Oldtimer Projekt // Golf 2 GTI 16v 1987

  • Neue Fotos!!!!


    Frisch Poliert und versiegelt
    Frischer TÜV


    Fahre jetzt seid Dienstag herum.
    Läuft ganz gut, leider nicht perfekt:


    >>Im stand & während der fahrt bei 2300 Drehungen, schebbert und vibriert irgendwas aus Richtung Fächer???


    >>Wenn der Wagen kalt ist und ich nicht sofort bei unter 2000 super sanft in den 2. Schalte kracht es leider auch ein bisschen. Sowie vom 2. in den 3.
    Wenn er schön warm ist ist das nicht der Fall. Dennoch ist das Getriebe BÄÄÄÄ


    Hab hier ja noch ein 2y Getriebe rum liegen nur keine Möglichkeit es zu tauschen. Vielleicht kommt ja hier jemand aus meiner nähe und hätte Lust es mit mir zu tauschen. Ich selbst hab es noch nie gemacht. Gibt an Kasten Bier und gute Unterhaltung inklusive. Gemäß eine Hand wäscht die andere ;)
    Die Kupplung würde ich dann auch gleich gegen eine neue ersetzen


    >>Am kommenden Montag geh ich zum Karosserie/Lackiere und zeige diesem die ganzen lack Schäden und lasse mir mal eine grobe Preisvorstellung geben.


    Fotos vom Rost und lack Schäden gibts hier dann auch noch für euch.






    LIEBE GRÜSSE

  • Vielleicht kommt ja hier jemand aus meiner nähe


    Wenn du jetzt noch preisgibst wo das in etwa ist, kann man dir auch bestimmt eine Antwort geben. :wink:

    Der Unterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte, und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, dass sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, dass es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann. :whistling:

  • Schade, zu weit :(

    Der Unterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte, und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, dass sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, dass es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann. :whistling:

  • Zitat

    Super schöner 2er, vor allem tolle Farbe! :)


    Ich hoffe du hast alles rauspoliert bekommen. Sieht auf jeden Fall sehr gut aus...



    Naja nicht wirklich,
    Ich hab mir Rot/Weis poliert ohne Maschine... Da hab ich mal wieder gesehen wie fertig der lack an einigen stellen ist :(
    Nach der speedwax Behandlung gings..
    Dennoch, das steckt viel Arbeit und Geld noch drin


    :(

  • Servus,


    war grad beim Karosserie/lackierer und habe diesem die lack Probleme meines Golf gezeigt.


    Er meinte das der lack nicht mehr zu retten ist. Heckklappe muss eine neue her (hab noch eine neue)


    Motorhaube muss neu lackiert
    Sowie Heck Blech unten geschweißt und neu lack


    Ich denke mal das unten an den Türen oberhalb des schwellers auch neu lack drauf muss sowie beim Frontscheibengummi Unterseite


    Was meint ihr??
    Siehe Fotos


    Ps: Originaler Endtopf wird noch bestellt!!!











  • schönes Auto!


    Meine Meinung zu den Rostecken:


    Heckblech musste mal Dichtmasse und Lack runterholen und dann ansehen, auch von innen. Kann mann ja zum Glück leicht nachlackieren da der überlackierbare. Unterbodenschutz wieder drauf kommt. Die Radläuse sollten bei der Gelegenheit auch alle mal runter. Ebenfalls der Tankstutzen.


    Heckklappe sieht in der Tat recht fertig aus, gibt es da noch mehr Rost?


    Haube würde ich ausser einer dicken Wachsschicht gar nix machen. Die linke Tür sollte mal ein Profi mit der Maschine polieren. Ich denke, den Schlüsselkratzer kann man deutlich abschwächen.


    Frontsschiebe muss raus um den Scheibenrahmen zu machen, danach würde ich die Stelle lokal ausbessern.


    Ich würde an deiner Stelle mal mit Profis sprechen, die Smart Repair an Oldis machen, die erzielbaren Ergebnisse sind teilweise echt unglaublich. Ganze Blechteile neu lackieren wäre für mich das letzte Mittel der Wahl. Man mit hoher Wahrscheinlichkeit Unterschiede sehen bei so einem alten Lack und es zerstört die Patina. Das leicht wellige Origninal-Lackbild bekommt kaum einer hin.

  • Also das Heckblech unten ist Links und Rechts schon Druchgerostet.
    Heckklappe nur die Stellen die du Siehst. Am Scheibenwischer Heckklappe ist es schon komplett durch...


    Die Motorhaube hat überall Steinschläge, teilweise richtig tief bis zum Blech runter wo auch schon Rost zu sehen ist. Auch paar Flecken von eingebranntem Vogelkot, also ich glaube das es Vogelkot ist. Habs versucht raus zu polieren, vergebens.
    Der Schlüsselkratzer zieht sich über die gesamte linke Fahrerseite von der Heckklappe bis vor zur Motorhaube. Teilweise auch richtig tief bis zum Blech


    An den Türen unten übern Schweller sind auf beiden Seiten Hunderte von Steinschlägen (weise Punkte)

  • wenn ein Profi da mit der Maschine und einer Schleifpolitur unter Berücksichtigung der Lackschichtdicke drangeht gibt das nochmal ganz andere Ergebnisse als von Hand.


    Ansonsten ist es deine Entscheidung: leichte Patina oder perfekter Lack.

  • Ich kann Steve67 nur zustimmen, wenn man da mit einer richtigen Politur von 3M o.ä. drangeht und vor allem auch mit ner Maschine die was kann dann geht sicherlich noch einiges optisch. Klar das man keine Schadstellen wegpolieren kann, aber das Ergebnis unterscheidet sich immens von dem einer Handpolitur. Guck dir mal die Bilder von meinem 16V an, der ist bei weiten lackmäßig schlechter als deiner gewesen, bevor ich da ein paar Stunden mit Schleifpaste erst mal Grund reingebracht habe. Jetzt steht er wieder wirklich gut da, nicht top, aber es ist erträglich und auch authentisch für den Wagen. Viel lackieren ist ja auch nicht immer gut, Lackierer verstehen es ja auch oft zu gut mit kleinen Reparaturlackierungen viel Drumherum zu versauen. Finde da eine kleine Macke nicht so schlimm wie Farbnebel in allen Ecken der Falzen usw. Den Farbton zu treffen ist ja bei so einem alten Lack auch nicht so super leicht. Dann wird angefangen die umliegenden Partien einzulackieren weil sonst die Farbe nicht passt und schnell sieht die Karre aus wie ein Auto das ringsherum abgeklatscht ist. Vielleicht bin ich auch ein bisschen geschädigt von dem Berufszweig, aber ich habe da immer so meine Zweifel über die gebotenen Ergebnisse.

  • Sven hat recht. Bei so einem schönen 16V nur nichts übers Knie brechen.
    Die originale Heckklappe ist auch zu retten. Ein guter Karosseriebauer schneidet die Stellen raus
    setzt ein Blech rein, schön auszinnen, fertig. Schon unter der Griffleiste geschaut wie es da aussieht?
    Frontscheibe wird wohl raus müssen, wenns vernünftig werden soll. Bei der Motorhaube kann man die schadhaften
    tiefen Stellen etwas auslegen, schleifen und mit Klarlack versiegeln, so bleibt die Patina erhalten.
    Ein Lackierer möchte halt immer am liebsten den ganzen Wagen lackieren. Aber einige habens mit
    Smartrepair drauf und auch einen Bezug zu älteren Fahrzeugen, das merkst du schon im Gespräch.
    Aber such erstmal alle Stellen, die gemacht werden sollen. Es gibt nichts Schlimmeres wie wenn er
    vom Lacker wieder kommt und du findest noch Roststellen. Einmal vernünftig und du hast die nächste Zeit
    Ruhe. Event. kennt ja jemand hier aus dem Forum jemanden aus deiner Nähe der zu empfehlen ist.
    Endergebnis muß sein, ein schöner 16V mit zeitgemäßer Patina der insgesamt schön da steht!
    gr.

  • dort, wo noch klarlack ist ist kann man vieles retten.
    das ist richtig.


    allerdings haben wir hier sehr sehr viele steinschläge (türunterfelder, haube, bestimmt auch am dach oberhalb der scheibe), nasse endspitzen am heckblech und eine nasse (von innen nach außen rostende heckklappe)


    in summe wird dir jeder ehrlicher lackierer zur ganzlackierung raten.


    warum?


    ganz einfach: das auto ist bj. 1987, 27 jahre alt? richtig?


    uv strahlung, salze im winter, wechselnde temperaturen usw verfärben auch den lack mit den jahren.


    die viel gepriesene patina.


    fängt man jetzt zum beilackieren an, was sicherlich eine professionelle lösung darstellt, wenn der blechaufbau gut gemacht ist, wird jeder, der ein bissl ahnung hat, die nachlackierten stellen sofort erkennen. gerade grautöne sind super verräterisch, fast so schlimm wie silber.


    das kann noch so gut gemacht sein, patinierte lacktöne findet man auf keiner mischtabelle. so einfach ist das.


    daher wird dir jeder vernünftige lackierer sagen: machs gscheit und lackier ihn ganz.


    klar ist es toll, wenn man sagen kann, ich habe einen oldtimer mit originallack.
    aber das mit schlechtem lack zwanghaft erreichen zu wollen, das geht mir nicht ein. es wird sie immer geben, die top erhaltenen, mit perfekter pflege ... die auch orginallack tragen.


    aber was spricht denn dagegen, wenn ein auto nach 27 jahren sauber aufgebaut wurde?


    ich finde gar nix! es ist viel mehr eine zweite chance und man hat einfach seine freude dran, wenn er sauber da steht.


    die zeit, wo du einen 2er gekauft hast und bist mal mitm putzlappen überall drüber gegangen, fertig, die ist endgültig vorbei.


    es gibt die guten, die fast überall schon in festen händen sind, es gibt die brauchbaren mit potential (so wie der hier) und des gibt viel schrott, seien es verbastelte oder völlig vergammelte fahrzeuge.


    man muss halt wissen, wohin die reise geht. leg ich gleich mehr aufn tisch, wenn ein richtig guter zum verkauf steht und mach mir die hände nicht so sehr schmutzig, oder zahl ich ein paar tausender weniger und richte mir das teil in eigenleistung wieder vernünftig her... exemplare gibts (derzeit noch) genug.


    meiner war auch verbastelt und technisch völlig k.o. und er trägt jetzt keinen orginallack mehr. trotzdem ist es heute wieder ein ansehnliches auto, technisch, wie auch optisch. ist der schlechter als ein tip top gepflegter mit originallack? ich würd wohl sagen, gleichwertig.


    ganz oder gar nicht. denk mal drüber nach.


    lg lukas

  • Grundsätzlich ist das mit dem Lack so richtig. Wenn man will bekommt man aber auch einen gealterten Lack mit einer Spektralanalyse wieder farblich genau gemischt. Das kann meistens nur nicht der Lackierer der eine eigene Mischbank hat unbedingt, dazu gehört das passende Gerät und auch ein bisschen Erfahrung und Geduld weil dann auch mal gerne mehrere Nuancen probegemischt werden und Proben lackiert werden. Haben wir schon für diverse Oldtimer bei uns im Betrieb gemacht und funktioniert wirklich sehr gut. Ist halt umständlicher als mal eben den Lack nach der hinterlegten Rezeptur mischen lassen und drüber blasen.


    Gerade bei Ganzlackierungen kann man viel falsch machen und anscheinend haben Lackierbetriebe auch mal ganz gerne pro Woche mehr als nur einen Montag. Meine Erfahrung. Dann lieber ein bisschen Eigeninitiative und Geduld aufbringen als direkt komplett lackieren zu lassen. Beim ganz lackieren werden ja gerne alle Ecken und Kanten vergessen, nach dem Motto sieht ja eh keiner wenn der Wagen zusammen gebaut ist. Alles was man nicht sieht und wo man sich bücken muss wird eh nicht lackiert. Der Rest der dann keine Farbe abbekommen soll, ist dann zumindest vollgenebelt das man selbst tagelang den Dreck wegpolieren muss. Wie gesagt, ich hab schon viele Arbeiten von Lackiermeisterbetrieben gesehen, auch solche die sich damit brüsten Oldtimerspezialisten zu sein. Die Ergebnisse sind eher schlecht in meinen Augen, als wirklich optimal zu sein. Kann sein das ich da schon extrem mit meinen Ansichten bin, aber ich würde versuchen Substanz zu erhalten die da ist. Was noch gut ist muss man nicht zwingend erneuern. Den originalen Lackaufbau bekommt man nie wieder so hin wie original und besser wird er durchs drüber lackieren auch nicht mM.


    Gruß Sven


    Gesendet von meinem GT-P5110 mit Tapatalk

  • Wenn ich einer neu Lackierung aus dem weg gehen kann, dann nur zu gerne...


    Ich habe im Internet nach Werkstätten gesucht die sich auf Restauration von Old und Youngtimern Spezialisiert haben... Ich hab auch ein paar gefunden, nur sagen kann man als Firma viel. Ob es dann Realitätsnah ist, muss sich zeigen.


    Kennt jemand eine gute Werkstatt in meine Nähe (Entfernung eigentlich relativ) jemand Erfahrung mit einem guten, fachlich Kompetenten und vor allem freundlichen betrieb???


    Da wo ich war, der chef war eigentlich nur genervt von meiner anfrage und das kurze begutachten meines Fahrzeug war eher nervig für ihn, ich glaub es war einer dieser Zipfel wo einen Golf sehen und sich denken "kauf dir mal a gescheites auto..."


    Schweißen kann ich nicht, ich kenne auch kaum jemand der das richtig gut kann. Vielleicht einen der aber null zeit hat.


    Für mich ist es erstmal wichtig dem Rost den gar aus zu machen und die bösen stellen zu beseitigen dann kann alles schritt für schritt und ohne hetze (aus angst der wagen würde den Löffel abgeben) folgen!


    Ende dieser Saison wird der wagen auch bei mein Elternhaus in der Scheune untergebracht, da habe ich platz mache ich mich dann mit meinem Dad drüber das auto so langsam aufzubauen und zu überholen.


    Bis dahin soll der Rost weg sein und professionell geschweißt... Lack muss ja noch nicht sein.


    Für jede Hilfe danke ich sehr

  • Das ist doch ein vernünftiger Plan. Die Rostbeseitigung ist am Dringensten und sollte daher zügig und ordentlich gemacht werden. Die Lackreparatur kann man dann später machen. Oldtimerei ist eben auch ein geduldiges Hobby.


    Ich denke, Du solltest vielleicht mal schauen, Kontakt zu lokalen Young- und Oldtimer-Besitzern zu bekommen. Was örtliche Werkstätten anbetrifft, können die Dir am Besten helfen. Und deswegen musst Du auch nicht direkt in einen Verein o. Ä. eintreten. Gerade in diesen Kreisen sind die Meisten sehr nett und hilfsbereit, wenn es um Auskünfte geht. Ich wohne leider zu weit Weg, um da helfen zu können.


    Kamst Du nicht aus der Nähe von Kulmbach? Vielleicht wäre das hier einen ersten Versuch wert: [url]http://www.osk-kulmbach.de[/url]



    VG

    "... in this world nothing can be said to be certain, except death and taxes." (Benjamin Franklin)


    "Verglichen mit den Grünen und ihrem Hang zum alltäglichen Totalitarismus, ist die katholische Kirche eine libertäre Organisation mit Sinn für menschliche Schwächen." (Henrik M. Broder, Die Welt vom 2. März 2013)

    Mein Calypso-GTI16V

  • Direkt in Kulmbach kenne ich diesen Herren, der auch die entsprechende Ahnung und das nötige Herzblut hat.
    Nimm doch mal Kontakt auf und berufe dich auf mich.

    Der Unterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte, und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, dass sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, dass es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann. :whistling: