Golf 7 Highline EU-Import, Kaufen oder nicht?

  • (re-) Importe haben manchmal eine geänderte Ausstattung, oder andere Verarbeitungsqualitäten.

    Genau so ist es, beim Lack genau gucken! Außerdem: die Garantie beginnt sobald der Wagen im Ausland das erste mal gehandelt wurde.
    Also wenn Händler 1 den verkauft an Händler 2 und du den dann bei Händler 2 drei Monate später kaufst, fehlen drei Monate Garantie.

  • Genau so ist es, beim Lack genau gucken!


    Warum sollte das so sein? Warum sollte ein Mitarbeiter am Fliessband einen Golf für z.B. Belgien schlampiger zusammenbauen als einen für Deutschland?


    Und warum sollte der Lack schlechter sein als bei einem "deutschen" Auto?


    Zumal ALLE Autos den gleichen Weg im Werk nehmen?

  • Ich Arbeite selbst im VW Werk, in Wolfsburg war ich für ein Jahr. Da wird jedes Auto gleich zusammengebaut, am Band interessiert es niemanden ob das Auto nach Polen, Australien oder sonst wo hin geht. Es werden auch die selben teile eingebaut.


    Wollte nur die vor- und nachteile eines EU-Autos wissen....

  • Bullshit, jede Bude wird im Werk gleich behandelt. Trotzdem kann es durch gewisse Transportmethoden bei längeren Transportwegen in einzelnen Fällen passieren dass kleine Schäden/Macken entstehen. Davon sieht man aber (meistens) nichts, da kein Händler egal in welchem Land ein Interesse daran hat ein beschädigtes Fahrzeug zu verkaufen.


    Was du beachten könntest, ist die Tatsache dass es für manche Länder unterschiedliche Ausstattungsvarianten gibt (Farb/Stoff Kombis die es hier so nicht gibt, nur in dem Land angebotene Zusatzausstattungskombinationen, etc). Ein Re-Import kann sich je nach deinen Ansprüchen tatsächlich für dich lohnen da es oft einen kleinen Preisunterschied gibt. Muss es aber nicht.
    Du kaufst halt ein schon fertiges Auto was eine gewisse Ausstattung hat, die du dir natürlich bei einem kompletten Neukauf beim VW-Händler deines Ortes selbst individuell zusammenstellen könntest. Vorteil ist dass du wie ich schon erwähnte einen gewissen Preisvorteil hast und der Golf meistens sofort verfügbar ist, der Nachteil ist dass du dir nicht im Vorfeld alles selbst zusammenstellen kannst.


    Wofür du dich im Endeffekt entscheidest ist deine Sache, weil das Fahrzeug musst du am Ende fahren.

  • Ich kenne Nur einen Riesen Nachteil bei EU-Importen und das ist es werden die Schlüsselnummern ausgenullt was die Ersatzteil Suche bzw. Beschaffung ungemein erschwert. Außerdem sind die Bordbücher sind in der jeweiligen Sprache des Landes wo die Kiste hin geliefert wurde was auch zu Problemen führt.


    Habe da so einige Probleme mit dem Mondeo von meinem Vater gehabt.
    Und Ja es stimmt auch das die Ausstattung je nach Land unterschiedlich ist. Z.B. hat der T5 für Spanien keinen Zuheizer. Was in Spanien ja auch Sinn Macht aber in Deutschland hat man damit die Arschkarte!

  • Bullshit, jede Bude wird im Werk gleich behandelt.

    Da wäre aber für mich die Frage ob alle Werke gleiche Qualität liefern.


    @TE: Vor- oder Nachteile richten sich in deinem Fall doch nach dem Auslieferungsland (Kalte oder Warme Länderausstattung usw.), dem echten Preisvorteil gegenüber deutscher Liste minus Rabatt incl. der gleichen Ausstattungsdetails, evtl. Nebenkosten (Überführungsgebühren) und dem späteren Wertverlust bei Wiederverkauf. Man sollte auch beachten das man das Fahrzeug immer zu einem Händler zur Wartung bringt der an dem Auto nix verdient hat (Kulanz falls mal nötig). Unter Umständen wirkt sich ein Reimport auch bei Reparaturen aus wenn bestimmte Teile nur in bestimmten Modellen verbaut werden dürfen (wer für verschiedene Autos unterschiedlicher Baujahre an der Teiletheke des öfteren gefragt wird ob Reimport weiß wovon ich rede).