugbrücke fällt. Kapitaler Motorschaden. Bei dem betreffenden Zylinder zerlegt es den Kolben und den Kopf.

    Also die Schrauben in der Welle sind so vernietet, dass die sich nicht einfach lösen können. Man kann die nicht einmal weiter anziehen. Da denke ich besteht grundsätzlich keine Gefahr..


    Momentan ist folgendes:


    ..Ich habe nun unter den Vergaser eine neue Flanschdichtung gesetzt, habe die Ansaugbrücke neu abgedichtet, habe den Heizigel getauscht, habe einen anderen Pierburg 2ee vom Autoverwerter geholt, bei dem die Vordrosselklappe fest sitzt und alle Motörchen die korrekten Widerstände haben. /Der Verwerter hat den auch vorher auf Funktion geprüft und als funktionierend gekennzeichnet. Alle Unterdruckschläuche sind auch neu gekommen, verteiler ist sauber und quasi neu, alle Stecker zu den Temperaturfühlern etc. sind mit Kontaktspray behandelt worden, Kerzen sind 3000 Km alt..


    und.. spring trotzdem immer noch genauso schlecht an wie vorher.


    ;( Was ist das Sch*** Problem, ich verstehs nicht.

    Kann das denn noch an der Zündspule oder so liegen?


    Also das Problem scheint NICHT am Vergaser seine Ursache zu haben..


    Ich wär euch für weitere Anregungen dankbar!


    MfG:thumbup:

  • Hallo


    Wie lange musst du denn orgeln, bis er anspringt?


    Habe nämlich den gleichen Motor mit einem ähnlichen Problem. Ich muss wenn er gestanden hat auch so 6-7 Sekunden starten, bis er kommt. Die ersten Meter geht er dann auch schonmal aus.


    Habe auch schon alles mögliche getauscht und getestet. Zündungsmässig habe ich alles neu

    Habe 4 Vergaser zum testen, bei allen das gleiche.

    Temperatursensoren und Gasblasenabscheider auch neu

    Auch alle Unterdruckschläuche und die Vergaserfußdichtung


    Vom Gefühl her, als ob er erstmal braucht um Benzin zu bekommen, aber die Schwimmerkammer kann ja eigentlich nicht Leerlaufen und in der Vorlaufleitung von der Benzinpumpe sitzt ja auch ein Rückschlagventil



    Habe nur festgestellt, wenn ich die Zündung etwas anlasse, bevor ich starte, dass er dann etwas besser anspringt. Aber auch nicht wie er sollte.



    Weiter bin ich mit dem Problem leider auch nicht gekommen



    Hoffe, dass wir zusammen zu einer Lösung kommen^^

    Wer anderen eine Grube gräbt, hat ein Gruben-Grabgerät 8o

  • wenn alle elektrischen bauteile ok sind oder die messwerte innerhalb von ruddis werten liegen bleibt noch das steuergerät.

    Ich hatte mal ein defektes, bis ich darauf gekommen bin hatte ich mir einen wolf gesucht.

    Auf die exakte teilenummer achten!

    Bei ebay gibt es noch genügend module.

    Es gibt keinen Gewinn ohne Verlust........... Chinesische Weisheit



  • Ich würde die Eigen- und Stellglieddiagnose durchführen als auch die Leerlauf / Gemischeinstellung prüfen. Bei letzterem ist, je nach Steuergerätnummer, auf den richtigen Anschluss der Diodenprüflampe zu achten. Alle Informationen dazu sind hier direkt bei Pierburg zu beziehen. Ruddis hat leider nicht alle Informationen dazu!


    Mein PN benötigt nach längerer Standzeit auch etwa 3 -4 Sekunden / 3 KW Umdrehungen bis er startet. Läuft danach jedoch ohne auszugehen.


    Viele Grüße

  • Ist denn mal geprüft worden, ob die Kraftstoffleitung nach der Standphase überhaupt Sprit hat? Wenn dieser bis in den Tank zurückläuft, dann dauert das, bis die mech. Benzinpumpe den wieder vor gefördert hat.

    Zur Fehlersuche kann man auch mal eine el. Benzinpumpe einbauen, diese vorher fördern lassen und gucken, ob er dann besser läuft.

    Wenn er nicht anspringt, sind die Kerzen nass?

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