Frage zum DSG Getriebe

  • Hat jemand Erfahrung zur Haltbarkeit der DSG Getriebe vom Golf 6 oder 7 TDI?
    Ich spiele mit dem Gedanken mir eine neues Auto zu holen da ich einen täglichen Arbeitsweg von über 100km habe. Habe einen gefunden mit ca 150 000 km auf der Uhr und knapp 3 Jahre alt also ein Langstreckenfahrzeug.

  • 6 Gang dsg ist mittlerweile ok und haltbar, die wurde in den größeren Motoren verbaut.
    7 Gang dsg zb im 1.2er und 1.4er, also in den kleineren Motoren. Dies macht nur Probleme. Ruckeln, alle 30tkm wenn Pech hast einen neuen kupplungssstz für 1800€ usw usw. Also wenn dsg dann 6 Gang.


    Ich selber fahre mittlerweile auch dsg, habe viel gelesen und war auch am überlegen. Wichtig ist halt der Ölwechsel.

    Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen

  • Extrem wichtig ist der ölwechsel sollte man fast sagen.


    Aber am besten mal mit 620cc quatschen, wenn es einer weiß, dann er. :D



    Im übrigen ist auch zu sagen, es gab Probleme mit Dsg, allerdings immer in den Anfangsjahren. Heute fallen kaum noch Getriebe in Werkstätten aus, das Gerücht hält sich aber und wird immer und immer wieder hervorgeholt.

  • Moin,


    Im TT8N war das DSG in Verbindung mit dem VR6 verbaut. Die Erfahrungen hier sind gemischt, denke ich. Bei einer großen Anzahl von Fahrzeugen musste die Mechatronik früher oder später getauscht werden. Aber bei einer mindestens ebenso großen Anzahl verlief alles weitgehend problemlos, weil die DSG offenbar auch korrekt gewartet wurden.


    Nun handelt es sich bei dem DSG im 8N allerdings um die erste Version. Und Thomas aka 620cc hatte ich mal so verstanden, dass die erste Generation DSG noch robuster gewesen sei. Im Golf 6 dürfte dagegen wohl schon eine neue DSG-Generation eingebaut sein. Sprich Thomas mal an.


    VG

    "... in this world nothing can be said to be certain, except death and taxes." (Benjamin Franklin)


    "Verglichen mit den Grünen und ihrem Hang zum alltäglichen Totalitarismus, ist die katholische Kirche eine libertäre Organisation mit Sinn für menschliche Schwächen." (Henrik M. Broder, Die Welt vom 2. März 2013)

    Mein Calypso-GTI16V

  • Unser Touran mit 6 G DSG mit 40tkm gekauft, jetzt 160tkm und null Probleme


    Mein GTD mit 6 G DSG hat auch noch nie was gehabt lt Historie


    Vatters Caddy mit 6 G DSG hat auf Kulanz ne neue Mechatronik bekommen bei 97tkm.
    Ich würde nie wieder Schalter fahren...


    Das DSG im 6er ist echt genial, Schaltzeiten und Abstimmung sind da echt gelungen!


    Keine Angst vor der Laufleistung... lieber ein Langstreckenläufer aus erster Hand !!! Mein GTD habe ich auch mit 140tkm gekauft und das Ding fährt wie ein Neuwagen.

  • Vielen Dank erst mal für die Antworten. Geplant habe ich noch kein Auto.
    Dachte aber so an den 1,6er TDI mit 105PS. Hab da auch schon ein Interessantes Fahrzeug gefunden. 3 Jahre alt und 140 tkm auf der Uhr also ein Langstreckenfahrzeug. Eigentlich genau wie mein 3er Variant TDI. den hab ich damals mit 186tkm und 4 Jahre alt gekauft. Der macht bis heute keine Probleme. :thumbsup: 

  • Also wie geschrieben, 6 Gang problemlos und 7 Gang die Katastrophe überhaupt.


    Würde mir da auch keine Gedanken machen, eher Gedanken würde ich mir um den Agr kühler machen.
    Man liest halt oft beim 6 Gang dsg Getriebe von Problemen, da es verdammt viele gibt. Würde fast behaupten das mittlerweile mehr dsg Fahrzeuge als Schalter verkauft werden. Das 6 Gang heisst übrigens dq 250 und ist ausgereift, in die scheisse kann man natürlich immer greifen.


    Dq200 wäre 7 Gang.


    Ich stand heute 2,5std im stau, mit dem dsg viel entspannter als mit einem Schalter.

    Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen

  • Gundsätlich kann und sollte man nicht unterscheiden in 6 oder 7 Gänge.


    Weil:
    DQ200 hat 7 Gänge
    DQ250 hat 6 Gänge
    DQ381 hat 7 Gänge
    DQ400E hat 6 Gänge (Hybrid Getriebe)
    DQ500 hat 7 Gänge


    und neu hinzugekommen ist das DQ381 mit 7 Gang was nun das DQ250 6 Gang ablöst.


    In Zukunft gibt es daher nur noch 6 gang im DQ400E.

  • Schade, dass sich in diversen Internetforen hartnäckig das Gerücht hält, dass das "kleine" 7-Gang DSG (DQ200 mit der trockenen Kupplung) angeblich absolute Grütze ist.


    Für die Anfangszeit mag dies stimmen, im Laufe der Zeit wurde das Getriebe und auch die Kupplung immer weiter verbessert und optimiert, sodass es sich hinter einem DQ250 oder DQ500 -was die Zuverlässigkeit angeht- nicht mehr verstecken braucht.


    Vom DQ200 gibt es auch verdammt viele (z.B. an den Motoren 1.2 TSI, 1.4TSI und 1.6TDI) die genauso absolut keine Probleme machen.

  • Das war jetzt einmal eine wichtige Information, das heutige in Neuwagen gebaute DQ200 durch Innovationen stark verbessert und qualitativ so gut ist, wie die anderen DSG.


    Ab wann gab es denn das DQ200, sprich in welchem Zeitraum war das DQ200 möglicherweise noch etwas anfälliger? Da es dem TE ja um einen Gebrauchtwagen geht, wäre die Frage schon wichtig.


    VG

    "... in this world nothing can be said to be certain, except death and taxes." (Benjamin Franklin)


    "Verglichen mit den Grünen und ihrem Hang zum alltäglichen Totalitarismus, ist die katholische Kirche eine libertäre Organisation mit Sinn für menschliche Schwächen." (Henrik M. Broder, Die Welt vom 2. März 2013)

    Mein Calypso-GTI16V

  • Meine Frau hat einen 5er GTI mit DSG. Wir haben beim Kauf auf ein VW gewartetes Ersthandfahrzeug gesetzt. Gekauft mit 110tkm. Da wurde beim Vorbesitzer schon die Mechatronik gewechselt.
    War uns recht, trifft uns das Thema schon nicht. Dennoch musste 20tkm später die Doppelkupplung gewechselt werden. Seither ist das Getriebe auch leicht undicht.


    Sie würde nie mehr ein DSG Fahrzeug kaufen.

  • Richtig die erste Version ging in den R32, dann Golf 5.


    Da der Golf 5 eine komplette Neuentwicklung war, was z.b. die Motoren betrifft, lief da anfangs einiges schief.
    Beim 2.0Tdi z.b. Kopf gerissen, Steuerkette rasseln... Heute gibt es solche Fehler nicht mehr. Gleiche gilt bei den Getrieben.


    Ganz neue Autos ist eben ein Risiko.
    Am besten fährt man daher immer mit einem Neuwagen vor dem Ende der Produktion. Da wurde jeder Fehler gefunden und abgestellt...


    Das betrifft alle Hersteller.

  • Wir haben in der Familie einen Golf 7, 1.6 TDI mit 7 Gang DSG Baujahr 2013,
    Mittlerweile ca. 50.000 gelaufen, er hat mal ein Update bekommen, wegen ruckeligem Anfahren, hatte ich nie gemerkt, das Auto gehört meiner Mutter.


    Alle schießen sie im Moment gegen VW, ich finde, der Golf 7 ist tadellos verarbeitet und macht keinen Ärger.
    Ich kenne auch zahlreiche leute, die Autos auf der gleichen Plattform fahren (Leon mit Zylinderabschaltung TSI,...)
    Keiner hat ein Montagsauto.


    Es ist ein Comfortline mit allem Müll drin, Panoramadach, Navi, Standheizung,...
    Tankdeckelverriegelung, und ne Kleinigkeit am Sitz, wurde alles ohne Probleme bei VW getauscht.
    Kein knarzen, kein Klappern, den ersten TÜV bestand er ohne Mängel.
    Wird aber auch nicht gerade schonend behandelt.


    Ein Kollege hat einen A3 DSG von 04, also ein ganz früher. Da war das DSG bei 110.000 fällig, weil sich ein Lager verabschiedet hat,
    seit dem Tausch hält auch das, und der kriegt Regelmäßig auf die Fresse und ist von 140 auf 180PS gechippt (2.0TDI)


    Ich persönlich würde mir einen 2.0 TDI 6-Gang Schalter kaufen. Der wird sich vom Verbrauch nicht vom kleinen 1.6er Unterscheiden,
    ist aber deutlich spritziger, den durfte ich geschäftlich gelegentlich Nutzen.


    Das erste DSG gabs übrigens im Golf 4 R32.


    Gruß