89iger Golf 2 wird zum 16V Traumwagen

  • Hallo an alle hier im Forum................ :] 
    Möchte hier in Zukunft meinen Umbaubericht von meinen Golf 2 dokumentieren und hoffe das er euch ein wenig gefällt.


    Also die Basis war ein 89iger CL Golf 2 1,3L 55PS mit NZ Motor den ich vor ca 4,5 Jahren komplett zerlegt habe.
    Dieses Fahrzeug sollte von Grund auf NEU und BESSER Restauriert werden als es Original von VW gebaut wurde........also lasst euch überraschen!


       


    Nach dem ich fast alles demontiert hatte dachte ich mir........mhh wie soll ich jetzt die Karosse bewegen? Eine Lösung mußte her......


    Ein Gestell für die Karosse, aber rollbar.


      


    Rollbar wie sie jetzt war ging es zu den Karosseriearbeiten über...........


    Planung war Löcher für Seitenleisten, Antennenloch, Seitenblinker, VW Zeichen Heck, Löcher Heck Schriftzug und Abschlepphaken Heck zu verschliesen.


    Radlaufkanten umlegen.


    Fortsetzung folgt.............


    MFG Marcel

  • Coole Sache! Finde ich toll und ärgere mich das ich das 2x nicht gemacht hab. (Bin aber auch mit Fotos eine riesen Schlampe!) ;(


    Zumindest lass dich nicht davon abbringen vor allem nicht wenn dir jemand erzählen will "Das ist aber nicht Original"! Bau dir einfach DEIN Auto.  :wink: 

  • Den Sabbersmiley brauchen wir später unbedingt noch..............


    So hier mal paar Bilder von den Karosseriearbeiten.........geschweißt und verzinnt.


      


    Rostseitig war die Karosse im sehr guten Zustand. Hier mal die schlimmste Stelle.............



    Selbst die Tankstutzendurchführung war noch heile...........



    MFG Marcel

  • Ja isser auch, war ein Glücksgriff. Dafür war aber die Technik Schrott.


    So Karosseriearbeiten abgeschlossen.........nun die Frage mit dem Unterbodenschutz. Runterschleifen oder nicht.....? Dachte mir fange mal in den vorderen Radkästen an. :D


    eine Arbeit............ :wacko:  |( |(


    Die grobe Beschichtung (eine Art Kautschuk) habe ich mit der Flex und einer Zopfbürste abgeschliffen und den Rest dann mit Exenterschleifer und meiner fleißigen rechten Hand. :thumbsup:


    Nach dem das alles runter war mußte natürlich eine Grundierung her. Eine 2K Epoxydgrundierung wurde mir empfohlen.



     


    Das ganze wurde dann bei allen 4 Radhäusern gemacht. Nach dieser getanen Arbeit brauchte ich eine Pause und mußte mir gut überlegen ob ich das mit dem Unterboden auch mache oder nicht.


    MFG


    Also eine Mischung in die Spritzpistole und rauf damit.

  • Nach der anstrengenden Schleiferei und ner monatigen Pause habe ich mich dann doch entschieden den Unterboden mit zu erneuern. Ja die Frage aber wie....Kopfüber unter der Hebebühne ;( ne tuhe ich mir nicht an.
    Also mußte ein Gestell her wo man die Karosse drehen kann. Gesagt getan............... :D


     


    So was nun kommt wist ihr ja.......schleifen schleifen schleifen...............................................


    Habe dies abschnittsweise gemacht, da man das blanke Blech nicht über Nacht stehen lassen soll.


    Es wurde jede Ecke und Ritze rausgeschliffen und bereinigt. An Stellen wo man schwierig ran kahm habe ich gestrahlt.


       


    Die schlimmste Ecke war hinten zwischen der Ersatzradmulde und dem Heckblech....... :cursing:


     




    MFG

  • unglaublich wie viele projekte in den letzten tagen hier eintrudeln!


    wegen des entfernens des unterbodens bin ich beim 2er geteilter meinung. das zeug, was damals werksseitig aufs auto kam, war schon richtig gut und auch richtig dick.
    ob man das nochmals so hinbekommt, wage ich halt zu bezweifeln.
    ist das fahrzeug "löchrig", klar dann macht man sich mit der flex auf die suche und schleift großflächig auf. aber selbst da habe ich bisher immer die guten stellen nicht angerührt.


    bei meinem golf 3 damals hatte ich sogar das problem, dass ich nach den schweißarbeiten alles sauber mit ner standox grundierung versiegelt habe. anschließend kam eine spritzbare nahtabdichtung drüber. also über die schweißnähte habe ich sie dick mit nem pinsel aufgetragen. der rest wurde gespritzt. soweit so ordentlich.
    nach einem halben jahr hing das ganze dann in fetzen vom auto herab. die nahtabdichtung hat am grund nicht gebunden. warum auch immer.


    ich hoff, bei dir hat alles geklappt.
    da bin ich halt ein gebranntes kind.


    ich machs seit einiger zeit so: rostflächen großflächig aufschleifen, schweißen. eventuell noch stellen mit rostumwandler behandeln. mindestens eine nacht so stehen lassen. grundieren, unterbodenschutz. wieder mehrere stunden trocknen lassen. und dann wird alles mit seilfett in rauen mengen eingelassen.
    schön ist das jetzt nicht unbedint. aber effizient.


    nochwas ist mir aufgefallen: du hast mit roter grundierung gearbeitet. ist das nur um die stellen vorübergehend abzudecken? wenn ja, ists ok. auch mit ner einkomponentigen.


    soll das schon in die lackiervorbereitung mit einfließen, immer in einem durch grundieren. da du sonst dem lackierer unnötige unebenheiten bereitest. im schlimmstenfall schleift er dir wieder alles durch und er füllert dir einfach drüber. dann hast nix von der grundierung gehabt.
    ansonsten gilt: immer 2-komponentig arbeiten und grad bei der roten grundierung aufpassen, dass hinterher das der dazupassende füller verwendet wird. da sich sonst risse im lack bilden können. erst heuer im sommer hatten wir wieder mal nen fall, an nem schwarzen audi a3. da wurde vor 2-3 jahren mal die motorhaube neu lackiert, wegen einer dachlawine. die ganze haube wurde rot grundiert und hinterher gefüllert und halt lackiert. die haube war voller spannungsrisse. wir mussten alles mit ner großen flex und 80er schleifpapier blank schleifen und von vorne anfangen. das ganze nur wegen eines verarbeitungsfehlers.


    halt uns weiter am laufendem!
    es ist immer wieder schön, solche projekte verfolgen zu dürfen. :)


    lg lukas

  • Hallo, also die rote Grundierung war nur vorübergehend auf den verzinnten Stellen. Habe diese natürlich komplett wieder entfernt. :] 
    Zu der abschnittsweisen Grundierung am Unterboden......Habe schon darauf geachtet das ich bis zu einer Kante grundiert habe um dort dann später weiter zumachen. :] 
    Arbeite nur mit 2K Produkten.
    Zwecks dem Unterboden und dem Lackaufbau kommen wir dann später noch. :thumbsup: 
    Von Rostumwandlern halte ich nichts ! Strahle als immer raus, bis in die letzte Pohre. Dann eine 2 K Epoxydgrundierung drauf und mehr kann man nicht machen. Viele Schleifen den Rostfleck mit nem Drahtigel wegg...aber in den Poren ist noch Rost und der kommt auf jeden Fall wieder. ^^


    Wie ich den Unterboden weiter gemacht habe werde ich demnächst hier weiter beschreiben.
    Also seit gespannt...........................


    MFG

  • naja, dann weißt du ja eh, was du machst. sehr gut!


    ich bleib auch dabei, gestrahlt ist gestrahlt.


    allerdings passt in meine 220 Liter kabine mit 110 cm länge keine karosserie. ;-)
    für keine stellen ist der rostumwandler schon ganz ok. man macht die stellen halt ordentlich luftdicht.
    bei vollrestaurationen zahlt sich ein großer sandstrahler oft schon aus.

  • Der Unterboden so wie die Radkästen wurden dann noch mal mit einem Schleifvlies angeraut. Die neu gezogenen Nähte wurden noch mal mit einem Primer (Haftgrund) behandelt. Nun konnte ich endlich die Nahtabdichtung (Spritzbar) auftragen. Habe mir dafür eine spezielle Pistole gekauft.


      


    MFG

  • Der Golf ist schon fertig lackiert. Der Aufbau ist ein Rückblick von vor 4 Jahren. Habe diese Zeit bis Anfang diesen Jahres für die Karosse gebraucht.
    Bilder von der fertigen Karosse kommen noch.............Geduld Geduld :]


    ......ja er hat die originale Farbe wieder bekommen. Calypsometallic


    MFG

  • So weiter ging es jetzt mit der Lackierung. Auf die spritzbare Nahtabdichtung wurde wieder ein Haftprimer aufgetragen. Nun wurde der Unterboden und die Radkästen mit dem Basislack (Calypso) was auch die Farbe für die Ganzlackierung wird, lackiert. Zum Schluß das ganze dann noch mit Klarlack versiegelt.


         


    MFG