Schulz, Autohaus Schulz

  • Hallo, ich denke das passt hier wieder wunderbar hin:
    Kleines Vorwort, ich hatte das schon mal im Golf 2 Bereich angesprochen, aber nochmals die Vorgeschichte (Sorry, das wird bestimmt sehr lang):
    Mein Auto stand 3 Monate in der Garage, da ich ne neue Bremsanlage verbaut hatte, Servo, neues Fahrwerk und die komplette Front beim Lacker war, der sie lacken sollte. Ende August wurde auch besagter Lacker fertig und ich baute alles zusammen. Am 02. oder 03.09. hab ich den kleinen Scheißer angemeldet, saisonmäßig bis 09! Heißt ich konnte also das Jahr noch 1 Monat fahren. Erster Weg ging zum Autohaus Schulz, Achsvermessung. Haben sie gemacht, aber zu Hause stellte ich fest, dass das eine Rad schief steht. Nächsten Tag nochmal hin, und die natürlich alles abgestritten. Dann haben Sie mein Auto doch nochmals vermessen, und was war, die Werte waren verstellt. Natürlich konnte sich niemand erklären warum, deshalb wurde angedeutet das ich eventuell das Fahrwerk hoch oder runter geschraubt hätte! Aber warum hätte ich das tun sollen, ist doch wohl cleverer von mir einfach das Auto diesen einen Monat in Ruhe noch zu genießen, da brauch ich mir solchen Streß nicht machen. Egal, nächsten Tag wollte ich mein Auto waschen, und was sehen meine müden Augen, die Felgen zerschrammt! OK, ich bin nun sehr penibel, normalerweise sieht man das nicht, doch ich habs gesehen, die in regelmäßigen Abständen vorhandenen Schrammen! Toll, von dem scheiß Ding, welches sie mir an die Felgen geheftet haben!
    Ich weiß, Ronal Turbo sind nicht der Kracher, aber sie waren nagelneu, also fast! Hatte sie gerade mal eine Saison gefahren. Dann bin ich mal schön in mein Auto rein, Brudern mitgenommen und wie ne besengte Wildsau hin zu den Werkstattdeppen. Ich war am überlegen, wie sollte ich reagieren, den halben Furz schlagen, oder nicht? Ich entschied mich sachlich zu bleiben, doch er wurde immer ungehaltener, als ich ihn mit den Felgen konfrontierte: „Ja, das ist der neuste Stand der Technik, wenn ich mit nem Hammer auf ein Stück Metall schlage sieht man auch die Berührung...“, also totaler Quatsch! Dann zeigte er mir nochmals die Schutzprotektoren, welche meine Felgen zerschrammt haben und eine Reifenaufziehmaschine, und meinte: „Da werde Sie immer irgendwelche Berührungen sehen....“ Komisch, als ich meine Räder damals abholte (von woanders) vom Aufziehen, waren keine Kratzer drauf, sie waren Neu, ohne die kleinste Schrammen-vielleicht konnte der Reifenfritze auch zaubern, weiß ich nicht!
    Der Papa war schön sachlich, hier Herr Schulz, und schaun Sie mal da. Auf einmal ging er los und holte seinen Mechaniker, Herrn Hein, zur Unterstützung. Beim Gang in die Werkstatt fing er fast an zu weinen. Man kennt das von Frauen, wenn man zu streng ist, dieser Moment kurz bevor die Tränen kommen, wenn die Stimme ganz hoch und vibrationshaltig wird, so war es bei ihm, als er in die Werkstatt ging. Naja, als Herr Hein mit da war, wurde natürlich alles weiter durch dümmliche Aussagen begründet. Das schöne ist ja, das er nicht abgestritten hat, dass die Schmarren von seinen Achsvermessungsgerät stammen, sondern dies als Nebeneffekt deklariete. Irgendwann dachte ich mir so, scheiß drauf, ich habe ja recht... Mit der Information, dass ich extrem enttäuscht sei, und das ich immer noch Zweifel an der Funktionalität seiner Achsvermessungsmaschine habe, verabschiedete ich mich und fuhr zu Opel wegen einer Vermessung. (Dem Autohaus Schulz wurde die VW-Lizenz entzogen) Da wurde erkannt, dass das hintere Lager vom Dreieckslenker vollkommen ausgeschlagen war, und man schon am Rad grackeln konnte! Ergo, so kann man keine Vermessung vornehmen. Tja, das hab ich dann erneuert und mir die Spur/Sturz da einstellen lassen, ohne zusätzliche Kratzer auf meinen Felgen, also konnten die auch zaubern. Das ist eigentlich komisch, wenn man mal jemanden sucht, der zaubern kann findet man niemanden, aber verhext sein fördert ja den Satanismus!
    Dies zum Anlass wollte ich mit einem Brief an das Autohaus Schulz nochmals meine Sicht der Dinge schildern, und der Schriebs kommt hier: (desshalb musste ich nochmals kurz beschreiben worum es ging)



    „Autohaus Schulz XXXXX, 19.09.06
    XXXXX Str. 13
    14XXXXXXXX



    Betreff: Achsvermessung VW Golf 2, amtliches Kennzeichen PM-II 32



    Sehr geehrte Damen und Herren,


    am 05.09.06 erteilte ich Ihnen den Auftrag, bei meinem KFZ amtliches Kennzeichen PM-II 32 eine Achsvermessung durchzuführen. Diese Arbeit wurde von Ihnen meines Erachtens nach unsachgemäß durchgeführt, da sich am darauffolgenden Tag rausstellte, dass die Fahrerseite Vorderachse im Sturz verstellt war. Siehe Ihre vorhandenen Vermessungsprotokolle. Sie konnten sich nicht erklären, warum es dazu kam, deshalb wurde die Schuld mir gegeben, bzw Sie deuteten an, dass ich nachträglich nach der ersten Achsvermessung Veränderungen vorgenommen hätte. Am nächsten Tag besuchte ich Ihren Betrieb erneut, um Sie mit dem Resultat Ihrer Achsvermessungen zu konfrontieren. Sämtliche Räder wiesen, bzw weisen auch noch bis zum heutigen Tage, da keinerlei Anstalten Ihrerseits gemacht wurden den entstanden Schaden zu begleichen, in regelmäßigen Abständen Schrammen auf, welche nachweislich von Ihrem sich auf dem „neusten Stand der Technik befindlichen“ Achsvermessungsgerätes stammen.


    Auf meiner Heimreise hielt ich noch in einem Fachbetrieb, und schilderte die Situation. Nach einer kurzen Besichtigung meines Fahrzeugs stellte der offenbar fachkundige Mitarbeiter blitzschnell fest, dass das hintere Lager des Achsschenkels der Fahrerseite (die Seite, die nach der ersten Vermessung verstellt war) ausgeschlagen war, und schon erhebliches Spiel aufwies. Mit einem Kopfschütteln fragte er mich, wer mit so einem gravierenden Mangel der Achsgeometrie eine fachgerechte Achsvermessung vorzunehmen versuchte, worauf ich auf Ihren Betrieb verwies. Nach der Instandsetzung des eklatanten Mangels, welcher durch ihren Mitarbeiter nicht erkannt wurde (welche eine genaue Einstellung der Achse unmöglich machte), wurde meine Achse erneut vermessen.


    Wahrscheinlich, berufend auf Ihrer getätigten Aussage, war der Betrieb auf einem neueren Stand der Technik als der Ihrige, da dort Protektoren verwendet wurden, welche keine zusätzlichen Schrammen auf meine Leichtmetallräder verursachten.


    Von einer Stellungnahme zu diesem Sachverhalt Ihrerseits bitte ich Abstand zu halten, da jeglicher mündlicher Versuch mit Ihnen den Sachverhalt zu klären bereits fehlgeschlagen ist und Sie für dieses Problem keinerlei Verständnis gezeigt haben. Weiterhin möchte ich Sie hiermit bitten, meine Daten aus Ihrer Kartei zu löschen, da ich in Zukunft ihren Betrieb nicht mehr aufsuchen werde, man könnte auch sagen, dass Sie einen Kunden verloren haben. Nebenbei bemerkt gilt dies auch für meinen Bruder, Herrn XXXX K., der von Ihrem Umgang mit dem Eigentum, sowie direkt dem Umgang mit den Kunden sehr enttäuscht ist. Trotz ihrer Aussage, dass bei Ihnen der Kunde immer recht hat, stehe ich nun da, ohne mein Recht bekommen zu haben, denn mein Recht sind bestimmt keine zerschrammten Felgen, genauso wenig wie das Entrichten einer finanziellen Kraft, für eine mangelhaft erbrachte Leistung!


    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch weitere sorglose Kunden, die Sie mit Ihrer „professionellen“ Art und Weise zufrieden zu stellen versuchen!



    Unterschrift:“


    So, ich hatte das letzte Wort, ich war zufrieden! Ich wollte einfach nur meine Ruhe, wie man es in diesem Brief erkennen konnte. Ich wollte auch nichts ersetzt haben, einfach nur Genugtuung durch mein Schreiben, mehr nicht! Was mach Herr Schulz, ja der schreibt mir, darf ja wohl nicht wahr sein. Bitte achtet genau auf das was er schreibt:



    „Sehr geehrter Herr K.,


    ohne näher auf Ihr „Schreiben“ vom 19.09.2006 eingehen zu wollen, biete ich Ihnen eine Barauszahlung in unserem Hause über die Fahrzeugvermessung in Höhe von 58,81 Euro an.


    Fachlich sind wir uns nach wie vor keiner Schuld bewusst. Da wir Ihnen die Möglichkeit gaben, bei der ersten und Kontrollvermessung unmittelbar am Fahrzeug zu sein, konnten Sie sämtliche Arbeitsvorgänge mitverfolgen und eventuell Ihre Bedenken äußern.


    Mit freundlichem Gruß


    Autohaus Schulz“
    (das Ding hab ich so abgeschrieben!)


    1.Ich habe meine Bedenken geäußert gehabt, sie wurden weggeredet, haben sich aber dennoch bewahrheitet!
    2.Die Gramatik ist sooo schlecht, gut meine ist auch nicht die beste, hab aber zwei, drei Wörter mehr geschrieben...


    Naja, ich arbeite grad an einem weitern Brief, er wird ihn wohl wieder nicht verstehen, aber ich möchte hier wenigstens das letzte Wort haben! Meint der wirklich ich hole mir die 58 Euro ab? Lebend wird sich mein Wanzt sicherlich niemals auf diesem Gelände wiederfinden!!
    Mal sehen, falls Interesse setzte ich mein 2. Brief hier auch rein.
    Aber mal im Ernst, das ist doch ein Witz!

  • Immer schlimm dieses Rausgerede und Arroganz gegenüber dem Kunden.
    Dass die nie ihre Fehler einsehen können X( Solch Buden wünsche ich immer gerne die Pleite - ohne Mitleid.


    Aber sobald nachweislich was am Auto kaputtgemacht wird; würde ich für kämpfen das ersetzt zu bekommen. Kann doch nicht sein sowas.


    Den zweiten Brief würde ich dann auch gerne lesen. :wink:


    PS: Gut geschrieben.

  • Tja, ich glaub nicht, dass es überhaupt noch Kunden dort gibt, ich hab noch nie einen gesehen! Autohaus, das ist gut, es gibt zwar ein Gebäude, wo man mehrere Autos präsentieren könnte, und da steht ein Golf 5 drin, das wars!
    Auf dem Gelände steht dann ein Golf 4 V5, vom Meister, ein Vento vom Mechaniker, ein 86c, was der da macht weiß ich nicht, und ein gechrashter "Japanflitzer"!
    Das Gelände ist ziemlich groß, mit ner riesen Werkstatt, da würde ich sogar vom Boden essen, naja, wenn man sich die Kunden vergrault, muss man halt putzen!
    Schlimm, wie so weit kommt, aber bevor ich da aufkreuz und mir das scheiß Geld abhole, da fällt aber eher ein Montag auf einen Dienstag!


    Montag geht der hier raus:


    Sehr geehrter Herr Schulz,


    Beziehend auf Ihre unerwünschte Antwort auf mein am 19.09.06 verfasstes „Schreiben“, wie Sie es in Anführungszeichen gesetzt haben, aus welchen Gründen auch immer, da aneinandergereihte Buchstaben Wörter ergeben, diese dann gegebenenfalls geschickt zusammengefasst ganze Sätze, und wenn man die Grammatik etwas beherrscht, so wie Ihr Brief vom 12.10.06 es als Negativbeispiel nicht zeigte, sogar noch ein Sinn, mit welchem dem Leser ein Sachverhalt Nahe gebracht wird, und letztendlich resultierend aus höflichen Umgangsformen vom Verfasser persönlich unterschrieben durchaus als Schriftstück benannt werden darf.
    Leider haben Sie, diesen Schluß ziehe ich aus Ihrer Reaktion, mein Brief nicht verstanden! Ich hätte wohl besser eine Skizze gemalt... Es geht mir nicht um die 58,81 Euro, ganz amtlich, die schenke ich Ihnen. Es geht mir um das Prinzip, doch dieses hier wiederholt zu erwähnen betrachte ich als sinnlose Zeitverschwendung, da Sie es anscheinend nicht verstehen. Deshalb möchte ich Sie hiermit auffordern, mich einfach in Ruhe zu lassen. Das heißt, antworten Sie mir nicht, nehmen Sie diesen Brief nach dem lesen und vernichten Sie ihn, vielleicht fahren Sie von den 58,81 Euro einfach mit Ihrer Frau Essen, egal, betrachten Sie die Geschichte als erledigt!


    Nachwirkend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich hier um keine Raketentechnik, sondern einfach nur um einen Brief handelt, mit welchem ich Ihnen deutlich machen möchte, dass Sie meine Daten aus ihrer Kartei löschen sollen.
    Dieses ist mein Kernanliegen, wären Sie meiner Bitte nachgekommen und hätte Sie meine persönlichen Daten, wie es auch Ihre Pflicht wäre wenn ich Sie darum bitte, aus Ihren Unterlagen gelöscht, wäre es nicht möglich gewesen, dass Ihr, und hier bietet sich die Gelegenheit Anführungszeichen zu benutzen, „Schreiben“ bei mir eintrifft.


    Desweiteren verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,

  • Hi Knüppeljoe,


    du und deine Firmen ...


    Trotzdem - die 58 Euro würde ich mir holen !


    Auch wenn es schwer fällt. Den Stil solltest du haben.


    Und wenn du von dem kein Geld willst - kann ich verstehen - , dann spende es doch an die Krebsforschung oder so !


    Dann ist es für nen guten Zweck und nicht so ein Pfuscher hat dein Geld.


    So nem Vogel würde ich nicht einen Euro von mir auf seinem Konto gönnen !


    Und wenn mir die Kohle aus der Tasche wachsen würde.


    Ich habe auch mit meinem Sattler "abgerechnet" !!! NO MERCY !!!


    Ein Freund ist mit gegangen, meine Lederhaut und Kohle holen...


    Sonst wäre es wohl ..... Aber wir haben ihn dann fachlich fertig gemacht !


    War auch schön - Geld und Leder mitgenommen.


    Und jedem kann ich erzählen wie schlecht er gearbeitet hat - schöne Werbung !!!


    Grüße ...


    Alexander 8)

  • War nochmals auf Anraten versch. Leute persönlich vorstellig, mein Geld abholen, da hat sich Chefchen garnicht erst blicken lassen, demzufolge habe ich den 2. Brief nicht abgeschickt.
    So eine dämlicher Sauhaufen, die sollte man standrechtlich, naja...

  • ja auch ich kam vor Jahren auf die Wahnsinnige Idee meinen Wagen aus dem einen oder anderen Grund zum "Autohaus Schulz" zu schaffen.


    Verfuscht wurde bei mir nichts(ok eine so "anspruchsvolle Aufgabe" wie eine einfache Achsvermessung gab ich nie in Auftrag) aber der Typ hat die absolute Tuning-Allergie!


    Alle Auffahrten zum Gelände sind extrem Tieferlegungsfeindlich ausgelegt und sollte es dann doch jemand schaffen mit seiner abgeduckten Karre auf den Hof zu schleifen wird erst mal die große Wundertüte aufgemacht..."Das ist doch nicht Original...alles total Umgebaut und komplett verbastelt" so in etwa lauten die Kommentare des Chefs.


    Wenn es ihm so zu wieder ist an umgebaute Autos Hand anzulegen würde er besser daran tun den Kunden nach Hause zu schicken und so allen viel Ärger zu ersparen.


    Ich kenne auch mehrere Leute die mit total Originalen Karren immer wieder dort hin fahren (ich habe ihnen 1000mal davon abgeraten aber auf mich hört ja keiner ?() und sich jedesmal ein riesen gewunder anhören. Was interessiert es den Kunden ob da eventuell einige Schrauben schwergängig sein könnten und es doch so schwierig sei die selbigen zu lösen oder sie vielleicht abreissen...hey man dafür bringt man den Schrotthaufen ja zu diesen "Ausgebildeten Fachleuten" das sie das Ding ohne Murren und Knurren wieder heile machen. Schließlich packt man dafür auch ne Menge Kohlen auf den Tisch und die wollen sie auch schnell haben und sich nicht deine Lebensgeschichte anhören und wie schlecht deine finanzielle Lage eventuell ist.

  • ich traf frau schulz, die vermeintliche ehefrau des autohausbesitzers, letztens im supermarkt bei den drogeriesachen. vielleicht wollte sie etwas makeup und puder für den eheinternen rollentausch kaufen, was weiß ich... jedenfalls war ich so erschrocken über den anblick, dass fast meine h-milch sauer geworden ist und ich mich zurückerrinnernd an diesen schrecklichen vorfall nur noch durch einen sprung in das schnapsregal retten konnte...
    huhach!